DE952136C - Hilfsgeraet zur stroboskopischen Frequenz- oder Drehzahlmessung - Google Patents

Hilfsgeraet zur stroboskopischen Frequenz- oder Drehzahlmessung

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DE952136C
DE952136C DEM28187A DEM0028187A DE952136C DE 952136 C DE952136 C DE 952136C DE M28187 A DEM28187 A DE M28187A DE M0028187 A DEM0028187 A DE M0028187A DE 952136 C DE952136 C DE 952136C
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DE
Germany
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frequency
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scale
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Expired
Application number
DEM28187A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Vogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/36Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light
    • G01P3/40Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light using stroboscopic means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Hilfsgerät zur stroboskopischen Frequenz- oder Drehzahlmessung Bei der stroboskopischen Frequenz- oder Drehzahl messung von bewegten Gegenständen erscheint der bei Beleuchtung mittels Lichtblitzen in jeweils derselben Stellung beobachtete Gegenstand als stillstehend. Diese Erscheinung tritt aber nicht nur auf, wenn die Frequenz oder die Drehzahl des Gegenstandes gleich der Frequenz des Blitzes ist, sondern auch dann, wenn die Frequenz oder die Drehzahl des Gegenstandes ein ganzzahliges Vielfaches der Blitzfrequenz ist. Es sind dann die meist als Punkte auf dem Gegenstand (Welle od. dgl.) angebrachten Markierungen als sogenannte einfache Bilder zu erkennen.
  • Die Ermittlung der wirklichen Frequenz oder Drehzahl wird nun dadurch erschwert, daß bei ungenügender Markierung auch mehrfache Bilder, die ebenfalls bei ganz bestimmten Vielfachen auftreten, leicht mit den einfachen Bildern verwechselt werden und so zur falschen Ermittlung der Frequenz oder der Drehzahl führen können.
  • Um aus zwei beobachteten stillstehenden einfachen Bildern die wirkliche Frequenz oder Drehzahl zu errechnen, dient in bekannter Weise die Formel f1 # f0 fv = , f1 - f0 wenn die Bilder unmittelbar benachbart sind, oder die Formel fv = n # , fn - f0 wenn das zweite Bild das n-te auf das erste Bild folgende ist, worin ei und f0 die Lage der Bilder innerhalb des Frequenz- oder Drehzahlbereiches und f,, die wirkliche Frequenz oder Drehzahl bedeuten. Bei Heranziehung von doppelten oder mehrfachen Bildern wird die Berechnung der wirklichen Frequenz oder Drehzahl noch umständlicher.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsgerät zur Frequenz- oder Drehzahlmessung mittels eines Stroboskops, beispielsweise eines Elektronenstroboskops, und bezweckt die Ermittlung der wirklichen Frequenz oder Drehzahl des Gegenstandes aus den beobachteten, durch Änderung der Blitzfrequenz zum Stillstand gebrachten einfachen oder mehrfachen Bildern, ohne daß hierzu vorgebildete Hilfskräfte zur Ausführung der Rechnungen erforderlich sind.
  • Das Hilfsgerät gemäß der Erfindung hat die Form eines Rechenschiebers mit zwei oder mehreren festen Skalen und ist dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schieber die Frequenzen oder Drehzahlen des zu messenden Gegenstandes eingetragen sind und die festen Skalen von dem Punkt »Eins« an der dem Schieber oben benachbarten festen Skala ab die Lage der einfachen oder mehrfachen Bilder innerhalb des Frequenz- oder Drehzahlbereiches angeben. Mit'einem solchen Hilfsgerät sind auch unvorgebildete Kräfte in kurzer Zeit in der Lage, aus den beobachteten Bildern die wirkliche Frequenz oder Drehzahl ohne Vornahme von Rechnungen lediglich durch Einstellung des Schiebers festzustellen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der Rechenschieber unmittelbar auf der Skala des Stroboskops selbst dadurch gebildet werden, daß unter Umkehrung der Bewegungsverhältnisse als Schieber die logarithmisch eingeteilte feste Frequenzskala des Stroboskops dient und die festen Skalen auf einem um die Frequenzskala des Stroboskops drehbaren Ring angebracht sind. Man kann dann unmittelbar bei der Beobachtung der Bilder auch gleichzeitig die wirkliche Frequenz oder Drehzahl des Gegenstandes ermitteln. Mit dem erfindungsgemäßen Hilfsgerät werden Irrtümer in der Feststellung der Frequenz oder Drehzahl weitgehend ausgeschaltet. Die Sicherheit in der Richtigkeit der Messung steigt erheblich, während der Zeitaufwand und die Anforderungen an die Vorbildung des Personals weitgehend gesenkt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Darstellung ein- und mehrfacher Bilder, die bei verschiedenen Umfangswinkeln des zu messenden Gegenstandes entstehen, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des Rechenschiebers gemäß der Erfindung und Fig. 3 eine Draufsicht auf die als Rechenschieber ausgebildete Skala eines Stroboskops.
  • Zur sicheren Unterscheidung einfacher und mehrfacher Bilder werden zweckmäßig nicht, wie oft angewandt, einfache Punktmarkierungen auf dem zu beobachtenden Gegenstand angebracht, sondern mehrere Marken, die deutlich unterschieden werden können, in gleicher Teilung über den Umfang verteilt, z. B. Striche in verschiedener Richtung. Es ergeben sich dann bei einem Umfangswinkel des zu beobachtenden Gegenstandes von o, go, I80 und 270° die einfachen Bilder nach der Reihe a, die doppelten Bilder nach der Reihe b und vierfache Bilder nach der Reihe c in Fig. I. Achtfache Bilder sehen genau so aus wie vierfache, sie erscheinen aber schon jeweils nach 45° Umfangswinkel. Andere mehrfache Bilder können ebenfalls deutlich unterschieden werden. Zur einwandfreien und. schnellen Ermittlung genügen im allgemeinen einfache und doppelte Bilder, auch wenn die wirkliche Frequenz oder-Drehzahl außerhalb des Meßbereiches des Gerätes liegt.
  • Zur einfachen und sicheren Ermittlung der wirkt lichen Frequenz oder Drehzahl aus der Beobachtung der in vorstehender Weise auf dem zu messenden Gegenstand angebrachten Markierungen dient gemäß der Erfindung der in Fig. 2 dargestellte Rechenschieber. Dieser besitzt einen Schieber 1 und zwei feste Skalen 2 und 3, die oberhalb und unterhalb desselben angeordnet sind. Auf dem Schieber sind in logarithmischer Teilung die Frequenzen oder Drehzahlen aufgetrågen. Die feste Skala 2 und die feste Skala 3 geben in Strichmarkierungen (ebenfalls logarithmisch geteilt) von einem Punkt »Eins« ab die Lage der einfachen und doppelten Bilder innerhalb des Frequenz- oder Drehzahlbereiches an. Der Anfangspunkt »Eins« dieser Strichmarkierungen ist in Fig. 2 mit 4 bezeichnet und durch ein Dreieck, dessen Spitze auf den Schieber gerichtet ist, besonders hervorgehoben. Die Lage der Strichmarkierungen auf. den Skalen 2 und 3 ergibt sich aus folgender Überlegung : a) Ein einfaches Bild tritt stets dann auf, wenn sich z. B. die Welle, deren Drehzahl zu messen ist, I-, 2-, 3-... mal gedreht hat während der Zeit zwischen zwei Blitzen. Demnach ist die Lage der Strichmarkierungen auf der Skala 2, ausgehend vom Punkt »Eins« (4 in der Zeichnung), (bei gleicher Einheit der logarithmischen Teilung wie auf dem Schieber) bei den Punkten I, I/2, ..... . i/m (im Beispiel 100, 50, 33,3...). b) Ein doppeltes Bild tritt stets dann auf, wenn sich n+I die Welle I/2-, 3/2-, 5/2-+ t-mal gedreht hat während der Zeit zwischen zwei Blitzen. Demnach ist die Lage der Strichmarkierungen Eins« auf der Skala 3 (ebenfalls ausgehend vom Punkt »Eins« auf der 2 Skala 2) bei den Punkten 2, 2/3, 2/5 ~ (im n + 1 Beispiel 200, 66,7, 40...).
  • Die Ermittlung der wirklichen Frequenz oder Drehzahl aus den beobachteten Bildern geht folgendermaßen vor sich: Es sei beispielsweise bei der Frequenz 100 ein einfaches Bild festgestellt worden. Um zu prüfen, ob dies die wirkliche Frequenz oder Drehzahl ist, wird die Zahl 100 auf dem Schieber I unter die Markierung 4 auf der festen Skala 2 der einfachen Bilder eingestellt und dann durch Beleuchtung der Markierungen mit den im Frequenzbereich des Stroboskops liegenden Frequenzen, bei denen nach Angabe der auf den Skalen 2 und 3 befindlichen Strichmarkierungen weitere einfache bzw. doppelte Bilder auftreten müssen, wenn 100 die richtige Frequenz ist, geprüft, ob bei diesen auch einfache oder doppelte Bilder erscheinen. Ist dies bei allen in den Meßbereich des Stroboskops fallenden Frequenzen der Fall, so ist die Frequenz oder Drehzahl 100 mit Sicherheit die wirkliche Frequenz oder : Drehzahl.
  • Ist jedoch eines der Bilder nicht bei der jeweils durch den Rechenschieber angegebenen Frequenz oder Drehzahl aufzufinden, so ist der Schieber 1 so weit nach links zu verschieben, bis die Zahl 100 unter die benachbarte Strichmarkierung für die Lage eines einfachen Bildes steht und die Prüfung der sich dann ergebenden Frequenzen oder Drehzahlen der erscheinenden weiteren einfachen oder doppelten Bilder zu wiederholen, bis alle durch die Strichmarkierungen angegebenen Lagen der Bilder innerhalb des Meßbereiches des Stroboskops beobachtet werden können.
  • In der Stellung des Schiebers I, in der das der Fall ist, gibt die Markierung 4 auf der Skala 2 dann die wirkliche Frequenz oder Drehzahl an.
  • Um die Ermittlung der wahren Frequenz oder Drehzahl des zu messenden Gegenstandes noch weiter zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, den Rechenschieber von der Skala des Stroboskops bilden zu lassen.
  • Hierbei muß dann die Skala 5 des Stroboskops, an der mittels des Zeigers 6 die jeweils eingestellte, im Stroboskop erzeugte Blitzfrequenz abgelesen wird, logarithmisch eingeteilt sein, wodurch die Genauigkeit der Ablesung gegenüber der normalerweise angewandten linearen Einteilung nicht beeinträchtigt wird.
  • Die sonst festen Skalen 2 und 3 oder mehrere sind auf einem Ring 7 angeordnet, der um die Skala 5 drehbar ist. Die Ermittlung der wahren Frequenz oder Drehzahl erfolgt mit diesem runden Rechenschieber in gleicher Weise wie mit dem Rechenschieber nach Fig. 2.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hilfsgerät zur stroboskopischen Frequenz-oder Drehzahlmessung in Form eines Rechenschiebers mit zwei oder mehreren festen Skalen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schieber (1) die Frequenzen oder Drehzahlen des zu messenden Gegenstandes eingetragen sindund--die festen Skalen (2, 3) von dem Punkt »Eins« (4) an der dem Schieber oben benachbarten festen Skala (2) ab die Lage der einfachen oder mehrfachen Bilder innerhalb des Frequenz- oder Drehzahlbereiches angeben.
  2. 2. Hilfsgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unter Umkehrung der Bewegungsverhältnisse der Schieber (I) von der logarithmisch eingeteilten festen Frequenzskala (5) des Stroboskops gebildet wird und die festen Skalen (2, 3) auf einem um die Frequenzskala (5) drehbaren Ring (7) des Stroboskops angebracht sind.
DEM28187A 1955-09-11 1955-09-11 Hilfsgeraet zur stroboskopischen Frequenz- oder Drehzahlmessung Expired DE952136C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091468B (de) * 1957-05-25 1960-10-20 Glanzstoff Ag UEberwachungseinrichtung fuer eine Spinn- und Zwirnspulmaschine od. dgl. mit einer Vielzahl umlaufender, drehzahlmaessig zu ueberwachender Einzelvorrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091468B (de) * 1957-05-25 1960-10-20 Glanzstoff Ag UEberwachungseinrichtung fuer eine Spinn- und Zwirnspulmaschine od. dgl. mit einer Vielzahl umlaufender, drehzahlmaessig zu ueberwachender Einzelvorrichtungen

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