DE9306248U1 - Scharnier - Google Patents

Scharnier

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DE9306248U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • E05D5/14Construction of sockets or sleeves
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/10Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis
    • E05D7/1061Hinges or pivots of special construction to allow easy separation or connection of the parts at the hinge axis in a radial direction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D9/00Flaps or sleeves specially designed for making from particular material, e.g. hoop-iron, sheet metal, plastics
    • E05D9/005Flaps or sleeves specially designed for making from particular material, e.g. hoop-iron, sheet metal, plastics from plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Kodak Aktiengesellschaft
Postfach 60 03 45
7000 Stuttgart 60
JA/Co 1463
SCHARNIER
Die Erfindung betrifft ein Scharnier zur schwenkbaren Anordnung eines Bauteils an einem Träger, wobei eine am schwenkbaren Bauteil vorgesehene Scharnierachse in am Träger angeformten, von außen zugänglichen Lagerstellen mittels eines mit zwei federnden Rastarmen am Träger verrastbaren Gegenlagers gehalten und gelagert ist.
Aus der DE-OS 32 48 260 ist ein Scharnier dieser Art bekannt, bei dem zur lösbaren Schwenkverbindung zweier Teile eine Achse teilweise freiliegend an einen Teil gelagert ist, während das andere Teil eine Nut zur Aufnahme der Achse aufweist. Ein trogförmiges Verschließorgan wird über das die Achse aufnehmende Teil gestülpt, nachdem die Achse in die Nut eingelegt worden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Scharnier unter ausschließlicher Verwendung von Kunststoffteilen derart weiterzubilden, daß es in Verbindung mit schwenkbaren Bauteilen an technischen Geräten verwendbar ist und dennoch ein ästetisches Aussehen aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der schwenkbare Bauteil von einer Tür und der Träger von einem Gehäuserahmen gebildet sind, daß die Lagerstellen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, rechtwinkelig vom Gehäuserahmen abstehenden Stegen bestehen, in deren Frontflächen miteinander fluchtende U-förmige Lageraussparungen zur verdrehbaren Aufnahme der Scharnierachse ausgebildet
sind und daß die beiden Rastarme des als Stegkörper ausgebildeten Gegenlagers zwei zwischen den Stegen des Gehäuserahmens ausgebildete Durchbrüche durchgreifen und die Hinterkanten der Durchbrüche rastend hintergreifen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Tür aus Kunststoff, wobei eine Seitenfläche im Bereich der Scharnierachse eine Aussparung aufweist, an deren oberen und unteren Begrenzung nahezu kreisförmige Scheiben angeformt sind. Hierbei ist die Scharnierachse zwischen den Scheiben angeordnet und einstückig mit denselben ausgebildet.
Im einzelnen ist die Erfindung so getroffen, daß bei am Gehäuserahmen angelenkter Tür die Stege des Gehäuserahmens zwischen den Scheiben der Tür hindurchragen, daß die Außenkonturen der Scheiben teilweise an die Außenform des Stegkörpers sowie an die Außenfläche des einen Rastarms angepaßt ist und daß die Außenflächen beider Rastarme mit den Seitenflächen der Stege im wesentlichen bündig abschließen.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Es zeigen
Fig. 1 das erfindungsgemäße Scharnier in einer schaubildlichen Darstellung,
Fig. 2 das Scharnier gemäß Fig. 1 für die Anlenkung einer Tür an einem Gehäuserahmen in Vorderansicht,
Fig. 3 das Scharnier gemäß Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie I-I und
— &ogr; _
Fig. 4 das Scharnier gemäß Fig. 2 in einer Draufsicht.
An einem vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Gehäuserahmen 1 eines Behälters sind zwei im Abstand voneinander angeordnete und rechtwinkelig vom Gehäuserahmen 1 abstehende Stege 4 und 5 vorgesehen, in deren Frontflächen 4c und 5c miteinander fluchtende, von außen zugängliche U-förmige Lageraussparungen 4d und 5d zur verdrehbaren Aufnahme einer Scharnierachse 14 ausgebildet sind. Die Tiefe der U-förmigen Lageraussparungen entspricht im wesentlichen dem Durchmesser der Scharnierachse 14, die an der anzulenkenden Seitenfläche 11a einer Tür 11 angeordnet ist. Diese Seitenfläche 11a weist eine Aussparung 11b auf, an deren oberen und unteren Begrenzung nahezu kreisförmige Scheiben 12 und 13 angeformt sind, zwischen denen die Scharnierachse 14 vertikal angeordnet ist. Die Tür mitsamt den Scheiben 12 und 13 und der Scharnierachse 14 sind aus geeignetem Kunststoff hergestellt und einstückig ausgebildet. Ferner sind im Gehäuserahmen 1 zwischen den Stegen 4 und 5 der Lagerstelle zwei Durchbrüche 2 und 3 ausgebildet, deren Höhe dem Abstand der Stege 4 und 5 entspricht. Mit 6 ist ein Gegenlager bezeichnet, das aus einem Stegkörper 7 mit zwei federnden Rastarmen 8 und 9 gebildet ist.
Mit dem Anbringen der Tür 11 an den Gehäuserahmen 1 wird die Scharnierachse 14 von außen in die U-förmigen Lageraussparungen 4d und 5d eingeführt. Die Stege 4 und 5 ragen dann durch die Aussparung 11b in der Seitenfläche 11a der Tür 11 hindurch, wobei die kreisförmige Scheibe 12 oberhalb des Stegs 4 und die kreisförmige Scheibe 13 unterhalb des Stegs 5 zu liegen kommen. Dies ist insbesondere auch aus der Fig. 2 ersichtlich, die einen Gehäuserahmen 1 eines größeren Behälters mit mindestens zwei Scharnieren zur schwenkbaren Anordnung einer Tür 11 aufzeigt.
Anschließend wird das Gegenlager 6 aufgesteckt. Die am Stegkörper 7 ausgebildeten Rastarme 8 und 9 sind nur so breit,
daß sie problemlos zwischen den Stegen 4 und 5 sowie durch die Durchbrüche 2 und 3 im Gehäuserahmen 1 hindurchgeschoben werden können, wobei die Rastnasen 8a und 9a der Rastarme 8 und 9 die Hinterkanten 2a und 3a der Durchbrüche 2 und 3 rastend hintergreifen.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich ist, liegt der Stegkörper 7 mit seiner den Stegen 4 und 5 zugekehrten Wandungsfläche 7a an den Stirnflächen 4c und 5c der Stege an und tangiert gleichzeitig die Scharnierachse 14. Dadurch wird diese in einer scharniergerechten Position gehalten. Die Tiefe jeder U-förmigen Lageraussparung 4d und 5d, die im wesentlichen dem Durchmesser der Scharnierachse 14 entspricht, und der Formschluß der an der Scharnierachse 14 tangierenden Wandungsfläche 7a des Stegkörpers 7 ergeben eine Scharnierlagerung in der gewünschten spielarmen Genauigkeit.
Der Stegkörper 7 des Gegenlagers 6 ist lediglich so lang, daß er mit der oben liegenden trapezförmigen Längsflache des Stegs 4 und mit der unten liegenden trapezförmigen Längsfläche des Stegs 5 im wesentlichen bündig abschließt (Fig. 1 und 2).
Ferner sind die Außenkonturen 12a und 13a der Scheiben 12 und 13 teilweise an die Außenform 7b des Stegkörpers 7 sowie an die Außenfläche 9b des einen Rastarms 9 angepaßt, während die Außenflächen 8b und 9b beider Rastarme 8 und 9 mit den Seitenflächen 4a und 4b des oberen Stegs 4 und mit den Seitenflächen 5a und 5b des unteren Stegs 5 auch in diesen Bereichen im wesentlichen bündig abschließen (Fig. 1 und 4).
Durch diese Ausgestaltung des Scharniers ergibt sich eine geschlossene Lagerstelle mit einem formschönen Aussehen. Es ist ferner eine problemlose Montage und Demontage möglich und es besteht eine sichere Verbindung zwischen einem Träger und einem schwenkbar angeordneten Bauteil.

Claims (3)

Schutzansprüche
1. Scharnier zur schwenkbaren Anordnung eines Bauteils an einem Träger oder dergl., wobei eine am schwenkbaren Bauteil vorgesehene Scharnierachse in am Träger angeformten, von außen zugänglichen Lagerstellen mittels eines mit zwei federnden Rastarmen am Träger verrastbaren Gegenlagers gehalten und gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Bauteil von einer Tür (11) und der Träger von einem Gehäuserahmen (1) gebildet sind, daß die Lagerstellen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, rechtwinkelig vom Gehäuserahmen (1) abstehenden Stegen (4, 5) bestehen, in deren Frontflächen (4c, 5c) miteinander fluchtende U-förmige Lageraussparungen (4d, 5d) zur verdrehbaren Aufnahme der Scharnierachse (14) ausgebildet sind und daß die beiden Rastarme (8, 9) des als Stegkörper (7) ausgebildeten Gegenlagers zwei zwischen den Stegen (4, 5) des Gehäuserahmens ausgebildete Durchbrüche (2, 3) durchgreifen und die Hinterkanten (2a, 3a) der Durchbrüche (2, 3) rastend hintergreifen.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (11) aus Kunststoff besteht, daß ihre Seitenfläche (11a) im Bereich der Scharnierachse (14) eine Aussparung (lib) aufweist, an deren oberen und unteren Begrenzung nahezu kreisförmige Scheiben (12, 13) angeformt sind und daß die Scharnierachse (14) zwischen den Scheiben (12, 13) angeordnet und einstückig mit denselben ausgebildet ist.
3. Scharnier nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei am Gehäuserahmen (1) angelenkter Tür (11) die Stege (4, 5) des Gehäuserahmens (1) zwischen den Scheiben (12, 13) der Tür (11) hindurchragen, daß
die Außenkonturen (12a, 13a) der Scheiben (12, 13) teilweise an die Außenfonn (7b) des Stegkörpers (7) sowie an die Außenfläche (9b) des einen Rastarms (9) angepaßt ist und daß die Außenflächen (8b, 9b) beider Rastanne (8, 9) mit den Seitenflächen (4a, 4b; 5a, 5b) der Stege im wesentlichen bündig abschließen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0690192A3 (de) * 1994-06-27 1996-06-19 Gretsch Unitas Gmbh Wendeflügellager
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EP1657390A2 (de) 2004-11-13 2006-05-17 Roto Frank Ag Fenster, Tür oder dergleichen mit einem Schwenklager

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