DE99373C - - Google Patents
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- DE99373C DE99373C DENDAT99373D DE99373DA DE99373C DE 99373 C DE99373 C DE 99373C DE NDAT99373 D DENDAT99373 D DE NDAT99373D DE 99373D A DE99373D A DE 99373DA DE 99373 C DE99373 C DE 99373C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D49/00—Arrangements or devices for preventing refilling of containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
6c >
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1897 ab.
Vorliegende Erfindung fällt in den Bereich derjenigen Vorrichtungen, welche in verschiedenen
Handelszweigen zur Verhütung von Fälschungen dazu dienen, das Wiederfüllen von Flaschen nach Entleerung des Inhaltes
derselben zu verhüten.
Nach der Erfindung ist über dem Ventil des mit der Flasche verbundenen Verschlusses
ein drehbarer Deckel mit doppeltem Boden angeordnet, zwischen dessen oberen und
unteren Boden ein hohler Ring eingeschaltet ist, der aufser gegen einander versetzt angeordneten
Lufteinlafsöifnungen eine seitliche · Ausgufsöffnung erhält.
Fig. ι betrifft einen Verticalschnitt einer derartigen
Flasche, .
Fig. 2 einen Verticalschnitt in zu der Schnittebene von Fig. ι senkrechter Ebene;
Fig. 3 und 4 sind Horizontalschnitte, welche die Verschlufstheile in verschiedenen Stellungen
zeigen. '
Mit A ist derjenige Theil des Verschlusses bezeichnet, der sich fest an dem Halse α der
Flasche oder dergl. befindet. Dieser Theil läfst auf der einen Seite einen Zwischenraum b.
Hier befindet sich eine im Theil A vorgesehene Äuslafsöffnung c, an welche sich der
engere Theil des konischen Rohres B anschliefst. Das andere Ende des Rohres B
öffnet sich nach der Kammer d, weiche in einem Deckel eine Äuslafsöffnung a2 und Lufteinlafsöffnung
b* besitzt. Der Verschlufstheil A ist an dem Halse α der Flasche starr befestigt
und erhält zu diesem Zwecke, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, einen Ringflantsch al, von
dem nach unten und um den Flaschenhals eine Hülse c führt, welche in der gezeichneten
Bauart ein Schraubengewinde bildet und auf ein entsprechendes Gewinde des Flaschenhalses
pafst. Hülse und Flantsch bestehen vortheilhaft mit dem unteren Theil des Verschlufstheiles
A aus einem Stück.
Ueber der Kammer d des Verschlufstheiles A befindet sich ein. anderer, ebenfalls mit einer
Kammer f versehener Verschlufstheil C, der gegen den Theil A drehbar ist und in seinem
Boden C2 eine Ausflufsöffnung a4 und Lufteinlafsöffnung
b1 enthält, die bei der Drehung des Verschlufstheiles C zur Deckung mit den
Oeffnungen a2 £* in dem Deckel der Kammer/
gebracht werden können, sobald Flüssigkeit ausgegossen werden soll. Ein Ansatz h an
dem Verschlufstheil C pafst mit Gewinde auf dem Verschlufstheil A. An der Kammer f
ist eine Ausgufsöffnung e4 und ein Lufteinlass
vorgesehen.
Auf der Platte c2 ist ein hohler Ring m befestigt,
dessen Aufsenwand eine Oeffnung c? trägt und dessen Innenwand eine Oeffnung b2
erhält; der Ring bildet zwischen diesen Oeffnungen einen gekrümmten Lufteinlafs zu der
Kammer f.
Durch die Wandungen des Ringes führt ein seitlicher Durchlafs als Ausgufs. Die
Theile A und C sind durch einen Niet η drehbar mit einander verbunden. In dem Flaschenhalse
α sind Löcher f1 vorgesehen, die mit entsprechenden Löchern/4 in der Hülse c des
Verschlufstheiles^ übereinstimmen. Beim Aufschrauben des Hülsengewindes über das
Flaschenhalsgewinde wird ein Ueberzug von geeignetem Kitt zwischen denselben angebracht,
um die Hülse an dem Flaschenhals festzukitten. Metallstifte ml werden durch die übereinstimmenden
Löcher f1 und f* der Hülse
und des Flaschenhalses getrieben und ihre Aufsenenden mit der Hülse verlöthet. Hierdurch
ist die Hülse und demgemäfs der Verschlufstheil A so sicher befestigt, dafs ein Entfernen
von der Flasche ohne Zerstörung des genannten Verschlufstheiles oder ■ der ganzen
Flasche selbst nicht möglich ist. Ebenso kann der Verschlufstheil C, der an dem Verschlufstheil
A durch den unzugänglichen Niet η gehalten wird, nicht ohne Zerstörung entfernt
werden.
Der Verschlufstheil A enthält das bei dem dargestellten Beispiel glockenförmige Ventil -B D,
welches in bekannter Weise das Ausgiefsen der Flüssigkeit, nicht jedoch den Eintritt derselben
gestattet. Das Ventil B ist derart angeordnet, dafs beim Kippen der Flasche mit
der Oeffnung e4 des Ringes m nach unten die Flüssigkeit zwischen die Böden desTheilesC
gelangen und durch el ausfliefsen kann, während die Luft unter Vermittelung des Ringes m
durch dessen gegen einander versetzte Luftöffnungen <z2 b2 eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Flaschenverschlufs gegen Wiederfüllen, dadurch gekennzeichnet, dafs sich zwischen dem Deckel (e'2J und dem Boden (c2) des drehbaren Verschlufstheiles (C) ein hohler Ring (m) befindet, der äufser den gegen einander versetzt angeordneten Lufteinlafsöffnungen die seitliche Ausgufsöffnung (e*) enthält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99373C true DE99373C (de) |
Family
ID=370256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99373D Active DE99373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99373C (de) |
-
0
- DE DENDAT99373D patent/DE99373C/de active Active
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