DE93602C - - Google Patents

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DE93602C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/026Impact turbines with buckets, i.e. impulse turbines, e.g. Pelton turbines

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \§
Die Laufradschaufeln der vorliegenden Dampfturbine sind flach und entsprechend ihrer Gröfse durchlöchert, wobei das innerhalb des Laufrades festliegend angeordnete Leitrad das Dampfeinlafsorgan ersetzt. Die Leitzellen dienen als Dampfeintrittskanäle und sind derart angeordnet, dafs der hindurchgeleitete Arbeitsdampf unter rechtem Winkel gegen die dementsprechend gestellten Laufradschaufeln wirken kann.
Dadurch, dafs die Schaufeln flach und siebartig durchbrochen sind und vom Dampf unter rechtem Winkel getroffen werden, wird nach Angabe des Erfinders ein bei derartigen Turbinen bisher unerreichter Nutzeffect erzielt, da infolge der Durchbrechung der Laufradschaufeln der Dampf, der bisher durch die rasch abgleitende Wirkung an denselben nur mit einem Theil seiner Kraft arbeitete, mit voller Kraft gewissermafsen in die Schaufeln eingreift, indem er auch gegen die Seitenwandungen der Löcher der sich drehenden Schaufeln in schräger Richtung wirkt und vermöge des dadurch an denselben findenden kräftigen Widerstandes mit seiner ganzen Druckleistung auf das Laufrad einwirkt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derart eingerichtete Dampfturbine in
Fig. ι in einem Schnitt a-b und in Fig. 2 in einem Schnitt c-d dargestellt.
Das mit den Schaufeln Z ausgerüstete Turbinenlaufrad L ist auf der zwischen den Bocklagern A A1 laufenden Turbinenwelle W aufgekeilt und von einem Gehäuse G umgeben-
Innerhalb des Laufradschaufelkranzes befindet sich möglichst nahe den Schaufeln das als Dampfeinlafsorgan dienende festliegende, von dem Gehäuse G getragene oder mit demselben aus einem Stück hergestellte Leitrad R, dessen Leitzellen Z die Dampfeintrittskanäle bilden, welche, wie aus Fig. 1 ersichtlich, rechtwinklig zu den Schaufelflächen münden und durch einen in der Mitte des Leitrades R liegenden gemeinsamen Kanal r mit dem Dampfrohr D verbunden sind.
Das Gehäuse G, welches die Stirnwände
des Laufrades L dicht umschliefst, die Drehung desselben aber nicht behindert, trägt einerseits eine abnehmbare kreisringförmige Dichtungsplatte g. ; '
In radialer Richtung ist das Gehäuse G so weit gewählt, dafs rings um den Schaufelkranz ein Hohlraum H gebildet' wird, welcher als Abdampfsammler dient und , mit dem vom Gehäuse G getragenen Abdampfaustrittsstutzen S in Verbindung steht.
Die das Laufrad L bezw. die Turbinenachse W tragenden Lagerböcke AA1 sowohl als auch das das Laufrad L und Leitrad R ummantelnde Gehäuse G sind auf einer gemeinsamen Grundplatte P befestigt.
Die hohe Geschwindigkeit des Laufrades L bezw. der Turbinenwelle W wird durch eine Zahnradübersetzung uul verlangsamt.
i ist eine auf der Nebenwelle N sitzende, die geleistete Kraft weiterleitende Riemscheibe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dampfturbine, dadurch gekennzeichnet, dafs die von den inneren Leitradzellen Z mit Dampf gespeisten Laufradschaufeln / durchlocht sind und rechtwinklig zum Dampfeintritt liegen, so dafs der Dampf bei der Drehung der Leitradschaufeln / in schräger Richtung gegen die Lochwände der Schaufeln wirkt, von diesen zurückgehalten und veranlafst wird, seine Kraft auf die Leitradzellen und das" Leitrad auszuüben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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