DEC0005684MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 12. April 1952 Bekaiuitgemacht am 11. Oktober 1956
Die Erfindung hat eine Röhre der Magnetronbauart zum Gegenstand. Die bisher allgemein benutztenMagnetronrölhren
mit Hohlräumen besitzen eine Anode und eine zylindrische koaxialeKathode, die von der Anode umgeben ist, wobei in dem
zwischen der Anode und der Kathode gelegenen Wechselwirkungsraum ein axiales Magnetfeld, und
■ein radiales elektrisches Feld erzeugt wird.
Bei diesen Magnetronröhren sind verschiedene Einrichtungen vorgesehen, um die Schwingungsfrequenz der Röhre zu verändern, während die Abmessungen
des zwischen Anode und Kathode gelegenen Wechselwirkungsraumes bei einem gegebenen
Magnetron fest sind.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, in einer Magnetfeldröhre, um diese in einem gewissen Frequenzbereich
durchzustimmen, einzelne Anodensegmentgruppen in der Achsrichtung des Elektrodensystems
gegeneinander zu verschieben. Solche Röhren sind heikel und geben leicht zu Störungen ao
Anlaß. ' ■ . .
Vorgeschlagen ist ferner bereits eine Magnetronröhre mit einer ringförmigen Kathode und einem
ringförmigen Anodenblock gleichen Durchmessers, die zueinander parallel und in axialer Richtung
einander gegenüberstehend um die Röhrenadhse angeordnet
sind und bei der der Anodenblock längs seines Umfanges Resonanzhohlräume aufweist,
welche an der der Kathode gegenüberliegenden Stirnseite des Anodenblockes mit schlitzartigen
Öffnungen versehen sind, und bei der Polschuhe zur Erzeugung eines im Raum zwischen Anoden-
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block und Kathode (Wechselwirkungsraum) radial verlaufenden Magnetfeldes vorgesehen sind.
Die Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber
■ dadurch,- daß der Anodenblock von einem Hohlzylinder
gebildet wird, welcher in einer Richtung senkrecht zum Kathodenrihg verschiebbar ist. Die
Arbeitscharakteristiken der Röhre können so nach Belieben in weiten Grenzen verändert werden.
Die Erfindung kennzeichnet sich weiter dadurch,
Die Erfindung kennzeichnet sich weiter dadurch,
ίο daß der Innenraum des Anodenhohlzylinders mit
den Resonanzhohlräumen durdh radiale Öffnungen in Verbindung steht, derart, daß diese ein Kopplungselement
zwischen den Resonanzhohlräumen und einem mit dem Innenraum des Anodenhohl-Zylinders
verbundenen äußeren Nutzkreis darstellen. ·■ ; ■; ".
Hieraus ergibt sich, daß die Einrichtung gemäß der Erfindung ein immer richtig eingestelltes Kopplungselement aufweist, was im Vergleich mit den
früheren Einrichtungen einen wichtigen .. Fortschritt darstellt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Anodenhohlzylinder auf der der
Kathode abgewandten Seite in an sich bekannter Weise durch ein Fenster verschlossen, das aus
einem Stoff besteht, der den vakuumdichte!'Verschluß der Anordnung gewährleistet, jedoch für die
Hochfrequenzenergie durchlässig ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In der'Zeichnung'zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen
Magnetronröhre,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie a-a der Fig. i,
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht des Anodenblockes und der Kathode und
Fig. 4 einen Teilschnitt der Anode und der mit Ablenkflächen ausgestatteten Kathode.
Nach Fig. 1 befinden sich eine ringförmige
Anode 1 und eine ringförmige Kathode 2, welche
parallel und einander gegenüberliegend um die Röhrenachse: angeordnet sind, in dem Luftspalt
eines Magnetsystems. Dieses besteht aus einem ringförmigen f erromagnetischen Teil 3 und einem
zylindrischen ferromagnetischen Teil 4, zwischen welchen ein Flansch 5 aus einem unmägnetischen
Metall luftdicht eingelötet ist.
Diese Polstücke sind an einen Topfelektro-
■ . magneto angesetzt, dessen Erregerwicklung mit 7
bezeichnet ist. Das in dem Luftspalt zwischen· den
Polstücken 3, 4 wirksame magnetische Feld ist ein auf die Röhrenachse zentriertes Radialfeld.
Das ein dichtes Fenster 14 tragende Teil 8 und
das an dem Polstück 3 luftdicht befestigte Teil 9 sind durch eine dichte Membran 10 verbunden und
bilden mit den Polstüoken 3, 4 und dem Flansch S
einen dichten Kolben, in welchem das Vakuum hergestellt wird. Mit Hilfe einer Schraubenmutter
11," welche sich in dem an dem Polstück 3 befestigten
unmägnetischen' Teil 12 dreht, kann das Teil 8 und folglich die mit diesem fest verbundene Anode 1
axial verschoben,, werden.:Dadurch" wird: dec-: die; ρτ?
Anode von der Kathode trennendeRaüm (Wechselwirkungsraum)
mehr oder weniger vergrößert oder verkleinert, da die Kathode durch einen (nicht dargestellten)
Träger eine feste' Lage,besitzt.
In der Anode 1 sind Ausnehmungen 1' eingeschnitten,
welche in Fig. 1 als'radiale Nuten dargestellt
sind, die gleichmäßig längs des, Anodenumfangs verteilt sind'und in den Wechselwirkungsraum durch gleiche öffnungen einmünden.
Diese Nuten können verschiedene Formen erhalten, z. B. zylindrische Hohlräume, welche durch
Schlitze mit dem Wechsel wirkungsraum in Verbindung stehen, Hohlräume von in axialer Richtung
ungleicher Tiefe, Hohlräume mit geneigten Grundflächen, Hohlräume, welche nur in den
'Wectiselwirkürigsraum einmünden. Man kann auch ,80
Einstiche vorsehen, welche in dta Stegen zwischen benachbarten Hohlräumen angebracht werden, um
diese- Hohlräume zu entkoppeln.
Eine dichte Durchführung ist für die Leiter 13
vorgesehen, welche den Ström zu dem Heizelement 16 der Kathode führen. Vorzugsweise ist an dieser
nur : der gegenüber der Anode liegende Teil 2'
emittierend. Diese Leiter führen ferner die Spannung zu, welche das Potential der Kathode in bezug
auf die an Masse gelegte Anode festlegt.
·-.- Ein Kopplungsfenster 14, welches mit einer
Platte 14' aus Isoliermaterial (z. B. Glimmer, Glas usw.) luftdidht verschlossen ist, gestattet die Entnahme
der verfügbaren Hochfrequenzenergie. Dieses Fenster kann im übrigen durch eine Kopp-,
lungsschleife. ersetzt werden, die in geeigneter Weise auf dem Anodenteil gegenüber der Kathode
angeordnet wird. :
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie a-a der Fig. i. Fig. 3 ist eine perspektivische Teilansicht
der Anode und; der Kathode, wobei dieselben Teile in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen
sindi.
Die Kathode 2 kann auch mit Ablenkflächen 15,
15' versehen werden, die zwei die Anode einfassende
Metallzylinder bilden (Fig. 4). Diese Zylinder haben eine , doppelte: Aufgabe; Sie führen
sowohl das Hochfrequenzfeld als auch die Elektronen.
Hochfrequenzmäßig bildet der Raum Anode-Kathode eine kreisförmig geschlossene Verzögerungsleitung,
deren die Verzögerung bestimmende und als Kette geschaltete Elemente jede geeignete
Form annehmen können.
Diese Magnetronröhre hat mit dem bekannten zylindrischen Magnetron das Merkmal gemeinsam,
daß ' die Verzögerungsleitung mit periodischer Struktur in sich geschlossen ist. Es treten daher
bei einer Reihe von diskreten, durch die Abmessungen
des Kreises bestimmten Wellenlängen zwei gegenseitig umlaufende Wellen auf, und es be-■steht'die
Möglichkeit, daß die Röhre auf einer zugehörigen Frequenz zum Schwingen kommt.
Dadurch, daß der Anodenblock von einem Hohlzylinder ι gebildet wird:, der senkrecht zum Kathodenring
2 verschiebbar■ ist, kann die Betriebs-
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wellenlänge durch eine mechanische Veränderung von außen geändert werden. Die radialen öffnungen
i', durch welche der Innenraum des Anoden-hohlzylinders·
mit den Resonanzhohlräumen inVerbindung steht, stellen ein Kopplungselement zwischen
den Resonanzhohlräumen und einem mit dem Innenraum verbundenen äußeren Nutzkreis dar.
Da ferner der Anodenhohlzylinder auf der der Kathode abgewandten Seite durch ein Fenster 14' verschlossen
ist, das einen vakuumdichten Verschluß der Anordnung gewährleistet, jedoch für die Hodhfrequenzenergie
durchlässig ist, wird durch eine passende, dem Fachmann bekannte Formgebung der Öffnungen die Kopplung der von der Magnetronröhre
erzeugten Welle mit dem Ausgangsihohlleiter (in Fig. 1 nicht dargestellt) besonders
einfach, ohne daß die Anpassung des Kopplungselements bei Verstellung der Betriebswellenlänge
sich nennenswert ändert.
Obwohl die beschriebene Röhre besonders für den Betrieb als Ultrahochfrequenzgenerator bestimmt
ist, kann sie auch als Verstärker benutzt werden, wenn man sie mit einem Eingangskreis
und einem Ausgangskreis ausrüstet und die ganze Anordnung so regelt, daß Schwingungen verhindert
werden, insbesondere indem man zwischen den Anodenelementen Entkopplungsmittel vorsieht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Magnetronröhre mit einer ringförmigen . Kathode und einem ringförmigen Anodenblock gleichen Durchmessers, die zueinander parallel und in axialer Richtung einander gegenüberstehend um die Röhrenachse angeordnet sind und bei der der Anodenblock längs seines Umfanges Resonanzhohlräume aufweist, welche an der der Kathode gegenüberliegenden Ringfläche des Anodenblocks mit schlitzartigen öffnungen versehen sind, und bei der Polschuhe zur Erzeugung eines im Raum zwischen Anodenblock und Kathode (Wechsel wirkungs raum) radial verlaufenden Magnetfeldes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenblock von einem Hohlzylinder gebildet wird, welcher in einer Richtung senkrecht zum Katihodenring verschiebbar ist.
- 2. Magnetronröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum desAnodenhohlzylinders mit den Resönanzhohlräumen durch radiale Öffnungen in Verbindung steht, derart, daß diese ein Kopplungselement zwischen den Resonanzhohlräumen und einem mit dem Innenraum des Anodenhohlzylinders verbundenen äußeren Nutzkreis darstellen.
- 3. Magnetronröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenhdhlzylinder auf der der Kathode abgewandten Seite durch ein Fensiter verschlossen ist, das aus einem Stoff besteht, der den vakuumdichten Verschluß der Anordnung gewährleistet, jedoch für die Hochfrequenzenergie durchlässig ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 895954, 916088.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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