DE959999C - Gewindewalzeinrichtung - Google Patents

Gewindewalzeinrichtung

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Publication number
DE959999C
DE959999C DEF9158A DEF0009158A DE959999C DE 959999 C DE959999 C DE 959999C DE F9158 A DEF9158 A DE F9158A DE F0009158 A DEF0009158 A DE F0009158A DE 959999 C DE959999 C DE 959999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
head housing
thread rolling
springs
cage
Prior art date
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Expired
Application number
DEF9158A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Erdelyi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fette GmbH
Original Assignee
Wilhelm Fette GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Fette GmbH filed Critical Wilhelm Fette GmbH
Priority to DEF9158A priority Critical patent/DE959999C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE959999C publication Critical patent/DE959999C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls
    • B21H3/042Thread-rolling heads
    • B21H3/044Thread-rolling heads working axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Gewindewalzeinrichtung Beim Gewindiewalzen können bei nicht genügend sorgfältiger Vorbearbeitung des Ausgangswerkstücks, insbesondere bei Abweichen desselben vom richtigen Vorarbeitsdurchmesser oder bei zu en, -er Einstellung der Walzen, die bei der Verformung auftretenden Kräfte so groß werden, daß nicht nur die Walzen überlastet und beschädigt werden, sondern das ganze Werkzeug zu Bruch geht.
  • Nach der Lehre eines älteren Patents ist aus diesem Grund bei einer Gewindewalzmaschine mit einem Getriebe zum Verändern des Walzenabstandes von der Werkstückmitte in den Kraftfluß des Getriebes ein elastisches Glied, z. 13. eine Feder, eingeschaltet, die nur eine bestimmte Andrückhöchstkraft der Walzen zuläßt. Bei übermäßigem Ansteigen des Walzdrucks können die Walzen radial nachgeben, wodurch einer Zerstörung oder Beschädigung des Werkzeugs entgegengewirkt wird. In Anwendung jener geschützten Lehre auf Gewindewalzköpfe. deren Beschädigungsgefahr wegen der geringen Querschnitte besonders hoch ist, wird erfindungsgemäß bei einem bekannten Gewindewalzkopf zum Herstellen von Außen- und Innengewinde, dessen gemeinsam verstellbare Walzen auf exzentrischen Teilen von Zapfen gelagert sind, die mit einer zur Werkstückachse zentrischen, verzahnten sowie den Arbeitsdruck der Walzen in das Walzkopfgehäuse einleitenden Verstellscheibe kämmende: Ritzel tragen, die Verstellscheibe nunmehr so angeordnet, daß sie unter der Drehwirkung von sich am Walzkopfgehäuse abstützenden Federn steht, die sie in Schließrichtung dar Walzen. gegen einen Anschlag des Walzkopfgehäuses, drücken.
  • Gemäß einem weiterem Merkmal der Erfindung sind die Federn in Aussparungen eines, scheibenförmigen Käfigs so angeordnet, daß sie in die Aussparungen. eingreifende Nasen dies Walzkopfgehäuses und der Verstellscheibe gegeneinander drücken, wobei sich die Federn an dem, Käfig abstützen, der seinerseits an der Nase, des Rollkopfes anliegt.
  • Zum Verstellen der durch das elastische Glied fo:rtpfla.nzbaren Höchstkraft kann der Käfig mit Hilfe eines durch eine Spindel verstellbaren Keils gegenüber dem Walzkopfgehäuse verdreh- und feststellbar ausgebildet sein.
  • Erfindungsgemäß ausgebildete Gewindewalzköpfe können etwaige Verdickungen des Werkstückes ohne Beschädigung der Walzen überlaufen. Die erfindungsgemäßen Gewindewalzköpfe sind auch vorteilhaft beim Herstellen konischer Gewinde anwendbar. Da, der Walzdruck stets annähernd gleich gehalten wird, laufen die Rollen der jeweiligen Oberfläche des Werkstücks nach und erzeugen ein Gewinde, dessen Verlauf genau der Abmessung des Vorwerkstücks entspricht. Auch können nach der Erfindung Werkstücke mit verschiedenem Durchmesser oder fortlaufender Steigung, z. B. Stehbolzen, mit Gewinde versehen werden, da sich die Walzen selbsttätig auf den jewÄ"eiligen Durchmesser einstellen, ohne daß der Walzvorgang unterl;roch-eii zu werden braucht. Schließlich ist von Bedeutung, daß sich die Walzen, ohne daß eine Be->chädigung des erzeugten Profils. zu befürchten ist, über dass. fertige Profil zurückfahren lassen.
  • Bei dem. gezeichneten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Gowindewalzkopf mit einer Einstellvorrichtung für die Walzen, der nicht selbsttätig aufspringend ausgebildet ist. Selbstverständlich erstreckt sich die Erfindung auch auf jene Werkzeuge, bei denen durch Anschlag ad. dgl. in an sich bekannter Weise die Rollen selbsttätig vom Werkstück wegbewegt -,verden, um den dann außer Eingriff mit dem erzeugten Profil stehenden Kopf schnell ausfahren zu können.
  • Abb. i zeigt den Rollkopf sm Quürschnitt und Abb. 2 im Schnitt entlang der Linie A-B.
  • Der Walzkopf besteht in an sich bekannter Weise aus dem Flanschkörper i und einer mit diesem verschraubten Stirnplatte 2, zwischen welcher drei Walzen 3" 3b, 3, auf Exzenterbolzen q. lose. drehbar gelagert sind. Letztere sind mittels Zahnsegmenten 5 verdrehbar, die mit einem von außen vorstellbaren; mit Innenverzahnung versehenen Ring 6 kämmen. Nach der Erfindung ist nun zwischen diesem Stellring und dem als Halterung für die Wal-, dienenden. Flanschkörper i ein Käfig 7 --en 3a, 3b@ 3 vorgesehen, in dessen Ausnehmungen 7a, 7b, 7a, 7a von der einen Seite Klauen. 6a dies Stellrings 6 und von. der anderen Seite: Klauen i" des Flamischkörpers i eingreifen. Die anoinanderliegernden Klauen stehen unter Einfluß der Federn, B. An geeigneter Stelle des Käfigs 7 ist eine Spindel 9 vorgesehen, mittels welcher ein auf ein Klauenpaar 1a, 6a wirkender Keil derart auf und ab bewegbar ist, daß die zugehörige Feder 8 und über den Käfig 7 auch die anderen Federn von außen her ge- oder entspannt werden können. Wenn die vorher auf .einen bestimmten Durchmesser eingestellten Walzen 3" 3b. 3, beim Arbeitsvorgang durch ein nicht genau im Durchmesser vorgearbeitetes Werkstück an einer Stelle überansprucht werden, dann versuchen sich die Exzenter. der Rollenachsen zu verdrehen, wodurch auch die Zahusegment:e 5 verdreht werden; die , ihrerseits den gemeinsamen Zahnkranz6 zu drehen versuchen, dessen Klauen 6" gegen die Druckfedern 8 gedrückt werden, die sich ihrerseits im Käfig 7 abstützen. Dabei entfernen sich also die Klauen i" des, Lagerkörpers i von den Klauen 6" des Zahnkranzringes 6.
  • Wenn die Überbeanspruchung der Rollen: aufhört, dreht sich der Kranz 6 wieder zurück, so,daß die Klauen 6, wieder an dein Anschlägen i" zum Anliegen kommen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCIIE: i. Gewin ewalzeinrich;tung mit einem Getriebei zum Verändern des Walzenabstandes von der Werkstückmitte, das auf Grund eines in seinen Kraftfluß eingeschalteten; elastischen Gliedes, z. B. einer Feder, nur eine bestimmte Andrückhöchstkraft der Walzen zu.läßt, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem bekannten Gewindewalzkopf zum Herstellen von Außen- und Innengewinden, dessen gemeinsam verstellbare Walzen (3a, 3b, 3,) auf exzentrischen Teilen (4.) von Zapfen gelagert sind, die mit einer zur Werkstückarhse zentrischen, verzahnten sowie den Arbeitsdruck der Walzen (3a, 3b, 3c) in das Walzkopfgehäuse (i) einleitenden Verstellscheibe (6) kämmende Ritzel (5) tragen, die Verstellsch eibe (6) unter der Drehwirkung sich am Walzkopfgehäuse (i) abstützenden Federn (8) steht, die sie in Schließrichtung der Walzen (3a= 3b. 3a) gegen einen Anschlag (Q des Walzkopfgehäuses (i) drücken.
  2. 2. Gewindewalzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (8) in Aussparungen. (7a) eines scheibenförmigen Käfigs (7) angeordnet sind und in die Aussparungen. eingreifende Nasen (1a, 6a) des. Walzkopfgehäus,e!s (i) und der Verstedlscheibe, (6) gegen-einanderdrücken, wobei sich die Federn (8) an dem Käfig (7) abstützen, der seinerseits an der Nase (i") des kollkopfgehäuses (i) anliegt.
  3. 3. Gewindewalzennrichtung nach Anspruch i, mit einer Einrichtung zum Verstellen der durch das elastische Glied fortpflan.zbaren Höchstkraft, z. B. einer Spindel zum Vorspannen einer Druckfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (7) mittels eines durch eine Spindel verstellbaren Keils. (9) gegenüber dem Walzkopfgehäusie (i) verdrehr und feststellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschirift Nr. 800 q.79. Entgegengehaltene ältere Rechte: Patent Nr. 9 i 2 446.
DEF9158A 1952-05-30 1952-05-30 Gewindewalzeinrichtung Expired DE959999C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800479C (de) * 1949-04-28 1950-11-09 Edelstahlwerke Akt Ges Deutsch Lagerung von Walzwerkswalzen
DE912446C (de) * 1944-03-01 1954-05-31 Grob Ernst Fa Rollmaschine, insbesondere Gewinderollmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912446C (de) * 1944-03-01 1954-05-31 Grob Ernst Fa Rollmaschine, insbesondere Gewinderollmaschine
DE800479C (de) * 1949-04-28 1950-11-09 Edelstahlwerke Akt Ges Deutsch Lagerung von Walzwerkswalzen

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