DEC0000885MA - Weiche Dichtung aus Gummi - Google Patents
Weiche Dichtung aus GummiInfo
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Description
Bekanntlich kann man Gummi durch Verwendung eines Treibmittels, wie z.B. Ammoniumbikarbonat, bei der Vulkanisation als eine mit zahlreichen Hohlräumen durchsetzte Masse herstellen. Je nachdem, ob die Hohlräume offen oder geschlossen sind, oder entsprechend der <Nicht lesbar> Hohlräume bezeichnet man diese Massen als Schwammgummi, Schaumgummi oder mikroporösen Gummi. Gegenüber dichten Gummimassen sonst gleicher Zusammensetzung zeichnen sie sich durch grössere Weichheit aus. Man benutzt sie deshalb vorwiegend für Gegenstände, die besonders weich sein sollen, wie z.B. Dichtungsschnüre und Dichtungsringe. Die Herstellung solcher Gegenstände kann in der Weise geschehen, dass die mit dem Treibmittel versetzte Gummimasse in einer Form vulkanisiert wird. Hierbei bildet sich an der Wandung der Form eine Gummihaut aus, die aber sehr dünn und selten porenfrei ist. Diese Haut ist mechanisch sehr wenig widerstandsfähig. Ausserdem kann durch ihre Poren oder bei Verletzungen der Haut sehr leicht Staub oder Feuchtigkeit eindringen, wodurch die Dichtungsmasse mit Fremdkörpern durchsetzt wird und mit der Zeit verhärtet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weiche Dichtung aus Gummi, z.B. auf eine Dichtungsschnur oder einen Dichtungsring. Die Erfindung besteht darin, dass die Dichtung einen Kern aus einer mit zahlreichen Hohlräumen durchsetzten Gummimasse, wie Schaumgummi, Schwammgummi oder mikroporösen Gummi, besitzt, und
dass dieser Kern mit einer gesondert aufgebrachten Hülle aus dichter Gummimasse umgeben ist, die mit dem Kern zusammenvulkanisiert ist. Eine solche Dichtung ist nicht nur sehr weich, sie hat auch durch die mit dem weichen Kern innig verbundene dichte Hülle eine gegen Abrieb widerstandsfähige Oberfläche. Ausserdem ist der Kern durch die dichte Hülle gegen das Eindringen von Fremdkörpern geschützt.
Vorzugsweise besteht die Hülle aus einer öl-, licht-, ozon- und alterungsbeständigen Masse, beispielsweise aus polymerem Chlorbutadien. Mit einer solchen Hülle ist die Dichtung den meisten praktisch vorkommenden Ansprüchen gewachsen. Vorteilhaft läuft die Hülle seitlich in einen Fortsatz oder Steg aus, der zur Befestigung dienen kann. Zum Einlegen in Nuten kann der Steg eine im Querschnitt schwalbenschwanzartige Form besitzen.
Die Zeichnung zeigt z.B. drei verschiedenen Dichtungen nach der Erfindung im Querschnitt. Fig. 1 stellt eine Dichtung von quadratischer Querschnittsform dar. In den Figuren 2 u. 3 sind zwei Ausführungsformen von Dichtungsschnüren oder -ringen mit seitlichen Fortsätzen abgebildet.
Es bezeichnen jeweils 1 den Kern, der aus einer Gummimasse mit zahlreichen Hohlräumen besteht, z.B. aus Schwammgummi, Schaumgummi oder mikroporösem Gummi. Die gesondert aufgebrachte und mit dem Kern zusammenvulkanisierte Hülle aus dichter Gummimasse ist mit 2 bezeichnet. Bei der Dichtung der Fig. 2 läuft die Hülle 2 in einen flachen Steg 3 aus. Nach Fig. 3 hat der Steg 3 eine im Querschnitt schwalbenschwanzartige Form.
Claims (3)
1.) Weiche Dichtung aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Kern aus einer mit zahlreichen Hohlräumen durchsetzten Gummimasse, z.B. Schaumgummi, Schwammgummi oder mikroporösem Gummi, besitzt, und dass dieser Kern mit einer gesondert aufgebrachten Hülle aus dichter Gummimasse umgeben ist, die mit dem Kern zusammenvulkanisiert ist.
2.) Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einer öl-, licht-, ozon- und alterungsbeständigen Masse, wie z.B. polymerem Chlorbutadien, besteht.
3.) Dichtung nach einem der Ansprüche 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle seitlich in einen Fortsatz oder Steg ausläuft, der zur Befestigung dienen kann.
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