DE94693C - - Google Patents

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DE94693C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres
    • F16K15/202Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres and with flexible valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
ALBERT TEXTOR in HÖCHST a. M. Ventil fur Luftgummireifen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1897 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ventil für Luftgummireifen speciell für Fahrräder.
Dasselbe besteht in einer quer durch eine über dem Reifen befindliche kammerartige Erweiterung des Luftkanals gespannten Membran, welche an den Rändern gehalten ist, im Uebrigen aber frei in der Kammer schwebt. Diese Membran legt sich mit ihrem centralen Theil gegen die obere Luftkanalhälfte, welche zu diesem Zwecke zu einem Ventilsitz ausgebildet' ist und in die Kammer hineinragt. Rings um die centrale Auflagefläche ist die Membran mit mehreren Löchern versehen, welche, wenn die Membran durch die eingeprefste Luft von dem Ventilsitz abgehoben wird, der Luft den freien Durchgang nach der unteren Luftkanalhälfte gewähren.
In der Patentschrift Nr. 75177 (Fig. 16) ist bereits ein Ventil dargestellt und beschrieben, bei welchem ebenfalls eine elastische Membran als Rückschlagventil dient.
Bei dieser Construction jedoch, bei welcher die Membran auf einer Seite ganz aufliegt und auf der anderen Seite frei in dem Reifen lagert und eine schräg liegende Bohrung zu verschliefsen hat, ergeben sich viele Nachtheile, von denen die wesentlichsten die folgenden sind:
1. in der Unzugänglichkeit der vorhandenen Gummischeibe, und ist es bei einer Erneuerung derselben erforderlich, den ganzen Gummireifen nebst Luftschlauch zu entfernen;
2. ist die Gummischeibe im Innern des Schlauchreifens dem Druck und Stofs beim Fahren über Steine ausgesetzt, wodurch diese öfter zerstört wird;
3. findet bei herausgeschraubtem Ventil ein schweres Aufpumpen statt;
4. lastet der volle Gegendruck auf dem Luftpumpenkolben , wenn ohne Benutzung der Gummischeibe Luft eingeprefst wird, wodurch ein längeres und anstrengenderes Pumpen erforderlich wird;
5. können sich Unreinlichkeiten in grofser Menge auf der platten Abdichtungsfläche ablagern, wodurch Luft aus dem Reifen entweichen kann;
6. wird durch die vorgesehene mechanische Abstellung der Gummireifen an dieser Stelle auf die Dauer geschwächt.
Das Ventil besteht aus einem Obertheil b, welcher mit einem Gewindestutzen zum Aufschrauben der Luftpumpe versehen und senkrecht von oben nach unten durchbohrt ist. Die untere Fläche dieses Obertheils ist behufs absoluter Abdichtung in der Mitte zu einem wirklichen Ventilsitz ausgebildet, welcher die Durchbohrung ringförmig umschliefst.
Der Untertheil α nimmt mittelst Gewindeganges den Obertheil b auf und ist mit einer eingedrehten Nuth versehen zur Aufnahme einer elastischen Scheibe, welche je nach Mafsgabe durchlocht werden kann. Dieselbe ist mithin fest gelagert.
Der Obertheil b und der Untertheil α werden nun so auf einander geschraubt, dafs der Rand des Ventilsitzes die elastische Platte (Membran) gerade berührt.
Die so zusammengesetzten Theile werden alsdann auf das vorhandene Ventilrohr geschraubt und die Wirkungsweise ist folgende:
Die mittelst Pumpe eingeprefste Luft, welche durch die senkrechte Durchbohrung des Obertheils b einströmt, hebt die elastische, fest gelagerte, mehrfach durchbohrte Scheibe C vom Ventilsitz ab und kann ins Innere durch die Oeffhungen d gelangen, aber nicht mehr entweichen ; dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Stofs mit der Pumpe.
Die Membran mit ihrem Ventilsitz wirkt als Rückschlagventil und wird um so stärker gegen den Sitz geprefst, je gröfser der Gegendruck im Luftreifen bezw. die Belastung des Reifens ist. Am zweckmäfsigsten stellt man den Ventilsitz dachförmig her, um einer Ablagerung von Staubtheilchen etc. vorzubeugen. Durch diese Neuerung erzielt man nachstehende Vortheile:
1. jeder Theil ist leicht zugänglich,
2. ist der empfindlichste Theil, die Membran, aufs Sorgfältigste geschützt,
3. kann ohne jede Mühe der Luftreifen rascher aufgepumpt werden,
4. findet ein Gegendruck auf den Kolben der Luftpumpe nicht statt,
5: ist keine Gelegenheit zum Ansammeln von Staub etc. geboten,
6. fällt eine mechanische Feststellung vollständig weg.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventil für Luftgummireifen, dadurch gekennzeichnet, dafs quer durch eine über dem Reifen befindliche kammerartige Erweiterung des Luftkanals eine an den Rändern gehaltene, im Uebrigen frei schwebende Membran gespannt ist, welche sich mit ihrem centralen Theil an die in die Kammer hineinragende, zu einem Ventilsitz ausgebildete senkrechte Verlängerung der oberen Luftkanalhälfte anlegt und rings um ihre Auflagestelle mit Oeffnungen versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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