DE963045C - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuenderkoepfen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuenderkoepfen

Info

Publication number
DE963045C
DE963045C DEA23498A DEA0023498A DE963045C DE 963045 C DE963045 C DE 963045C DE A23498 A DEA23498 A DE A23498A DE A0023498 A DEA0023498 A DE A0023498A DE 963045 C DE963045 C DE 963045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
wire
plate
insulating
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA23498A
Other languages
English (en)
Inventor
Lars Alfred Lindblad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Application granted granted Critical
Publication of DE963045C publication Critical patent/DE963045C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/195Manufacture
    • F42B3/198Manufacture of electric initiator heads e.g., testing, machines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/103Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/4902Electromagnet, transformer or inductor
    • Y10T29/49071Electromagnet, transformer or inductor by winding or coiling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/49082Resistor making
    • Y10T29/49083Heater type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/49107Fuse making

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

AUSGEGEBEN. AM 2. MAI 1957
A 23498 IVa j 78 e
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Zünddrähte, vorzugsweise für Zünder von Munition, die aus zwei elektrischen Leitern -bestehen, deren eines Ende in einen Körper aus isolierendem Material eingegossen, ist, und wobei die Enden miteinander durch eine Schicht von elektrisch leitendem Material, das auf den Körper aufgebracht ist, elektrisch verbunden sind.
Es ist bisher bekannt, elektrische Zünder herzustellen, bei denen die Endteile von zwei elektrischen. Leitern in einen Körper, vorzugsweise in Form einer Glasperle, eingegossen sind. Die Leiter werden dann derart eingegossen/ daß die beiden Enden an der äußeren Oberfläche der angegossenen Glasperle blankgelegt sind. Die beidfen Leiter sind an der Kugel in elektrischer Hinsicht miteinander durch einen Überzug eines elektrisch leitenden Materials auf der Glasperle verbunden. Dieser Überzug kann beispielsweise durch Plattierung erreicht werden. Für Zünder der vorliegenden Art ist es erwünscht, daß die genannten Teile der Leiter, die freigelegt sind, sich in. einem bestimmten Abstand voneinander befinden. Dies wird dadurch bewirkt, daß man den Abstand zwischen den Leitern vor dem Eingießen festlegt, was ein verhältnismäßig schwieriges Verfahren erfordert. Es ist ebenfalls erwünscht, die Leiterteile so dicht wie möglich nebeneinander zu legen. Jedoch hat es sich bisher
als sehr schwierig erwiesen, diesen Wunsch zu erfüllen, da die Teile der Leiter beim Eingießen in die Glasperle direkt miteinander in Kontakt kommen können. Eine solche direkte Verbindung kann ebenfalls entstehen, wenn die eingegossenen Leiterteile mit einem isolierendem Überzug versehen sind. Der Grund dafür ist, daß die Temperatur, die beim Eingießen auftritt, so hoch ist, daß der isolierende Überzug des Leiters zerstört wird, so daß dann der ίο direkte Kontakt entsteht. Um den direkten Kontakt unter Berücksichtigung dieser Verhältnisse zu vermeiden, darf der Abstand zwischen den Leiterteilen in der Glasperle nicht unter einem vorausbestimmten Wert liegen. Diese Begrenzung des Abstandes zwischen den Leiterenden ist ein offenbarer Nachteil mit Rücksicht auf die Anforderungen an die Zünder der vorliegenden Art.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Zünao ders zu schaffen, bei dem zum mindesten einer der Leiter mit einer isolierenden Schicht versehen ist, wobei die Leiter in dem isolierenden Körper in einem wesentlich geringeren Abstand voneinander angebracht werden können, als man ihn bisher erreichen konnte. Dabei ist der minimale Abstand durch die isolierende Schicht oder die Schichten gegeben, mit der der oder die entsprechenden.Leiter überzogen sind.
Die vorliegende Erfindung bietet den Vorteil, daß der geringste Abstand zwischen den Enden der Leiter nicht festgelegt zu sein braucht, da die Leiter direkt gegeneinander gelegt werden, können., ohne daß zwischen ihnen elektrischer Kontakt entsteht.
Ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Zünder aus zwei elektrischen Leitern, bei dem der eine Endteil eines der Leiter mit einem Endteil des anderen Leiters in einen Körper aus elektrisch isolierendem Material in solcher Weise eingegossen wird, daß die genannten Endteile in einem Abstand voneinander liegen, vfobei die Enden selbst an der äußeren Oberfläche des Körpers ohne oder mit Bearbeitung desselben freigelegt sind und wobei eine elektrisch leitende Schicht, die die äußere Oberfläche des genannten Körpers bedeckt, die beiden Enden des Leiters, die blank nebeneinandergelegt sind, elektrisch miteinander verbindet, ist nach der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zum mindesten einer der genannten Endteile mit einem in elektrischer Beziehung isolierenden Überzug versehen ist, wobei der andere Endteil dicht neben den genannten Endteil gelegt ist in einem der Dicke des Überzuges entsprechenden oder nahezu entsprechenden Abstand des genannten einen Endteiles oder in einem der gesamten. Dicke der Überzüge beider Enden entsprechenden. Abstand und dadurch, daß die ge^ nannten Endteile danach in den genannten isolierenden Körper eingegossen werden, wobei dann solches Material gewählt wird, daß das Eingießen unter solchen Temperaturbedingungen stattfinden kann, daß der genannte isolierende Überzug oder die Überzüge unversehrt bleiben.
Die Erfindung wird im einzelnen in Verbindung mit den vier Zeichnungen beschrieben., von denen
Fig. ι ein Beispiel von zwei Ausführungen elektrischer Zünder zeigt, die entsprechend dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt sind, und wobei die
Fig. 2 bis 7 verschiedene Arbeitsstufen und Geräte zur Herstellung der elektrischen Zünder nach der vorliegenden Erfindung wiedergeben.
Im linken Teil der Fig. 1 werden zwei elektrische Leiter 1 und 2 gezeigt, von denen der Leiter mit dem Bezugszeichen 2 nicht isoliert ist und der mit 1 bezeichnete Leiter mit einem isolierenden Überzug versehen ist. Die genannten Leiter sind teilweise durch Verdrillen miteinander verbunden. Die Teile der Leiter 1 und 2 mit der einheitlichen Bezeichnung 4 und 5 oberhalb des genannten verdrillten Teiles mit-dem Bezugszeichen 3 liegen so dicht wie möglich nebeneinander, d. h., der Abstand zwischen den Leiterteilen 4 und 5 geht nicht über die Dicke des isolierenden Überzuges des Leiters 1 hinaus. Die genannten zwei Leiterenden 4 und S sind in einen Körper 6 in Halbkugelform eingegossen, der aus Material mit isolierenden Eigenschaften besteht. Das Material des genannten. Körpers hat einen solchen Typ, daß das Gießen nicht eine derart hohe Temperatur erfordert, daß der Überzug des Leiters 1 beschädigt wird. Als ein Beispiel für ein geeignetes Material wird ein gehärteter, synthetischer Kunststoff vom Äthoxylintyp genannt. Die Oberflächen der Enden der Leiter 1 und 2 sind an der ebenen Oberfläche des Körpers 6 freigelegt. Es dürfte offensichtlich sein, daß der Abstand zwischen den Leiterenden 4 und 5 über den, der Dicke des Überzuges des Leiters 1 entsprechenden Abstand hinausgehen kann, jedoch noch geringer sein kann als der Abstand, den man früher erreichen konnte, wenn der aus isolierendem Material hergestellte Körper z. B. aus Glas bestand.
Es ist nicht erforderlich, daß der aus isolierendem Material hergestellte Körper Halbkugelform besitzt. Er kann jede beliebige Form haben unter der Bedingung, daß die Leiterenden 4 und 5 an der äußeren Oberfläche des Körpers freigelegt sind.
Der Zünder nach dem rechten, Teil der Fig. 1 unterscheidet sich von dem nach dem linken Teil nur im Hinblick darauf, daß die beiden Leiter 1' und 2' beide mit einer isolierenden Schicht überzogen sind. Das gleiche gilt dann für die Leiterteile 4' und 5'. Im übrigen sind diese Zünder mit dem vorangegangenen Zünder identisch, und eine weitere Beschreibung ist daher nicht erforderlich.
Im folgenden wird beschrieben, wie der letztenannte Zünder hergestellt wird.
In Fig. 2 sind zwei rechteckige Platten 7 und 8 dargestellt, von denen die Platte 7 entlang eines Randes mit einer Anzahl von Eindrehungen ya und die Platte 8 ebenso entlang eines Randes mit einer Anzahl von Eindrehungen 8a versehen ist. Die Platte 7 besitzt weiterhin zwei Vertiefungen 9 und 10, die transversal verlaufen. Zwei Schraubenverbindungenn und 12 an der Platte 8 wirken mit
diesen Vertiefungen, zusammen. Durch die genannte Eindrehung und die genannte Schraubenverbindung kann die Breite der aus den Platteni 7 und 8 gebildeten rechtwinkligen Einheit eingestellt werden. Wenn die genannte Einheit durch die Löcher 9 und 10 und die Schraubenverbindungen 11 und 12 eingestellt ist, so daß die Platte 8 zum Teil hinter der Platte 7 herausragt, wie in. der vorliegenden Figur veranschaulicht, wird ein elekirischer Leiter 15, der mit einem isolierenden Überzug versehen ist, in einem Loch 13 in der Platte 7 befestigt, das durch die Platte 8 hindurchgehen kann. Dieser Leiter wird danach um die aus den Platten 7 und 8 gebildete rechtwinklige Einheit spiralig aufgewickelt, derart, daß der Leiter durch die Eindrehungen Ja und 8Ö geht. Wenn die genannte rechtwinklige Einheit vollständig umwickelt ist, wird der Leiter in einem Loch 14 in der Platte 7 befestigt, das ebenfalls durch die Platte 8 hindurchgehen kann. Danach werden, die Schraubenverbindungen gelöst und die Platte 7 relativ zu der Platte 8 abwärts bewegt, so daß die unteren Ränder der -beiden Platten nebeneinanderliegen. Der Leiter, der auf der rechtwinkligen. Einheit aufgewickelt war, bildet dann, wie in Fig. 3 gezeigt, eine Anzahl von Drahtschleifen i6, die außerhalb der beiden, Platten. 7 und 8 liegen und deren Anzahl der Zahl der Leiterwindungen auf den Platten entspricht. Jede der genannten Schleifen wird mit einem Haken 17 in einer Drahtwickelapparatur versehen, wie in Fig. 4 dargestellt. In der genannten Apparatur sind die Haken 17 in. einer oder der anderen, Weise drehbar in einer Platte 18 gelagert. Alle Haken sind nacheinander in einer Reihe angeordnet, und jeder von ihnen ist mit einem Zahnrad 19 versehen. Jedes Zahnrad ist mit dem Rad eines benachbarten Hakens mit Hilfe eines zwischenliegenden. Zahnrades 20 verbunden. Das Zahnrad 19 ist weiterhin mit einem der äußeren Haken 17 und mit einem Zahnrad 21 und einer Kurbelwelle 22 verbunden.
Bei rotierender Bewegung der genannten Kurbel welle22 werden die Drahtschleifen 16 aufgewickelt, wie in Fig. 4 eindeutig dargestellt. Wenn man eine genügende Anzahl von verdrillten Windungen erhalten hat, werden die zurückbleibenden Schlaufenteile an der Verdrillung oder ein Teil der Verdrillung abgeschnitten. Die verdrillten LeiteTteile werden, wenn der Leiter 15 sich noch an den Platten 7 und 8 befindet, in ein Gefäß 23 eingetaucht, das eine Flüssigkeit 24, vorzugsweise einen geschmolzenen Kunststoff, enthält, wie in Fig. 5 dargestellt. Das Eintauchen wird dabei derart durchgeführt, daß kugelförmige Tropfen 25 erhalten werden. Wenn der Tauchvorgang abgeschlossen ist, wird jede Leiterwindung des Leiters 15 an dem unteren Rand der Platten 7 und 8, beispielsweise mit einem Messer 26, wie in Fig. 6 gezeigt, abgeschnitten, wobei man eine Anzahl von Zündern entsprechend der Anzahl von Leiterwindungen erhält. Diese Zünder bestehen aus einem isolierenden Körper 25 und zwei Leiterenden i5a und i56.
Die, wie oben beschrieben, erhaltenen Zünder werden jeder für sich in einer Vertiefung in der Platte 27 aus isolierendem Material angebracht (s. Fig. 7). Die genannten Vertiefungen haben Halbkugelform und besitzen ein Volumen etwa entsprechend der Hälfte, des Volumens des isolierenden Körpers 25. Am unteren Teil einer jeden Vertiefung ist ein durchgehendes Loch angebracht, so daß die Leiterenden I5a und 15^ an einem Zünder durch es hindurchgezogen werden können. Wenn ein elektrischer Zünder in einer solchen Vertiefung angebracht ist,- ragt nur ein halbkugelförmiger Teil des Zünders, über die obere Oberfläche der Platte· 27 hinaus. Die am unteren Ende der Platte 27 hinausragenden Leiterenden werden gebogen und herausgezogen, so daß sie, wie in der vorliegenden Figur gezeigt, ausgerichtet sind. Die herausragenden Kugeloberflächen werden abgeschliffen, so daß die Zünder ebene Oberflächen· erhalten, die mit der oberen Oberfläche def Platte 27 zusammenfallen. Die isolierenden Körper haben jetzt ein Aussehen entsprechend dem isolierenden Körper 6 in Fig. 1. Die Platte 27*-mit ihren elektrischen Zündern wird auf ein Joch 28 eines Elektromagneten gebracht und auf diesem mit Metallplatten 29 und 30 festgehalten, die auf die leitenden Enden der elektrischen Zünder gelegt werden. Der Elektromagnet ist mit einer Drahtwindung 31 zur Verbindung mit einer elektrischen Kraftquelle versehen.. Auf der Platte 27 werden die elektrisch isolierenden Körper mit einer haftenden Flüssigkeit überzogen, die ein Pulver oder Späne 32 enthält, die elektrisch leitend und ferromagnetisch sind. Wenn der Strom durch die Windungen. 31 fließt, wird in dem isolierenden Körper 25 ein magnetisches Feld erzeugt, so daß das Pulver entsprechend den bekannten magnetischen Gesetzen entlang den Kraftlinien von einem Leiter I5o zu dem anderen Leiter is6 bei jedem elektrischen Zünder ausgerichtet wird, wie im oberen Teil der Fig. 7 gezeigt, wo die Isolierung der Drähte ise und I56 die Bezugszeicheti 33 und 34 haben. Durch die Ausrichtung des Pulvers in der genannten Weise wird der große Vorteil ausgenutzt, daß es möglich ist, ein Minimum von elektrisch leitendem Material zwischen den Leitern I5a und i56 zu benutzen.. Dies hat wiederum zur Folge, daß, wenn der Strom hindurchgeleitet wird, ein Minimum an Energie erforderlich ist, um den durch das Pulver gebildeten Überzug zu erhitzen.
Jeder elektrische Zünder der obengenannten Art wird schließlich mit einem geeigneten Initialsprengstoff auf der ebenen Oberfläche versehen. Als Beispiel eines solchen Sprengstoffes kann Silberazetylid genannt werden.
Massenweise nach der Erfindung hergestellte Zünder weisen untereinander so geringe Verschiedenheiten auf, daß sie vernachlässigt werden können.

Claims (3)

  1. P A TE N T A N S P R C CII ΕΙ . Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zünderköpfen, bei denen zwei elektrische Leiter
    in. einen. Isolierkörper, dessen Oberfläche ganz oder teilweise elektrisch leitend gemacht ist, eingeschmolzen sind, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend vorgeformte Drähte, von denen, einer oder beide isoliert sind, an. ihrem einen Ende in einem Abstand, der der Stärke der Drahtisolierung(en) entspricht oder nahezu entspricht, von einem Isolierkörper schmelzflüssig umhüllt werden, wobei eine solche Isoliermasse verwendet wird, deren Schmelzfluß die Drahtisolierung nicht beschädigt oder zerstört.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zünderköpfen nach Anspruch i, dadurch-gekennzeichnet, daß die Drahtenden vor der schmelzflüssigen Umhüllung ganz oder teilweise verdrillt werden.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zünderköpfen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformung der Drähte in der Weise geschieht, daß ein isolierter Draht auf einer Platte spiralig aufgewickelt wird, daß durch Verkleinerung der Plattenbreite U-förmige Drahtschlaufen gebildet werden, daß diese Schlaufen mittels drehend angreifender Werkzeuge verdrillt werden, daß die über der Verdrillung verbleibenden Schlaufen abgetrennt werden und daß schließlich die einzelnen Spiralwindungen an dem der Verdrillung gegenüberliegenden Ende aufgeschnitten werden.·
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 609 659/111 10.56 (609 873 4.57)
DEA23498A 1954-10-11 1955-10-02 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuenderkoepfen Expired DE963045C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE335974X 1954-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE963045C true DE963045C (de) 1957-05-02

Family

ID=20308230

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA23499A Pending DE1023999B (de) 1954-10-11 1955-10-01 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuendern
DEA23498A Expired DE963045C (de) 1954-10-11 1955-10-02 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuenderkoepfen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA23499A Pending DE1023999B (de) 1954-10-11 1955-10-01 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuendern

Country Status (6)

Country Link
US (1) US2907100A (de)
BE (2) BE541770A (de)
CH (1) CH335974A (de)
DE (2) DE1023999B (de)
FR (1) FR1130963A (de)
NL (4) NL200877A (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3145280A (en) * 1958-08-19 1964-08-18 Thorn Electrical Ind Ltd Glow switch having a cadmium covered electrode
US3042999A (en) * 1958-10-29 1962-07-10 Ibm Method of fabricating magnetic printer write heads
US3136650A (en) * 1961-11-01 1964-06-09 Gen Electric Method for coating a surface of an article with a resin layer
FR1364123A (fr) * 1963-05-09 1964-06-19 Davey Bickford Smith & Cie Sa Procédé d'obtention de têtes d'amorces électriques pour détonateurs
DE2824568A1 (de) * 1978-06-05 1979-12-06 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum verbinden von stopfen und zuenderdraehten fuer elektrische zuendmittel
SE430723B (sv) * 1982-04-30 1983-12-05 Bofors Ab Forfarande och anordning for att astadkomma en veldefinerad och elektriskt ledande brygga mellan tva polkroppar forfarande och anordning for att astadkomma en veldefinerad och elektriskt ledande brygga mellan tva polkroppar

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US359205A (en) * 1887-03-08 best available cop
US374640A (en) * 1887-12-13 Electric fuse
US938553A (en) * 1908-06-15 1909-11-02 Louis Cahuec Priming charge for mines.
US1045994A (en) * 1912-02-05 1912-12-03 William P Madson Device for twisting stay-wires.
US1186781A (en) * 1915-05-10 1916-06-13 Swift Fly Swatter Mfg Company Wire-twisting machine.
US1449369A (en) * 1919-12-31 1923-03-27 Air Reduction Welding apparatus
US2288862A (en) * 1940-10-24 1942-07-07 Ibm Method of and means for preparing magnetizable bodies to receive and retain magnetic impressions
US2360608A (en) * 1941-03-25 1944-10-17 American Stove Co Method of making electric igniters for gaseous fuel burners
US2391222A (en) * 1944-06-22 1945-12-18 Bell Lab Inc Method of making electromagnetic devices
US2443582A (en) * 1944-09-11 1948-06-15 Designers For Industry Inc Work holder
US2687667A (en) * 1951-08-31 1954-08-31 Inventa Ag Primer for igniting explosives
US2754757A (en) * 1951-11-16 1956-07-17 Norman A Macleod Electrical detonator for explosives

Also Published As

Publication number Publication date
BE541801A (de)
NL200877A (de)
CH335974A (de) 1959-01-31
US2907100A (en) 1959-10-06
NL200876A (de)
BE541770A (de)
NL100912C (de)
FR1130963A (fr) 1957-02-14
NL102968C (de)
DE1023999B (de) 1958-02-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2315498C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Spulenaggregates sowie ein nach diesem Verfahren hergestelltes Spulenaggregat
DE1552962A1 (de) Geraet zum Aufbringen von Loetmittel oder aehnlichem schmelzbarem Material
DE2601765B2 (de) LSQiUIe zum Löten elektronischer Bauelemente und Verfahren zur Herstellung der Lötpille
DE2423602A1 (de) Magnetwicklungsdraht
DE1566981A1 (de) Halbleitereinheit und Verfahren zu deren Herstellung
DE2001110A1 (de) Verfahren zur Verbindung eines einen integrierten Schaltkreis enthaltenden Plaettchens mit einem Dickfilm-Schaltkreis und nach diesem Verfahren hergestellte elektronische Schaltkreise
DE2444375A1 (de) Schmelzwiderstand
DE1640436B2 (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Schichtwiderstände
DE2526626A1 (de) Litze, die aus einer anzahl verseilter draehte besteht
DE2715660A1 (de) Verfahren zur herstellung elektrischer verbindungen
DE963045C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zuenderkoepfen
DE1919357A1 (de) Elektrische Spulen und Verfahren zu deren Herstellung
EP0600219B1 (de) Zünd- bzw. Anzündpille
DE925486C (de) Magnetische Schalenkoerper, insbesondere zur Belastung von Fernmeldekreisen, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE112016001752T5 (de) Elektronisches bauteil und dieses verwendende elektronische einrichtung
DE3522173C1 (de) Geschirmte Bandleitung
DE1464782A1 (de) Elektrische Wicklung und Herstellungsverfahren
DE1278006B (de) Herstellverfahren fuer Ringkern- oder Rohrkernwicklungen und mit diesem Verfahren hergestellte Wicklungen
DE2204067A1 (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Wicklungen
DE19645034C2 (de) Ebene elektrische Schaltung und Verfahren zur Herstellung derselben
DEA0023498MA (de)
DE2316400A1 (de) Vorrichtung fuer einen zaun, bestehend aus saeulen mit elektrischen leitern und einer hochspannungseinheit
EP2927912B1 (de) Flachkabel mit kurzschlussvermeidung im brandfall sowie verwendung und herstellung eines solchen flachkabels
DE3016314C2 (de) Verfahren zum Umhüllen eines elektrischen Schaltungselementes
DE1813056A1 (de) Vorrichtung zum Schmelzen ohne Schmelztiegel