DE951240C - Waermemengenmesser - Google Patents

Waermemengenmesser

Info

Publication number
DE951240C
DE951240C DESCH15993A DESC015993A DE951240C DE 951240 C DE951240 C DE 951240C DE SCH15993 A DESCH15993 A DE SCH15993A DE SC015993 A DESC015993 A DE SC015993A DE 951240 C DE951240 C DE 951240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
flow
heat meter
heating medium
meter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH15993A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Scharrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U
Original Assignee
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U filed Critical PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U
Priority to DESCH15993A priority Critical patent/DE951240C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE951240C publication Critical patent/DE951240C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature
    • G01K17/10Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature between an inlet and an outlet point, combined with measurement of rate of flow of the medium if such, by integration during a certain time-interval
    • G01K17/12Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature
    • G01K17/18Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using electrical or magnetic means for one measurement and mechanical means for the other
    • G01K17/185Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using electrical or magnetic means for one measurement and mechanical means for the other where the indicating-instrument is driven electrically or magnetically by the temperature-measurement device and mechanically by the flow-measurement device

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Wärmemengenmesser Wärmemengenmesser, welche die in Sammelheizungen verbrauchten Wärmeeinheiten dadurch messen, daß in Vor- und Rücklauf eingebaute, thermisch beeinflußbare elektrische Widerstände eine Stromdifferenz erzeugen, die als Meßgröße in vom Durchfluß abhängigen Zeitspannen einem elektrisuchen Zähler zugeführt wird, sind bekannt. Die Messung erfolgt hierbei im allgemeinen in der Weise, daß die beiden Widerstände Glieder einer Brückenschaltung bilden und der aus der Brücke entnommene Differenzstrom durch einen elektrischen Zähler registriert wird.
  • Dieser Brückendifferenzstrom ist naturgemäß nur ein sehr kleiner Teil der die Meßanlage durchströmenden elektrischen Energie und erfordert äußerst empfindliche Meßwerke, wobei noch gleichzeitig die Zähleranzeige in Proportion zur wirklichen, in der Heizanlage entstehenden Stromdiffe renz gebracht werden muß.
  • Bei schwacher Beanspruchung der Heizanlage, insbesondere bei Schwerkraftanlagen, verursacht die behufs Betätigung von Schalteinrichtungen oder Stromerzeugern nötige Kraftentnahme aus einer zwecks quantenmäßiger Erfassung der Durchflußmenge in den Heizmitteldurchlauf eingebauten Turbine eine Schlüpfung, welche das Meßresultat ungünstig beeinflußt.
  • Bei dem hier beschriebenen Wärmemengenmess er wird nach bekannter Art ein aus dem Netz entnommener elektrischer Strom durch im Vor- und Rücklauf der Heizanlage eingebaute temperaturabhängige Widerstände beeinflußt und direkt zum Antrieb des Zählermotors benutzt Dem Zählermotor wird also stets eine seinem Eigenverbrauch angemessene Mindestenergie zugeführt, die eben.-falls in bekannter Weise durch ein vom Heizmitteldurchfluß abhängiges Schaltwerk gesteuert wird.
  • Als Schaltwerk dient erfindungsgemäß ein Uhr federwerk; welches nach einer begrenzten Durchfluß menge eine unter Federspannung stehende, durch eine Ankerhemmung in ihrer willkürlichen Drehung behinderte Schaltwelle bis zum Anschlag auf eine zweite Ankerhemmung freigibt und dadurch gleichzeitig den elektrischen Zähler und einen Synchronmotor einschaltet, welch letzterer die verbrauchte Federspannung aufholt und nach bestimmter Umdrehungszahl durch Auslösung der zweiten Ankerhemmung bis zum Anschlag auf den ersten anker wieder freigibt, wobei die Stromkreise unterbrochen werden, bis nach Durchfluß einer ebenso begrenzten Heizmittelmenge durch Auslösen des ersten Ankers eine neue Schaltperiode einsetzt.
  • Sämtliche Schaltvorgänge werden durch die vom Synchronmotor aufrechterhaltene Federspannung bewirkt.- Die Turbinenwelle, welche die Auslösung des ersten Ankers veranlaßt, kann sogar bei Wahl einer geeigneten 5 chneckenradübertragung eine zu- -sätzliche Antriebskraft erhalten,- um ihre Eigenreibung zu vermindern.
  • In Zeichnungen ist das Wesentliche einer solchen Meßeinrichtung dargestellt. Es ist Fig. I das Schaltwerk in Ruhestellung, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Sperreinrichtung, Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Schaltung in Arbeitsstellung.
  • Die Zeichnungen beziehen sich nur auf eine der möglichen Ausführungsformen. Sie zeigen eine Schaltwelle 1, auf der festsitzend sich zwei Klinkein 2 und 3 und die Schaltwalze 4 befinden. Die Schaltwelle bildet die Achse eines Federhauses 5, welches im Eingriff mit einem zweiten Federhaus 6 mit gleicher Zähnezahl steht. Auf der Achse 7 des zweiten Federhauses festsitzend ist ein Exzenter 8 und ein Schneckenrad 9, dessen willkürliche Die hung durch eine Schraubspindel 10 behindert wird.
  • Letztere wird von der in die Heizmittelleitung eingebauten Turbine gedreht. Ihre Gewindesteigung ist so gewählt, daß durch die Federspannung des zweiten Federhauses 6 ihre Drehung so weit unterstützt wird, daß die Reibungsverluste im Turbinen.-antrieb mindestens zum Teil ausgeglichen werden.
  • Der Aufzug der beiden Federhäuser erfolgt bei der gezeigten Ausführungsform durch ein Schneckenrad ii und eine Schraubspindel I2, welche von einem Synchronmotor in Drehung versetzt wird.
  • Die Schaltwelle 1 kann der Drehung des Federhauses nicht folgen, solange eine Klinke 2 von dem Anker I3, weicher mittels eines. Exzenters 8 vom HeizmitteldurchfluB gesteuert wird, festgehalten wird. Dreht sich entsprechend dem Heizmitteldurchfluß die Schraubspindel I0, so löst nach einer bestimmten Durchflußmenge der Exzenter den Anker 13 aus, wobei nach Freigabe der ersten Klinke 2 die Schaltwelle 1, die durch das Federhaus 5 in Spannung steht, eine Vierteldrehung vor springt, bis die zweite Klinke 3 auf einen Arm -eines zweiten Ankers 14 aufschlägt. Die mitgedrehte Schaltwalze 4 schaltet dabei den Zählerstromkreis und gleichzeitig den Synchronmotor ein, der den -Federhäusern die verlorene Spannung zurückgibt.
  • Ein Exzenter I5, welcher auf einem der beiden Federhäuser sitzt, löst nach einer Halbdrehung den zweiten Anker 14 aus und gibt die zweite Klinke 3 frei, wobei die Schaltwelle eine weitere Vierteldrehung vorschnellt, bis die erste Klinke 2 wieder auf einen Arm des ersten Ankers I3 aufschlägt.
  • Durch die gleichzeitige Drehung der Schaltwalze 4 wird dabei der elektrische Strom unterbrochen, bis eine neue Halbdrehung des mittelbar vom Heizmitteldurclffiuß beeinflußten. Exzenters 8 durch Rückschiebung des ersten Ankers Iä eine neue Schaltperiode einleitet.
  • Bei jeder folgenden Schaltperiode wird durch die Schaltwalze der im Zählerstromkreis liegende, thermisch beeinflußte elektrische Widerstand gewechselt und die Drehrichtung des Zählermotors geändert. Zwischen- Zählermotor und Anzeigewerk wird ein Mitnehmerpaar mit großer Lose eingefügt, so daß der schwächere, bei Verwendung von;Widerständen mit positiven Temperaturkoeffizienten vom Vorlauf beeinflußte Strom eihe leere Zurückdrehung bewirkt und der stärkere, in diesem Falle vom Rücklauf beeinflußte, erst die Lose aufholen muß, bevor er das Anzeigewerk weiterrückt.
  • In Fig. 3 ist eine zweckentsprechende elektrische Schaltung in Arbeitsstellung angegeben; welche die Funktion der Gesamtanlage verdeutlicht. In der dargestellten Stellung der SchaItwalze4 fließt ein Zweig des Netzstromes über einen Schaltarm I6, einen Phasenverschieber I7 und die Hilfsspulen 18 des Zählermotors. Parallel zu diesem Zweig ist der Synchroumotor angeschlossen, der gleichzeitig als Zeitrelais dient. Eine dritte Stromabzweigung geht überein Schaltarmpaar 20 und 2 die dieHauptpolspulen 22 des Zählermotors, einem weiteren Schaltarmpaar 23 und 24 und den vom Vorlauf beeinflußten Widerstand 25. Bei der nächsten, durch den Heizmitteldurchfluß veranlaßten Schaltperiode hat sich die Schaltwalze 1800 gedreht und der Zählerstrom fließt dann über den vom Heizmittelrücklauf beein flußten Widerstand 26, die I809 geschwenkten Schaltarme 24 und 23, die Zählerhauptstromspulen 22 und das zweite Schaltarmpaar 21 und 20. Da hierbei die Hauptstromspulen in umgekehrter Riichtung durchflossen werden, wird auch die Drehrichtung des Zählermotors geändert.
  • Da der Synchronmotor stets die gleiche Zeit zur Aufholung der Federspannung bzw. bis zur Ausschaltung des Netzstromes verbraucht und auch der Zählermotor nur in diesem Zeitraum arbeitet, wobei er auf das Anzeigewerk nur die Differenz zwischen den in zwei Schaltperioden gemachten l Jmdrehungen überträgt, entspricht die Zähleranzeige dem Produkt aus Wärmeabfall und Heizmitteldurchfluß. -Eine Fehlanzeige infolge zu geringer Wärmeentnahme ist ausgeschlossen, da der Zähler selbst bei vollständig fehlender Wärmer entnahme stets einen seinem Eigenverbrauch angemessenen Strom zugeführt bekommt. Ein Stromverbrauch bei Stillstand der Heizleitung ist ausgeschlossen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Wärmemengenmesser mit in Vor- und Rücklauf eingebauten temperaturabhängigen elektrischen Widerständen, welche einen elektrischen Zähler dem Wärmeabfall entsprechend beeinflussen und mit einem vom Heizmitteldurchfluß betätigten Schaltwerk, dadurch gekennzeichnet, daß ein Uhrfederwerk, welches nach einer begrenzten Durchfluß menge eine unter Federspannung stehende, durch eine Ankerhemmung in ihrer willkürlichen' Drehung behinderte Schaltwelle bis zum Anschlag auf eine zweite Ankerhemmung freigibt und dadurch gleichzeitig den elektrischen Zähler und einen Synchronmotor einschaltet, welch letzterer die verbrauchte Federspannung aufholt und nach bestimmter Umdrchungszahl durch Auslösung der zweiten Ankerhemmung die Schaltwelle wieder bis zum Aufschlag auf den ersten Anker freigibt, wobei die Stromkreise unterbrochen werden, - bis nach Durchfluß einer ebenso begrenzten Heizmittelmenge durch Auslösung des ersten Ankers eine neue Schaltperiode einsetzt.
  2. 2. Wärmemengenmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronmotor zwei Federhäuser aufzieht, deren eines auf der Schaltwelle sitzt, während die Achse des ånderen in Abhängigkeit vom Heizmitteldurchfluß steht.
  3. 3. Wärmemengemnesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder neuen Schaltperiode der in den Zählerstromkreis eingeschaltete, thermisch beeinflußteWiderstand gewechselt und die Drehrichtung des Zählermotors geändert wird.
  4. 4. Wärmemengenmesser nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zählermotor und Anzeigewerk ein Zwischenglied mit großer Lose eingefügt ist, wobei der eingeschaltete schwächere Strom die Zurückdrehung bewirkt und der. in der nächsten Schaltperiode eingeschaltete stärkere Strom erst die Lose aufholen muß, bevor er den Vorschub des Zählwerks bewirkt.
  5. 5. Wärmemengenmesser nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abhängigkeit zum Durchfluß sich drehende, unter Federspannung stehende Achse durch ein entsprechendes Übertragungsglied auf das Durchflußzählwerk so viel Kraft überträgt, daß die Reibungsverluste zum Teil oder ganz ausgeglichen werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Handbuch der technischen Betriebskontrolle, Bd. III, I95I, S. 492.
DESCH15993A 1954-08-03 1954-08-03 Waermemengenmesser Expired DE951240C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH15993A DE951240C (de) 1954-08-03 1954-08-03 Waermemengenmesser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH15993A DE951240C (de) 1954-08-03 1954-08-03 Waermemengenmesser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE951240C true DE951240C (de) 1956-10-25

Family

ID=7427610

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH15993A Expired DE951240C (de) 1954-08-03 1954-08-03 Waermemengenmesser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE951240C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE629339C (de) Mit Hilfsstromquelle arbeitender spannungsunabhaengiger Waermemengenmesser
DE951240C (de) Waermemengenmesser
DESC015993MA (de)
US2781975A (en) Totalizing meter
DE565198C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, dessen Ausloesewerk durch einen Zaehler und einZeitlaufwerk angetrieben wird
DE937313C (de) Produktintegrator, vorzugsweise fuer Waermemengenzaehlung
US2832067A (en) Electric impulse responsive device
DE417986C (de) Vorrichtung zur Anzeige der verbrauchten Energie
US1459435A (en) Stop mechanism
DE378013C (de) Vorrichtung zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit eines Summierapparates
DE363844C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zaehlen der Mengeneinheiten eines eine Materialleitung durchfliessenden Stoffes
DE388875C (de) Einrichtung zur Messung des groessten oder kleinsten mittleren Leistungsfaktors in elektrischen Wechselstromanlagen mit Hilfe von zwei Messeinrichtungen
DE585587C (de) Waermemengenzaehler
AT121635B (de) Selbstverkäufer mit Grundgebühreneinzug.
DE2214629A1 (de) Leistungsabhaengige tarifiereinrichtung
CH152731A (de) Empfangsanordnung zur Fernmessung von Betriebsgrössen nach der Impuls-Kompensationsmethode.
DE3603073A1 (de) Elektronische uhr mit wetterstation
DE250361C (de)
US3050719A (en) Transmitting apparatus
DE561464C (de) Vorrichtung zum Messen der Laufzeit von Maschinen
US2004526A (en) Prepayment meter mechanism
DE684074C (de) Einrichtung zur Messung und/oder Registrierung von zu Fernsteuerzwecken durch kurzzeitige Unterbrechung der Netzleiter hervorgerufenen Spannungssenkungen
DE2360077C2 (de) Maximumwerte mit zeitlichen Beschränkungen registrierender Maximum-Elektrizitätszähler
DE891632C (de) Messanordnung bei veraenderlichen Kraftaufwand benoetigenden hin und her gehenden Getrieben, insbesondere Stokerrost-Vorschubsmesser
DE869565C (de) Zaehlwerk mit Zeitmessuhrwerk fuer Anemometer