DE9317659U1 - Einachsige Kehrmaschine - Google Patents
Einachsige KehrmaschineInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/05—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
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Description
Patentanwälte Dr. Loesenbeck (1980)
DSpl.-lng. Stracke Dipl.-Ing. Loesenbeck
Jöüenbecker Str. 164 · 33613 Bielefeld
Postfach 101882-33518 Bielefeld
Julius Tielbürger GmbH & Co. KG
Postdamm 12, 32351 Stemwede
Postdamm 12, 32351 Stemwede
Die vorliegende Erfindung betrifft eine einachsige Kehrmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 .
Derartige Kehrmaschinen werden in vielen Bereichen eingesetzt, wobei neben der Achse auch die Kehrbürsten durch den
Motor angetrieben werden. Die Drehrichtung der Kehrbürsten entspricht dabei der Vorschubrichtung der Kehrmaschine, so
daß der durch die Kehrbürsten gelöste Schmutz vor diese in den zu kehrenden Bereich gefördert wird.
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Vielfach ist es erforderlich, den gelösten Schmutz aufzufangen,
wozu in Kehrrichtung unmittelbar vor den Kehrbürsten ein Auffangbehälter vorgesehen ist.
Dieser stützt sich bodenseitig auf Rollen ab, während er an der Kehrmaschine selbst dadurch gehalten wird, daß zwei
angeschlossene Aufhängeösen über Bolzen geführt sind, die üblicherweise mit dem die Kehrbürsten abdeckenden Schutzblech
verbunden sind.
Hierdurch wird eine weitgehend starre Verbindung zwischen dem Auffangbehälter und der Kehrmaschiene im übrigen hergestellt,
die im Betrieb einige Nachteile mit sich bringt.
So müssen, um eine einwandfreie Funktionsfähigkeit des Auffangbehälters
zu gewährleisten, die Aufhängeösen so ausge-
Tielbiirger - 2 -
bildet sein, daß die Bolzen nur mit einem geringen Spiel geführt werden.
Dies hat zum einen zur Folge, daß diese Lagerung relativ schnell verschmutzt, was naturgemäß zu einer Beeinträchtigung
beim Abnehmen des Auffangbehälters ebenso wie beim Wiedereinhängen
führen kann. Zum anderen können durch die enge Führung zwischen Aufhängeöse und Bolzen die vielfach auftretenden
Geländeunebenheiten nicht in dem gewünschten Maße ausgleichen, so daß es dabei durchaus zu Verkantungen des
Auffangbehälters kommen kann, die eine optimale Nutzung behindern.
Überdies ist die Entnahme des Auffangbehälters, um diesen beispielsweise zu entleeren, problematisch, da hierbei
ein gleichmäßiges Anheben notwendig ist, um ein Verkanten zu verhindern.
2^ Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Kehrmaschine der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß ihr Auffangbehälter beim Aufsetzen und Abnehmen einfach
zu handhaben ist, eine die Funktionsfähigkeit beeinträchtigende
Verschmutzung der Aufhängung weitgehend ausgeschlossen ist und die Einsatzfähigkeit weitgehend verbessert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Kehrmaschine gelöst, die die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 aufweist.
Durch diese konstruktive Ausgestaltung ist eine robuste, dem rauhenBetrieb, dem solche Kehrmaschinen unterliegen, angepaßte
Aufhängung geschaffen, bei der eine Verschmutzung und eine dadurch bedingte Beeinträchtigung der Funktionsweise
ausgeschlossen ist.
Grundsätzlich reicht eine punktuelle Anlage an den Bolzen, um den Auffangkasten vor einem Abkippen nach unten hin zu
sichern, so daß sich zwischen dem Bolzen und der zugehörigen
Tielbürger - 3 -
Aufhängung praktisch keine Zwischenräume bilden, in denen sich möglicherweise Schmutz sammeln könnte.
Eine einfache Entnahme des Auffangkastens kann durch ein
geringes Verschwenken eingeleitet werden, wobei der Bolzen im gewissen Sinn eine Schwenkachse bildet, während sich die
Anschläge soweit vom Bolzen fortbewegen, daß sie diesem gegenüber sehr frei liegen. So ist ein einfaches Anheben
möglich, ohne Gefahr zu laufen, daß die Aufhängung verkantet.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Anschläge an einer Anlagescheibe angeordnet sind, die parallel zu dem entsprechenden Bolzen verläuft
und vorzugsweise in einem unteren Bereich kurvenförmig gestaltet ist, so daß sie sich an einer Anschlagsfläche des
^O Bolzens abstützen kann und so eine Schwenkhilfe beim Abnehmen
des Auffangkastens bildet.
Durch die relativ lose Aufhängung kann der Auffangkasten
sich entsprechend den Unebenheiten des zu kehrenden Bodens
anpassen, ohne daß die Aufhängungen verklemmen. Dabei ist beispielsweise ein einseitiges Anheben und ein anschließendes
Wiederabsenken, je nach Beschaffenheit des Untergrundes, denkbar, ohne daß es zu einer Beeinträchtigung der Funktionsweise
des Auffangkastens kommt.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Tielbürger -U-
ö Es zeigen :
Figur 1 eine erfindungsgemäße Kehrmaschine in einer schaubildlichen
Darstellung,
^O Figur 2 eine Einzelheit der Kehrmaschine im Bereich der
Aufhängung eines Auffangkastens in einer Seitenansicht,
Figur 3 die Aufhängung in einer Draufsicht, 15
Figur 4 die Aufhängung in einer weiteren Stellung des Auffangkastens,
gleichfalls in einer Seitenansicht.
In der Figur 1 ist eine einachsige Kehrmaschine 1 dargestellt, deren Achse sowie davor
Motor 2 antreibbar sind.
Motor 2 antreibbar sind.
deren Achse sowie davor gelagerten Kehrbürsten 3 über einen
Oberhalb der Kehrbürsten 3 ist eine Schutzhaube angeordnet, die mit zwei vertikal und mit Abstand zueinander verlaufenden
Bolzen 6 versehen ist.
Diese Bolzen 6 dienen der Lagerung eines Auffangkastens 5, der
in Kehrrichtung vor den Kehrbürsten 3angeordnet ist und der sich bodenseitig auf Rollen 10 abstützt. Zu den Kehrbürsten
3 hin ist der Auffangkasten 5 offen.
Weiter weist der Auffangkasten 5 zwei parallel und mit Abstand
zueinander verlaufende Stangen 8 auf, an deren einem Ende jeweils eine Aufhängung 7 angeordnet ist, mittels derer
der Auffangkasten 5 an dem Bolzen 6 lösbar festgelegt ist.
Tielbürger - 5 -
Die Stangen 8 dienen weiterhin der Aufhängung eines strichpunktiert
dargestellten Bügels 9, mit dem der Auffangkasten 5 so verschwenkbar ist, daß der darin gesammelte Schmutz
ausgeschüttet wird, wobei die Aufhängungen 7 zusammen mit den Bolzen 6 ein Schwenklager bilden.
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Jeweils eine Aufhängung 7 ist in den Figuren 2 bis 4 gezeigt .
Dabei ist erkennbar, daß eine solche jeweils an einer Stange
Dabei ist erkennbar, daß eine solche jeweils an einer Stange
8 des Auffangkastens 5 festgelegt ist. 15
Die Aufhängung 7 besteht im wesentlichen aus zwei Anschlägen 11, 12, die winklig, im vorliegenden Ausführungsbeispiel
rechtwinklig zueinander stehen und Bestandteil einer Anlagescheibe 14 sind. Die Anschläge 11, 12 weisen dabei in Rich-
^O tung des zugeordneten Bolzens 6 und sind in ihrem kleinsten
Abstand zueinander größer als das Querschnittsabmaß des Bolzens 6.
Die Anschlagscheiben 14 der beiden Aufhängungen 7 sind so angeordnet, daß der Auffangkasten5 seitlich arretiert ist
wobei sie jeweils an dem zugeordneten Bolzen 6 anliegen.
Im unteren Bereich, also dem dem Auffangkasten 5 zugewandten,
ist der Bolzen mit einem Auflager 15, in Form beispielsweise
einer Scheibe, versehen, auf der die Aufhängung 7 aufliegt.
Hierzu ist in dem der Anlagescheibe 14 gegenüberliegenden Bereich eine Kurve 13 angeordnet, deren Auflagekante, mit
der sie auf dem Auflager 15 aufliegt, etwa die Form eines
Viertelkreises beschreibt.
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Um den Auffangkasten aus seiner in der Figur 2 gezeigten
Sicherungslage, die gleichzeitig die Gebrauchsstellung dar-
Tielbiirger - 6 -
stellt, herauszubringen, wird dieser verschwenkt, wobei die Kurve 13 zusammen mit dem Auflager 15 ein Schwenklager bildet.
Eine um 45° verschwenkte Stellung des Auffangkastens
5 ist in der Figur 4 erkennbar. Hier ist auch zu sehen, daß der geringste Abstand zwischen den Anschlägen 11 und 12
größer ist als der Durchmesser des Bolzens 6, so daß der Auffangkasten 5 aus dieser Position leicht abnehmbar ist.
Strichpunktiert ist in der Figur 4 eine Stellung gezeigt,
die um 90° gegenüber der in der Figur 2 verschwenkt ist und wie sie sich ergibt, wenn mittels des Bügels 9 der Auffangkasten
zum Entleeren angehoben wird.
Während in Gebrauchsstellung des Auffangkastens 5 der Anschlag
11 am Bolzen 6 anliegt, stützt sich in der beschriebenen Entleerstellung des Auffangkastens 5 der Anschlag 12
am Bolzen 6 ab.
Anstelle der flanschförmigen Anschläge 12, deren Form sich
daraus ergibt, daß diese durch Umformen einer in etwa kreisförmigen Scheibe, die im übrigen die Anlagescheibe 14
und die Kurve 13 bildet, hergestellt sind. Diese praktisch einstückige Ausbildung der gesamten Aufhängung 7 läßt sich
sehr kostengünstig realisieren.
Trotzdem sind auch andere konstruktive Möglichkeiten denkbar, die den gleichen Zweck erfüllen.
Tielbürger
| Bezugszeichen | Kehrmaschine |
| 1 | Motor |
| 2 | Kehr bürste |
| 3 | Schutzhaube |
| 4 | Auffangkasten |
| 5 | Bolzen |
| 6 | Aufhängung |
| 7 | Stange |
| 8 | Bügel |
| 9 | Rolle |
| 10 | Anschlag |
| 11 | Anschlag |
| 12 | Kurve |
| 13 | Anlagescheibe |
| 14 | Auflage |
| 15 |
Claims (1)
- Tielbürger - 1 -Schutzansprüche1. Einachsige Kehrmaschine, die vorzugsweise durch einen Motor antreibbar ist, mit vor der Achse angeordneten, oberseitig durch eine Schutzhaube abgedeckten, drehbaren Kehrbürsten und einem in Kehrrichtung vor dieser befindlichen Auffangbehälter, der mittels zweier fest zueinander stehenden Aufhängungen an der Schutzhaube oder anderen Bauteilen befestigten Bolzen lösbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufhängung (7) zwei winklig, vorzugsweise rechtwinklig zueinander stehende Anschläge (11,12) aufweist, an denen sich der jeweilige Bolzen (6) abstützt, und deren kleinste Abstand zueinander größer ist als das zugeordnete Querschnittsabmaß des Bolzens (6).2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (11, 12) an einer parallel zum Bolzen (6) verlaufenden Anlagescheibe (14) befestigt sind.3. Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung (7) mit einer Kurve (13) versehen ist, die sich an einem Auflager (15) des Bolzens (6) abstützt und die mit der Anlagescheibe (14) bzw. den Anschlägen (11, 12) verbunden ist.4. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, " daß die Anlagescheibe (14) die Kurve (13) und die Anschläge (11, 12) einstückig, durch Umformen aus einer Scheibe gebildet sind.5. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufhängung (7) an einerStange (8) des Auffangkastens (5) befestigt ist.- 2 Tielbiirger5 6. Kehrmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stangen (8) ein Bügel (9) eingehängt ist, mit dem der Auffangkasten (5) aus seiner Gebrauchsstellung herausschwenkbar ist.10 7. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve (13) die Form eines Viertelkreises beschreibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9317659U DE9317659U1 (de) | 1993-11-18 | 1993-11-18 | Einachsige Kehrmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9317659U DE9317659U1 (de) | 1993-11-18 | 1993-11-18 | Einachsige Kehrmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9317659U1 true DE9317659U1 (de) | 1994-01-05 |
Family
ID=6900865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9317659U Expired - Lifetime DE9317659U1 (de) | 1993-11-18 | 1993-11-18 | Einachsige Kehrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9317659U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9317780U1 (de) | 1993-11-20 | 1994-02-10 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG, 32351 Stemwede | Durch einen Motor antreibbare, einachsige Kehrmaschine |
| DE4432418A1 (de) * | 1994-09-02 | 1996-03-07 | Hako Gmbh & Co | Handgeführte, motorgetriebene Reinigungsmaschine |
| EP2174823A2 (de) | 2008-10-10 | 2010-04-14 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG | Maschine zur Garten- und Landschaftspflege |
| EP1895056A3 (de) * | 2006-08-30 | 2013-03-06 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG | Reinigungsvorrichtung für Wege, Strassen o. dgl. Kehrflächen |
-
1993
- 1993-11-18 DE DE9317659U patent/DE9317659U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9317780U1 (de) | 1993-11-20 | 1994-02-10 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG, 32351 Stemwede | Durch einen Motor antreibbare, einachsige Kehrmaschine |
| DE4432418A1 (de) * | 1994-09-02 | 1996-03-07 | Hako Gmbh & Co | Handgeführte, motorgetriebene Reinigungsmaschine |
| DE4432418C2 (de) * | 1994-09-02 | 1998-06-10 | Hako Gmbh & Co | Lenkhilfe für eine handgeführte, motorgetriebene Reinigungsmaschine |
| EP1895056A3 (de) * | 2006-08-30 | 2013-03-06 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG | Reinigungsvorrichtung für Wege, Strassen o. dgl. Kehrflächen |
| EP2174823A2 (de) | 2008-10-10 | 2010-04-14 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG | Maschine zur Garten- und Landschaftspflege |
| DE102008050915A1 (de) | 2008-10-10 | 2010-04-15 | Julius Tielbürger GmbH & Co. KG | Maschine zur Garten- und Landschaftspflege |
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