DE960398C - Wassergekuehlter Kolben fuer Grossgasmaschinen - Google Patents

Wassergekuehlter Kolben fuer Grossgasmaschinen

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Publication number
DE960398C
DE960398C DEH16688A DEH0016688A DE960398C DE 960398 C DE960398 C DE 960398C DE H16688 A DEH16688 A DE H16688A DE H0016688 A DEH0016688 A DE H0016688A DE 960398 C DE960398 C DE 960398C
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DE
Germany
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piston
piston rod
pipe
water
collars
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Expired
Application number
DEH16688A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Kaemereit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix Rheinrohr AG
Original Assignee
Phoenix Rheinrohr AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Rheinrohr AG filed Critical Phoenix Rheinrohr AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE960398C publication Critical patent/DE960398C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/06Arrangements for cooling pistons
    • F01P3/10Cooling by flow of coolant through pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Wassergekühlter Kolben für Großgasmaschinen Bei Großgasmaschinen müssen die Kolben und auch die Kolbenstangen mit Wasser gekühlt werden, um zu hohe Temperaturen dieser Teile und den sonst auftretenden erheblichen Verschleiß der Kolben, Kolbenringe und Zylinder zu vermeiden. Das Kühlwasser wird dem hohl ausgeführten Kolben durch eine Bohrung der Kolbenstange zugeführt, und zwar gelangt das Kühlwasser in einem. durch ein konzentrisch in der hohlen Kolbenstange angeordnetes Rohr od. dgl. gebildeten Ringraum, bis zu einer von dem Rohr getragenen Trennwand; es durchströmt sodann den Hohlraum des Kolbens und fließt aus diesem hinter der Trennwand in dem Ringraum der Kolbenstange weiter, um am Ende des Rohres in dessen Inneres einzutreten und zu dem Einlaßende der Kolbenstange zurückzufließen. Bei der großen Länge der Kolbenstange bereitet es Schwierigkeiten, die Trennwand so auszuführen, daß ein dichter Abschluß zwischen ihr und der Innenwandung der hohlen Kolbenstange erreicht wird. Trotz größter Genauigkeit bei der Herstellung der Bohrung der Kolbenstange und der als Ring auf dem Rohr vorgesehenen Trennwand läßt sich ein kleiner Spalt zwischen Trennwand und Bohrungswandung nicht vermeiden. Es tritt daher an dieser Stelle immer etwas Kühlwasser unmittelbar aus dem einen Ringraum in den anderen über, ohne in der gewollten Weise erst noch den Hohlraum des Kolbens zu durchfließen. Infolge der im Betrieb auftretenden Temperaturerhöhung wird dieser Spalt noch vergrößert, so daß dann ein größerer Kurzschlußquerschnitt für das Kühlwasser vorhanden ist. Durch das ständige Durchströmen von Wasser erweitert sich der Querschnitt noch mehr, so daß schließlich die gewollte Kühlwirkung des Kolbens nicht mehr eintritt und erst durch eine Überholung der Maschine die ursprünglich vorhandenen besseren Kühlungsverhältnisse wiederhergestellt werden müssen. Eine solche Überholung erfordert eine Stillsetzung der Maschine für längere Zeit und ist auch mit erheblichen Kosten verbunden.
  • Es ist auch bereits eine Ausführung bekannt, bei der zur Erzielung einer guten Abdichtung in eine äußere Ringnut eines Verteilungsstückes, das auf ein in die Bohrung der Kolbenstange eingeführtes Rohr aufgeschweißt ist, ein Dichtungsring aus Gummi eingelegt ist. Der Gummiring soll einen etwas größeren Durchmesser haben als die Bohrung der Kolbenstange, damit er unter Pressung anliegt und sicher dichtet. Beim Verschieben eines mit Vorspannung an der Bohrungswandung anliegenden Gummiringes tritt, zumal wenn es sich um einen großen Verschiebeweg handelt, wie das bei wassergekühlten Kolbenstangen der Fall ist, ein starker Abrieb des Gummiringes ein, so daß die Gefahr besteht, daß dieser nach seinem Einbringen nicht mehr einwandfrei als Dichtung funktioniert. Selbst wenn der Abrieb beim Einbringen des Dichtungsringes dadurch möglichst klein gehalten wird, daß die Bohrung unter erheblichem Kostenaufwand in ihrem Inneren feinstbearbeitet wird, ist ein Wiederausbauen der Dichtung, ohne diese zu zerstören, praktisch nicht möglich. Im Betrieb setzt sich nämlich im Inneren der Kolbenstangenbohrung Kesselstein an; außerdem treten auch Korrosionserscheinungen auf, die den Innendurchmesser der Bohrung verkleinern, zum mindesten aber die Oberfläche der Bohrung sehr rauh machen, so daß die Dichtung beim Ausbau unbrauchbar wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen wassergekühlten Kolben für Großgasmaschinen, bei dem das Kühlwasser in einem durch ein konzentrisch in der Bohrung der hohlen Kolbenstange angeordnetes Rohr od. dgl. gebildeten Ringraum bis zu einer von dem Rohr getragenen, durch einen Gummiring abgedichteten Trennwand, sodann zum Hohlraum des Kolbens und aus diesem hinter der Trennwand in dem Ringraum weiterfließt. Gemäß der Erfindung wird die Trennwand durch den Gummiring selbst gebildet, der zwischen zwei Bunde des geteilt ausgeführten Rohres eingesetzt und durch Pressung der Bunde gegeneinander in radialer Richtung gespreizt ist.
  • Die aus dem Gummiring selbst bestehende Dichtung gemäß der Erfindung wird erst dann auf den für das Abdichten erforderlichen größeren Durchmesser gebracht, wenn sie sich an Ort und Stelle befindet. Ebenso wird für das Wiederausbauen zunächst der den Gummiring in radialer Richtung spreizende Druck weggenommen, so daß der Dichtungsring wieder seinen kleinen Durchmesser annimmt und, ohne beschädigt zu werden, ausgebaut werden kann.
  • Für das dichte Verbinden von Rohrleitungen hat man bereits zwischen den mit Bunden versehenen Rohrenden einen nachgiebigen Dichtungsring angeordnet, der durch in Achsrichtung der Rohre ausgeübten Druck radial gespreizt und gegen die Innenwandung einer äußeren Muffe gepreßt wird. Die nur verhältnismäßig kurze Muffe dient dabei als Begrenzung für den gespreizten Dichtungsring, um so ein Ausweichen des Dichtungsringes bei hohem Druck im Inneren der verbundenen Rohre zu verhindern. Eine Unterteilung eines ringförmigen Hohlraumes durch eine Trennwand ist bei der bekannten Rohrverbindung nicht beabsichtigt und auch durch diese nicht nahegelegt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch Unterteilung des bisher einstückig hergestellten Rohres und durch Anwendung der bekannten Verbindung für die Teile des Rohres zugleich eine einwandfrei abdichtende Trennwand für den das Rohr umgebenden Ringraum geschaffenwerden kann, wie sie beiwassergekühlten Kolben für Großgasmaschinen erforderlich ist.
  • Vorteilhaft wird bei der Durchführung der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Rohrteile durch einen in ihrem Inneren angeordneten Schraubenbolzen mit ihren Bunden gegeneinander spannbar sind. Um den Zusammenbau der einzelnen Teile zu erleichtern, empfiehlt es sich, an dem Schraubenbolzen über seine Länge und über den Umfang verteilt Distanzstifte od. dgl. vorzusehen.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. i zeigt einen wassergekühlten Kolben mit Kolbenstange teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch. eine Trennwand nach der Erfindung und Fig. 3 einen Schnitt durch eine Kolbenstange, in die ein Rohr mit einer Trennwand nach der Erfindung eingebaut ist, in größerem Maßstab.
  • Fig. i soll hauptsächlich dazu dienen, die bei Großgasmaschinen vorhandenen Größenverhältnisse zu veranschaulichen, da erst aus ihnen erkennbar wird, welche Schwierigkeiten bei der Abdichtung der Trennwand zwischen den Ringräumen einer hohlen Kolbenstange zu überwinden sind. In Fig. i ist ein hohl ausgeführter Kolben x auf einer Kolbenstange 2 befestigt. Der Kolben besitzt beispielsweise einen Durchmesser von i,io m, und die Kolbenstange hat eine Gesamtlänge von 6;5o m. Dabei haben ihre mit den Dichtungen der Zylinderwandungen zusammenarbeitenden Teile einen Durchmesser von beispielsweise 30o mm. In Fig. i ist der Weg, den das Kühlwasser im Innern der Kolbenstange zurücklegt, gestrichelt eingezeichnet und mit Richtungspfeilen gekennzeichnet. Eine nähere Beschreibung des Kühlwasserweges wird später im Zusammenhang mit Fig. 3 gegeben. Wie Fig. i zeigt, wird der Weg des Kühlwassers in der Kolbenstange :z durch eine Trennwand 3 begrenzt, so daß das Kühlwasser erst den Hohlraum des Kolbens i durchfließen muß, ehe es durch die Kolbenstange 2 weiterfließen kann.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Das Rohr q. ist in zwei Hälften q.' und q." unterteilt. Auf der linken Hälfte q:' sitzt ein Bund 5, über den ein auf die rechte Hälfte q." des Rohres aufgeschweißter Bund 6 greift. Zwischen den Bunden ist ein Dichtungsring 7 aus Gummi oder ähnlichem elastischem Material angeordnet, der durch Pressung der Bunde 5 und 6 in axialer Richtung gegeneinander in radialer Richtung gespreizt werden kann, so daß er sich mit erheblichem Druck an die Innenwandung der Bohrung der Kolbenstange 2 legt und so auch bei Temperaturerhöhungen einen zuverlässigen Abschluß zwischen den beiden Ringräumen bildet.
  • Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Kolbenstange, in die ein Rohr mit einer Trennwand nach der Erfindung eingebaut ist. In das linke Ende der Kolbenstange 2 ist ein Körper 8 unter Zwischenfügung eines Dichtungsringes g eingesetzt, der durch einen Schraubstopfen io in seiner Lage gesichert ist. In den Körper 8 ist das Rohr 4' eingeschraubt und außerdem durch Schweißung mit dem Körper 8 verbunden. Das Rohr 4' trägt an seinem rechten Ende den Bund 5 und den Dichtungsring 7. Über den Bund 5 greift der Bund 6 des Rohres 4". Zum Spreizen des Dichtungsringes 7 dient eine im Innern des Rohres angeordnete Stange ii, die mit ihrem linken Ende in den Körper 8 eingeschraubt ist und an ihrem rechten Ende ein Druckstück i2 trägt, das mittels auf das Gewindeende der Stange ii aufgeschraubter Muttern gegen das Rohr 4" gepreßt werden kann. Die Stange ii weist mindestens auf einem Teil ihrer Länge auf den Umfang verteilt Distanzstifte 13 auf, welche eine Führung zwischen den Rohren 4' und 4" und der Stange ii ergeben und so den Zusammenbau der Teile erleichtern.
  • Über das rechte Ende des Rohres 4" greift ein in das rechte Ende der Kolbenstange 2 eingesetzter Körper 14, der auf einem Dichtungsring 15 ruht und durch einen Schraubstopfen 16 in seiner Lage gesichert ist. Der Körper 14 weist an seinem linken Ende eine Aussparung 17 auf und hat ferner ein Loch 18, das einem entsprechenden Loch des Rohres 4" gegenübersteht. Das Rohr 4' weist nahe seinem linken Ende über den Umfang verteilt mehrere Löcher ig auf, die dem Kühlwasser den Durchtritt aus dem äußeren Ringraum in das Innere des Rohres 4' gestatten. 2o bis 23 sind Bohrungen der Kolbenstange 2, die vom Kühlwasser durchströmt werden.
  • Durch die Bohrung 2o strömt das Kühlwasser in den rechten Ringraum der Kolbenstange 2 und gelangt so vor die durch die Bunde 5, 6 und den Dichtungsring 7 gebildete Trennwand. Es strömt daher durch die Bohrung 22 in den Hohlraum des zu kühlenden Kolbens. Von diesem aus fließt das Kühlwasser über die Bohrung 23 in den linken Ringraum der Kolbenstange 2. Durch die Löcher ig gelangt das Kühlwasser sodann in das Innere des Rohres 4' und strömt nunmehr in dem Ringraum zwischen der Stange ii und den Rohren 4' und 4" bis zu dem Loch 18 und tritt durch dieses hindurch in die Bohrung 21 der Kolbenstange 2, von der aus es abfließt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wassergekühlter Kolben für Großgasmaschinen, bei dem das Kühlwasser in einem durch ein konzentrisch in der Bohrung der Kolbenstange angeordnetes Rohr od. dgl. gebildeten Ringraum bis zu einer von dem Rohr getragenen, durch einen Gummiring abgedichteten Trennwand, sodann zum Hohlraum des Kolbens und aus diesem hinter der Trennwand in dem Ringraum weiterfließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand durch den Gummiring (7) selbst gebildet ist, der zwischen zwei Bunde (5, 6) des geteilt ausgeführten Rohres (4 ', 4") eingesetzt und durch Pressung der Bunde (5, 6) gegeneinander in radialer Richtung gespreizt ist.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrteile (4 ', 4") durch einen in ihrem Innern angeordneten Schraubenbolzen (ii) mit ihren Bunden (5, 6) gegeneinander spannbar sind.
  3. 3. Kolben nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schraubenbolzen (ii) über seine Länge und über den Umfang verteilt Distanzstifte (i3) od. dgl. vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 883 o48.
DEH16688A 1953-06-12 1953-06-12 Wassergekuehlter Kolben fuer Grossgasmaschinen Expired DE960398C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR883048A (fr) * 1941-07-04 1943-06-22 Mannesmann Roehren Werke Ag Raccords pour tubes plaqués

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR883048A (fr) * 1941-07-04 1943-06-22 Mannesmann Roehren Werke Ag Raccords pour tubes plaqués

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