DE9674C - Verbesserungen an Heifsluftmaschinen - Google Patents

Verbesserungen an Heifsluftmaschinen

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DE9674C
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Germany
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hot air
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DENDAT9674D
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Original Assignee
J. HOCK in Wien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/02Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

Die Neuerungen bestehen in einer Abkühlung der Steuerungstheile der Maschine, welche Abkühlung von dem Regulator nicht beeinflufst ist, sondern nach dem freien Willen des die Maschine Beaufsichtigenden hervorgerufen werden kann.
Wenn zur Heizung der Maschine ein stark flammender Brennstoff, beispielsweise Holz oder Braunkohle, verwendet wird, oder wenn man die Maschine zur Erzeugung einer möglichst grofsen Kraft überheizt, so dafs' in den der Patentschrift No. 8365 beiliegenden Zeichnungen sämmtliche von der Luftpumpe geförderte verdichtete Luft bei vollständig geöffneter Drosselklappe U und vollständig geschlossener Drosselklappe T nach dem Ofen gelangt und hier erhitzt wird, dagegen keine kalte Luft direct in den Ventilkasten Z gelangt, so wird das zwischen dem Ofen und dem Arbeitscylinder eingeschaltete Einlafsventil (das untere Ventil in dem Ventilkasten Z, Fig. 2) wie auch sein Sitz leicht glühend, oxydirt, nutzt sich schnell ab und wird undicht.
Um dieses zu vermeiden, wird das dem Ofen die verdichtete kalte Luft zuführende Windrohr R durch ein besonderes Rohr von entsprechendem Querschnitt direct mit dem Ventilkasten Z verbunden, so dafs es vor dem Einlafsventil in den Ventilkasten einmündet. Dieses Verbindungsrohr wird an beliebiger Stelle durch ein Ventil, einen Hahn, einen Schieber oder durch eine sonstige bekannte Vorrichtung von Hand verschliefsbar gemacht.
Nachdem die Maschine in Bewegung gesetzt und etwas angewärmt ist, wird jener Abschlufs in dem Verbindungsrohr geöffnet, und es strömt nun ein Theil der kalten verdichteten Luft, ohne durch den Ofen zu gehen, also ohne erwärmt zu werden, direct in den Ventilkasten vor dem Einlafsventil ein. Hier vermengt sich die eintretende kalte Luft mit der aus dem Ofen kommenden warmen und kühlt letztere bis auf eine Temperatur ab, die dem Ventil und seinem Sitze nicht mehr schädlich ist.
Patenτ-Anspruch:
• Die Anwendung eines directen Verbindungsrohrs mit Absperrvorrichtung zwischen dem kalte verdichtete Luft enthaltenden Windrohr und dem Ventilkasten einer offenen Heifsluftmaschine mit geschlossener Feuerung, um jederzeit, unabhängig von der Wirkungsweise des Regulators, eine Abkühlung des Ventilkastens und der in ihm enthaltenen Theile veranlassen zu können.

Claims (1)

1879.
Klasse 46.
JULIUS HOCK in WIEN. Verbesserungen an H e i fs 1 u f t m a s c h i η e n.
Zusatz-Patent zu No. 8365 vom 29. Mai 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. October 1879 ab. Längste Dauer: 28. Mai 1894.
DENDAT9674D Verbesserungen an Heifsluftmaschinen Active DE9674C (de)

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