DE950310C - Drosselspule - Google Patents

Drosselspule

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Publication number
DE950310C
DE950310C DES36716A DES0036716A DE950310C DE 950310 C DE950310 C DE 950310C DE S36716 A DES36716 A DE S36716A DE S0036716 A DES0036716 A DE S0036716A DE 950310 C DE950310 C DE 950310C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
choke coil
output
input
turns
winding
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Expired
Application number
DES36716A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Perner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE950310C publication Critical patent/DE950310C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/2895Windings disposed upon ring cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Bei Drosselspulen mit Ringkern, insbesondere Schaltdrosselspulen, ist es häufig erwünscht, daß Ein- und Ausgang der Wicklung wegen der zwischen ihnen auftretenden Spannung räumlich nicht dicht beieinander liegen. Hierzu ist es bekannt, Ein- und Ausgang um i8o° gegeneinander versetzt anzuordnen und die Wicklung aus zwei Hälften herzustellen, die parallel geschaltet sind. Man hat auch schon bei großen Stromstärken vorgeschlagen, die Windungen der Drosselspule nicht aus Draht, sondern aus Formstücken zusammenzusetzen, beispielsweise aus Bügeln und Stegen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Drosselspule mit aus Formstücken bestehenden Windungen, bei der Ein- und Ausgang räumlich nicht dicht beieinander liegen. Gemäß der .Erfindung werden die Windungen zwischen Eingang und einer dem Ausgang folgenden Windung einschließlich überlappt nach Art einer zweigängigen Schraube gewickelt, die übrigen dagegen fortlaufend als eingängige Schraube. Man erreicht dadurch gegenüber Drosselspulen mit parallel geschalteten Wicklungshälften den Vorteil, daß bei gleicher Windungszahl nur die Hälfte der Windungsabstände notwendig ist, wodurch an Material für den Kern gespart werden kann. Außerdem besitzt die Drosselspule gemäß der Erfindung den Vorteil, daß Ein- und Ausgang nicht nur um i8o° versetzt werden können, sondern daß man auch andere Versetzungen zwischen ihnen wählen kann, was wegen der konstruktiven Anforderungen häufig erwünscht ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen-Blick auf die Drosselspule von oben; Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Wicklung; Fig. 3 zeigt schematisch die Wicklungsanordnung, während -die Fig. 4, 5 und 6 Abwicklungen zeigen, aus denen die Schaltung im einzelnen hervorgeht.
  • Die Bügel B, die U-förmig ausgebildet sind und z. B. aus Massivkupfer bestehen, sind in Fig. i von außen über den nicht dargestellten Ringkern K (vgl. Fig. 2) geschoben. Sie werden durch Stege S miteinander verbunden. In Fig. 2 ist ein Bügel B in Seitenansicht dargestellt. Er besitzt zwei Anschlußlappen L. Die Stege S, die z. B. aus Massivkupfer bestehen, besitzen ebenfalls zwei Anschlußlappen L5. Sie werden mit den entsprechenden Anschlußlappen der Bügel z. B. verlötet oder verschweißt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. i sind achtzehn Bügel BO bis B17, also siebzehn Windungen, vorgesehen. Die beiden Anschlußfahnen E und A (Eingang und Ausgang) sind um i8o° gegeneinander versetzt. Die Verbindung der einzelnen Bügel -erfolgt folgendermaßen: Es wird immer der obere Anschlußlappen eines Bügels mit dem unteren Anschlußlappen eines anderen Bügels verbunden, und zwar erfolgt beim Ausführungsbeispiel der Fig. x die Verbindung in folgender Weise: Bo, B2, B4, B6, B8) B10) B111 B12; B13 B142 B152 B16, B 17J B1, BV B5@ B7, B9. Es werden also die Windungen zwischen Eingang und einer dem Ausgang folgenden Windung einschließlich überlappt gewickelt, die übrigen fortlaufend: In Fig. 3 ist schematisch die Verbindung der Bügel B16, B17, B0, Bh B2, B3 und B4 dargestellt. Man sieht, daß man zwei verschiedene Arten von Stegen braucht, einen mit doppeltem und einen mit einfachem Wicklungsschritt.
  • Fig.4 zeigt die Verbindungen (Stege) abgewickelt von innen gesehen für das angegebene Beispiel. -Will man beispielsweise Eingang und Ausgang um 22o° versetzen, dann kommt die Ausgangsfahne A auf die Windung i i, und es ergibt sich das Wicklungsschema gemäß Fig. 5.
  • Will man beispielsweise eine Versetzung von 14o° erreichen, so kommt die Ausgangsfahne A auf die Windung 7. Das entsprechende Wicklungsschema zeigt Fig. 6.
  • Im Ausführungsbeispiel sind siebzehn Windungen vorgesehen, man kann aber auch andere Windungszahlen wählen: Will man jedoch genau Eingang und Ausgang um i8o° versetzen, so muß die Windungszahl gleich sein w = 4 - li -I- i, wobei n = i, 2, 3 usw. ist, d. h., Windungszahl minus i muß durch 4 teilbar sein. Sollen Eingang und Ausgang genau um 9o° versetzt sein, so gilt für die Windungszahl w die Bedingung w = 8 - za-5, wobei n wieder gleich i, 2, 3 usw. ist, d. h., Windungszahl plus 5 muß durch 8 teilbar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drosselspule mit Ringkern, insbesondere Schaltdrosselspule, mit aus Formstücken bestehender Wicklung, bei der Ein- und Ausgang räumlich voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen zwischen Eingang und einer dem Ausgang folgenden Windung einschließlich überlappt nach Art einer zweigängigen Schraube gewickelt, die übrigen fortlaufend als eingängige Schraube gewickelt sind.
DES36716A 1953-12-12 1953-12-12 Drosselspule Expired DE950310C (de)

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DES36716A DE950310C (de) 1953-12-12 1953-12-12 Drosselspule

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DE950310C true DE950310C (de) 1956-10-04

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