DE960576C - Geblaese oder Pumpe mit von der Foerdermitteltemperatur beeinflusster Foerdermengenregelung - Google Patents

Geblaese oder Pumpe mit von der Foerdermitteltemperatur beeinflusster Foerdermengenregelung

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DE960576C
DE960576C DEV6610A DEV0006610A DE960576C DE 960576 C DE960576 C DE 960576C DE V6610 A DEV6610 A DE V6610A DE V0006610 A DEV0006610 A DE V0006610A DE 960576 C DE960576 C DE 960576C
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DE
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fan
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bellows
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DEV6610A
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Dipl-Ing Heinz Marcinowski
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JM Voith GmbH
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JM Voith GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/32Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps
    • F04D29/34Blade mountings
    • F04D29/36Blade mountings adjustable
    • F04D29/362Blade mountings adjustable during rotation
    • F04D29/368Adjustment by differences of temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Gebläse oder Pumpe mit von der Fördermitteltemper atur beeinflußter Fördermengenregelung Es sind bereits verschiedene Gebläse- und Pumpenausführungen bekannt, bei denen die Fördermenge in Abhängigkeit von der Temperatur oder dem Druck des Fördermittels oder aber von einer anderen Betriebsgröße selbsttätig geregelt wird. Bei temperaturabhängiger Fördermengenregelung werden als Impulsgeber in den meisten Fällen flüssigkeitsgefüllte Temperaturfühler, so genannte Thermostate, verwendet, die in den Förderstrom eingebaut sind und deren Ausdehnungsflüssigkeit über eine Leitung bis zu einem Arbeitskolben geleitet wird, welcher dann unmittelbar oder über eine Servoeinrichtung die Regelorgane beeinflußt. Die die Fördermenge beeinflussenden Regelorgane können hierbei als verstellbare Klappen einer im Förderstrom angeordneten Drosseleinrichtung oder aber als verdrebbare Laufrad- oder Leitradschaufeln ausgebildet sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß der Thermostat etwa über ein Steuerventil oder ein schwenkbares Schöpfrohr in bekannter Weise die Ölfüllung einer regelbaren, den Antrieb vermittelnden Strömungskupplung und damit die Gebläse- bzw. Pumpendrehzahl reguliert. In ähnlicher Weise kann bei der sogenannten Aussetzerregelung auch eine den Antrieb unterbrechende Schaltkupplung gesteuert werden. An Gebläsen, .insbesondere für axiale Zuströmung, ist es bekannt, Glieder zur Mengenreglung, insbesondere Leit- und Laufradschaufeln, durch einen bereits für andere Zwecke erforderlichen und vom Fördermittel ausgeströmten Bauteil des Gebläses, vorzugsweise durch die Leit- oder Laufradnabe, in Abhängigkeit vom Förderdruck zu verstellen. In ähnlicher Weise soll diese Verstellung abhängig von der Fördertnitteltemperatur vorgenommen werden. Hierbei bildet erfindungsgemäß ein für andere Zwecke bereits erforderlicher und vom Fördermittel angeströmten Bauteil des Gebläses bzw. der Pumpe, vorzugsweise die Leitrad-oder Laufradnabe, den mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllten Temperaturfühler. Die von der Temperatur des Fördermittels abhängigen Volumenänderungen des Mediums im Fühler betätigen dann die Verstellorgane.
  • Ein besonderer, a:ls Temperaturfühler ausgebildeter und in die Strömung ragender Bauteil ist nicht erforderlich, wodurch der Bauaufwand, Raumbedarf und Strömungswiderstand gering bleiben. Der Erfindungsgedanke ist vorzugsweise bei Gebläsen oder Pumpen mit axialer Zuströmung anwendbar; hierbei kann nämlich vorteilhaft der Nabenkörper - etwa dessen Anströmhaube - den Temperaturfühler bilden, wodurch eine außergewöhnlich einfache und geschlossene Bauweise erzielt wird. Diese weist insbesondere bei derAnwendung für die Schaufelverstellung an Laufrädern gegenüber den üblichen Konstruktionen unter anderem noch den großen Vorteil auf, daß der Temperaturfühler ein Bestandteil des Gebläse- oder Pumpenläufers ist und daß somit keine Übertragung der Verstellimpulse von feststehenden auf sich drehende Teile notwendig wird. Als angeströmter und den Temperaturfühler bildender Bauteil könnten beispielsweise auch ein Bauteil des Fördermittelkanals oder eine oder mehrere Leitschaufeln dienen.
  • Es ist auch eine Pumpenbauart bekanntgeworden, bei der eine an der Laufradnabe angeordnete und von der Förderflüssigkeit umströmte Bimetallspirale die Laufradschaufeln*in Abhängigkeit von der Temperatur der Förderflüssigkeit verdreht. Diese Spirale stellt aber einen zusätzlichen Bauaufwand, dar und erzeugt - da sie zwangläufig in hydraulisch ungünstiger Form in die Strömung ragt - bedeutende Strömungsverluste. Ferner sind auch die durch die Bimetallspirale erzielbaren Verstellkräfte so gering, daß eine unmittelbare Schaufelverrstellung (also ohne Zwischenschaltung eines Servomotors) nur bei ganz kleinen Drehzahlen und entsprechend kleinen Verstellkräften möglich ist. Für die praktisch erforderlichen Drehzahlen muß also außer dem Bimetallfühler stets ein besonderer Servomotor vorgesehen werden.
  • Bei einem weiteren vorbekannten Regelgebläse dient ein im Innern der Laufradnabe angeordneter flüssigkeitsgefüllter Wärmefühler zur Verstellung der Laufschaufeln. Dieser Wärmefühler wird aber von ausschließlich hierfür vorgesehenen Bauteilen gebildet. Außerdem wird er nicht von dem Förderluftstrom bespült, sondern es wird ihm mittels einer zusätzlichen Pumpe und Leitungen das Kühlwasser einer Verbrennungskraftmaschine als Impulsgeber zugeleitet. Diese Ausbildung weist demnach einen größeren Bauaufwand und eine verwickeltere Konstruktion auf, ganz abgesehen davon, daß dabei keinesfalls ein so großer Wärmefühler mit so ausgedehnter Wärmeübergangsfläche untergebracht werden kann wie bei der erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Temperaturfühler lassen sich verhältnismäßig große Verstellkräfte erzielen, so daß die Verstellbewegungen des Fühlers vorteilhaft ohne Zwischenschaltung einer kraftverstärkenden Servoeinrichtung auf die Fördermengenregelorgane übertragen werden können. Der Arbeitskolben od. dgl. kann dann unmittelbar am Wärmefühler angeschlossen sein, so daß auch jegliche Verbindungsleitungen wegfallen.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform besteht hierbei darin, daß an dem Temperaturfühler ein in seiner Länge veränderbarer Balg aus Metall oder Kunststoff angeschlossen ist, dessen verschlossenes freies Ende bei Ausdehnung und Zusammenziehung des im Fühler eingeschlossenen Mediums eine hin- bzw. hergehende Bewegung ausführt und über geeignete Übertragungsmittel die Regelorgane betätigt. Der Balg hat gegenüber Kolben insbesondere den Vorteil der absoluten Dichtheit und Unempfindlichkeit und bedarf keinerlei Wartung.
  • Des weiteren ist es zweckmäßig, den Balg koaxial zur Gebläse- oder Pumpenachse derart anzuordnen, daß das freie Balgende eine axiale Bewegung ausführt. Diese zentrale Verstellbewegung kann dann durch an sich bekannte und im Zusammenhang mit den abgebildeten Ausführungsbeispielen beschriebene Übertragungsmittel in besonders zweckmäßiger Weise auf verdrehbare Laufrad- oder Leitradschaufeln übertragen werden.
  • Die in der Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung stellen dar: Fig. r ein Axialgebläse mit Laufradschaufelverstellung und von der Nabenhaube gebildetem Temperaturfühler mit Balg, Fig. a ein der vorgenannten Ausführung gleichartiges Axialgebläse mit abgeänderter Balganordnung, Fig. 3 gleichfalls ein Axialgebläse mit verstellbaren Laufradschaufeln, aber mit einer anderen Variante der Übertragungsmittel für die Verstellbewegung,und Fig. 4 ein Radialgebläse mit einer den Gebläseantrieb unterbrechenden, vom Temperaturfühler gesteuerten Schaltkupplung (Aussetzerregelung).
  • Bei dem Axialgebläse nach Fig. r sind die Laufradschaufeln r mit ihren Zapfen a über Wälzlager 3 drehbar in einer beispielsweise zweiteilig aus den Teilen 4 und 5 bestehenden Laufradnabe gelagert. Die Teilfuge der zweiteiligen Nabe liegt senkrecht zurLaufradachse in der durch dieAchsen der Schaufelzapfen gelegten Ebene. An der Anströmseite des Gebläses ist zur Verminderung des Strömungswiderstandes eine als Halbkugel oder Ellipsoid ausgeführte Haube 6 aufgesetzt. Diese außen vom Fördermittel angeströmte Nabenhaube ist an ihrer nicht angeströmten Stirnseite durch eine Zwischenwand verschlossen und mit einer Flüssigkeit gefüllt (in der Zeichnung durch Punkte angedeutet) und bildet erfindungsgemäß zugleich den Temperaturfühler. An der Zwischenwand ist ein achsmittig angeordneter Balg 7 aus Metall oder einem anderen geeigneten Werkstoff angeschlossen und' an der mit L bezeichneten Stelle dicht aufgelötet. An seinem anderen Ende ist der Balg durch einen Boden abgeschlossen, so daß die Flüssigkeit in der Nabenhaube völlig dicht eingeschlossen ist. Durch eine zentral angeordnete Einfüllschraube 8 kann die Nabenhaube mit der Flüssigkeit gefüllt werden.
  • Auf den Metallbalg drückt in axialer Richtung eine Schraubenfeder 9. Diese Feder dient dazu, die Verstellbewegung bei Volumenverkleinerung der Temperaturfühlerflüssigkeit zu unterstützen bzw. Kraftschluß zwischen dem Boden des Metallbalges und- dem die Verstellbewegung weiterübertragenden Verstellbolzen io herbeizuführen. Bei Temperaturänderungen des Fördermittels wird also infolge der temeperaturabhängigen Volumenänderungen die Feder zusammengedrückt oder gedehnt und dabei der Verstellbolzen io in axialer Richtung hin- oder herbewegt.
  • Die Umwandlung der axialen Bewegung in eine Drehbewegung der einzelnen Schaufelzapfen erfolgt vorteilhaft in der an sich bekannten Weise, daß konzentrisch zu dem axialen Verstellbolzen io und mit diesem fest verbunden eine Verstellscheibe i i angeordnet ist, in deren am Umfang befindlichen Ringnut Kurbelzapfen i2 gleiten. Diese Kurbelzapfen sind jeweils exzentrisch zu den Schaufeldrehzapfen 2 angeordnet, aber fest mit diesen verbunden. Wenn also der Verstellbolzen 1o in axialer Richtung bewegt wird, müssen zwangläufig die Schaufeln eine Drehbewegung ausführen. Zur Verbesserung der Gleitverhältnisse zwischen den Kurbelzapfen i2 und der Ringnut der Verstellscheibe ii können auf den Kurbelzapfen kl°ine Wälzlager angeordnet sein.
  • Ferner ist die Verstellscheibe i i mit dem zentralen Vers.tellbolzen io über ein Gewinde 13 verbunden, so daß diese beiden Teile durch gegenseitiges Verdrehen gegeneinander in axialer Richtung willkürlich verstellt werden können und sich damit der Verstellbereich der Laufradschaufeln verändern läßt. Eine Gegenmutter 14 verhindert die gegenseitige Verstellung der Teile io und ii nach dem Einregulieren.
  • Fig. 2 zeigt eine dem vorbeschriebenen Gebläse prinzipiell ähnliche Ausführung, wobei gleiche oder gleichartige Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet wurden. Bei dieser Bauart sind jedoch mit Rücksicht auf eine möglichst kurze axiale Baulänge der Metallbalg und die Schraubenfeder konzentrisch ineinander angeordnet, und der Metallbalg ragt in den Innenraum des Temperaturfühlers hinein. In Fig. 3 ist eine Axialgebläsenabe dargestellt, bei der gegenüber den Ausführungen der Fig. i und 2 der Übertragungsmechanismus, der die axiale Verstellbewegung des Metallbalges in eine gemeinsame Drehung aller Schaufelzapfen umwandelt, in einer anderen günstigen Weise ausgeführt ist. Die Teile i bis 9 entsprechen hierbei in ihrer Anordnung und Funktion den entsprechenden Teilen von Fig. i und 2. Die Verstellung der Schaufeln i erfolgt hierbei über Kegelritzel 15, diemittels konischer Stifte 16 an den Schaufelzapfen 2 befestigt sind. Diese Kegelritzel greifen in ein zentral angeordnetes Kegelrad 17 -(Sonnenrad) ein. das an einer koaxialen und in Kugellagern 18 drehbar gelagerten Hülse i9 befestigt ist; in diese Hülse ist eine schraubenförmige Nut 2o mit großer Steigung eingefräst. An dem mit dem Balg 7 in kraftschlüssiger Verbindung stehenden Verstellbolzen 21 sitzt ein radialer Zapfen 22, der mit einem Ende in eine axiale Nut 23 einer Hülse 4' des Nabengehäuses 4 ragt und daher nur eine Verschiebung in Gebläseachsrichtung zuläßt. Mit seinem anderen Ende greift der Zapfen 22 in die erwähnte schraubenförmige Nut 2o, so daß bei einer Ausdehnung der im Temperaturfühler enthaltenen Flüssigkeit und der damit verbundenen axielen Verschiebung des Zapfens 22 die drehbare Hülse i9 mit dem Sonnenrad 17 und hiermit auch die Verstellschaufeln i verdreht werden. Um die Reibung niedrig zu halten, gleitet der Zapfen 22 nicht unmittelbar in den Nuten 2o, 23, sondern rollt mit auf Nadeln a4 gelagerten kegelstumpfförmigen Hülsen 25 in den Nuten. Die Mantellinien dieser Hülsen gehören zu einem Kegel, dessen Spitze auf der Laufradachse liegt. Jede dieser Hülsen gleitet in der zugehörigen Nut mit einem geringen Spiel, damit sie je nach Verstellrichtung immer nur an einer Nutwand anliegt und nicht klemmt. Die Nuten 2o und 23 könnten auch vertauscht angeordnet sein, so daß die schraubenförmige Nut an der Nabe 4 und die achsparallele Nut an der drehbaren Hülse i9 angeordnet ist.
  • Wird das Sonnenrad 17 gegenüber der Hülse i9 willkürlich verdrehbar angeordnet, so kann auch hier - ähnlich wie bei den Ausführungen nach Fig. i oder 2 - der Verstellbereich einreguliert werden.
  • In den angeführten Ausführungsbeispielen der Fig. i bis 3 wurden axial durchströmte Verstelllaufräder beschrieben. Grundsätzlich lassen. sich die gleichen Konstruktionen auch für axial durchströmte Leiträder ausführen, unabhängig davon, ob hinter einem solchen Leitrad ein axial oder radial durchströmtes Laufrad angeordnet ist. Im wesentleichen gleiche Ausführungen sind auch für Drosseleinrichtungen möglich, bei denen die Drehachsen der Verstellklappen radial gerichtet sind; hierbei ist es gleichgültig, an welcher Stelle des Förderstromes das Laufrad selbst angeordnet ist.
  • Für die hier beschriebenen Regeleinrichtungen gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können sie vorteilhaft für Kühlgebläse im Fahrzeugbau verwendet werden ohne Rücksicht darauf, ob es sich um die Kühlung von wasser-oder luftgekühlten Motoren handelt.
  • Ein baulich sehr einfach ausgebildetes Radia.lgebläse mit Aussetzerregelung ist in Fig. q. Oargestellt. Die Laufschaufeln 26 werden hierbei im wesentlichen radial durchströmt und sind nicht verstellbar. Der Temperaturfühler ist von der vom Fördermittel axial angeströmten Nabenhaube 27 gebildet. Die Volumenänderungen der Flüssigkeit im Fühler betätigen über den Balg 28 und die Kupplungshebel 29 eine Reibungskupplung 30, wodurch der Gebläseantrieb von der Antriebswelle 31 her eingeschaltet wird, wie das in der unteren Zeichnungshälfte der Fig. q. dargestellt ist, und unterbrochen wird, wie das. in der oberen Zeichi.ungs'iiälfte dieser Figur gezeigt ist. Bei einer Temperaturzunahme des Fördermittels wird die mit dem einen Balgende verbundene Abschlußscheibe 32 unter der Wirkung der Volumenänderung der Ausdehnungsflüssigkeit des Temperaturfühlers axial nach rechts verschoben (untere Scheibenhälfte 32). Dadurch werden die Kupplungshebel 29 um ihre Festpunkte 33 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Nocken 29" dieser Kupplungshebel gegen die Beläge der Kupplung 33 gedrückt. Bei genügend starkem - Rei.hungsschluß zwischen den Kupplungsbelägen beginnt dann der Lüfter anzulaufen. Sinkt die Temperatur des Fördermittels, dann zieht sich die Flüssigkeit des Wärmefühlers zusammen, der Druck der Kupplungsh:ebeI auf die Kupplungsbeläge läßt infolge achgebens des Balges 28 nach, und die Kupplung kann sich unter der Wirkung der Druckfedern 34. wieder lösen. Um ein übermäßiges Schleifen der Kupplung zu vermeiden, kann das Kupplungsgestänge nach Art eines Kipphebels ausgebildet sein, wie diese beispielsweise bei elektrischen Kipphebelschaltern ganz allgemein bekannt sind.. Auf diese Art wird die Kupplung stets entweder ganz eingeschaltet oder ausgeschaltet.
  • Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß -die Ansprüche 2 bis 12 nur im Zusammenhang mit Anspruch i Schutz genießen sollen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gebläse oder Pumpe, insbesondere für axiale Zuströmung, mit Gliedern zur Mengenreglung, die in Abhängigkeit von der Fördermitteltemperatur durch -einen dem Förderstrom ausgesetzten Temperaturfühler verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein bereits für andere Zwecke erforderlicher und vom Fördermittel angeströmter Bauteil des Gebläses bzw. der Pumpe, vorzugsweise die Leitrad-oder Laufradnabe (6, 27), den mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllten Temperaturfühler bildet.
  2. 2. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellbewegungen des Temperaturfühlers ohne Zwischenschaltung einer kraftverstärkenden Servo=inrichtung auf die Fördermengenregelorgane (i, 30) übertragen werden.
  3. 3. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Temperaturfühler (6, 27) ein in seiner Länge veränderbarer Balg aus Metall oder Kunststoff (7, 28) angeschlossen ist, dessen verschlossenes freies Ende bei Ausdehnung und Zusammenziehung des im Temperaturfühler eingeschlossenen Mediums eine hin- bzw. hergehende Bew@egung ausführt, die über geeignete Übertragungsmittel (lo bis i2; 15 bis 25; 29) die Fördermengenregelorgane (1, 30) verstellt. q..
  4. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (7, 28) koaxial zur Gebläseachse angeordnet ist und sein freies Errde eine axiale Bewegung ausführt.
  5. 5. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 3 und., dadurch gekennzeichnet, daß sich der Balg (7) auf einer Schraubenfeder (9) abstützt.
  6. 6. Gebläse oder Pumpe nach einem der Ansprüche i bis 5 mit Lauf- oder Leitradschaufeln oder jalousieklappen, die um zur Grebiäseachse senkrechte Achsen verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler bzw. das freie Ende des Balges (7) form- oder kraftschlüssig mit -einem axial verschiebbaren scheiben- oder topfförmigen Übertragungselement (ii) mit am Umfang angeordneter Ringnut verbunden ist, in welcher Ringnut zu den Schaufelzapfen ,(2) parallel "ind exzentrisch liegende und mit diesen starr verbundene Stifte (12) gleitend geführt sind (Fig. i, 2).
  7. 7. Gebläse oder Pumpenach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrischen Stifte (12) der Schaufelzapfen mit einem Nadellager versehen sind. B.
  8. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Balges (7) mit dem Übertragungselement (i i) beispielsweise über ein Gewinde (13 in Fig.1, 2) axial verschoben werden kann.
  9. 9. Gebläse oder Pumpe nach einem der Ansprüche i bis 5 mit verdrehbaren Leitrad-oder Laufradschaufeln oder jalousieklappen, ;durch gekennzeichnet, daß der Temperatur-Her lyzw. das freie Ende des Balges (7) form- oder kraftschlüssig mit vorzugsweise einem zur Gebläseachse senkrechten und in Gebläseachsrichtung parallel zu sich selbst verschiebbar geführten Zapfen (22) verbunden ist, dessen Enden in etwa schraubenförmige Nuten (2o) groß-er Steigung eines zur Gebläseachse koaxialen, drehbaren und mit -einem Kegelrad (Sonnenrad 17) verbundenen Übertragungselementes (i9) gleiten, wobei dieses Sonnenrad in an den Schaufelzapfen der Verstellschaufeln (i) sitzende Kegelritzel (15) eingreift (Fig. 3). io.
  10. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Zapfen oder ein anderer zur Gebläseachse senkrechter Zapfen in einer achsparallelen Längsnut (23) eines mit der Verstellschaufellagerung fest verb. undenen Gebläsebauteiles (4') gleitend geführt ist (Fig.3). i i.
  11. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 9 oder io, dadurch gekennzeichnet, daB die Enden der zur Gebläseachse senkrechten Zapfen (22) mit kegelstumpfförmigen oder zylindrischen - vorzugsweise auf Nadellagern (24) gelagerten - Hülsen (25) versehen sind (Fig. 3) . i2.
  12. Gebläse oder Pumpe nach Anspruch 9, io oder. i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Sonnenrades (i7) mit dem Ring (ig) durch Verdrehen einstellbar ist. 13. Gebläse oder Pumpe nach einem der Ansprüche i bis 4 mit im wesentlichen radial durchströmten Laufschaufeln und einer vom Fördermittel axial angeströmten Laufradnabe, dadurch gekennzeichnet, daB der Temperaturfühler bzw. das freie Ende des Balges (28) form- oder kraftschlüssig über Kupplungshebel (29, 29Q) mit einer zwischen den Gebläseantrieb (3i) und das Gebläselaufrad geschalteten Kupplung, vorzugsweise mit einer ein- und ausrückbaren Reibungskupplung (30) verbunden ist.
  13. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 904 93 i ; USA.-Patentschrift Nr. 2:284938.
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