DE9315560U1 - Ausbeulvorrichtung - Google Patents

Ausbeulvorrichtung

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Description

Ausbeulvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Ausbeulvorrichtung zum Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen.
Das Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen erfolgt bisher im herkömmlicher Weise dadurch, daß die Beule oder Deformierung von der Rückseite her mit einem Hammer mehr oder weniger gleichmäßig ausgetrieben wird.
Problematisch bei diesem bekannten Ausbeulverfahren ist, daß der zu reparierende Blech- bzw. Karosserieabschnitt von hinten zugänglich sein muß. So muß zum Beispiel im Falle einer verbeulten Tür eines Kraftfahrzeuges die Türinnenverkleidung demontiert werden. Ein Ausbeulen von Hohlprofilteilen, wie beispielsweise Schwellern etc. ist mit diesem Verfahren auch nicht ohne weiteres möglich. Darüber hinaus entstehen durch das Austreiben mit einem Ausbeulhamraer verhältnismäßig viele Unebenheiten, die schließlich mit Spachtelmaterial ausgespachtelt werden müssen, um wieder
Postbank: Karlsruhe 76979-754 BenföwrttoiIleut«Jhe.BSrffcife*VUiingen (BLZ 69470039) 146332 V.A.T.No. DE142989261
eine ebene Oberfläche zu erhalten. Des weiteren wird durch das Ausbeulen mit einem Hammer das deformierte Blechteil durch die Hammerschläge stark beansprucht, was unter Umständen bei besonders dünnwandigen Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen zum Bruch derselben führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausbeulvorrichtung anzugeben, mit welcher ein besonders einfaches Ausbeulen von deformierten Blech- bzw. Karosserieteilen möglich ist. Darüber hinaus soll sich diese Ausbeulvorrichtung durch ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf die zu bearbeitende Form des deformierten Blech- bzw. Karosserieabschnittes auszeichnen.
Diese Aufgabe wird durch eine Ausbeulvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .
Die Erfindung beruht also im wesentlichen auf einer Ausbeulvorrichtung mit einem auf einem Querträger längsverschiebbar und feststellbar angeordneten Ausziehkopf, der über eine von Hand betätigbare Hebeleinrichtung senkrecht zu einer Längsachse des Querträgers höhenverschieblich bewegbar ist. An einem unteren Ende des Ausziehkopfes ist ein Zughaken befestigt. Zusätzlich weist der Querträger mindestens an einem Ende eine Stützeinrichtung zur Abstützung der gesamten Vorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt bzw. Karosserieteil benachbarten Abschnitt auf.
Mit einer derartigen Ausbeulvorrichtung kann ein Ausbeulen deformierter Blechteile, insbesondere zur Reparatur von Autokarosserien, folgendermaßen geschehen. Zunächst werden,
beispielsweise durch Punktschweißen, Zugösen im Bereich der stärksten Deformation an dem verbeulten Blechteil angebracht. Anschließend wird die oben erwähnte Ausbeulvorrichtung über dem deformierten Blechteil so positioniert, daß ein Einhängen des an der Ausbeulvorrichtung vorhandenen Zughakens an einer der ösen oder an einer durch mehrere ösen durchgeführten Stange möglich ist. Anschließend wird der deformierte Blechabschnitt durch Betätigung der Ausbeulvorrichtung langsam herausgezogen, in dem die Hebeleinrichtung per Hand bewegt wird. Schließlich wird der Zughaken aus der Zugöse bzw. den Zugösen ausgehängt und die Ausbeulvorrichtung entfernt. Letztlich werden die noch verbliebenen Unebenheiten mit Spachtelmaterial ausgespachtelt.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung können im Vergleich zum bisherigen Ausbeulen mit einem Hammer erhebliche Vorteile erzielt werden. So braucht der zu reparierende Blech- bzw. Karosserieabschnitt nicht von hinten zugänglich zu sein, d. h. eine Demontage von Verkleidungsteilen kann entfallen. Mit der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung ist darüber hinaus auch die Reparatur von Hohlprofilteilen ohne weiteres möglich. Des weiteren wird das Material im Bereich der Deformation nicht durch Hammerschläge beansprucht. Ein Aufreißen oder Aufbrechen von dünnwandigen Blech- bzw. Karosserieteilen kann somit wirksam verhindert werden. Schließlich entstehen durch das langsame herausziehen deutlich weniger Unebenheiten als beim Austreiben mit dem Hammer, so daß sich dadurch auch eine erhebliche Einsparung an Spachtelmaterial ergibt.
Mit nur einer an einem Ende des Querträgers angeordneten Stützeinrichtung zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt benachbarten Abschnitt arbeitet die erfindungsgemäße Ausbeulvorrichtung als einsei-
tig gelagerter Handhebel. Weiterbildungen der Erfindung sehen jedoch vor, daß der Querträger an seinen beiden Enden jeweils eine Stützeinrichtung aufweist. Damit kann die gesamte Ausbeulvorrichtung über dem deformierten Abschnitt gut aufliegend angeordnet werden. Um ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf die Abstützung der Ausbeulvorrichtung auf dem auszubeulenden Blechabschnitt zu erlangen, ist die Stützeinrichtung bzw. sind die Stützeinrichtungen auf dem Querträger längsverschieblich und feststellbar gelagert.
Die Stützeinrichtung weist hierfür eine am Querträger arretierbare Halterung auf, an der mindestens ein, vorzugsweise jedoch zwei oder mehr Auflagefüße angelenkt sind. Die Anlenkung der Auflagefüße erfolgt dabei zweckmäßigerweise über eine Kugelgelenkanordnung. Die Halterung der Stützeinrichtung kann beispielsweise eine quer zum Querträger angeordnete und entlang der Längsachse auf dem Querträger verschiebbare Auslegestange sein, an welcher ein Auflagefuß verschiebbar und feststellbar angelenkt ist. Der Ausziehkopf kann ein am Querträger längsverschiebbar feststellbarer Klotz sein. Durch den Klotz führt eine senkrecht zur Längsachse des Querträgers verlaufende Längsöffnung, durch die eine Spindel ragt, die an ihrem unteren Ende mit dem Zughaken verbunden ist und über eine Zieheinrichtung höhenverstellbar ist. Die Zieheinrichtung kann zwei mit der Spindel und dem Klotz verbundene Betätigungshebel aufweisen, um über eine Schwenkbewegung den Zughaken des Ausziehkopfs unter Ausnützung einer Hebelkraft in seiner Höhe zu verstellen. Die Betätigungshebel können hierfür lösbar an die Spindel und den Klotz befestigt sein. Dies hat den Vorteil, daß die gesamte Ausbeulvorrichtung nur verhältnismäßig wenig Platz beim Transport in Anspruch nimmt.
Darüber hinaus kann am Spindelkopf, d. h. an einem dem
Zughaken gegenüberliegenden Ende der Spindel, ein Sechskant beispielsweise durch Schweißen befestigt sein. An diesen Sechskant kann im Falle des Ausbeulens ein Schraubenschlüssel oder ein Bohrschrauber mit einem entsprechenden Aufsatz angesetzt werden und durch eine Drehbewegung die Spindel und damit der Zughaken nach oben bewegt werden. Hierfür ist die Längsöffnung im Klotz mit einem geeigneten Innengewinde versehen. Diese Ausbildung weist ebenfalls den Vorteil eines kompakten Aufbaus der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung auf, wobei durch die Verwendung eines Schraubenschlüssels oder eines Bohrschraubers eine besonders einfache, wenig krafterfordernde Drehbewegung der Spindel möglich ist.
Um einen möglichst großen Aktionsradius der Ausbeulvorrichtung zu gewährleisten, ist der Querträger aus zwei voneinander über Abstandselemente gehaltenen Querstangen gebildet. Die Abstandselemente befinden sich bevorzugt an den beiden Endseiten der Querstangen, so daß der Klotz des Ausziehkopfes mit seiner Öffnung in einfacher Weise zwischen den Querstangen entlang der Längsachse des Querträgers bewegbar und arretierbar ist.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung sieht vor, daß die Auflagefüße entweder aus magnetischem Material bestehen oder als Saugfüße ausgebildet sind, um durch magnetische Kraft oder durch die Bildung eines Vakuums in einfacher Weise ein sicheres Halten zu ermöglichen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von drei Ausführungsbeipielen im Zusammenhang mit drei Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung mit einseitig gelagertem Hand-
hebel,
Fig. 2: eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung, welche beidseitig gelagert ist und zwei Stützeinrichtungen aufweist, und
Fig. 3: eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung ähnlich zu Fig. 2, allerdings mit einer eine Auslegestange aufweisenden Stützeinrichtung.
In den folgenden zu erläuternden Figuren werden für gleiche Teile jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung dargestellt, die nach Art eines einseitig gelagerten Handhebels einsetzbar ist. Die Ausbeulvorrichtung weist einen entlang einer Längsachse A angeordneten Querträger 1 auf. Dieser Querträger 1, auch Traverse genannt, besteht aus zwei parallel zueinander verlaufenden Querstangen la, Ib, zwischen denen jeweils endseitig Abstandselemente 17 bzw. 18 angeordnet sind. Diese Abstandselemente 17, 18 sind vorzugsweise quaderförmig ausgebildet und die Querstangen la, Ib jeweils an gegenüberliegenden Endseiten der Abstandselemente 17, 18 mittels Schrauben 19 befestigt.
Auf dem Querträger 1 ist ein Ausziehkopf 2 längsverschiebbar und feststellbar angeordnet. Der Ausziehkopf 2 ist senkrecht zur Längsachse A höhenverschieblich entlang einer Vertikalachse B bewegbar. Dieser Ausziehkopf 2 weist in der Darstellung von Fig. 1 einen am Querträger 1 längsverschiebbaren und feststellbaren Klotz 20 auf, der entlang der Achse B und damit senkrecht zur Längsachse A des Querträgers 1 mit einer
Längsöffnung 21 versehen ist. Der Klotz 20 ist hierfür mit zwei parallel zur Längsachse A verlaufenden Öffnungen versehen, durch die die Querstangen la bzw. Ib des Querträgers 1 geführt sind. Feststellbar ist der Klotz 20 beispielsweise über eine geeignete Schraubenverbindung. Durch die Längsöffnung 21 ist ein Stift, vorzugsweise eine Spindel 22 geführt, die an ihrem unteren Ende außerhalb des Klotzes 20 mit einem Zughaken 3 verbunden ist. Die Spindel 22 mit dem an ihrem unteren Ende angeordneten Zughaken 3 ist durch eine geeignete Zieheinrichtung von Hand oder machinell höhenverstellbar. Im einfachsten Fall weist ein oberes Ende des Stiftes bzw. der Spindel 22 einen Griff 26 (vgl. die Figuren 2 und 3) auf, an dem der Zughaken 3 nach oben ziehbar ist. Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 weist die Zieheinrichtung des Ausziehkopfes 2 zwei schwenkbare Betätigungshebel 23, 24 auf, die an ihren unteren Enden jeweils an den Klotz 20, vorzugsweise lösbar, angelenkt sind, um in einer auf den Achsen A und B liegenden Ebene unter Ausführung einer Schwenkbewegung auseinander- oder zusammengeklappt werden zu können. Die beiden Betätigungshebel 23, 24 sind über Gelenke 28, 29 mit einem auf der Spindel 22 oberhalb des Klotzes 20 befestigten Arretierungsglied 30 verbunden. Dieses Arretierungsglied 30 ist an der Spindel 22 oberhalb des Klotzes 20 verschiebbar und feststellbar befestigt.
Bei maximal auseinandergeschwenkten Betätigungshebel 23, 24 und an der Spindel 22 festgestelltem Arretierungsglied 30 wird beim Zusammenschwenken der Betätigungshebel 23, 24 in Richtung zur Vertikalachse B die Spindel 22 samt Zughaken 3 nach oben bewegt, so daß ein am Zughaken 3 beispielsweise über eine Zughöse befestigtes, auszubeulendes Blechteil nach oben bewegt wird.
Die mechanische Verbindung zwischen dem Betätigungshebel 23,
24 und der Spindel 22 sowie Klotz 20 ist in bevorzugter Weise lösbar ausgeführt, so daß die erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung in einfacher Weise transportierbar ist.
Anstelle der gerade beschriebenen Ziehvorrichtung in Form von schwenkbaren Betätigungshebeln 23, 24 ist es auch möglich, die Spindel an ihren oberen Ende dem bereits erwähnten Sechskant 25 zu versehen, so daß ein Schraubenschlüssel oder ein Bohrschrauber daran angesetzt werden kann, um durch eine Drehbewegung die Spindel 22 samt Zughaken 3 nach oben zu bewegen. Hierfür ist die durch den Klotz 20 durchführende Längsöffnung 21 mit einem der Spindel 22 angepaßten Innengewinde zu versehen.
Die erfindungsgemäße Ausbeulvorrichtung von Fig. 1 weist zusätzlich eine an einem Ende des Querträgers 1 angeordnete Stützeinrichtung 4 zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt bzw. Karosserieteil benachbarten Abschnitt auf. Die in Fig. 1 gezeigte Stützeinrichtung 4 ist längsverschieblich und feststellbar auf dem Querträger 1 gelagert, indem eine am Querträger arretierbare Halterung 6 vorgesehen ist, an deren Unterseite endseitig ein Auflagefuß 10 angelenkt ist. Die Anlenkung erfolgt vorzugsweise über ein Kugelgelenk 9. Die Halterung 6 ist über eine Schraubenverbindung 16 am Querträger 1 feststellbar.
Der Auflagefuß 10 kann beispielsweise aus magnetischem Material bestehen, so daß neben einer guten Auflage auf dem zu reparierenden Blechteil ein Halten durch Magnetkraft erreicht wird. Anstelle eines mechanischen Auflagefusses können jedoch auch andere geeignete Einrichtungen vorgesehen werden, wie zum Beispiel Saugfüsse, die sich durch Bilden eines Vakuums zwischen auszubeulenden Blechteil und Saugfußoberfläche am Blechteil festsaugen.
Zur Er2ielung einer besonders ergonomischen Ausbeulvorrichtung sind die Betätigungshebel 23, 24 in Fig. 1 mit Griffen versehen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Ausbeulvorrichtung ist folgende. Ausgehend davon, daß im Bereich der stärksten Deformation an einem deformierten Blechteil bereits Zugösen, beispielsweise durch Punktschweißen, angebracht sind, wird die Ausbeulvorrichtung so am deformierten Blechteil positioniert, daß ein Einhängen des an der Ausbeulvorrichtung vorhandenen Zughakens 3 an der Zugöse möglich ist. Hierfür wird der Auflagefuß 10 der Stützeinrichtung 4 neben dem Bereich der stärksten Deformation aufgelegt und das andere Ende des Querträgers 1 von einer Hand oder beiden Händen einr Person gehalten. Eine zweite Person hängt durch Höhenverstellung der Spindel 22 bzw. des Zughakens 3 den Zughaken in die Zugöse ein, wobei die Schwenkhebel 23, 24 auseinandergeschwenkt sind und das Arretierungsglied 30 an der Spindel festgestellt ist. Die zweite Person klappt dann langsam die Betätigungshebel 23, 24 zusammen, wobei sich der Zughaken 3 samt daran angehängtem deformiertem Blechteil langsam nach oben bewegt. Das Zusammenschwenken der Betätigungshebel 23, 24 wird von der zweiten Person dann beendet, wenn die Deformierung möglichst gut ausgebeult ist.
Im Falle, daß das obere Ende der Spindel 22 mit einem Sechskant versehen ist, kann die den Querträger 1 mit einer Hand haltende Person mit ihrer anderen Hand einen Schraubenschlüssel am Sechskant 25 anlegen und durch eine Drehbewegung den Zughaken 3 samt deformiertem Blechteil langsam herausziehen.
Nachdem der deformierte Blechabschnitt auf diese Weise
langsam herausgezogen wurde, wird der Zughaken aus der Zugöse ausgehängt und die Ausbeulvorrichtung entfernt. Anschließend wird die Zugöse ebenfalls entfernt und die verbliebenen Unebenheiten auf dem jetzt ausgebeulten Blechteil beispielsweise durch Ausspachteln ausgeglichen.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung dargestellt. Die Ausbeulvorrichtung von Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 dadurch, daß jetzt anstelle eines Sechskantes am oberen Ende der Spindel 22 ein Griff 26 vorgesehen ist. Darüber hinaus sind jetzt an jedem Ende des Querträgers 1 Stützeinrichtungen 4 verschiebbar und feststellbar angeordnet. In der Darstellung von Fig. 2 sind die beiden Stützeinrichtungen 4 identisch ausgebildet und weisen eine Halterung 5 sowie jeweils zwei über Kugelgelenke 9 mit dieser Halterung 5 verbundene Auflagefüße 10 auf. Die Halterung 5 ist jeweils über eine Schraube 15, 16 hier eine Flügelschraube, am Querträger 1 feststellbar. Die beiden Auflagefüße 10 einer Stützeinrichtung 4 befinden sich dabei parallel zur Längsachse A des Querträgers 1. Damit wird eine beidseitig gelagerte Ausbeulvorrichtung gebildet, die von einer einzigen Person in einfacher Weise betätigbar ist.
Im übrigen unterscheidet sich diese Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung nicht von der Ausführungsform in Fig. 1.
In Fig. 3 ist eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausbeulvorrichtung dargestellt. Diese Ausbeulvorrichtung weist wie die Ausbeulvorrichtung von Fig. 2 zwei Stützvorrichtungen 4 auf, von denen eine Stützvorrichtung 4 so ausgebildet ist wie die Stützeinrichtung 4 in Fig. 2. Die andere Stützeinrichtung 4 weist dagegen eine über eine
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Schraube 13 auf dem Querträger 1 verschiebbare und feststellbare Halterung 7 auf, in der eine Auslegestange 8 orthogonal zur Längsachse A und orthogonal zur Vertikalachse B verschiebbar ist. An dieser Auslegestange 8 ist über eine Flügelschraube 14 ein Auflagefuß 10 über ein Kugelgelenk 9 und einen Verstellbacken 11 verschieblich über eine Flügelschraube 14 befestigt.
Mit einer solchen Ausbeulvorrichtung können beispielsweise Kotflügeln von Fahrzeugen in einfacher Weise ausgebeult werden.
Im übrigen unterscheidet sich die Ausbeulvorrichtung in Fig. 3 nicht von der Ausführungsform in Fig. 2.
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FIGURENLEGENDE
1 : Querträger
la : Querstange
Ib : Querstange
2 : Ausziehkopf
3 : Zughaken
4 Stützeinrichtung
5 erste Halterung
6 zweite Halterung
7 dritte Halterung
8 Auslegestange
9 Kugelgelenk
10 Auflagefuß
11 Verstellbacken
12 Befestigungsbacken
13 Schraube
14 : Schraube
15 : Schraube
16 : Schraube
17 : Abstandselement
18 : Abstandselement
19 : Schraube
20 : Klotz
21 : Längsöffnung
22 : Stift, Spindel
23 : Betätigungshebel
24 : Betätigungshebel
25 : Sechskant
26 : Schraubgriff
28 : Gelenk
29 : Gelenk
30 : Arretierungsglied
A : Längsachse
B : Vertikalachse
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Claims (13)

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    stf004
    ANSPRÜCHE
    1. Ausbeulvorrichtung zum Ausbeulen von deformierten Blechabschnitten bzw. Karosserieteilen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1.1. Einen entlang einer Längsachse (A) angeordneten Querträger (1),
    1.2. einen auf dem Querträger (1) längsverschiebbar und feststellbar angeordneten Ausziehkopf (2), der senkrecht zur Längsachse (A) höhenverschieblich bewegbar
    ist,
    1.3. einen an einem unteren Ende des Ausziehkopfes (2) befestigten Zughaken (3),
    1.4. mindestens eine an einem Ende des Querträgers (1) angeordnete Stützeinrichtung (4) zur Abstützung der Ausbeulvorrichtung an einem dem deformierten Blechabschnitt bzw. Karosserieteil benachbarten Abschnitt.
  2. 2. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet r daß an beiden Enden des Querträgers (1) jeweils eine Stützeinrichtung (4) angeordnet ist.
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  3. 3. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (4) längsverschieblich und feststellbar auf dem Querträger (1) angeordnet ist.
  4. 4. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (4) eine am Querträger arretierbare Halterung (5; 6; 7) aufweist, an welcher endseitig mindestens ein Auflagefuß (10) angelenkt ist.
  5. 5. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halterung (5; 6; 7) endseitig zwei Auflagefüße (10) angelenkt sind.
  6. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5; 6; 7) eine seitlich zur Längsachse (A) des Querträgers (1) angeordnete und entlang der Längsachse (A) auf dem Querträger (1) verschiebbare Auslegestange (8) aufweist, an welcher mindestens ein Auflagefuß (10) verschieblich und feststellbar angelenkt ist.
  7. 7. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Halterung (5; 6; 7) und dem Auflagefuß (10) eine Kugelgelenkanordnung (9) vorgesehen ist.
  8. 8, Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausziehkopf (2) einen am Querträger (1) längsverschiebbaren und feststellbaren Klotz (20) aufweist, welcher senkrecht zur Längsachse (A) des Querträgers (1) mit einer Längsöffnung (21) versehen ist, und daß eine durch die Längsöffnung (21) tragende Spindel (22) vorgesehen ist, die an einem unteren Ende mit dem Zughaken (3) verbunden und über eine Zieheinrichtung höhenverstellbar ist.
  9. 9. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieheinrichtung (2) mit der Spindel (22) und dem Klotz (20) verbundene Betätigungshebel (23, 24) aufweist.
  10. 10. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Betätigungshebel (23, 24) lösbar an der Spindel (2) und dem Klotz (20) befestigt sind.
  11. 11. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (22) an einem dem Zughaken (3) gegenüberliegenden Ende mit einem Sechskant (25) versehen ist.
  12. 12. Ausbeulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (1) aus zwei Querstangen (la, Ib) besteht, zwischen denen Abstandselemente (17, 18) angeordnet sind.
  13. 13. Ausbeulvorrichtung nach Anspruch 12, dadurchgekennzeichnet, daß zwei Abstandselemente (17, 18) vorgesehen sind, die jeweils an Endseiten des Querträgers (1) zwischen den Querstangen (la, Ib) angeordnet sind.
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