DE950133C - Elektrische Wellenfuehrungsanordnung - Google Patents

Elektrische Wellenfuehrungsanordnung

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DE950133C
DE950133C DES40596A DES0040596A DE950133C DE 950133 C DE950133 C DE 950133C DE S40596 A DES40596 A DE S40596A DE S0040596 A DES0040596 A DE S0040596A DE 950133 C DE950133 C DE 950133C
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DE
Germany
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dielectric tube
wave guide
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DES40596A
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English (en)
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Dipl-Ing Hermann Lintzel
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P3/00Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
    • H01P3/12Hollow waveguides
    • H01P3/127Hollow waveguides with a circular, elliptic, or parabolic cross-section

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  • Waveguides (AREA)

Description

  • Elektrische Wellenführungsanordnung Zusatz zum Patent 935 677 Im Patent 935 677 ist eine elektrische Wellenführungsanordnung zur leitungsgebundenen Fortleitung elektromagnetischer Wellen beschrieben, deren wesentliches Merkmal darin zu sehen ist, daß innerhalb eines metallischen rohrförmigen Leiters wenigstens ein zum metallischen Leiter koaxial verlaufender, aus dielektrischem Material bestehender Voll- oder Hohlkörper angeordnet ist. Derartige aus mindestes einem dielektrischen Voll-oder Hohlkörper und einem metallischen Hohlleiter bestehende Wellenführungsanordnungen zeigen bezüglich der Gruppenlaufzeit und der Stabilität der angeregten Wellen besonders günstige Eigenschaften. Sind insbesondere bei einer solchen Wellenführungsanordnung mehrere dielektrische Rohre innerhalb des metallischen Hohlleiters vorgesehen, so besteht die Möglichkeit, die Abmessungen jedes einzelnen dielektrischen Rohres so zu wählen, daß die günstigen Übertragungseigenschaften auch in einem sehr breiten Frequenzband erzielt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Wellenführungsanordnung zur leitungsgebundenen Fortleitung elektromagnetischer Wellen, bei welcher innerhalb eines metallischen rohrförmigen Leiters zwei zueinander und zum metallischen Leiter koaxial verlaufende dielektrische Rohre angeordnet sind, und bezweckt, für eine derartige Wellenführungsanordnung Konstruktionen anzugeben, die auf der einen Seite die hohen Anforderungen an die elektrische Gleichmäßigkeit erfüllen,, die an die Einhaltung sehr kleiner Toleranzen der Bauteile gebunden ist, und die auf der anderen Seite eine einfache Herstellungstechnik ermöglichen und außerdem eine ausreichende mechanische Stabilität aufweisen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß mindestens das äußere dielektrische Rohr aus einzelnen dicht aneinandergereihten und mit ihren benachbarten Rändern kugelgelenkartig ineinandergreifenden in sich starren oder annähernd starren Rohrelementen aufgebaut ist, wobei die Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres in ihrem Innern ein oder mehrere axial oder mit großer Schlaglänge verlaufende membranartige Stege aus Isolierstoff zur Zentrierung des inneren diaelektrischen Rohres besitzen.
  • Das innere dielektrische Rohr kann unter Einhaltung der erforderlichen Abmessungsgenauigkeit als ein durchgehendes Rohr aus einem Isolierstoff von vorzugsweise hoher Elastizität, z. B. Polyäthylen, ausgebildet sein. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres an ihrem Umfang zu schlitzen, um sie von der Seite her über das durchgehende innere dielektrische Rohr schieben zu können.
  • Das innere dielektrische Rohr kann aber auch ebenso wie das äußere dielektrische Rohr aus einzelnen Rohrelementen aufgebaut sein, die jeweils mit den membranartigen Stegen der äußeren dielektrischen Rohrelemente fest verbunden sind. Das äußere dielektrische Rohrelement mit den in seinem Innern angebrachten membranartigen Stegen bilden dann zusammen mit dem inneren dielektrischen Rohrelement ein einheitliches konstruktives Einzelelement einer koaxialen dielektrischen Leitung. Die äußeren dielektrischen Rohrelemente solcher Einzelelemente werden zweckmäßig auf ihrem Umfang mit wendelförmig verlaufenden Rillen versehen, in die während der Fertigung zugfeste Organe zum Zusammenhalten der konstruktiven Einzelelemente eingelegt werden können. Später kann diese Zugfestigkeit von einem aufgebrachten Mantel oder der Armierung übernommen werden. Diese Funktion kann aber auch bei den eingelegten Zugorganen verbleiben. Eine andere Möglichkeit zum Zusammenhalten der konstruktiven Einzelelemente kann darin bestehen, daß im Zentrum dieser Einzelelemente, ein zusätzliches Röhrchen zur Durchführung eines zentralen Zugorgans angeordnet und beispielsweise über Stege mit dem -inneren dielektrischen Rohrelement des Einzelelements fest verbunden wird. Diese Einzelelemente können dann mit ihrem Röhrchen auf das zentrale Zugorgan gegebenenfalls mit Reibung aufgezogen werden. Das Zugorgan kann dabei aus Isolierstoff oder Metall bestehen. Es empfiehlt sich fernerhin, die einheitlichen konstruktiven Einzelelemente der koaxialen-dielektrischen Leitung oder auch die äußeren dielektrischen Rohrelemente mit den in ihrem Innern angebrachten membranartigen Stegen im Spritzgußverfahi-en aus dielektrisch hochwertigen, vorzugsweise thermoplastischen Isolierstoffen, wie Polystyrol, Polyäthylen, Polyvinylcarbazol, herzustellen. Hierdurch wird nicht nur eine äußerst einfache Fertigung der Einzelelemente erzielt, sondern auch die Einhaltung sehr kleiner Toleranzen gewährleistet.
  • Dabei den der Erfindung zugrunde gelegten elektrischen Wellenführungsanordnungen die zur Übertragung benutzten Wellen im allgemeinen vom Hol Typ sind, also ein zirkulares elektrisches Feld besitzen, ist es für die Erfindung von wesentlicher Bedeutung, daß die das innere dielektrische Rohr zentrierenden und haltenden Stege membranartig, d. h. sehr dünn, ausgebildet sind und sich in axialer Richtung eng aneinander schließen. Auf diese Weise wird nämlich erreicht, daß die Stege eine nur unbedeutende Wirkung auf die in der Zirkularrichtung verlaufenden elektrischen Felder ausüben und in axialer Richtung keine Unstetigkeiten darstellen.
  • Da außerdem bei einem solchen Wellentyp die im metallischen Nohlleiter fließenden Ströme Zirkularströme sind, wird der metallische Hohlleiter zweckmäßig aus einem in besonderer Art überlappt gewickelten dünnen gutleitenden Metallband hergestellt, das von dem äußeren dielektrischen Rohr getragen wird.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen. in beispielweiser Ausführung die für die Erfindung wesentlichen Teile einer elektrischen Wellenübertragungsanordnung mit zwei im Innern eines metallischen Hohlrohres koaxial verlaufenden dielektrischen Rohren.
  • Die Fig. i bis 8 zeigen Ausführungsbeispiele für den konstruktiven Aufbau eines vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellten Einzelelements, bestehend aus einem äußeren und einem inneren dielektrischen Rohrelement und mehreren diese Rohrelemente miteinander verbindenden membranartigen Stegen.
  • Die Fig. g und io zeigen ein Ausführungsbeispiel für ein Einzelelement, bei welchem im Zentrum der Rohrelemente ein zusätzliches Röhrchen zur Durchführung eines zentrL:Ln Zugorgans angeordnet ist.
  • Die Fig. i i und 1z zeigen ein Ausführungsbeispiel für den konstruktiven -Aufbau eines vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellten Einzelelements, bestehend aus einem äußeren dielektrischen Rohrelement mit mehreren, im Innern des Rohrelements angebrachten membranartigen Stegen.
  • Die Fig. 13 zeigt schematisch eine zweckmäßige Ausführung eines metallischen Hohlleiters.
  • In der Fig. i ist ein Einzelelement in Stirnansicht dargestellt, welches im wesentlichen aus einem äußeren dielektrischen Rohrelement i und aus einem inneren dielektrischen Rohrelement a besteht. Die Verbindung dieser beiden Rohrelemente erfolgt mittels beispielsweise vier in axialer Richtung verlaufender membranarti.ger Stege 3.
  • Besondere Ausführungsformen eines solchen Einzelelements zeigen die Fig. 2 bis 6 im Schnitt, wobei der Schnitt durch die in der Fig. i angedeutete Schnittebene a bis b festgelegt ist.
  • Zur Erzielung einer kugelgelenkartigen Verbindung bilden bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen die Ränder der Rohrelemente jeweils die Zone einer Kugelfläche mit auf der Rohrachse liegendem Zentrum. In der Fig. 2 sind die den Rändern der Rohrelemente zugeordneten Kugelflächen durch die gestrichelt eingezeichneten Kreisbögen angedeutet. Die den beiden Rändern des äußeren Rohrelements i zugeordneten Kugelflächen habenden gleichen Radius Ra, und ihre Zentren sind um eine der Länge des Rohrelements entsprechende Strecke gegeneinander verschoben. Das Zentrum der dem linken Rand zugeordneten Kugelflächen ist durch einen kleinen Kreis angedeutet, während das Zentrum der dem rechten Rand zugeordneten Kugelfläche durch ein Kreuz dargestellt ist. Die den beiden Rändern des inneren Rohrelements 2 zugeordneten Kugelflächen besitzen ebenfalls den gleichen Radius Ri, der jedoch -bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel von dem Radius der den Rändern des äußeren Rohrelements zugeordneten Kugelflächen verschieden ist. Damit das im wesentlichen aus dem inneren und dem äußeren Rohrelement zusamengesetzte Einzelelement als Ganzes gegenüber den benachbarten Einzelelementen schwenkbar ist, ist es jedoch notwendig, daß die Zentren der den linken Rändern des äußeren und des inneren Rohrelements zugeordneten Kugelflächen bzw. der den rechten Rändern zugeärdneten Kugelflächen zusammenfallen. Dies bedeutet, daß der Radius der den beiden Rändern des inneren Rohrelements zugeordneten Kugelfflächen stets nach den jeweilig vorliegenden Verhältnissen geeignet festgelegt werden muß. Hierfür ist im wesentlichen neben der angenommenen Lage der Zentren die gegenseitige axiale Lage des inneren und des äußeren Rohrelements maßgebend.
  • In der Fig. 2 sind z. B. die beiden Rohrelemente i und 2 so zueinander angeordnet, daß ihre seitlichen Begrenzungsflächen in annähernd gleichen Ebenen liegen. Die diese beiden Rohrelemente miteinander verbindenden membranartigen Stege 3 stellen eine trapezähnliche Fläche dar, deren Breitseite etwas kleiner ist als die Länge der Rohrelemente, um dadurch den benachbarten Rohrelementen für die gegenseitige Verschwenkung genügend Spielraum zu lassen.
  • Bei dem in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das innere Rohrelement 2 gegenüber dem äußeren Rohrelement i soweit in axialer Richtung verschoben, daß der Radius, der den Rändern des inneren Rohrelements 2 zugeordneten Kugelflächen gleich dem Radius der den Rändern des äußeren Rohrelements i ,zugeordneten Kugelflächen ist. Für diesen Fall ist es vorteilhaft, wenn, wie in der Figur dargestellt, die Ränder der membranartigen Stege 3 einen Kreisbogen bilden, dessen Radius mit dem Radius der den Rändern sowohl des inneren Rohrelements als auch des. äußeren Rohrelements zugeordneten Kugelflächen übereinstimmt.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 unterscheidet sich von den in den Fig. 2 und 3 dargestellten lediglich dadurch, daß bei ihm das innere Rohrelement 2 gegenüber den geometrisch ausgezeichneten Lagen des inneren Rohrelements 2 bei der Fig. 2 und des inneren Rohrelements :2 bei der Fig. 3 in axialer Richtung eine Zwischenlage einnimmt.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.2, 3 und 4 das durch den kleinen Kreis angedeutete gemeinsame Zentrum der den linken Rändern der Rohrelemente zugeordneten. Kugelflächen in der Mitte des äußeren Rohrelements liegt, nimmt das entsprechende Zentrum bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 5 und 6 in axialer Richtung eine hiervon verschiedene Lage ein. Auch sind bei ihnen zum Unterschied gegenüber den,Fig. 3 und 4 die inneren Rohrelemente 2 in bezug auf die äußeren Rohrelemente i nach der Konkavseite der die Zone einer Kugelfläche bildenden Ränder versetzt.
  • Die gegenseitige Lage der inneren und äußeren Rohrelemente i und :2 zusammen mit der frei wählbaren Lage der Zentren und der Länge der Rohrelemente bilden ein Maß für die geringe Versetzung des inneren und äußeren Rohrelements in radialer Richtung; die bei der Biegung der dielektrischen Rohre auftritt. Diese frei wählbaren Parameter können so bestimmt werden, daß die Versetzungen in radialer Richtung zulässig klein oder optimal .klein werden. Bei dem in der Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist z. B. die radiale Versetzung proportional dem Innendurchmesser der Rohrelemente i und 2, da die Ränder der inneren zylindrischen Wände der Rohrelemente auf einem gemeinsamen Kegelmantel liegen, dessen Scheitelspitze mit dem Zentrum der den Rändern zugeordneten Kugelflächen zusammenfällt. In der Figur ist dieser Kegelmantel durch die beiden von dem gemeinsamen Zentrum ausgehenden gestrichelten Linien angedeutet.
  • .Die Fig. 7 zeigt wiederum die Stirnansicht eines im wesentlichen aus einem äußeren dielektrischen Rohrelement i und einem inneren dielektrischen Rohrelement 2 zusammengesetzten Einzelelements, bei welchem die Rohrelemente i und 2 wieder durch vier membranartige Stege 3 verbunden sind. Die Fig. 8 stellt eine Seitenansicht des Einzelelements dar. Gemäß diesen Figuren ist das äußere Rohrelement i an den mit 4 bezeichneten Stellen auf seinem äußeren Umfang mit wendelförmig verlaufenden Rillen 5 versehen, in die zugfeste Organe eingelegt werden können, und an diesen Stellen in seinem Innern in axialer Richtung verstärkt.
  • Eine andere Möglichkeit zum Zusammenhalt der im wesentlichen aus einem äußeren und einem inneren dielektrischen Rohrelement aufgebauten Einzelelemente während oder nach der Fertigung lassen die Fig. 9 und io erkennen. Diese Figuren zeigen in der Stirnansicht und im Schnitt ein Einzelelement, welches beispielsweise ungefähr wie das in der Fig. 2 dargestellte Einzelelement .aufgebaut ist. Zum Unterschied ist jedoch bei diesem Einzelelement im Zentrum des äußeren Rohrelements i und des inneren Rohrelements :2 zusätzlich ein Röhrchen 6 angeordnet, welches beispielsweise über vier axial membranartige .Stege 7 mit dem inneren Rohrelement 2 verbunden ist. Die aus dem koaxialen Einzelelement mit dem äußeren und inneren Rohrelement und dem in seinem Zentrum angeordneten Röhrchen gebildete Einheit kann ebenfalls wie die vorhergehenden Ausführungsbeispiele aus thermoplastischem Material bestehen und im Spritzgußverfahren hergestellt sein.. Zum Zusammenhalt der einzelnen Einheiten während oder auch nach der Fertigung werden diese Einheiten mit ihren Röhrchen auf ein Zügorgän, welches aus Isolierstoff oder Metall bestehen kann, aufgezogen, wobei das Aufziehen gegebenenfalls mit Reibung erfolgt.
  • Wird für das innere dielektrische Rohrein kontinuierliches Rohr aus einem Isolierstoff von vorzugsweise hoher Elastizität verwendet, so können die das äußere dielektrische Rohr bildenden und mittels der in ihrem Innern angebrachten membranartigen Stege das innere dielektrische Rohr zentrierenden Einzelelemente die in denrFig. ii und 12 einmal in Stirnansicht und zum anderen Mal im Schnitt längs der Schnittebene c-d gezeigte Form haben. Gemäß diesen Figuren ist das Rohrelement 8 eines solchen Einzelelements mit einem Schlitz io versehen, um es von der Seite her über das durchgehende dielektrische Rohr aufschieben zu können. Die Schlitze benachbarter Einzelelemente werden zweckmäßig in. Umfangsrichtung gegeneinander versetzt, z. B. um einen der Stegteilung entsprechenden Winkel. Die membranartigen Stege 9, deren Anzahl in der Figur fünf beträgt, besitzen im wesentlichen die Form einer rechteckigen Fläche. Um dem zu einer Seite benachbarten Einzelelement, gemäß der Fig. 12 soll es beispielsweise das zur rechten Seite benachbarte Einzelelement sein, genügend Spielraum bei der Biegung zu lassen, ist der rechte Rand der membranartigen Stege an seinen Verbindungsstellen mit der Innenwand des Rohrelements 8 mit einer Einkerbung i i versehen. Zu demselben Zweck genügt es aber auch, die membranartigen Stege in Umfangsrichtung zu versetzen, jedoch höchstens um etwas mehr als die Stegdicke.
  • Die Fig. 13 zeigt eine für die Übertragung des bei den elektrischen Wellenführungsanordnungen gemäß der Erfindung bevorzugten Wellentyps mit zirkularen elektrischen Wellen besonders vorteilhafte Ausführung des metallischen Hohlleiters. Gemäß der Figur besteht der Außenleiter aus einem dünnen gutleitenden Band 12, welches um das äußere dielektrische Rohr der Wellenführungsanordnung überlappt gewickelt ist. Das äußere dielektrische Rohr ist beispielsweise au- den äußeren Rohrelementen i des in der Fig. 7 bzw. 8 dargestellten Einzelelements zusammengesetzt. An den Überlappungsstellen ist das gutleitende Band i2 durch ein dünnes dielektrisch hochwertiges Isolierstoffband 13 isoliert, wobei die überlappung so gewählt ist, daß die elektrische Länge des entsprechenden offenen Schlitzes i¢ in Richtung senkrecht zur Bandkante A/q. oder annähernd A/q. beträgt. Hierdurch wird erreicht, daß die in zirkularer Richtung fließenden Ströme an den Überlappungsstellen einen Kurzschluß bzw. einen im Vergleich zu dem Widerstand des Hohlleiters in zirkularer Richtung sehr kleinen Widerstand vorfinden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann es beispielsweise in manchen Fällen zweckmäßig sein, das innere dielektrische Rohr aus zwei in radialer Richtung unmittelbar übereinandergeschichteten dielektrischen Rohren zusammenzusetzen, von denen das innere ein durchgehendes Rohr aus hochelastischen Isolierstoffen darstellt, während das unmittelbar über dieses Rohr geschichtete zweite Rohr aus einzelnen Rohrelementen aufgebaut ist, die wiederum über membranartige Stege mit den äußeren Rohrelementen fest verbunden sind.
  • Auch ist es denkbar, daß die erfindungsgemäße Konstruktion der dielektrischen Rohre und deren Zusammensetzung auch bei Wellenführungsanordnungen Verwendung finden können, bei denen, wie bereits vorgeschlagen, die Wellenführung lediglich durch die beiden koaxial zueinander verlaufenden dielektrischen Rohre übernommen wird, während der metallische Hohlleiter die Funktion eines elektrischen Schirmes hat. Fernerhin ist es möglich, die Erfindung sinngemäß auch auf elektrische Wellenführungsanordnungen zu übertragen, bei denen innerhalb des metallischen Hohlleiters mehr als zwei zueinander koaxial verlaufende dielektrische Rohre angeordnet sind.

Claims (22)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Wellenführungsanordnung zur leitungsgebundenen Fortleitung elektromagnetischer Wellen, bei welcher innerhalb eines metallischen rohrförmigen Leiters zwei zueinander und zum metallischen Leiter koaxial verlaufende dielektrische Rohre angeordnet sind, nach Patent 935 677, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das äußere dielektrische Rohr aus einzelnen dicht aneinandergereihten und mit ihren benachbarten Rändern kugelgelenkartig ineinandergreifenden, in sich starren oder annähernd starren Rohrelementen aufgebaut ist, wobei die Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres in ihrem Innern ein. oder mehrere axial oder mit großer Schlaglänge verlaufende membranartige Stege aus Isolierstoff zur Zentrierung des inneren dielektrischen Rohres besitzen.
  2. 2. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der einzelnen Rohrelemente ein und desselben dielektrischen Rohres jeweils die Zone einer Kugelfläche mit auf der Rohrachse liegendem Zentrum bilden, wobei die Radien der den Rändern zugeordneten Kugelflächen übereinstimmen und die Zentren derselben um eine der Länge des Rohrelements entsprechende Strecke auseinanderliegen.
  3. 3. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrum einer der den beiden Rändern der Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres zugeordneten Kugelflächen ungefähr in der Mitte dieses dielektrischen Rohrelements liegt. q..
  4. Elektrische Wellenführungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem aus Rohrelementen aufgebauten inneren dielektrischen Rohr, dadurch gekennzeichnet, Laß die Rohrelemente des inneren dielektrischen Rohres die gleiche Länge wie die entsprechenden Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres besitzen und jeweils mit den membranartigen Stegen der äußeren dielektrischen Rohrelemente fest verbunden .sind.
  5. 5. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die den Rändern des inneren dielektrischen Rohrelements zugeordneten Kugelflächen einen solchen Radius besitzen, daß die beiden Zentren dieser Kugelflüchen mit den beiden e:itsprechenden Zentren der den Rändern des äußeren dielektrischen Rohrelements zugeordneten Kugelflächen zusammenfallen.
  6. 6. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungsflächen zweier entsp-echender Rohrelemente des äußeren dielektrischen Rohres einerseits und des inneren dielektrischen Rohres andererseits in annähernd gleichen Ebenen liegen.
  7. 7. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechenden Rohrelemente des äußeren dielektrische:n Rohres einerseits und des inneren dielektrischen Rohres andererseits in axialer Richtung gegeneinander verschoben sind. B.
  8. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius der den Rändern des inneren dielektrischen Rohrelements zugeordneten Kugelflächen mit dem Radius der den Rändern des äußeren Rohrelements zugeordneten Kugelflächen übereinstimmt. g.
  9. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der das innere und das äußere dielektrische Rohrelement verbindenden membranartigen Stege einen Kreisbogen bilden, dessen Radius mit dem Radius der den Rändern des inneren und äußeren dielektrischen Rohrelements zugeordneten Kugelflächen übereinstimmt. io.
  10. Elektrische Wellenführungsanordnungnach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Rohrelemente die beiden entsprechenden Ränder auf einem solchen Kegelmantel liegen, dessen Scheitelspitze mit dem gemeinsamen Zentrum der diesen Rändern zugeordneten Kugelflächen zusammenfällt. i i.
  11. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren dielektrischen Rohrelemente auf ihrem Umfang wendelförmig verlaufende Rillen besitzen, in die zugfeste Organe zum Zusammenhalten der aus einem äußeren dielektrischen Rohrelement mit im Innern angebrachten membranartigen Stegen und aus einem inneren dielektrischen Rohrelement bestehenden Einheiten während oder auch nach der Fertigung eingelegt sind.
  12. 12. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum der dielektrischen Rohrelemente ein über Stege mit dem inneren Rohrelement verbundenes Röhrchen zur Durchführung eines zentralen Zugorgans angeordnet ist.
  13. 13. Elektrische Wellenführungsanordnungnach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Röhrchen oder des Zugorgans so bemessen ist, daß die Röhrchen mit Reibung auf dem Zugorgan aufsitzen.
  14. 14. Elektrische Wel lenführungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem äußeren dielektrischen Rohrelement mit im Innern angebrachten membranartigen Stegen und aus einem inneren dielektrischen Rohrelement bestehenden Einheiten Spritzgußkörper aus thermoplatischem Material darstellen.
  15. 15. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch i mit einem durchgehenden inneren dielektrischen Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das fortlaufende dielektrische Rohr aus einem Isolierstoff hoher Biegsamkeit, insbesondere hoher Elastizität, z. B. Polyäthylen, besteht.
  16. 16. Elektrische Wellenführungsanordnungnach Anspruch i mit einem durchgehenden inneren dielektrischen Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren dielektrischen Rohrelemente an ihrem. Umfang geschlitzt und über das innere dielektrische Rohr von der Seite her aufgeschoben sind.
  17. 17. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, däß die Schlitze am Umfang der äußeren dielektrischen Rohrelemente in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind, z. B. um einen der Stegteilung entsprechenden Winkel.
  18. 18. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Rohrelemente um etwas mehr als die Dicke der membranartigen Stege in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind. i9.
  19. Elektrische Wellenführungsanordnungnach Anspruch i mit einem durchgehenden inneren dielektrischen Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren dielektrischen Rohrelemente zusammen finit den in ihrem Innern angebrachten membranartigen Stegen Spritzgußkörper aus thermoplastischem Material darstellen. 2o.
  20. Elektrische Wellenführungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische rohrförmige Leiter aus einem um die äußeren dielektrischen Rohrelemente überlappt gewickelten dünnen gutleitenden Band besteht. 2 i.
  21. Elektrische Wellenführungsanordnung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß das Band an den überlappten Stellen durch ein dünnes dielektrisch hochwertiges Isolierstoffband isoliert ist.
  22. 22. Elektrische Wellenführüngsanordnung nach Anspruch. 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappung so gewählt ist, daß die elektrische Länge der entsprechenden offenen Schlitze in Richtung senkrecht zür Bandkante d/q. oder annähernd A/q. lang ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3573681A (en) * 1969-03-12 1971-04-06 Bell Telephone Labor Inc Helical waveguide formed from dielectric ribbon having symmetrically disposed conductive strips on opposite sides
US3601721A (en) * 1969-02-14 1971-08-24 Justice Associates Inc Low loss coaxial conductor using overlapped and insulated helical wound strips

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