DE934612C - Pflanzlochbohrer - Google Patents
PflanzlochbohrerInfo
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- DE934612C DE934612C DEST6977A DEST006977A DE934612C DE 934612 C DE934612 C DE 934612C DE ST6977 A DEST6977 A DE ST6977A DE ST006977 A DEST006977 A DE ST006977A DE 934612 C DE934612 C DE 934612C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/02—Hand tools for making holes for sowing, planting or manuring
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A40/00—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
- Y02A40/10—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
- Y02A40/28—Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture specially adapted for farming
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Pflanzlachbohrer, vorzugsweise für die Forstwirtschaft.
Im Gegensatz zu anderen Erdbohrungen ist es bei Pflanzlöchern nicht erforderlich, die Erde aus
dem Bohrloch ,auszuheben, sondern diese soll darin verbleiben, muß aber stark aufgelockert werden
und dabei auch möglichst fein zerkrümeln. Bei Pflanzlochbohrgeräten ist es, um möglichst leichte
tragbare Geräte zu erhalten, außerdem wichtig, ίο daß der Bohrer einen möglichst kleinen Widerstand
während der Arbeit findet, denn nur bei . ; einem kleinen Leistungsbedarf kann auch die Antriebsvorrichtung
genügend leicht gehalten werden. Diesen Forderungen entsprechen die bisher bekannten
Pflanzlochbohrer nur ungenügend. Der Grund hierzu ist darin zu suchen, daß sich die bekannten
Pflanzlochbohrer noch .zu weit an andere Erdbohrer anlehnen.'
Sie bestehen z. B. aus irgendwie geformten schnieckenartigen Werkzeugen nach dem Prinzip so
des Spiralbohrers. Solch eine Schnecke wird aber das abgebohrte Material immer nach oben zu fördern
trachten, auch wenn sie korkzieherartig ausgebildet ist, und setzt darum dem schnellen Drehen
einen ganz erheblichen Widerstand- entgegen. as
Andere Pflanzlochbohrer besitzen pflugscharartige Messer. Ein Pflugschar findet aber im Erdreich
auch stets leinen großen Widerstand, da dieses die Eigenitürnlichkeit hat, die Erde zu verschieben
oder 'zu wenden. Außerdem klebt dieses an den großen Flächen leicht fest. Das erfordert wiederum
einen erheblichen Kraftaufwand.
Jede Spirale oder jedes Scharmesser ist darum dem reinen . Zerkrümiedungsibedürfnis eigentlich
wesensfremd und darum für Pflanzlochbohrer nicht voll geeignet.
Nach der Erfindung wird hingegen ein Pflanzlochbohrer
',geschaffen, der im wesentlichen nur
messerartige Schneiden oder Zinken besitzt und deshalb nur ein Mindestmaß an Widerstand zu überwinden
hat. Die Zerkrümelung der gelockerten Erde wird durch ihn durch entsprechende Anordnung der
Schneiden weitgehend erreicht. Lediglich ein kleiner in der Mitte befindlicher Zentrierbohrer sorgt für
die notwendige Führung, schneidet den Schaft frei ίο und 'erzeugt eine geringe Eindringkraft, um den
Bohrer, ZUsatZlich zum Maschinengewischt, noch
etwas in die Erde -einzupressen.
Während ein Schar dazu neigt, die Erde an der seitlichen Wand des Bohrloches glatt abzuschneiden
oder am diese anzupressen und so eine für das Wachstum der PfLanzenwurzela ungünstige harte
Bohrlochwand zu erzeugen, ritzt· der Bohrer nach der Erfindung die Bohrlochwand auf und rauht
diese auf, so daß die Pflanzenwuirzeln später leicht
durch diese nach außen hindurchdringen können. Außerdem schafft der Bohrer nach der Erfindung
oben am Bohrloch auch eine ebene, eventuell etwas hervorragende Platte in einer vorbestimmten Höhe.
Durch (eine Schnellverbindung ist der- Bohrer an
bekannte und bewährte Antriebsaggregate^,:die z. B.
in der Forstwirtschaft auch für den Antrieb »von Kettensägen oder von Erdbohrgeräten benutzt werden,
leicht und schnell anschaltbar und kann mühelos ausgetauscht werden.
Zur Erläuterung dient die schematische Zeichnung mit den Fig. ι und 2.
Fig. ι zeigt den Bohrer im Bohrloch in Seitenansicht,
und
Fig. 2 zeigt das Schneidkreuz und seine Befestigung am Schaft.
Der Schaft i, der in gewissen Abständen Einrastlöcher
2 trägt, ist mit der Muffe 3 des Schoeidkreuzes
4 so verbunden, daß diese leicht abgenommen werden kann, z. B. durch eine Schraube oder.
durch einen Einraststift. Das Schneidkreuz trägt an seiner Oberseite noch kurze achsparallele Messer
5, die zuim Auflockern der Erde dienen. Am Schaft ι befindet sich unten der kurze austauschbare
Vorbohrer 6. Am oberen Ende des Schaftes 1 befindet sich eine auf ihm verschiebbare Muffe 7,
die in verschiedenen Höhen feststeckbar ist und ebenfalls- kreuzartig angeordnete - Messer 8 ■ trägt.
Diese sind aber in radialer Richtung länger als die des Schneidkreuzes 4. Es ist auch -zweckmäßig,
diese nicht gleich lang zu halten, sondern ihnen verschiedene Auskragungen zu geben und dann die
kürzeren gegenüber den längeren etwas nach unten zu versetzen. Diese aus der Zeichnung nicht erkenntliche
Anordnung ergibt ^günstigere Beanspruchung bei der Arbeit. Die Höhenverstellbarkeit
der Muffe 7 ist notwendig, weil ja verschiedene Pflanzen und verschiedene Bodenarten auch verschiedene
Pflanzlochtiefen verlangen. Die Ansteckvorrichtung 9 ist eine Schnellschlußverbindung, die
so gestaltet ist, daß sie an die Antriebsaggregate in bereits bekannter Art, nämlich so. wie die Erdbohrer,
angesteckt werden kann. Mit der Schraube oder dem Stift 10 werden die Muffen 3 oder 7 am
Schaft ι befestigt und gegen Verschiebung gesichert. Es kann auch noch eine weitere zusätzliche Nut
angebracht werden, die durch·'einen hineinragenden
Nocken das Drehmoment mitüberträgt.
Beim Bohnen entsteht ein Loch mit der zylindrischen Wand 11. Nach dem drehenden Anheben
des Bohrers verbleibt im Loch die durch die Messier aufgelockerte und zerkrümelte Erde. Wegen dieser
Auflockerung und wegen des wenn auch kleinen Volumens des Bohrers wird die Erde schon während
des Bohrens aus dem Loch etwas emporgehoben. Sie wird dann später von den Messern 8 erfaßt und
nach außen abgestrichen, wodurch sich die Platte bildet. Bevor das Messer 8 in die tiefste Lage gelangt,
entfernt es aft der Erdoberfläche auch das Gestrüpp oder das Gras 15 und schneidet an Hängen
bergseitig, bei 13, in das Erdreich ein und schiebt die hier losgelöste Erde hangabwärts nach
14. Auf diese Art entsteht ein Bohrloch, das mit lockerer Erde gefüllt bleibt und oben durch eine
waagerechte Platte begrenzt ist, also genau das, was die Forstwirtschaft für die Jungpflanzen benötigt.
Durch die Verschiebbarkeit der Muffe 7 längs des
Schaftes und durch die leichte Austauschbarkeit der Meseerkreuze ist dieser Bohrer den verschiedenen
Verhältnissen leicht anzupassen.
Konstruktiv läßt sich der erfindungsgemäße B ohrer noch verschieden gestalten. So können z. B. die
Messerkreuze zwei, drei oder auch mehr Messer tragen. Die Messer selbst können verschiedene Formen
und Schneidwinkel erhalten. Der Schaft läßt sich eventuell auch teleskopartig ausziehbar gestalten.
Die Messer selbst können ferner mit Hartmetall besetzt oder auch hartverchromt werden.
Ferner können sie 'mit der Muffe 3 und 7 lösbar oder auch fest verbunden werden.
Claims (7)
1. Pflanzlochbohrer,. - vorzugsweise für die Forstwirtschaft, geeignet für den Anschluß an
das Getriebe von tragbaren Motorkettensägen oder an das Getriebe von tragbaren Motorbohr-
. geräten, gekennzeichnet durch ein an einem mit einem Vorbohrer (6) versehenen Schaft (1)
befestigtes unteres Messerkreuz (3, 4, 5), ein auf dem Schaft ifr verschiedener Höhe feststeckbaires
oberes Messerkreuz (7, 8) und eine Steck-Zapfenverbindung (9) am oberen Schaftende.
2. Pflanzlochbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (8) des oberen
Mes'serkreuzes eine größere radiale Länge haben
als die Messen: (4) des unteren Messerkreuzes.
3. Pflanzlochbohrer. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch.gekennzeichnet, daß die unteren
Messer (4) mit weiteren kurzen achsparallel gerichteten Messern "(5) besetzt sind.
4. Pflanzlochbohner nach den Ansprüchen 1 iao
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft
(1) in regelmäßigen Abständen Löcher' (2)
trägt für die Schrauben oder Einraststifte der Muffen (3, 7). .. . .
5. Pflanzlochbohrer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß. die Messer
desselben Kreuzes unter sich in Länge und Höhe verschieden sind.
6. Pflanzlochboihner mach den Ansprüchen ι
bis s, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehmoment
vom Schaft (i) auf die Muffe» (3, 7) außer durch die Schrauben (10) durch in Nuten
gleitende Nocken übertragen wird.
7. Pflanzlochbohrer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Messer
mit Hartmetall versehen oder hartverchromt sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 812974.
Deutsche Patentschrift Nr. 812974.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 561 10.55
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6977A DE934612C (de) | 1953-09-09 | 1953-09-09 | Pflanzlochbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6977A DE934612C (de) | 1953-09-09 | 1953-09-09 | Pflanzlochbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE934612C true DE934612C (de) | 1955-10-27 |
Family
ID=7454153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST6977A Expired DE934612C (de) | 1953-09-09 | 1953-09-09 | Pflanzlochbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE934612C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4901800A (en) * | 1988-07-11 | 1990-02-20 | Wilson Alvin K | Cultivator tool for planting seedlings |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE812974C (de) * | 1949-08-14 | 1951-09-06 | Bungartz & Co | Pflanzlochbohrer mit Baumscheibenfraeskopf |
-
1953
- 1953-09-09 DE DEST6977A patent/DE934612C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE812974C (de) * | 1949-08-14 | 1951-09-06 | Bungartz & Co | Pflanzlochbohrer mit Baumscheibenfraeskopf |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4901800A (en) * | 1988-07-11 | 1990-02-20 | Wilson Alvin K | Cultivator tool for planting seedlings |
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