DE9315560U1 - Ausbeulvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausbeulvorrichtung zum Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen.
Das Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen
erfolgt bisher im herkömmlicher Weise dadurch, daß die Beule oder Deformierung von der Rückseite her mit
einem Hammer mehr oder weniger gleichmäßig ausgetrieben wird.
Problematisch bei diesem bekannten Ausbeulverfahren ist, daß der zu reparierende Blech- bzw. Karosserieabschnitt von
hinten zugänglich sein muß. So muß zum Beispiel im Falle einer verbeulten Tür eines Kraftfahrzeuges die Türinnenverkleidung
demontiert werden. Ein Ausbeulen von Hohlprofilteilen, wie beispielsweise Schwellern etc. ist mit diesem
Verfahren auch nicht ohne weiteres möglich. Darüber hinaus entstehen durch das Austreiben mit einem Ausbeulhamraer
verhältnismäßig viele Unebenheiten, die schließlich mit Spachtelmaterial ausgespachtelt werden müssen, um wieder
Postbank: Karlsruhe 76979-754 BenföwrttoiIleut«Jhe.BSrffcife*VUiingen (BLZ 69470039) 146332 V.A.T.No. DE142989261
eine ebene Oberfläche zu erhalten. Des weiteren wird durch das Ausbeulen mit einem Hammer das deformierte Blechteil
durch die Hammerschläge stark beansprucht, was unter Umständen bei besonders dünnwandigen Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen
zum Bruch derselben führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausbeulvorrichtung anzugeben, mit welcher ein besonders einfaches
Ausbeulen von deformierten Blech- bzw. Karosserieteilen möglich ist. Darüber hinaus soll sich diese Ausbeulvorrichtung
durch ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf die zu bearbeitende Form des deformierten Blech- bzw. Karosserieabschnittes
auszeichnen.
Diese Aufgabe wird durch eine Ausbeulvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .
Die Erfindung beruht also im wesentlichen auf einer Ausbeulvorrichtung
mit einem auf einem Querträger längsverschiebbar und feststellbar angeordneten Ausziehkopf, der über eine von
Hand betätigbare Hebeleinrichtung senkrecht zu einer Längsachse des Querträgers höhenverschieblich bewegbar ist. An
einem unteren Ende des Ausziehkopfes ist ein Zughaken befestigt. Zusätzlich weist der Querträger mindestens an einem
Ende eine Stützeinrichtung zur Abstützung der gesamten Vorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt bzw.
Karosserieteil benachbarten Abschnitt auf.
Mit einer derartigen Ausbeulvorrichtung kann ein Ausbeulen deformierter Blechteile, insbesondere zur Reparatur von
Autokarosserien, folgendermaßen geschehen. Zunächst werden,
beispielsweise durch Punktschweißen, Zugösen im Bereich der
stärksten Deformation an dem verbeulten Blechteil angebracht. Anschließend wird die oben erwähnte Ausbeulvorrichtung
über dem deformierten Blechteil so positioniert, daß ein Einhängen des an der Ausbeulvorrichtung vorhandenen
Zughakens an einer der ösen oder an einer durch mehrere ösen
durchgeführten Stange möglich ist. Anschließend wird der deformierte Blechabschnitt durch Betätigung der Ausbeulvorrichtung
langsam herausgezogen, in dem die Hebeleinrichtung per Hand bewegt wird. Schließlich wird der Zughaken aus der
Zugöse bzw. den Zugösen ausgehängt und die Ausbeulvorrichtung entfernt. Letztlich werden die noch verbliebenen Unebenheiten
mit Spachtelmaterial ausgespachtelt.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung können im
Vergleich zum bisherigen Ausbeulen mit einem Hammer erhebliche Vorteile erzielt werden. So braucht der zu reparierende
Blech- bzw. Karosserieabschnitt nicht von hinten zugänglich zu sein, d. h. eine Demontage von Verkleidungsteilen
kann entfallen. Mit der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung ist darüber hinaus auch die Reparatur von Hohlprofilteilen
ohne weiteres möglich. Des weiteren wird das Material im Bereich der Deformation nicht durch Hammerschläge
beansprucht. Ein Aufreißen oder Aufbrechen von dünnwandigen Blech- bzw. Karosserieteilen kann somit wirksam
verhindert werden. Schließlich entstehen durch das langsame herausziehen deutlich weniger Unebenheiten als beim Austreiben
mit dem Hammer, so daß sich dadurch auch eine erhebliche Einsparung an Spachtelmaterial ergibt.
Mit nur einer an einem Ende des Querträgers angeordneten Stützeinrichtung zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an
einem dem deformierten Blechabschnitt benachbarten Abschnitt arbeitet die erfindungsgemäße Ausbeulvorrichtung als einsei-
tig gelagerter Handhebel. Weiterbildungen der Erfindung sehen jedoch vor, daß der Querträger an seinen beiden Enden
jeweils eine Stützeinrichtung aufweist. Damit kann die gesamte Ausbeulvorrichtung über dem deformierten Abschnitt
gut aufliegend angeordnet werden. Um ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf die Abstützung der Ausbeulvorrichtung
auf dem auszubeulenden Blechabschnitt zu erlangen, ist die Stützeinrichtung bzw. sind die Stützeinrichtungen auf
dem Querträger längsverschieblich und feststellbar gelagert.
Die Stützeinrichtung weist hierfür eine am Querträger arretierbare
Halterung auf, an der mindestens ein, vorzugsweise jedoch zwei oder mehr Auflagefüße angelenkt sind. Die Anlenkung
der Auflagefüße erfolgt dabei zweckmäßigerweise über eine Kugelgelenkanordnung. Die Halterung der Stützeinrichtung
kann beispielsweise eine quer zum Querträger angeordnete und entlang der Längsachse auf dem Querträger verschiebbare
Auslegestange sein, an welcher ein Auflagefuß verschiebbar und feststellbar angelenkt ist. Der Ausziehkopf
kann ein am Querträger längsverschiebbar feststellbarer Klotz sein. Durch den Klotz führt eine senkrecht zur Längsachse
des Querträgers verlaufende Längsöffnung, durch die eine Spindel ragt, die an ihrem unteren Ende mit dem Zughaken
verbunden ist und über eine Zieheinrichtung höhenverstellbar ist. Die Zieheinrichtung kann zwei mit der Spindel
und dem Klotz verbundene Betätigungshebel aufweisen, um über eine Schwenkbewegung den Zughaken des Ausziehkopfs unter
Ausnützung einer Hebelkraft in seiner Höhe zu verstellen. Die Betätigungshebel können hierfür lösbar an die Spindel
und den Klotz befestigt sein. Dies hat den Vorteil, daß die gesamte Ausbeulvorrichtung nur verhältnismäßig wenig Platz
beim Transport in Anspruch nimmt.
Darüber hinaus kann am Spindelkopf, d. h. an einem dem
Zughaken gegenüberliegenden Ende der Spindel, ein Sechskant beispielsweise durch Schweißen befestigt sein. An diesen
Sechskant kann im Falle des Ausbeulens ein Schraubenschlüssel oder ein Bohrschrauber mit einem entsprechenden Aufsatz
angesetzt werden und durch eine Drehbewegung die Spindel und damit der Zughaken nach oben bewegt werden. Hierfür ist die
Längsöffnung im Klotz mit einem geeigneten Innengewinde versehen. Diese Ausbildung weist ebenfalls den Vorteil eines
kompakten Aufbaus der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung auf, wobei durch die Verwendung eines Schraubenschlüssels
oder eines Bohrschraubers eine besonders einfache, wenig krafterfordernde Drehbewegung der Spindel möglich ist.
Um einen möglichst großen Aktionsradius der Ausbeulvorrichtung zu gewährleisten, ist der Querträger aus zwei voneinander
über Abstandselemente gehaltenen Querstangen gebildet. Die Abstandselemente befinden sich bevorzugt an den beiden
Endseiten der Querstangen, so daß der Klotz des Ausziehkopfes mit seiner Öffnung in einfacher Weise zwischen den
Querstangen entlang der Längsachse des Querträgers bewegbar und arretierbar ist.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung
sieht vor, daß die Auflagefüße entweder aus magnetischem Material bestehen oder als Saugfüße ausgebildet sind, um
durch magnetische Kraft oder durch die Bildung eines Vakuums in einfacher Weise ein sicheres Halten zu ermöglichen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von drei Ausführungsbeipielen
im Zusammenhang mit drei Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Ausbeulvorrichtung mit einseitig gelagertem Hand-
hebel,
Fig. 2: eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung, welche beidseitig gelagert ist
und zwei Stützeinrichtungen aufweist, und
Fig. 3: eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Ausbeulvorrichtung ähnlich zu Fig. 2, allerdings mit einer eine Auslegestange aufweisenden Stützeinrichtung.
In den folgenden zu erläuternden Figuren werden für gleiche Teile jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Ausbeulvorrichtung dargestellt, die nach Art eines einseitig gelagerten Handhebels einsetzbar ist. Die
Ausbeulvorrichtung weist einen entlang einer Längsachse A angeordneten Querträger 1 auf. Dieser Querträger 1, auch
Traverse genannt, besteht aus zwei parallel zueinander verlaufenden Querstangen la, Ib, zwischen denen jeweils
endseitig Abstandselemente 17 bzw. 18 angeordnet sind. Diese Abstandselemente 17, 18 sind vorzugsweise quaderförmig ausgebildet
und die Querstangen la, Ib jeweils an gegenüberliegenden Endseiten der Abstandselemente 17, 18 mittels
Schrauben 19 befestigt.
Auf dem Querträger 1 ist ein Ausziehkopf 2 längsverschiebbar und feststellbar angeordnet. Der Ausziehkopf 2 ist senkrecht
zur Längsachse A höhenverschieblich entlang einer Vertikalachse B bewegbar. Dieser Ausziehkopf 2 weist in der Darstellung
von Fig. 1 einen am Querträger 1 längsverschiebbaren und feststellbaren Klotz 20 auf, der entlang der Achse B und
damit senkrecht zur Längsachse A des Querträgers 1 mit einer
Längsöffnung 21 versehen ist. Der Klotz 20 ist hierfür mit zwei parallel zur Längsachse A verlaufenden Öffnungen versehen,
durch die die Querstangen la bzw. Ib des Querträgers 1 geführt sind. Feststellbar ist der Klotz 20 beispielsweise
über eine geeignete Schraubenverbindung. Durch die Längsöffnung 21 ist ein Stift, vorzugsweise eine Spindel 22 geführt,
die an ihrem unteren Ende außerhalb des Klotzes 20 mit einem Zughaken 3 verbunden ist. Die Spindel 22 mit dem
an ihrem unteren Ende angeordneten Zughaken 3 ist durch eine geeignete Zieheinrichtung von Hand oder machinell höhenverstellbar.
Im einfachsten Fall weist ein oberes Ende des Stiftes bzw. der Spindel 22 einen Griff 26 (vgl. die Figuren
2 und 3) auf, an dem der Zughaken 3 nach oben ziehbar ist. Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 weist die Zieheinrichtung
des Ausziehkopfes 2 zwei schwenkbare Betätigungshebel 23, 24 auf, die an ihren unteren Enden jeweils an den Klotz 20,
vorzugsweise lösbar, angelenkt sind, um in einer auf den Achsen A und B liegenden Ebene unter Ausführung einer
Schwenkbewegung auseinander- oder zusammengeklappt werden zu können. Die beiden Betätigungshebel 23, 24 sind über Gelenke
28, 29 mit einem auf der Spindel 22 oberhalb des Klotzes 20 befestigten Arretierungsglied 30 verbunden. Dieses Arretierungsglied
30 ist an der Spindel 22 oberhalb des Klotzes 20 verschiebbar und feststellbar befestigt.
Bei maximal auseinandergeschwenkten Betätigungshebel 23, 24 und an der Spindel 22 festgestelltem Arretierungsglied 30
wird beim Zusammenschwenken der Betätigungshebel 23, 24 in Richtung zur Vertikalachse B die Spindel 22 samt Zughaken 3
nach oben bewegt, so daß ein am Zughaken 3 beispielsweise über eine Zughöse befestigtes, auszubeulendes Blechteil nach
oben bewegt wird.
Die mechanische Verbindung zwischen dem Betätigungshebel 23,
24 und der Spindel 22 sowie Klotz 20 ist in bevorzugter Weise lösbar ausgeführt, so daß die erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung
in einfacher Weise transportierbar ist.
Anstelle der gerade beschriebenen Ziehvorrichtung in Form
von schwenkbaren Betätigungshebeln 23, 24 ist es auch möglich, die Spindel an ihren oberen Ende dem bereits erwähnten
Sechskant 25 zu versehen, so daß ein Schraubenschlüssel oder ein Bohrschrauber daran angesetzt werden kann, um durch eine
Drehbewegung die Spindel 22 samt Zughaken 3 nach oben zu bewegen. Hierfür ist die durch den Klotz 20 durchführende
Längsöffnung 21 mit einem der Spindel 22 angepaßten Innengewinde zu versehen.
Die erfindungsgemäße Ausbeulvorrichtung von Fig. 1 weist
zusätzlich eine an einem Ende des Querträgers 1 angeordnete Stützeinrichtung 4 zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an
einem dem deformierten Blechabschnitt bzw. Karosserieteil benachbarten Abschnitt auf. Die in Fig. 1 gezeigte Stützeinrichtung
4 ist längsverschieblich und feststellbar auf dem Querträger 1 gelagert, indem eine am Querträger arretierbare
Halterung 6 vorgesehen ist, an deren Unterseite endseitig ein Auflagefuß 10 angelenkt ist. Die Anlenkung erfolgt vorzugsweise
über ein Kugelgelenk 9. Die Halterung 6 ist über eine Schraubenverbindung 16 am Querträger 1 feststellbar.
Der Auflagefuß 10 kann beispielsweise aus magnetischem Material bestehen, so daß neben einer guten Auflage auf dem
zu reparierenden Blechteil ein Halten durch Magnetkraft erreicht wird. Anstelle eines mechanischen Auflagefusses
können jedoch auch andere geeignete Einrichtungen vorgesehen werden, wie zum Beispiel Saugfüsse, die sich durch Bilden
eines Vakuums zwischen auszubeulenden Blechteil und Saugfußoberfläche am Blechteil festsaugen.
Zur Er2ielung einer besonders ergonomischen Ausbeulvorrichtung
sind die Betätigungshebel 23, 24 in Fig. 1 mit Griffen versehen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Ausbeulvorrichtung ist folgende. Ausgehend davon, daß im Bereich der
stärksten Deformation an einem deformierten Blechteil bereits Zugösen, beispielsweise durch Punktschweißen, angebracht
sind, wird die Ausbeulvorrichtung so am deformierten Blechteil positioniert, daß ein Einhängen des an der Ausbeulvorrichtung
vorhandenen Zughakens 3 an der Zugöse möglich ist. Hierfür wird der Auflagefuß 10 der Stützeinrichtung
4 neben dem Bereich der stärksten Deformation aufgelegt und das andere Ende des Querträgers 1 von einer Hand oder
beiden Händen einr Person gehalten. Eine zweite Person hängt durch Höhenverstellung der Spindel 22 bzw. des Zughakens 3
den Zughaken in die Zugöse ein, wobei die Schwenkhebel 23, 24 auseinandergeschwenkt sind und das Arretierungsglied 30
an der Spindel festgestellt ist. Die zweite Person klappt dann langsam die Betätigungshebel 23, 24 zusammen, wobei
sich der Zughaken 3 samt daran angehängtem deformiertem Blechteil langsam nach oben bewegt. Das Zusammenschwenken
der Betätigungshebel 23, 24 wird von der zweiten Person dann beendet, wenn die Deformierung möglichst gut ausgebeult ist.
Im Falle, daß das obere Ende der Spindel 22 mit einem Sechskant versehen ist, kann die den Querträger 1 mit einer Hand
haltende Person mit ihrer anderen Hand einen Schraubenschlüssel am Sechskant 25 anlegen und durch eine Drehbewegung
den Zughaken 3 samt deformiertem Blechteil langsam herausziehen.
Nachdem der deformierte Blechabschnitt auf diese Weise
langsam herausgezogen wurde, wird der Zughaken aus der Zugöse ausgehängt und die Ausbeulvorrichtung entfernt.
Anschließend wird die Zugöse ebenfalls entfernt und die verbliebenen Unebenheiten auf dem jetzt ausgebeulten Blechteil
beispielsweise durch Ausspachteln ausgeglichen.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Ausbeulvorrichtung dargestellt. Die Ausbeulvorrichtung von Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 dadurch, daß
jetzt anstelle eines Sechskantes am oberen Ende der Spindel 22 ein Griff 26 vorgesehen ist. Darüber hinaus sind jetzt an
jedem Ende des Querträgers 1 Stützeinrichtungen 4 verschiebbar und feststellbar angeordnet. In der Darstellung von Fig.
2 sind die beiden Stützeinrichtungen 4 identisch ausgebildet und weisen eine Halterung 5 sowie jeweils zwei über Kugelgelenke
9 mit dieser Halterung 5 verbundene Auflagefüße 10 auf. Die Halterung 5 ist jeweils über eine Schraube 15, 16
hier eine Flügelschraube, am Querträger 1 feststellbar. Die beiden Auflagefüße 10 einer Stützeinrichtung 4 befinden sich
dabei parallel zur Längsachse A des Querträgers 1. Damit wird eine beidseitig gelagerte Ausbeulvorrichtung gebildet,
die von einer einzigen Person in einfacher Weise betätigbar ist.
Im übrigen unterscheidet sich diese Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung nicht von der Ausführungsform
in Fig. 1.
In Fig. 3 ist eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung dargestellt. Diese Ausbeulvorrichtung
weist wie die Ausbeulvorrichtung von Fig. 2 zwei Stützvorrichtungen 4 auf, von denen eine Stützvorrichtung 4
so ausgebildet ist wie die Stützeinrichtung 4 in Fig. 2. Die andere Stützeinrichtung 4 weist dagegen eine über eine
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Schraube 13 auf dem Querträger 1 verschiebbare und feststellbare
Halterung 7 auf, in der eine Auslegestange 8 orthogonal zur Längsachse A und orthogonal zur Vertikalachse
B verschiebbar ist. An dieser Auslegestange 8 ist über eine Flügelschraube 14 ein Auflagefuß 10 über ein Kugelgelenk 9
und einen Verstellbacken 11 verschieblich über eine Flügelschraube 14 befestigt.
Mit einer solchen Ausbeulvorrichtung können beispielsweise Kotflügeln von Fahrzeugen in einfacher Weise ausgebeult
werden.
Im übrigen unterscheidet sich die Ausbeulvorrichtung in Fig. 3 nicht von der Ausführungsform in Fig. 2.
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FIGURENLEGENDE
| 1 : | Querträger |
| la : | Querstange |
| Ib : | Querstange |
| 2 : | Ausziehkopf |
| 3 : | Zughaken |
| 4 | Stützeinrichtung |
| 5 | erste Halterung |
| 6 | zweite Halterung |
| 7 | dritte Halterung |
| 8 | Auslegestange |
| 9 | Kugelgelenk |
| 10 | Auflagefuß |
| 11 | Verstellbacken |
| 12 | Befestigungsbacken |
| 13 | Schraube |
| 14 | : Schraube |
| 15 | : Schraube |
| 16 | : Schraube |
| 17 | : Abstandselement |
| 18 | : Abstandselement |
| 19 | : Schraube |
| 20 | : Klotz |
| 21 | : Längsöffnung |
| 22 | : Stift, Spindel |
| 23 | : Betätigungshebel |
| 24 | : Betätigungshebel |
| 25 | : Sechskant |
| 26 | : Schraubgriff |
| 28 | : Gelenk |
| 29 | : Gelenk |
| 30 | : Arretierungsglied |
| A | : Längsachse |
| B | : Vertikalachse |
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Claims (13)
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D-81245 MÜNCHENTelefon (089) 832446 Telefax (089) 8340966stf004ANSPRÜCHE1. Ausbeulvorrichtung zum Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:1.1. Einen entlang einer Längsachse (A) angeordneten Querträger (1),1.2. einen auf dem Querträger (1) längsverschiebbar und feststellbar angeordneten Ausziehkopf (2), der senkrecht zur Längsachse (A) höhenverschieblich bewegbarist,1.3. einen an einem unteren Ende des Ausziehkopfes (2) befestigten Zughaken (3),1.4. mindestens eine an einem Ende des Querträgers (1) angeordnete Stützeinrichtung (4) zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt bzw. Karosserieteil benachbarten Abschnitt. - 2. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet r daß an beiden Enden des Querträgers (1) jeweils eine Stützeinrichtung (4) angeordnet ist.Postbank: Karlsruhe 76979-754'BänWntetOewtsche.ßähkÄG.Vniingen (BLZ 69470039) 146332 V.A.T.No.DE142989261• » 4
- 3. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (4) längsverschieblich und feststellbar auf dem Querträger (1) angeordnet ist.
- 4. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (4) eine am Querträger arretierbare Halterung (5; 6; 7) aufweist, an welcher endseitig mindestens ein Auflagefuß (10) angelenkt ist.
- 5. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halterung (5; 6; 7) endseitig zwei Auflagefüße (10) angelenkt sind.
- Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5; 6; 7) eine seitlich zur Längsachse (A) des Querträgers (1) angeordnete und entlang der Längsachse (A) auf dem Querträger (1) verschiebbare Auslegestange (8) aufweist, an welcher mindestens ein Auflagefuß (10) verschieblich und feststellbar angelenkt ist.
- 7. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Halterung (5; 6; 7) und dem Auflagefuß (10) eine Kugelgelenkanordnung (9) vorgesehen ist.
- 8, Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausziehkopf (2) einen am Querträger (1) längsverschiebbaren und feststellbaren Klotz (20) aufweist, welcher senkrecht zur Längsachse (A) des Querträgers (1) mit einer Längsöffnung (21) versehen ist, und daß eine durch die Längsöffnung (21) tragende Spindel (22) vorgesehen ist, die an einem unteren Ende mit dem Zughaken (3) verbunden und über eine Zieheinrichtung höhenverstellbar ist.
- 9. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieheinrichtung (2) mit der Spindel (22) und dem Klotz (20) verbundene Betätigungshebel (23, 24) aufweist.
- 10. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Betätigungshebel (23, 24) lösbar an der Spindel (2) und dem Klotz (20) befestigt sind.
- 11. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (22) an einem dem Zughaken (3) gegenüberliegenden Ende mit einem Sechskant (25) versehen ist.
- 12. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (1) aus zwei Querstangen (la, Ib) besteht, zwischen denen Abstandselemente (17, 18) angeordnet sind.
- 13. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 12, dadurchgekennzeichnet, daß zwei Abstandselemente (17, 18) vorgesehen sind, die jeweils an Endseiten des Querträgers (1) zwischen den Querstangen (la, Ib) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9315560U DE9315560U1 (de) | 1993-10-07 | 1993-10-07 | Ausbeulvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9315560U DE9315560U1 (de) | 1993-10-07 | 1993-10-07 | Ausbeulvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9315560U1 true DE9315560U1 (de) | 1994-01-13 |
Family
ID=6899327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9315560U Expired - Lifetime DE9315560U1 (de) | 1993-10-07 | 1993-10-07 | Ausbeulvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9315560U1 (de) |
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| EP0856366A3 (de) * | 1996-12-05 | 1999-08-11 | MB Autoattrezzature S.r.l. | Vorrichtung zum Ausbeulen eingebeulter Fahrzeugkarosserieteile |
| DE20011772U1 (de) | 2000-01-04 | 2000-09-14 | Adolf Würth GmbH & Co. KG, 74653 Künzelsau | Anordnung zum Entfernen von Beulen aus Blech |
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1993
- 1993-10-07 DE DE9315560U patent/DE9315560U1/de not_active Expired - Lifetime
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