DE970606C - Mikroskopobjektiv - Google Patents

Mikroskopobjektiv

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DE970606C
DE970606C DEZ625D DEZ0000625D DE970606C DE 970606 C DE970606 C DE 970606C DE Z625 D DEZ625 D DE Z625D DE Z0000625 D DEZ0000625 D DE Z0000625D DE 970606 C DE970606 C DE 970606C
Authority
DE
Germany
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meniscus
curvature
microscope objective
radius
smaller
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Expired
Application number
DEZ625D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Boegehold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
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Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ625D priority Critical patent/DE970606C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970606C publication Critical patent/DE970606C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/02Objectives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Mikroskopobjektiv Die Erfindung betrifft Mikroskopobjektive und bezweckt, bei Objektiven von mittlerer und von stärkerer Vergrößerung die Bildfeldwölbung zu verringern, ohne dabei die übrigen Bildfehler, insbesondere den Astigmatismus (Zweischalenfehler), für das Gesamtobjektiv zu vergrößern. Zu diesem Zweck enthält nach der Erfindung das Objektiv als vorderstes, d. h. dem Objekt benachbartes Glied einen seine zerstreuende Fläche nach außen kehrenden Meniskus, auf den mindestens drei in Luft stehende sammelnde Glieder und ein zweiter Meniskus folgen, und es ist bei jedem dieser beiden Menisken die Mittendicke größer als die Hälfte des Krümmungshalbmessers der zerstreuenden Außenfläche, der Krümmungshalbmesser der zerstreuenden Außenfläche kleiner als der der sammelnden und die algebraische Summe der Brechkräfte aller seiner Flächen negativ. Auch wenn die soeben genannte Summe negativ ist, so braucht trotzdem ein solcher 1-Ieniskus keine negative Brechkraft zu haben, diese wird vielmehr bei einer gewissen Dicke zu Null und bei noch größerer Dicke positiv. Für schwache Mikroskopobjektive ist ein solcher Meniskus schon angewandt worden, indem man ihn als letztes Glied des Objektivs angebracht hat. Bei mittleren und stärkeren Vergrößerungen ist aber dieses Mittel nicht ausreichend, weil die Krümmungshalbmesser kleiner sein müßten, als es an der genannten Stelle im Hinblick auf den Durchmesser des abbildenden Bündels zulässig ist. Auch ist es schon bekannt, das vorderste Glied eines Mikroskopobjektivs als eine ineniskenförmige Linse normaler Dicke anstatt in der sonst üblichen Form als plankonvexe Linse auszubilden. Das Ziel der Erfindung, bei Mikroskopobjektiven mittlerer und stärkerer Vergrößerung die Bildfeldwölbung entscheidend zu verringern, ohne dabei den Astigmatismus für das Gesamtobjektiv zu vergrößern, ist aber durch die bekannten Anordnungen nicht zu erreichen. Mit den erfindungsgemäß angegebenen Mitteln dagegen wird diese Aufgabe gelöst. Der zweite Meniskus braucht im übrigen nicht an der letzten Stelle zu stehen, durch die zwischen ihm und dem ersten Meniskus stehenden sammelnden Glieder wird jedoch erreicht, daß er sich an einer Stelle befindet, wo das abbildende Büschel nur eine geringe Neigung gegen die Achse hat.
  • Besteht ein Meniskus aus einer einzigen Linse mit dem vorderen Krümmungshalbmesser, r1 und dem hinteren Krümmungshalbmesser r2, so ist die Bedingung, daß der Krümmungshalbmesser der zerstreuenden Außenfläche kleiner ist als der der sammelnden, erfüllt, wenn r2<rh also wenn 1/Y1- 1/r2 < o.
  • Hat die Linse den Brechungsexponenten 3a, so ist, da stets (n- 1)>o, dann also auch (n-I) (I/rl-I/r2)<01 mithin also auch (n- z) /r1-1- (z -n) /r2 < o.
  • Dies besagt, daß die algebraische Summe der Brechkräfte der beiden Flächen, gerechnet gegen Luft, negativ ist. Für Menisken, die aus mehreren miteinander verkitteten Linsen bestehen, ist diese Bedingung ebenfalls einzuhalten, es muß bei ihnen also die algebraische Summe sämtlicher Brechkräfte, gerechnet gegen Luft (und zwar auch dann gegen Luft, wenn es sich um die vorderste Fläche eines Immersionsobjektivs handelt), negativ sein, es muß also für insgesamt k Flächen gelten (7Z1- I) /r1 + (9Z2 - 92'1) /r2 + (3Z3 422) /r3 -I-. . . (I-nk_1)/rk<o. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung macht man bei jedem der beiden Menisken den algebraischen Wert der Brechkraft, gerechnet gegen Luft, größer als ein Drittel der oben behandelten algebraischen Summe, um den übrigen Bestandteilen bei gegebener Gesamtbrechkraft des Objektivs möglichst geringe sammelnde Brechkräfte geben zu können. Da die genannte Summe selbst stets negativ sein muß, so kann der Meniskus entweder eine positive Brechkraft haben oder die Brechkraft Null oder eine gewisse; ihrem absoluten Wert nach beschränkte negative Brechkraft.
  • Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung hält man den Krümmungshalbmesser der zerstreuenden Außenfläche bei dem vorderen Meniskus kleiner als die Brennweite des Objektivs und bei dem hinteren Meniskus kleiner als die doppelte Brennweite des Objektivs, um die Petzvalsche Summe nach Möglichkeit herabdrücken zu können. Auf dieser Herabdrückung beruht nämlich die Wirkung der oben näher behandelten Menisken. Die Petzvalsche Summe läßt sich bei einem der Erfindung entsprechenden Objektiv so weit herabdrücken, daß sie kleiner ist als bei einer dünnen Kronglaslinse von derselben Brennweite.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß man zur Verbesserung der sphärischen Korrektion die sammelnde Fläche des hinteren Meniskus dem vorderen Meniskus zukehren läßt.
  • Wenn bei einem Immersionsobjektiv der vordere Meniskus seine zerstreuende Fläche nach außen kehrt, so kann es zweckmäßig sein, die dadurch vorhandene Höhlung mit einer Linse auszufüllen,. deren von dem Meniskus abgekehrte Endfläche entweder ebenfalls hohl, aber weniger stark gekrümmt als die vordere Fläche des Meniskus oder eben oder erhaben ist, wobei der Brechungsexponent dieser Linse ungefähr mit dem des Immersionsmittels übereinstimmt. Eine solche Linse ist optisch wirkungslos oder höchstens von ganz schwacher Wirkung, hat aber z. B. den Vorteil, daß sie sich leichter reinigen läßt als die vordere Fläche des Meniskus. Es versteht sich, daß eine solche Linse nicht als ein optischer Bestandteil des Objektivs anzusehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung in einem Längsschnitt veranschaulicht. Die folgende Tafel gibt die maßgeblichen Werte für eine Brennweite von 5,04 mln und eine numerische Apertur von o,65. Das Deckglas von der Dicke d6, für das das Objektiv korrigiert ist, ist ebenfalls in die Zeichnung aufgenommen.
    na v
    d0=0,17 45220 58,7
    lo = 445
    r1 =- 1,86
    d1=1,5 1,5264 66,z
    r2 = 2,11
    ll= 0,05
    3,3 = - 17'6
    d2=1;1 1,5163 64,0
    r4 = - 4,0
    l2= 0,2
    r5 =+695,o
    d3=I, 0 5 IJI74 29,5
    r6 = -I- 16,3
    d4=1,8 1,4645 65,7
    r7 = - 7,2 _
    l3=IO,9
    7'8 =- 40,0
    d5=I,o 1,6477 33,9
    r6 =-I- 5,9
    d6=3,0 45160 56,8
    rlo=- 9,7
    l4= 0,7
    r11=-1- 5,4
    d7=3,6 45163 64,0
    r12=-1- 4,3
    Die Petzvalsche Summe beträgt bei diesem Objektiv 0,08142, während sie bei einer dünnen Kronglaslinse von derselben Brennweite 0,13o89 betragen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mikroskopobjektiv, dadurch gekennzeichnet, daß sein dem Objekt benachbartes vorderstes Glied ein- seine zerstreuende Fläche nach außen kehrender Meniskus ist, auf den mindestens drei in Luft stehende sammelnde Glieder und ein zweiter Meniskus folgen, und daß bei jedem dieser beiden Menisken die Mittendicke größer ist als die Hälfte des Krümmungshalbmessers der zerstreuenden Außenfläche, der Krümmungshalbmesser der zerstreuenden Außenfläche beider Menisken kleiner ist als der der zugehörenden sammelnden Fläche und daß die algebraische Summe der Brechkräfte aller Flächen beider Menisken negativ ist. a. Mikroskopobjektiv nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem der beiden genannten Menisken der algebraische Wert der Brechkraft größer ist als ein Drittel der genannten Summe. 3. Mikroskopobjektiv nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem vorderen Meniskus der Krümmungshalbmesser der zerstreuenden Außenfläche seinem absoluten Werte nach kleiner als die Brennweite des Objektivs und bei dem hinteren Meniskus kleiner als die doppelte Brennweite des Objektivs ist. 4. Mikroskopobjektiv nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Meniskus dem vorderen seine sammelnde Fläche zukehrt. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift NTr. 488 547; M ü 1 l e r - P o u i l l e t s : Lehrbuch der Physik und Meteorologie, 1907, Bd. z, i. Teil, S. 127 u. 1z8; B erek, Grundlagen der praktischen Optik, 1930, S.99, 100, 103.
DEZ625D 1937-10-14 1937-10-14 Mikroskopobjektiv Expired DE970606C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272578B (de) * 1961-02-22 1968-07-11 Meopta Praha Narodni Podnik Achromatisches Mikroskopobjektiv fuer starke Vergroesserungen mit verminderter Bildfeldwoelbung
DE1272579B (de) * 1962-04-19 1968-07-11 Meopta Praha Narodni Podnik Planachromatisches Mikroskopobjektiv fuer mittlere Vergroesserungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488547C (de) * 1930-01-08 Zeiss Carl Fa Schwach vergroesserndes Mikroskopobjektiv

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488547C (de) * 1930-01-08 Zeiss Carl Fa Schwach vergroesserndes Mikroskopobjektiv

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1272578B (de) * 1961-02-22 1968-07-11 Meopta Praha Narodni Podnik Achromatisches Mikroskopobjektiv fuer starke Vergroesserungen mit verminderter Bildfeldwoelbung
DE1272579B (de) * 1962-04-19 1968-07-11 Meopta Praha Narodni Podnik Planachromatisches Mikroskopobjektiv fuer mittlere Vergroesserungen

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