DE930897C - Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Oberflaechen auf gewalzten Halbzeugen aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-Legierungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Oberflaechen auf gewalzten Halbzeugen aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-LegierungenInfo
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- C22F—CHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
- C22F1/00—Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
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Description
- Verfahren zur Herstellung hochglänzender Oberflächen auf gewalzten Halbzeugen,aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-Legierungen Zu den hervorragenden Eigenschaften von Reinstaluminium mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,99 0/0 und von homogenen Reinstaluminium-Legierungen, insbesondere der Gattung Aluminium-Magnesium, gehört die Fähigkeit, durch chemisches oder elektrolytisches Glänzen das Reflexionsvermögen des Silbers fast zu erreichen. Was die Beschaffenheit der zu glänzenden Werkstoffe selbst angeht, so wurde bisher im allgemeinen die Ansicht vertreten, daß außer einem höchsten Reinheitsgrad ein möglichst feines Korn zur Erzielung eines. hohen Glanzes vorteilhaft @t'i. So gibt z. B. S c h e n k in seinem Buch »Wegtoff Aluminium und seine anodische Oxydation«, S.21$, an, daß die Endglühtemperatur für Reinstaluminium mit mindestens 99,9911/o Reinheitsgrad und Reinstaluminium mit 9999% Reinheitsgrad mit einem Zusatz von 0,5 bis 2% Magnesium bei 29o bis 3100 bzw. 32o bis 330' liegen solle. Diese Temperaturen genügen nach den neueren Erfahrungen gerade, um eine vollkommene Rekristallisation der Werkstoffe zu erzeugen. Sie sind darauf abgestellt, ein möglichst feines Korn zu erzielen.
- Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß die gerichtete Reflexion, auf die es bei der Glänzwirkung in erster Linie ankommt, mit zunehmender Korngröße eines Werkstoffs erheblich ansteigt. So konnten z. B. an chemisch geglänzten und anschließend anodisch oxydierten Blechen, bei denen die durch anodische Behandlung aufgebrachte Oxydschicht etwa 4 ,et betrug, folgende Werte für die gerichtete Reflexion als Mittel aus zwei Meßreihen bestimmt werden:
Die für das erfindungsgemäße Verfahren erwünschte Bildung eines groben Rekristallisationskornes wird in an sich bekannter Weise durch eine thermische Behandlung nach einer vorausgegangenen Kaltverformung erzeugt. Hierbei soll die Glühtemperatur bei Reinstaluminium und homogenen keinstaluminium-Legierungen 40o bis 6oo°, vorzugsweise 5oo bis 55o° und die Glühdauer i bis 12 Stunden, vorzugsweise 3 bis 6 Stunden, betragen. Der Grad der vorausgegangenen Kaltverformung beträgt io bis go% des Ausgangsquerschnitts, vorzugsweise 3o bis 700/0. Die nach dem Verfahren hergestellten Werkstoffe eignen sich insbesondere für die Fertigung wenig verformter oder urverformter Teile, z. B. von Planspiegeln, da hier die Kornvergröberung nicht zu einer unter Umständen unerwünschten Aufrauhung der Oberfläche infolge Verformung führt.Gerichtete Reflexion, be- Mittlerer zogen auf einen Standard- Werkstoff Kornquerschnitt Silberspiegel mit 9,7% gerichteter Reflexion A199,99 4,22 X 103 77 0,5% Mg . 5,62 X 1o3 7912 4,22 X I04 81,`j 1,78 X 105 82,7 A199,99 7,50 X 103 80,0 1,78 X 104 81,6 1,78 X Tos 82,9 7,50 X 105 83,2
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Halbzeugen, insbesondere von Blechen, aus Aluminium und Aluminium-Legierungen, vorzugsweise aus Reinstaluminium oder homogenen Reinstaluminium-Legierungen, auf denen auf chemischem oder elektrolytischem Wege hochglänzende Oberflächen erzeugt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbzeuge nach einer geeigneten Kaltverformung einer kornvergröbernden thermischen Behandlung unterzogen werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kornvergröbernde thermische Behandlung von Halbzeugen aus Reinstaluminium oder homogenen Reinstaluminium-Legierungen bei einer Temperatur von 40o bis 6oo° und bei einer Glühbehandlungsdauer von i bis 12 Stunden erfolgt. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i und 2 auf die Herstellung solcher Teile, an denen nach dem Glühen keine Verformungen oder höchstens solche Verformungen vorgenommen werden, bei denen ein Narbigwerden der Oberfläche nicht auftritt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV5428A DE930897C (de) | 1953-02-05 | 1953-02-05 | Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Oberflaechen auf gewalzten Halbzeugen aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-Legierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV5428A DE930897C (de) | 1953-02-05 | 1953-02-05 | Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Oberflaechen auf gewalzten Halbzeugen aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-Legierungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE930897C true DE930897C (de) | 1955-07-28 |
Family
ID=7571230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV5428A Expired DE930897C (de) | 1953-02-05 | 1953-02-05 | Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Oberflaechen auf gewalzten Halbzeugen aus Reinstaluminium und homogenen Reinstaluminium-Legierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE930897C (de) |
-
1953
- 1953-02-05 DE DEV5428A patent/DE930897C/de not_active Expired
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