DE97346C - - Google Patents

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DE97346C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/026Impact turbines with buckets, i.e. impulse turbines, e.g. Pelton turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1897 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Turbinenrad, welches · so construirt ist, dafs es für Turbinen mit gröfseren Durchmessern, als bisher üblich, verwendet werden kann,, und welches mit seiner Achse elastisch verbunden ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein sol-. ches Turbinenrad in einer Aüsführungsform dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch das Rad in der Richtung der Achse,
Fig. 2 ein Verticalschnitt durch das Rad, rechtwinklig zur Achsenrichtung;
Fig. 3 ist ein Doppelflügel des Rades,
Fig. 4 ein Theil einer Befestigungsscheibe für die Flügel und ,
Fig. 5 ein Theil der elastischen Befestigung des Rades mit seiner Achse.
". Das vorliegende Turbinenrad ,ist in folgender Weise construirt: Je zwei der Flügel a des Rades bestehen aus einem lamellenförmigen Stück, und zwar aus einem dünnen Blech, welches so zugeschnitten ist., wie in Fig. 3 dargestellt. Dieses Blech wird in der Mitte umgebogen und mit seinen Schlitzen über eine entsprechende Anzahl von Scheiben b gesteckt, welche auf einer Trommel c aufgereiht sind und von Zwischenstücken e in ihrer Lage gehalten werden. An den beiden Enden der Trommel c befinden sich stärkere Scheiben e, welche ebenso an ihrer Peripherie mit Löchern versehen sind wie die Scheiben b. An einem Ende hat die Trommel c einen Ansatz und am anderen Ende Gewinde, so dafs die Scheiben b und e nebst den Zwischenstücken d mittelst der Mutter f fest zusammengeschraubt werden können. Ist nun ein Doppelflügel in der erwähnten Weise mit seinen Schlitzen auf die Scheiben g gesteckt worden, so liegen die beiden äufsersten Enden des Doppelflügels, also der umgebogene Blechtheil (der Lamellenboden) in entsprechenden Einkerbungen der Scheiben e. Durch die Löcher in der Peripherie der Scheiben b und/, welche in gerader Linie stehen, werden nun Stangen g gesteckt, welche somit in der Rundung der Doppelflügel (in der Lamellenmitte) α α liegen. Diese Stangen g werden mittelst Druckschrauben h in den1 Scheiben e festgeklemmt und halten somit die Flügel α α in ihrer Lage.
Die Trommel d trägt inwendig in ihrer Mitte eine mit Schrauben befestigte Hülse i, welche eine starke elastische Hülse k (Gummi etc.) aufnimmt. Diese Hülse sitzt wiederum auf einer getheilten und mit Schrauben m (s. Fig. 5) auf der Welle η festgeklemmten Nabe I.
Auf den beiden Seiten der in einander geschobenen Hülsen i, k und / befinden sich elastische Flantschen 0, welche wieder von Metallflantschen ρ überdeckt sind und mittelst der Schrauben q angeprefst werden können. Auf diese Weise ist die Trommel c mit der Achse η elastisch verbunden. Das ganze Rad wird also als ein Strahlenrad mit relativ langen und möglichst dünnen Strahlen a, die freistehend angeordnet sind und sich unter einander nicht berühren, ausgeführt. Die Strahlen haben flachen Querschnitt, nach der Achse zu verdickt, und zwar so, dafs sie Körper gleicher (oder angenähert gleicher) Festigkeit bilden.
Die Flügel werden (wie in der gezeichneten, beispielsweisen Ausführungsform) aus Blechen angefertigt. Die Blechdicke kann überall gleich sein, dagegen wird die Breite in axialer Richtung gegen die Achse sich stark verbreitern, um möglichst grofse Umfangsgeschwindigkeiten zu ermöglichen. Die Centrifugalkraft streckt die Strahlen, und können dieselben daher ganz dünn sein, denn den Dampfdruck vermögen dieselben doch auf die Nabe infolge der bedeutend stärkeren Centrifugalkraft, ohne umgebogen zu werden, zu übertragen. Die beiden Lager der Achse werden möglichst nahe zu-' sammengeschoben, damit keine Ausbiegung der Achse zwischen denselben auftreten kann. Auch wird die Verbindung zwischen Nabe und Achse elastisch gemacht, damit sich das Turbinenrad entsprechend seinem Schwerpunkt einstellen kann, ohne die Achse zu verbiegen.
. Der Dampfeintritt auf die Strahlen, welche ganz gerade nach aufsen verlaufen. (ohne jede Ausbildung zu einer Schaufel), erfolgt entweder tangential von aufsen oder von einer oder zwei Seiten her, oder auch gleichzeitig tangential oder von den Seiten her. Da ein solches Turbinenrad infolge seines gröfseren Durchmessers eine kleinere Tourenzahl erhält, so kann die Kraftübertragung direct durch Riemen oder Zahnräder erfolgen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Turbinenrad für Dampf- oder Gasturbinen, welches, um dasselbe mit relativ grofsem Durchmesser bei relativ geringem Gewicht am Umfang ausführen zu können, derart ausgebildet ist, dafs die Flügel durch radial an der Nabe befestigte, nach dem Umfang schmaler werdende Blechstreifen gebildet sind.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Turbinenrades nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Flügel bezw. Streifen (a) als Körper gleicher oder annähernd gleicher Festigkeit ausgebildet sind..
  3. 3. Eine Ausführungsform des Turbinenrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Streifen vermittelst Schlitze auf
    . Scheiben (b) aufgesteckt sind, welche auf der Radnabe sitzen, wobei die Streifen auf den Scheiben durch Längsbolzen (g)' gehalten werden, welche durch in dem Umfang der Scheiben beöndliche Löcher über die Mitte bezw. den Boden der Streifen sich erstrecken.
  4. 4. Eine Ausführungsform des Turbinenrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Radnabe mittelst eines elastischen Ringes (k) und mittelst elastischer Scheiben (Flantschen) (0) mit der Welle verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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