DE970608C - Gummimetallager - Google Patents
GummimetallagerInfo
- Publication number
- DE970608C DE970608C DEV3537A DEV0003537A DE970608C DE 970608 C DE970608 C DE 970608C DE V3537 A DEV3537 A DE V3537A DE V0003537 A DEV0003537 A DE V0003537A DE 970608 C DE970608 C DE 970608C
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- parts
- bearing
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16M—FRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
- F16M7/00—Details of attaching or adjusting engine beds, frames, or supporting-legs on foundation or base; Attaching non-moving engine parts, e.g. cylinder blocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
Description
- Gun-nnimetallager Die Erfindung betrifft ein Gummilnetallager für die elastische Lagerung von Maschinen oder Geräten, wobei zwischen Metall- oder Kunstharzpreßteilen elastische Masse haftend befestigt ist.
- Bei derartigen Lagern ist die Herstellung der äußeren oder inneren Gehäuseteile für das Haften der elastischen Masse vorzugsweise in Form von Blechteilen mit Schweißarbeiten verbunden, da diese oft mit Rücksicht auf ihre Befestigungsmittel oder den zu beherrschenden verschiedenen Beanspruchungsarten eine umständliche Formgebung aufweisen.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein solches Lager zu vereinfachen, und zwar sollen die äußeren und7oder inneren, die Haftflächen bildenden Teile in einfache Profilstücke unterteilt und gegebenenfalls verschiedenartig verwendbar sein und unter Vermeidung eines zusätzlichen Schweiß- oder Schraubvorganges, vorzugsweise während der Aushärtung der plastischen Masse, ihre endgültige feste Verbindung untereinander erfahren.
- Für rotierende Teile wurde bereits vorgeschlagen, die Lagerbüchse in einem Gun-imimetallbauteil zu lagern, wobei der durch Adhäsion oder Vulkanisation befestigte Gehäuseteil aus Blechformteilen zusammengesetzt ist und direkt aneinanderliegende Befestigungsflansche besitzt. Diese Lagerung ist so ausgeführt, daß sie die auftretenden Torsionskräfte entsprechend aufnimmt, und zwar radial mit größerem Weg als in axialer Richtung. Die Erfindung schlägt nun für ein Gummimetalllager, dessen Gummikörper an aus Blechen zusammengesetzten Metallteilen anvulkanisiert ist, welche flächenweise dicht einander gegenüberliegen, vor, daß die einander gegenüberliegenden Flächen durch eine #dünne, aushärtbare Zwischenschicht verbunden sind. Diese Verbindung der Einzelteile kann gesondert oder - was besonders vorteilhaft ist - während des gemeinsamen Aushärtevorganges der übrigen plastischen Masse erfolgen.
- Für eine solche Verbindung dieser Einzelteile empfiehlt es sich, die zu haftenden Flächen der Einzelteile mit einer an sich bekannten Haftmittelschicht, z. B. einer Chlorkautschuklösung, zu versehen, auf die noch in Lösungsmittel gelöst von der plastischen auszuhärtenden Masse oder diese allein in gewünschter Stärke, z. B. durch ein- oder mehrmaliges Einstreichen, aufgetragen bzw. aufgelegt werden kann. Weiterhin ist es auch möglich, dem Haftmittel selbst in entsprechenden Anteilen plastische Masse zuzugeben, z. B. in Lösung.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Schnitt schematisch dargestellt. Das Lager besteht aus zwei winkelförmig gebogelien Profilen i und :2, insbesondere aus Blech- oder Kunststoffpreßteilen, deren Schenkel 3 und 4 aneinanderliegen. Zwischen den beiden Schenkeln 3 und 4 befindet sich eine dünne Zwischenschicht 7, die aus einer Haftmittelschicht, auf die eine dünne Schicht plastischer Masse aufgelegt ist, bestehen kann. Man kann auch plastische Grundmasse in entsprechender Menge dem verwendeten Haftmittel, z. B. einer Chlorkautschuklösung, in Lösung zuben. Über die Öffnungen 5 und 6 an den aufgeb6genen Ansätzen 8 kann die Lagerbef estigung erfolgen, oder es können nicht dargestellte Ausnehmungen, beispielsweise an den Schenkeln 3 und 4, zusätzliche Befestigungsteile mit eingearbeitet oder herausgearbeitet sein. Ferner ist es denkbar, in solche Ausnehmungen besondere Befestigungsmittel in Form von Schrauben oder Gewindeatigen einzusetzen und ebenfalls mit Hilfe der plastischen Masse und/oder einer Haftmittelschicht mit festzulegen.
- Die Verbindung der beiden Schenkel 3 und 4 kann in einem gesonderten Arbeitsgang oder vorzugsweise gemeinsam während des Aushärtevorganges der übrigen elastischen Masse 9 des Lagerteiles im gleichen Formwerkzeug erfolgen. Wie Versuche gezeigt haben, ist die Verbindung der Schenkel 3 und 4 über eine auszuhärtelide dünne Zwischenschicht 7 genügend fest, und in= kann auf zusätzliche Schweiß- oder Schraubvorgänge für die Verbindung der Einzelteile i und 2, verzichten.
- Für die weitere Befestigung des Lagers sind im gezeigten Ausführungsbeispiel vorzugsweise mehrmals gefaltete Blechkörper io vorgesehen, die, falls sie aus beispielsweise zwei Teilen bestehen, ebenfalls über die Zwischenschicht 7 und mit den Schenkeln 11, 12 zusammenhaftend verbunden sein können. Die elastische Masse 9 umfaßt das innere Lagerteil io, das vorzugsweise als Kuliststoffpreßkörper auf der Kunstharzbasis hergestellt sein kann oder ebenfalls einen Metallkörper bildet. Durch diese Ausbildung des Lagers aus einzelnen Blech- oder sonstigen Kunststoffkörpern ist es möglich, von einfachen Grundeleinenten auszugehen und verschiedene Lagergrößen und -längen und auch verschiedene Lagerquerschnitte zu erfassen.
- Wenn indem Ausführungsbeispielwinkelförmige Metall- oder Kunststoffprofile gezeigt sind, so ist es auch möglich, von mehr oder weniger gewölbten bzw. kreisförmigen gebogenen Metall- oder Kunststoffpreßteilen, z. B. auch Karosserieteilen für den Fahrzeugsektor, auszugehen, deren Seitenflächen entsprechend übereinandergelegt und durch einen Haftvorgang verbunden werden. Weiterhin ist es möglich, je nach der Größe der gewählten Überdeckung der Seiten, mit den gleichen Ausgangsteilen auch verschiedene Lagerbreiten zu erreichen. Ferner gelingt es auf diese Weise, z. B. jeden gewünschten Lagerquerschnitt einzuhalten oder sich jeder gegebenen Fahrzeugform auch durch mehrmaliges Zusammensetzen solcher Metall- bzw. Kunststoffteile anzupassen.
- Selbst kreisförmige Hülsenfedern mit einer äußeren und inneren Hülse und dazwischengehafteter elastischer Masse sind herstellbar. Hierbei ist es auch möglich, den Bereich der Überdeckung noch entsprechend auszugleichen, z. B. durch Abkröpfung der Teile, derart, daß z. B. die äußeren Umfangsflächen eines solchen Hülsenfederelementes keine Absätze aufweisen. Für solche Hülsenfedern ergibt sich noch der besondere Vorteil, daß man auch den äußeren Umfang praktisch geschlossen herstellen kann, da man in die einzelnen Verbindungsstellen durch entsprechende Wahl der Stärke der Zwischenschicht die jeweils gewünschte Nachgiebigkeit z. B. zur Berücksichtigung der Schrumpfspannung verlegen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPROCIIE: i. Gummimetallager, dessen Gummikörper an Meta-Ilteilen anvulkanisiert ist, die aus Blechen zusammengesetzt sind, welche flächenweise dicht einander gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Flächen (3, 4, 11, 12) durch eine dünne, aushärtbare Zwischenschicht verbunden sind.
- 2. Lagerteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (7) aus elastischer Masse besteht und die Oberflächen der Einzelteile (3, 4, 11, 1:2) für den Haftvorgang eine Haftschicht, beispielsweise aus einer Chlorkautschuklösung, erhalten können, insbesondere bei Verwendung von elastischen Massen auf der Kautschukbasis. 3. Verfahren zur Herstellung der Haftverbindung der Lagerteile nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet ' daß dem die Haftschicht bildenden Haftmittel in entsprechenden Anteilen plastische Masse gelöst zugegeben ist. 4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung der Teile (3, 4, 11, 12) ihre Haftflächen mit einer Haftmittelschicht, vorzugsweise einer Chlorkautschuklösung und anschließend mit einem ein- oder mehrmaligen Überzug aus plastischer Grundmasse versehen sind. 5. Lagerteil nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der einzelnen Teile (3, 4, 11, 12) während der Aushärtung der plastischen Grundmasse im gleichen Arbeitsgang erfolgt. 6. Lagerteil nach den Ansprüchen i bis 5, da,-durch gekennzeichnet, daß die Einzelteile (1, 2) als Winkelprofile ausgebildet sind, deren Schenkel (3, 4) sich gegenseitig überdecken. 7. Lagerteil nach den Ansprüchen i bis 6, da,-durch gekennzeichnet, daß der von der elastischen Masse (9) umfaßte innere Lagerteil einen unterteilten, mit Zwischenschicht (7) versehenen, vorzugsweise mehrmals gefalteten Blechkörper (io, 11, 12) bildet. 8. Lagerteil nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbefestigungen in die Profile ein- oder herausgearbeitet oder in Ausnehmungen eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 654 128, 747 746; deutsche Patentanmeldung P 19766 XII/47aD (bekanntgemacht am 12. 10. 1950); britische Patentschrift Nr. 489 368. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 8o9 868.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV3537A DE970608C (de) | 1951-07-07 | 1951-07-07 | Gummimetallager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV3537A DE970608C (de) | 1951-07-07 | 1951-07-07 | Gummimetallager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970608C true DE970608C (de) | 1958-10-09 |
Family
ID=7570498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV3537A Expired DE970608C (de) | 1951-07-07 | 1951-07-07 | Gummimetallager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970608C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534777B1 (de) * | 1963-09-14 | 1970-07-16 | Wieland Werke Ag | Einsteckverbindung fuer Profilteile einer Wand-,Saeulen-,Ortgang- oder Fensterverkleidung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE654128C (de) * | 1934-01-09 | 1937-12-11 | Metallgesellschaft Akt Ges | Verfahren zur Befestigung von Kautschuk auf starren Unterlagen |
| GB489368A (en) * | 1936-03-09 | 1938-07-21 | Max Goldschmidt | Improvements in and relating to torsional rubber springs |
| DE747746C (de) * | 1937-10-19 | 1944-10-13 | Verfahren zum Verbinden von Kautschuk oder Kautschukersatzstoffen mit Metall | |
| DE809868C (de) * | 1948-10-27 | 1951-08-02 | Continental Gummi Werke Ag | Gummi-Metall-Drehfeder |
-
1951
- 1951-07-07 DE DEV3537A patent/DE970608C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE654128C (de) * | 1934-01-09 | 1937-12-11 | Metallgesellschaft Akt Ges | Verfahren zur Befestigung von Kautschuk auf starren Unterlagen |
| GB489368A (en) * | 1936-03-09 | 1938-07-21 | Max Goldschmidt | Improvements in and relating to torsional rubber springs |
| DE747746C (de) * | 1937-10-19 | 1944-10-13 | Verfahren zum Verbinden von Kautschuk oder Kautschukersatzstoffen mit Metall | |
| DE809868C (de) * | 1948-10-27 | 1951-08-02 | Continental Gummi Werke Ag | Gummi-Metall-Drehfeder |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534777B1 (de) * | 1963-09-14 | 1970-07-16 | Wieland Werke Ag | Einsteckverbindung fuer Profilteile einer Wand-,Saeulen-,Ortgang- oder Fensterverkleidung |
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