DE977583C - Dopplerfrequenz-CW-Radargeraet - Google Patents

Dopplerfrequenz-CW-Radargeraet

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DE977583C
DE977583C DES67063A DES0067063A DE977583C DE 977583 C DE977583 C DE 977583C DE S67063 A DES67063 A DE S67063A DE S0067063 A DES0067063 A DE S0067063A DE 977583 C DE977583 C DE 977583C
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
doppler
doppler frequency
receiver
frequencies
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Expired
Application number
DES67063A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Ing Foeller
Karl-Ludwig Dr-Ing Lenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE977583C publication Critical patent/DE977583C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • G01S13/58Velocity or trajectory determination systems; Sense-of-movement determination systems
    • G01S13/583Velocity or trajectory determination systems; Sense-of-movement determination systems using transmission of continuous unmodulated waves, amplitude-, frequency-, or phase-modulated waves and based upon the Doppler effect resulting from movement of targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Dopplerfrequenz-CW-Radargerät Die sogenannten CW-Radargeräte strahlen ständig eine unmodulierte Trägerwelle aus (CW = continuous waves) und empfangen die von Zielen reflektierten Rückstrahlungen. Bewegte Ziele mit einer radialen Geschwindigkeitskomponente zum Radargerät liefern eine um die Dopplerfrequenz verschobene Empfangsfrequenz. Zur Trennung bewegter Ziele von festen Zielen, die keine Dopplerfrequenzverschiebung ergehen, sind elektrische Filter bekannt. Bei Impulsradargeräten sind hierfür in der Regel Kammfllter erforderlich, da bei einfachen Filtern der Impulscharakter und damit die Entfernungsinformation verlorengeht. CW-Radargeräte erlauben demgegenüber eine einfachere Trennung von bewegten und festen Zielen, sie liefern dafür aber keine oder nur eine ungenaue Entfernungsinformation. Zur Entfernungsbestimmung mit Radargeräten ist an sich die periodische Frequenzmodulation des Senders und Auswertung der Frequenzdifferenz zwischen Empfangs- und Sendefrequenz bekannt. Bei Flugzeughöhenmessern wird die Frequenzmodulation auch bei ständiger Ausstrahlung benutzt. Bei Doppler-Radargeräten ist es auch bekannt, sich entfernende und sich nähernde Objekte durch besondere Empfängerüberlagerung und durch die Lage der Dopplerfrequenz unterhalb und oberhalb der Empfängerzwischenfrequenzen zu unterscheiden. Bei Radarsystemen mit Frequenzmodulation ist es ferner bekannt, außer der Geschwindigkeit noch die Entfernung, und zwar diese aus der Phasenverschiebung der Modulationskurve zu messen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, bei einem Dopplerfrequenz-CW-Radargerät mit Frequenzmodulation und Auswertung der Frequenzverschiebung zwischen Empfangs- und Sendefrequenz gleichzeitig die Trennung von festen und bewegten Zielen zu verbessern, sich entfernende und sich nähernde Objekte eindeutig zu unterscheiden und eine genaue Entfernungsinformation der bewegten Ziele zu erhalten.
  • Das erfindungsgemäße Dopplerfrequenz-CV-Radargerät ist gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung einer Empfängerüberlagerung, bei der die der Empfängerzwischenfrequenz entsprechende Differenzfrequenz zwischen Senderträgerfrequenz und Empfängerüberlagerungsfrequenz großer als die größte zu erwartende Dopplerfrequenz ist und aus der Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Empfängerzwischenfrequenz durch die Dopplerfrequenz auf Größe und Richtungssinn der Zielgeschwindigkeit geschlossen wird, sowie einer periodischen Frequenzmodulation des Senders mit einem Frequenzhub innerhalb der Grenzen der zu erwartenden Dopplerfrequenz und Bestimmung der Zielentfernung aus Größe oder Phase der Frequenzdifferenz zwischen Empfangs- und Sendefrequenz, und zwar derart, daß von den zwei getrennten Meßkreisen für sich annähernde bzw. sich entfernende Ziele der eine ein die Frequenz von Festzielen unterdrückendes einfaches Dopplerfrequenzfllter für oberhalb der Zwischenfrequenz liegende Dopplerfrequenzen und der andere ein die Frequenzen von Festzielen unterdrückendes einfaches Dopplerfrequenzfilter für unterhalb der Zwischenfrequenz liegende Dopplerfrequenzen enthält, daß in jedem Meßkreis anschließend ein Hub- oder Phasenmesser zur Messung der Größe oder (gegenüber der Modulationsfrequenz des Senders) der Phase der Frequenzmodulation der Differenz zwischen Empfangs-und Sendefrequenz vorgesehen ist, daß ferner eine Abfrageschaltung vorgesehen ist, mit deren Hilfe periodisch die Meßkreise hinter den Dopplerfrequenzfiltern auf Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von bewegten Zielen abgefragt werden, und eine weitere Abfrageschaltung periodisch die Ausgänge der Hub- bzw. Phasenmesser in den beiden Meßkreisen nach der gemessenen Entfernung abfragt und daß die festgestellten Meßwerte einem Sichtanzeigerohr mit Rundsichtanzeige zur Entfernungsanzeige zugeführt werden, dessen Anzeigestrahl durch die erstgenannte Abfrageschaltung bei Vorhandensein von bewegten Zielen hell gesteuert und von der weiteren Abfrageschaltung ausgelenkt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines CW-Radargerätes nach der Erfindung ist an Hand der Abbildung, welche ein Blockschaltbild zeigt, näher erläutert.
  • Die darin angegebenen Frequenzzahlenwerte sind zum besseren Verständnis des Prinzips angenommen, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt ist.
  • Ein Hochfrequenzgenerator G erzeugt eine Hochfrequenzspannung mit einer Frequenz von beispielsweise 9600 MHz und wird von einem Wobbeloszillator W mit einer vorzugsweise sinusförmigen Wobbelfrequenz von 60 Hz in einem Frequenzhub von + 10 kHz in der Frequenz moduliert. Ein frequenzstabilisierter Oszillator 0 erzeugt eine Frequenz von beispielsweise 5 MHz, die in einer Vervielfacherstufe V1 8Ifach auf 405 MHz vervielfacht wird. In der Mischstufe ilii wird die modulierte Frequenz vom Generator 6 mit der vervielfachten Frequenz von 405 MHz gemischt, so daß eine Sendefrequenz von 10005 MHz mit einem Frequenzmodulationshub von + I0 kHz nach Durchlaufen eines Sendefilters SF von der Sendeantenne SA abgestrahlt wird. Die Frequenz des Oszillators O wird gleichzeitig in der Vervielfacherstufe 1 2 8ofach auf 400 MHz vervielfacht und in der MischstufeM2 mit der modulierten Frequenz des Generators G gemischt, so daß am Ausgang eines anschließenden Filters EF eine Mischfrequenz von 10 000 MHz mit einem Frequenzhub von # 10 kHz entsteht. In der Empfangsmischstufe EM wird diese Frequenz mit der von der Empfangsantenne EA aufgenommenen Sendefrequenz von 10005 Mllz mit ihrem Frequenzhub von + 10 kHz welche außerdem mit der Dopplerfrequenzverschiebung von (+) Ja (Ja = Dopplerfrequenz) behaftet ist, gemischt. Am Ausgang des Mischteiles EM ergibt sich dann bei ZF eine Zwischenfrequenz von 5 MHz + α # 10kHz(#)fd. Dabei ist α#1 ein von der Ziel entfernung abhängiger Faktor und bestimmt den Frequenzhub, der sich nach der empfangsseitigen Mischung ergibt Die Zwischenfrequenz verzweigt sich in zwei MeßkreiseKl und K2, von denen der erste für sich nähernde und der andere für sich entfernende Ziele ausgelegt ist. Der Meßkreis K1 enthält ein Dopplerfrequenzfilter DF1, welches für die oberhalb der Zwischenfrequenz liegenden Dopplerfrequenzen im Bereich von etwa 5 MHz + 2 kHz und 5 MHz + 28 kHz durchlässig ist. Der Meßkreis K2 für sich entfernende Ziele enthält ein Dopplerfrequenzfilter DF2 für die unterhalb der Zwischenfrequenz liegenden Dopplerfrequenzen im Bereich von etwa 5 MHz - 2 kHz und 5 MHz kHz. Der Bereich um die Träger-bzw. Zwischenfrequenz von 5 MHz 1 2 kHz, wo die Festzielzeichen auftreten, ist also unterdrückt. Anschließend an die Dopplerfrequenzfilter folgen in jedem Kreis ein Frequenzhub- oder Phasenmesser P111 bzw. Ph2 und ein gemeinsames Rundsichtanzeigerohr R mit einer Ablenkspule Sp, die synchron mit der Radar-Sende-Empfangs-Antenne SA, EA rotiert. Im Anschluß an die Filter DEt, DF2 sind zwei Empfangsgleichrichter Gll, Gt2 vorgesehen, die das bei Vorhandensein eines bewegten Zieles am Ausgang der Filter auftretende Signal gleichrichten, welches einem Umschalter U1 zugeführt wird, der von einem Taktgeber T periodisch umgeschaltet wird und dabei die beiden Meßkreise nach Vorhandensein oder Nichtvorhandensein bewegter Ziele abfragt. Sind Signale von bewegten Zielen vorhanden, so wird durch sie der Strahl des Sichtanzeigerohrs R hell gesteuert, während er bei Nichtvorhandensein von bewegten Zielen dunkel getastet wird. Auf diese Weise ist eine einfache Ja-Nein-Auswertung geschaffen, die dem Beobachter am Sichtgerät mit Sicherheit angibt, ob bewegte Ziele vorhanden sind oder nicht. Die genaue Ent- fernungsbestimmung der festgestellten Ziele geschiebt in den Hub- bzw. Phasenmessern Phl und Ph2, die mit Hilfe einer Umschaltvorrichtung U2 vom Taktgeber T aus fortlaufend abgefragt werden, wobei der Zielentfernung propcrticnale Signalwerte am Ausgang der Hub- bzw. Phasenmesser auftreten, die in einem Verstärker A verstärkt und der rotierenden Ablenkspule Sp des Sichtanzeigerohres zugeführt werden, so daß deren Strahl in Richtung der entsprechenden Antennenstellung um einen Winkel ausgelenkt wird, der der Zielentfernung proportional ist.
  • Um gute Entkopplung zu erreichen, sind die Sendeantenne SA und die Empfangsantenne EA vorzugsweise getrennt, wobei sie um eine gemeinsame Achse rotieren können. Bei Anwendung der Phasenmessung wird die Phasenlage der empfangsseitigen demodulierten Wobbelfrequenz gegenüber der senderseitigen Wobbelfrequenz von 60 Hz gemessen. Die Frequenz wird deshalb vom Wobbeloszillator W an die PhasenmesserPht, Ph herangeführt.
  • Bei der gezeigten Schaltung wird ein besonders einfacher Aufbau dadurch erzielt, daß ein Hochfrequenzgenerator von einem Wobbelgenerator vorzugsweise sinusförmig in der Frequenz moduliert wird, daß die frequenzmodulierte Hochfrequenz an getrennten Stellen durch etwas voneinander abweichende Frequenzen, die vorzugsweise auf Grund verschiedener Vervielfachung aus einem gemeinsamen stabilen Oszillator abgeleitet sind, überlagert wird, und daß die bei der einen Überlagerung gewonnene M ischfrequenz als Senderträgerfrequenz ausgestrahlt und die andere, sich um die Empfangszwischenfrequenz von der Senderträgerfrequenz unterscheidende Mischfrequenz als empfangsseitige Überlagerungsfrequenz benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dopplerfrequenz CW - Radargerät, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung einer Empfängerüberlagerung, bei der die der Empfängerzwischenfrequenz entsprechende Differenzfrequenz zwischen Senderträgerfrequenz und Empfängerüberlagerungsfrequenz größer als die größte zu erwartende Dopplerfrequenz ist und aus der Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Empfängerzwischenfrequenz durch die Dopplerfrequenz auf Größe und Richtungssinn der Zielgeschwindigkeit geschlossen wird, sowie einer periodischen Frequenzmodulation des Senders mit einem Frequenzhub innerhalb der Grenzen der zu erwartenden Dopplerfrequenz und Bestimmung der Zielentfernung aus Größe oder Phase der Frequenzdifferenz zwischen Empfangs- und Sendefrequenz, und zwar derart, daß von den zwei getrennten Meßkreisen (Kl, K2) für sich annähernde bzw. sich entfernende Ziele der eine ein die Frequenzen von Festzielen unterdrückendes einfaches Dopplerfrequenzfilter (DFt) für oberhalb der Zwischenfrequenz liegende Doppierfrequenzen und der andere ein die Frequenzen von Festzielen unterdrückendes einfaches Dopplerfrequenzfilter (DF2) für unterhalb der Zwischenfrequenz liegende Dopplerfrequenzen enthält, daß in jedem Meßkreis anschließend ein Hub- oder Phasenmesser (Ph1, Ph2) zur Messung der Größe oder (gegenüber der Modulationsfrequenz des Senders) der Phase der Frequenzmodulation der Differenz zwischen Empfangs- und Sendefrequenz vorgesehen ist, daß ferner eine Abfrageschaltung (U) vorgesehen ist, mit deren Hilfe periodisch die Meßkreise hinter den Dopplerfrequenzfiltern auf Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von bewegten Zielen abgefragt werden und eine weitere Abfrageschaltung (U2) periodisch die Ausgänge der Hub- bzw. Phasenmesser in den bei den Meßkreisen nach der gemessenen Entfernung abgefragt, und daß die festgestellten Meßwerte einem Sichtanzeigerohr (R) mit Rundsichtanzeige zur Entfernungsanzeige zugeführt werden, dessen Anzeigestrahl durch die erstgenannte Abfrageschaltung bei Vorhandensein von bewegten Zielen hell gesteuert und von der weiteren Abfrageschaltung ausgelenkt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 9II 663; USA.-Patentschriften Nr. 2 558 758, 2875 434; Bulletin des schweizerischen elektrotechnischen Vereins, 43 (1952), Nr. I, S. 16 bis 19.
DES67063A 1960-02-12 1960-02-12 Dopplerfrequenz-CW-Radargeraet Expired DE977583C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2558758A (en) * 1944-01-22 1951-07-03 Sperry Corp Radio velocity indicator
DE911663C (de) * 1944-08-05 1954-05-17 Pintsch Electro G M B H Verfahren zur Kontrolle, insbesondere zur Entfernungsbestimmung von Objekten nach dem Rueckstrahlprinzip durch impulsweises Aussenden und Wiederempfangen von hochfrequenten Schwingungen
US2875434A (en) * 1954-06-26 1959-02-24 Westinghouse Canada Ltd Reflected wave detection system

Patent Citations (3)

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DE911663C (de) * 1944-08-05 1954-05-17 Pintsch Electro G M B H Verfahren zur Kontrolle, insbesondere zur Entfernungsbestimmung von Objekten nach dem Rueckstrahlprinzip durch impulsweises Aussenden und Wiederempfangen von hochfrequenten Schwingungen
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