DE973085C - Anordnung zur Kompensation der kapazitiven Blindleistungsaufnahme bei Prueftransformatorkaskaden - Google Patents

Anordnung zur Kompensation der kapazitiven Blindleistungsaufnahme bei Prueftransformatorkaskaden

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DE973085C
DE973085C DES2543D DES0002543D DE973085C DE 973085 C DE973085 C DE 973085C DE S2543 D DES2543 D DE S2543D DE S0002543 D DES0002543 D DE S0002543D DE 973085 C DE973085 C DE 973085C
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DE
Germany
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transformer
power
windings
winding
voltage
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Expired
Application number
DES2543D
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English (en)
Inventor
Richard Dr-Ing Habil Elsner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kompensation der kapazitiven Blindleistungsaufnahme bei Prüftransformatorkaskaden Bei Prüftransformatoren, die in Kaskadenschaltung betrieben werden und bei denen die Hochspannungswicklung jedes Transformators auf zwei Schenkeln verteilt ist, die durch eine Transportwicklung zur Leistungsübertragung gekuppelt sind, ist es bekannt, die Kompensation der Ladeleistung durch Parallelschaltung von Drosseln zu den Erregerwicklungen der einzelnen Transformatorstufen zu erreichen. Ein Schaltschema einer solchen Kaskadenanordnung ist in Fig. z dargestellt. In diesem Schema sind sämtliche für die Eigenladeleistung in Betracht kommenden Teilkapazitäten der einzelnen Transformatorstufen gegeneinander und gegen Erde eingetragen. Mit z, 2,3 sind die Kompensationsdrosseln bezeichnet, mit 4 die Erregerwicklungen der einzelnen Transformatoren, mit 5 die Übertragungswicklungen und mit 6 die Transportwicklungen zur Leistungsübertragung von einem auf den anderen Schenkel ? sind die in Reihe geschalteten Hochspannungswicklungen der einzelnen Transformatoren. Mit KI, K2, Cl, C2, C3 sind die jeweiligen Teilkapazitäten der Wicklungen bzw. Kessel gegeneinander und gegen Erde angedeutet. In die Figur ist zum weiteren Verständnis noch die Stromverteilung eingezeichnet, die sich im günstigsten Fall für Leerlauf bei der Bemessung der Kompensationsdrosseln entsprechend der Ladeleistung des zugehörigen Transformators ergeben würde, und zwar unter Zugrundelegung eines Übersetzungsverhältnisses i : i zwischen sämtlichen beteiligten Teilwicklungen. Die Magnetisierungsströme sind dabei fortgelassen. Aus den in der Zeichnung eingetragenen Angaben über die Stromverteilung ersieht man, daß, abgesehen von den Übertragungswicklungen 5, noch sämtliche Teilwicklungen nennenswert mit Strom belastet sind. Dies führt einerseits zu einer immer noch recht beachtlichen Spannungserhöhung an der Hochspannungswicklung gegenüber der Erregerwicklung infolge des Streuspannungsabfalles und andererseits zu einer Erhöhung der Kupferverluste in den Wicklungen. Beide Erscheinungen laufen auf eine Erniedrigung der erreichbaren Prüfleistung gegenüber dem Idealfall völlig stromloser Erreger-, Übertragungs-und Schubwicklungen bei Leerlauf und vollkommener Kompensation hinaus.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, für Prüftransforma.torkaskaden der eingangs erwähnten Art eine Lösung zu finden, die eine besonders vorteilhafte Kompensation der hohen Eigenladeleistung der Transformatorkaskade ermöglicht und so dem Idealfall wesentlich näher kommt als eine Anordnung, bei der zur Kompensation der kapazitiven Blindleistungsaufnahme von Prüftransformatorkaskaden (Meßwandlerkaskaden), bei denen die Hochspannungswicklung jedes Transformators auf zwei Schenkeln des Eisenkerns verteilt ist und unmittelbar auf dem Eisenkern eine Transportwicklung zur gegenseitigen Kopplung der beiden Hochspannungswicklungen angeordnet ist und bei denen Mittel zur Kompensation der von den einzelnen Transformatoren aufzubringenden Ladeleistung durch Anschluß induktiver Blindstromverbraucher vorgesehen sind.
  • Diese angestrebte Verbesserung wird bei Anordnungen der vorgenannten Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Entlastung der Primärwicklung sämtlicher Transformatoren im Leerlauf die induktiven Blindstromverbraucher derart an die Transportwicklung der einzelnen Transformatoren angeschlossen sind, daß deren Blindstromaufnahme gleich der von der Hochspannungswicklung des betreffenden Transformators aufzubringenden kapazitiven Ladeleistung vermindert um die Magnetisierungsleistung der Grundwelle ist oder daß durch entsprechende Bemessung und Ausführung des Eisenkerns die Magnetisierungsleistung der Grundwelle jedes Transformators so groß gemacht ist, daß sie gleich der von der Hochspannungswicklung des betreffenden Transformators im Leerlauf aufzubringenden kapazitiven Eigenladeleistung ist.
  • Würde man demgegenüber lediglich eine Parallelschaltung von induktiven Blindstromverbrauchern zum Verbraucher, d. h. zum hochspannungsseitigen Prüfling selbst vornehmen, dann würde zwar die Ladeleistung des angeschlossenen Prüflings kompensiert, nicht aber die von der Prüfkaskade bei hohen Spannungen verbrauchte beträchtliche Ladeleistung der einzelnen Transformatoren. Außerdem würde eine solche Maßnahme, die voraussetzt, daß der als Kompensationsmittel vorgesehene induktive Blindstromverbraucher für die volle Prüfspannung oder höher bemessen ist, in den meisten Fällen wirtschaftlich kaum noch tragbar sein. Bei Prüftransformatorkaskaden der in Frage stehenden Art kann auch nicht von einer bekannten Anordnung mit besonders dimensionierten Luftspalten im Eisenkern Gebrauch gemacht werden, so daß die Blindstromkomponente des Magnetisierungsstromes etwa der Hälfte des maximalen sekundären Blindstroms entspricht, weil damit eine optimale Leistungsfähigkeit der Prüfkaskade wegen der nur unwesentlichen Entlastung der Erreger-, Übertragungs- und Transportwicklung der Kaskade nicht wie bei der Anordnung gemäß der Erfindung erreichbar ist, bei der demgegenüber der gesamte Ladestrom der einzelnen Prüftransformatoren innerhalb des einzelnen Transformators so vollständig kompensiert wird, daß die Erregerwicklung, die Übertragungswicklung und die Transportwicklung von diesem Strom entlastet werden, so daß es möglich wird, den Querschnitt ihrer Leiter nur noch für den hochspannungsseitig vom Prüfling verbrauchten geringen kapazitiven Ladestrom zu bemessen.
  • Eine optimale Kompensation der Eigenladeleistung ist des weiteren auch nicht mit einer bereits vorgeschlagenen Prüftransformatoranordnung erreichbar, bei der zur Kompensation der kapazitiven Leistungsaufnahme bei allen Spannungen die Regelung der Induktivität bei dem Prüftransformator dadurch geschehen soll, daß der Eisenkern parallel zum Kraftlinienweg in zwei oder mehrere Teilkerne aufgeteilt ist und die Teilkerne jeweils mit Kopplungswicklungen versehen sind, die untereinander hinsichtlich ihrer Windungszahl regelbar parallel geschaltet sind.
  • An Hand der Fig. 2 und 3, die Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, soll die Erfindung näher erläutert werden: In Fig. 2 sind zum besseren Verständnis bei der Transformatorkaskade für gleichartige Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. x verwendet. i, 2, 3 sind wieder Drosselspulen. Diese sind abweichend von der Anordnung nach Fig. i nicht mehr parallel zu den Erregerwicklungen, sondern an die Transportwicklungen 6 angeschlossen. Sie sind so bemessen, daß die von ihnen aufgenommene induktive Blindleistung der kapazitiven Eigenladeleistung des zugehörigen Transformators entspricht.
  • Bei Leerlauf werden sodann, abgesehen vom Magnetisierungsstrom, nicht nur die Übertragungswicklungen 5, sondern auch die Erregerwicklungen q. gänzlich stromlos, wie die in die Figur eingetragenen Stromverteilungsangaben erkennen lassen.
  • Noch günstiger werden die Verhältnisse, wenn man die Leistung der einzelnen Kompensationsdrosseln um den Betrag der von dem zugehörigen Transformator selbst verbrauchten Magnetisierungsleistung der Grundwelle herabsetzt. Ideale Verhältnisse erreicht man schließlich dann, wenn man durch Anordnung von Luftspalten in jedem Schenkel des Eisenkerns E, wie dies in Fig. 3 schematisch angedeutet ist, oder durch andere geeignete Mittel, z. B. Gleichstromvormagnetisierung, die Magnetisierungsleistung der Grundwelle so weit erhöht, daß für jeden Schenkel der Bedarf an Magnetisierungsleistung gleich der von der zugehörigen Hochspannungswicklung aufzubringenden Ladeleistung wird. In diesem Fall sind dann, wie aus den Stromverteilungsangaben der Fig.3 hervorgeht, nur noch die Hochspannungswicklungen 7 stromführend. Bei der Bemessung der Kupferquerschnitte der übrigen Wicklungen braucht daher bei dieser Ausführung auf die Eigenladeleistung keine Rücksicht mehr genommen zu werden.
  • Die Einstellung der erforderlichen Magnetisierungsleistung der Grundwelle ist außer durch Luftspalte im Eisenkern auch durch Gleichstromvormagnetisierung der einzelnen Eisenkerne erreichbar. Zu diesem Zweck können auf den Eisenkernen angebrachte zusätzliche Wicklungen zweckmäßig über Gleichrichterventile von einer der Transformatorwicklungen unmittelbar gespeist werden. Bei der Anordnung von Luftspalten in den Eisenkernen wird man diese vorteilhaft auf beide Schenkel verteilen, und zwar so, daß für jeden Schenkel die verbrauchte Magnetisierungsleistung gleich der von der zugehörigen Hochspannungswicklungshälfte aufzubringenden kapazitiven Eigenladeleistung wird, so daß auch die Schubwicklungen vollkommen stromlos werden.
  • Der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Prüftransformatorkaskade liegt darin, daß es mit ihr möglich ist, die bisherigen Anordnungen derart zu verbessern, daß ein bisher nicht erreichtes Maximum an Prüfleistung bei gleichzeitiger wirtschaftlichster Auslegung der Transformatorkaskade erreicht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Kompensation der kapazitiven Blindleistungsaufnahme von Prüftransformatorkaskaden (Meßwandlerkaskaden), bei denen die Hochspannungswicklung jedes Transformators auf zwei Schenkeln des Eisenkerns verteilt ist und unmittelbar auf dem Eisenkern eine Transportwicklung zur gegenseitigen Kopplung der beiden Hochspannungswicklungen angeordnet ist und bei denen Mittel zur Kompensation der von den einzelnen Transformatoren aufzubringenden Ladeleistung durch Anschluß induktiver Blindstromverbraucher vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Primärwicklung sämtlicher Teiltransformatoren im Leerlauf die induktiven Blindstromverbraucher derart an die Transportwicklung der einzelnen Transformatoren angeschlossen sind, daß deren Blindstromaufnahme gleich der von der Hochspannungswicklung des betreffenden Transformators aufzubringenden kapazitiven Ladeleistung vermindert um die Magnetisierungsleistung der Grundwelle ist oder daß durch entsprechende Bemessung und Ausführung des Eisenkerns die Magnetisierungsleistung der Grundwelle jedes Transformators so groß gemacht ist, daß sie gleich der von der Hochspannungswicklung des betreffenden Transformators im Leerlauf aufzubringenden kapazitiven Eigenladeleistung ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Magnetisierungsleistung der Grundwelle bei den einzelnen Transformatoren durch Einfügen von Luftspalten in den Eisenkern erreicht wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftspalte so auf die beiden Schenkel verteilt sind, daß auch für jeden Schenkel die Magnetisierungsleistung gleich der von der zugehörigen Hochspannungswicklungshälfte aufzubringenden kapazitiven Eigenladeleistung wird so daß auch die Schubwicklungen vollkommen stromlos werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der erforderlichen Magnetisierungsleistung der Grundwelle durch Gleichstromvormagnetisierung der einzelnen Eisenkerne erreicht wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gleichstromvormagnetisierung auf den Eisenkernen aufgebrachte zusätzliche Wicklungen über Gleichrichterventile von einer der Transformatorwicklungen unmittelbar gespeist werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Buch von Arnold 1 a Cour: »Die Transformatoren«, 3. Auflage, 1936, S. 567; AEG-Mitt., November 1938, »Die Entwicklung der AEG Hochspannungs-Prüftransformatoren«; Jahrbuch der AEG-Forschung, Bd.
  6. 6, I939, S.1I8ff., AEG-Prospekt »Prüftransformator für i Million-Volt« vom Juni 193o.
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