DE916147C - Einrichtung zum Stapeln von Kartontafeln und aehnlichen Materialien - Google Patents

Einrichtung zum Stapeln von Kartontafeln und aehnlichen Materialien

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DE916147C DEM3271A DEM0003271A DE916147C DE 916147 C DE916147 C DE 916147C DE M3271 A DEM3271 A DE M3271A DE M0003271 A DEM0003271 A DE M0003271A DE 916147 C DE916147 C DE 916147C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/17Nature of material
    • B65H2701/176Cardboard

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung zum Stapeln von Kartontafeln und ähnlichen Materialien Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen, die zur automatischen Stapelung von Hartpapier, Karton, Papierstoft u. dgl. Materialien in Bogen. fiorm dienen, wobei dieselben gewöhnlich mittels einer Fördereinrichtung von einem normalerweise mit umlaufenden Messern ausgeführten Querschneider her zugeführt werden, welcher die Bogen von einer fortlaufenden Bahn in Querrichtung abtrennt. Diese automatischen Stapeleinrichtungen, die am treffendsten mit der Bezeichnung Stapler belegt werden, enthalten Zuführungsrollen, -riemen oder ähnliche Einnchtungen, mit deren Hilfe die Bogen von der genannten Fördereinrichtung abgenommen und sodann in Stapelform abgelegt werden, wobei diese Zuliefereinrichtung und der dazugehörige Teil der Fördereinrichtung gleichzeitig fortschreitend angehoben werden bzw. die Stapelunterlage fortschreitend in dem Maße gesenkt wird, in welchem die Ilöhe des Bogenstapels zunimmt, so daß jeder Bogen von oben auf den Stapel aufgelegt wird; ferner sind entsprechende Führungen vorgesehen, mit deren Hilfe die einwandfreie Bildung des Stapels in senkrechter Richtung erreicht wird. Um das Wegnehmen von Bogenstapeln ohne Unterbrechung des Stapelvorganges zu ermöglichen, wurden früher Zwischenunterlagen verwendet, die während des Auflegens der Bogen auf den Stapel zwischen dieselben eingeschoben werden, so daß es möglich ist, die unterhalb der Zwischenunterlage liegenden Bogen herauszunehmen, wonach die Zwischenunterlage gesenkt und herausgezogen wird. Solche Zwischenunterlagen bestanden aus einer Reihe horizontal in Richtung der Bogenbewegung liegender Stäbe, die so angebracht waren, daß sie in horizontaler Richtung in den Stapelraum eingeführt bzw. aus demselben herausgezogen werden konnten, oder sie bestanden aus einem Querprofil, an welchem teleskop artig einziehbare Stäbe angebracht sind, die sich in der gleichen Weise bewegen; eine solche Zwischenunterlage ist in der Regel so angebracht, daß sie zusammen mit den die Zulieferung der Bogen zum Stapel ausführenden Einrichtungen in senkrechter Richtung verschiebbar ist.
  • Weiterhin sind Stapelapparate für Bogen bekannt, blei weichen eine zeitweilige Auflage für die gestapelten Bogen in Form biegsamer Elemente vorgesehen ist, die auf eine Windeeinrichtung aufgespult werden können, um zu ermöglichen, daß die bereits gestapelten Bogen entfernt werden können.
  • Bei einer bekannten Stapelvorrichtung dieser Art bestehen die biegsamen Elemente in vor- und zurüdkziehbaren Bändern, Tüchern üd. dgl., die um eine am Stapler drehbar befestigte Spule gewunden sind, und die in Richtung des Bogenauswurfes mit höherer Geschwindigkeit so abgewickelt werden, daß ihre abgewinkelten Trümmer eine Zwischenauflage für die ausgeworfenen Bogen bilden. Diese Art des Ausfahrens hat jedoch den Nachteil, daß beim Absetzen des sioh auf der Zwischen auflage bildenden Stapels auf einen daruntergeschobenen Wagen die infolge des Stapelgewichts wesenthche Reibung zwischen der zeitweiligen Auflage und der Unterseite des untersten Bogens des Stapels beim Zurückziehen, d. h. Wiederaufspulen der die Zwisehenauflage bildenden Bänder zu einer Beschädigung des untersten Stapelbogens führt.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden, indem die drehbare Aufwindevorrichtung nicht fest am Maschinenrahmen angeordnet ist, sondern so angebracht ist, daß sie in horizontaler Richtung unter die zwecks Aufstapelung zugeführten Bogen ausgefahren werden kann, so daß die auf diese Weise gebildete Zwischenlage in bezug auf die daraufliegenden Bogen feststehend ist, während die biegsamen Auflegemittel (zumeist Bänder, Seile, Drahtseile od. dgl.) von der Aufwindevorrichtung während der Verschiebung der letzteren in oder aus der die Unterlage bietenden Lage ab- bzw. aufgespult werden.
  • Nach seinem der weiteren Erfindungsmerkmale sind in einem gewissen Abstand zueinander liegende Bauelemente zur Zwischenabstützung des biegsamen Elementes zwischen seinem Festpunkt und der Aufwindevorrichtung angebracht, wobei diese Zwischenabstützelemente unterhalb des biegsamen Elements und quer zu diesem liegen und horizontal in der Richtung der Verlängerung des gestreckten biegsamen Elementes in bestimmten Abständen zueinander verschoben werden können.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die biegsamen, als Zwischenunterlage für die Bogen dienenden Elemente mit ihren inneren Enden an einem vertikal verschiebbaren Rahmen befestigt, auf welchen die die Bogenzufuhr zum Stapel ausführende Vorrichtung angebracht ist; die Bogen werden dabei von einem gleichfalls verschiebbaren bzw. sich in verschiedene Neigungen einstellenden Förderer abgenommen: Die biegsamen Elemente werden bei dieser bevorzugten Ausführung auf einer umlaufenden Spindel, Trommel oder anderen Winde einrichtung aufgespult, die innerhallb von Führungen, die von dem vertikal verschiebbaren Rahmen gehalten werden, horizontal beweglich ist; ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe die Aufwindevorrichtung entlang ihren Führungen bewegt wird und gleichzeitig die biegsamen Elemente auf- bzw. abgewickelt werden, wodurch die letzteren gespannt gehalten werden und unter bzw. zwischen die zur Aufstapelung zugelieferten Bogen eingeführt bzw. unter denselben herausgezogen werden können. Die Führungen, in welchen die bewegliche Aufwindevorrichtung läuft, können außerdem als Gleitbahn für quer liegende Bauelemente ausgebildet sein, beispiels weise für Stäbe, die so angeordnet sind, daß sie, wenn die biegsamen Elemente, Dlrahtseile odrdgl. ausgestreckt und gespannt sind, als ZwischenabSstützun,gen für diese dienen. Bei der vorgenannten bevorzugten Ausführung sind Querleisten so angeordnet, daß sie in Längsrichtung in bestimmten Abständen vonernander so unter den abgerollten und gespannten Drahtseilen od. dgl. zu liegen kommen, daß sie dieselben abstützen und daß sie, wenn die Aufwindevorrichtung zurückbewegt wird, hinter dieselbe zurückgeschoben werden. Zur Einstellung der Abstände der genannten Leisten im ausgefahrenen Zustand können entsprechende Zw ischenglieder vorgesehen sein, während die Verschiebung der Aufwindevorrichtung in bekannter Weise mit Hilfe eines Zahnstangentriebes erfolgen kann. Die Verschiebung und gleichzeitige Drehung der Aufwindevorrichtung kann in irgendeiner geeigneten Weise entweder von Hand oder mechanisch erfolgen. So kann die Aufwindevorrichtung beispielsweise ein von einer in dasselbe eingreifenden endlosen Gallschen Kette angetriebenes Kettenrad enthalten, welches seinerseits mit dem vorgenannten Zahnstangentrieb zusammenwirkt, so daß durch Bewegung der Kette die Aufwindevorrichtung gleichzeitig gedreht und verfahren wird. Die Aufwind -vorrichtung kann in einer Spindiel oder Trommel bestehen, auf deren Oberfläche eine Vielzahl von in bestimmten Abständen zueinander liegenden schraubenförmigen Nuten angebracht sind, wobei jeder Nutensatz so beschaffen ist, daß derselbe eines der biegsamen Drahtseile tod. dgl. beim Auf- bzw.
  • Abwickeln desselben aufnimmt, so daß der seitliche Abstand derselben voneinander stets gleichgehalten wird. In Abänderung dessen können zur Aufrechterhaltung der geforderten Abstände natü rlich auch andere Einrichtungen, wie z. B. Führungsflansche, vorgesehen sein.
  • Die Erfindung wird am besten durch die Be trachtung des folgenden, in den Zeichnungen dargestellten Beispiels verständlich, in welchem Fig. I einen Seitenriß einer ,erfindungsgembißen Stapeleinrichtung, Fig. 2 eine Dlraufsicht auf die Einrichtung und Fig. 3 einen Teilaufrill eines Teiles der Einriclltung im Schnitt, in größerem Maßstab als die beiden vorhergehenden Figuren, zeigt.
  • Die Erfindung wird nun beispielsweise in ihrer Anwendung auf eine automatische Stapeleinrich tung bzw. einen Stapler bekannter Bauart beschrieben, der Führungen enthält, in welchen lein Rahmen vertikal verschiebbar ist, der seinerseits an einer Seite des Endes eines sich in verschiedene Neigungen einstellenden, die Bogen zuführenden Förderers trägt bzw. mit einem solchen zusammen gebaut ist und der außerdem eine Einrichtung enthält, mit deren Hilfe die Zufuhr der Bogen auf den Stapel erfolgt. Solche Zuführvorrichtungen können umlaufende Rollen oder endlose Förderbänder, vorzugsweise aus nachgiebigem Material, enthalten, zwischen welche die Bogen eingeschoben werden, bzw. sie können aus umlaufenden Rollen in Verbindung mit endlosen Bändern bestehen, wobei die Anordnung jeweils so ist, daß die von dem Förderer angelieferten Bogen zwischen den Zuführungsvorrichtungen eingeklemmt und sodann auf den Stapel niedergelegt werden. Dler vorgenannte Rahmen trägt außerdem eine Querplatte oder ein Querbrett in geeignetem Abstand von der Bogenzuführungseinrichtung, die dazu dient, die Vorwärtsbewegttng der Bogen abzustoppen und die einwandfreie Bildung des Stapels in vertikaler Richtung zu gewährleisten.
  • Außerdem sind seitliche Führungsplatten für die seitliche Führung bei dier Stapelbildung vorgesehen; darüber hinaus kann eine Anzahl solcher Platten in bestimmten Abständen innerhalb der Bahnbreite der Einrichtung für den Fall vorgesehen sein, daß eine Mehrzahl oder Reihe von Bogen nebieneinander angeliefert wird. Außerdem können Vorrichtungen vorgesehen sein, mit deren Hilfe die Führungsplatten in Vibration versetzt bzw. gerüttelt werden, um ein sauberes Aufstapeln zu gewährleisten. Die vorgenannte Rahmenkonstruktion wird mit Hilfe von hydraulischen oder anderen Einrichtungen mit fortschreitender Stapelung fortlaufend angehoben, so daß die Bogen nacheinander auf dem Stapel abgelegt werden.
  • Bei einer Anwendungsmöglichkeit der Erfindung, welche dieselbe beispielsweise in Anwendung auf ein Stapelgerät herkömmlicher Bauart, wie ein solches bereits oben beschrieben wurde, erläutert, ist eine lotrechte hohle Säulenkonstruktion I mit Seitrenteilien 2 und einem Oberteil 3 vorgesehen, die mit vier lotrechten Führungsschienen 4 ausgerüstet ist, auf welchen an einem vertikal beweglichen Rahmen 6 angnkrachte Laufrollen 5 laufen. Eine Seite der genannten Rahmenkonstruktion hält ein Ende eines kippbaren, die Bogen anliefernden Förderers, dessen Hauptrahmenteile 7 mit der genannten Rahmenkonstruktion 6 unter Zwischenschaltung eines Gelenkhebelpaares 8 verbunden sind. Der Förderer ist mit Förderbändern 9 üblicher Ausführung und oberen Zuführungsbändern 10 zur Zulieferung der Bogen versehen, die zwischen den beiden Bandsätzen antransportiert werden. Die Förderbänder 9 laufen um eine Rolle I I, die drehbar an dem Rahmen 6 angebracht ist. Die Zuführungsbänder Io laufen um eine Rolle 12, die von Lagerböcken 13 an den Förderbandrahmenteilen 7 gehalten wird.
  • Die Bogen, welche von den Bändern g ausgeworfen werden, laufen über einen feststehenden Tisch 14; ihre Anlieferung wird mittels eines endlosen Bandes 15 vorgenommen, welches von Rollen I6 und I7 gehalten wird, deren letzter eine Leitrolle ist, die von einem Querglied 18 auf dem Rahmen 6 gehalten wird. Dlas endlose Band 15 wirkt mit der Förderbandrolle II und einer unteren Zuführungsrolle 19 zusammen. Die Anordnung wirkt so, daß die von dem Förderer zugeführten Bogen zwischen die endlosen Bänder 15 und die Rollen 11 und 19 eingeklemmt und sodann auf den Stapel abgelegt werden.
  • Der Antrieb dieser Rollen erfolgt über eine endlose Gallsche Kette 20, die um mit den Rollen 11, 16 und 19 verbundene Kettenräder gelegt ist und die mittels eines geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotors angetrieben wird. Der Rahmen 6 hält außerdem eine Querplatte bzw. ein Querbrett 21 in einem entsprechenden Abstand von der die Zuführung der Papierbogen bewirkenden Einrichtung, welches dazu dient, die Verwärtsbewegung der Bogen abzustoppen und die Bildung des Stapels in senkrechter Richtung sicherzustellen.
  • Die Platte 21 liegt zwischen Köpfen 22, denen jeder von oberen und unteren, am Rahmen 6 befestigten horizontalen Stangen 23, 24 gehalten wird. Die Innenkante des Bogenstapels wird mittels einer Querplatte 25 ausgerichtet, die eine Rüttel- bzw.
  • S'ohwingbewegung ausführen kann, um ein sauberes Aufstapleln zu gewährleisten. Dieser Vorgang wird dadurch erzielt, daß die Platte 25 auf einem horiaontal verschiebbaren Querprofil 26 gehalten wird, an welchem eine Schubstange 27 (oder ein Paar solcher Stangen) befestigt ist, die in einem Fiihrungshals 28 gleitet und in Längsrichtung mittels eines Exzenters 29 auf der Welle 30, die in irgendeiner geeigneten Weise angetrieben werden kann, hin und her bewegt werden kann. Seitliche Führungsplatten können ebenfalls vorgesehen sein, mit deren Hilfe der Stapel seitlich geführt wird; außierdem können innerhalb der vollen Bahnbreite der Einrichtung mehrere solcher Führungsplatten vorgesehen sein, mit deren Hilfe eine Mehrzahl von Bogen bzw. Bogenreihen, die nebeneinander zugeführt werden, während des Stapelns in ihren jeweiligen Lagen gehalten werden. Eine solche Zwischenplatte ist bei 31 gezeigt; dieselbe wird von einer Stütze 32 gehalten, die an einem Querglied 33 des Rahmens 6 aufgehängt ist. Ferner können Vorrichtungen vorgesehen sein, mit denen Hilfe diese Führungsplatten ebenfalls in eine Vibrationsbewegung bzw. Rüttelbewegung versetzt werden, wodurch ein sauberes Aufstapeln gewährleistet wird, jedoch sind diese Einrichtungen nicht dargestellt, da dieselben allgemein bekannt sind. Dse Rahmenkonstruktion 6 ist so ausgebildet, daß dieselbe mit Hilfe von hydraulischen oder anderen Einrichtungen mit fortschreitendem Aufstapeln fortlaufend angehoben wird, so daß die Bogen hintereinander auf den Stapel abgelegt werden. Zu diesem Zweck ist eine Welle 34 drehbar in dem Säulenoberteil 3 angebracht, die an jeder Seite je ein Kettenrad 35 hält. Ketten 36, die an einem Ende an Auslegern 37 des Rahmenteiles 6 befestigt sind, laufen über die Kettenräder 35 und stehen mit denselben im Eingriff, während die Ketten an der anderen Seite unter vertikal beweglichen Kettenrädern38 durchlaufen und am Säulenoberteil bei 39 eingehängt sind. Dias vertikal bewegliche Kettenrad 38 einer Seite ist mit einher Kolbenstange 40 eines festen hydraulischen Zylinders 41 verbunden. Die Anordnung ist so, daß die Flüssigkeit zu der jeweils wirksamen Seite des hydraulischen Kolbens Zutritt hat und gleichzeitig an der anderen Seite entleert wird, wodurch die Rahmenkonstruktion 6 nach Wunsch innerhalb der Säule I angehoben bzw. besenkt werden kann.
  • Erfindungsgemäß ruht eine umlaufende Aufspultrommel bzw. Winde 42 in Lagern 43, die von Köpfen 44 gehalten werden, die ihrerseits verschiebbar längs der vorerwähnten, mit dem vertikal verschiebbaren Rahmenteil 6 verbundenen Führungsstangen 23, 24 angeordnet sind. Diie Aufspultrommel 42 liegt in verhältnismäßig geringem Abstand unterhalb der Ebene, in welcher die Bogen zur Stapelung eingeliefert werden, wobei die Trommelachse rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der ankommenden Bogen liegt. Die Oberfläche der Trommel 42 ist mit einer Mehrzahl von schraubenförmigen Nuten versehen; eine Anzahl von Drahtseilen oder anderen biegsamen Elementen 45 ist mit ihren Enden in entsprechenden Abständen über die Länge der Tromm'el verteilt und an derselben entsprechend befestigt, so daß sie durch die Drehung der Trommel aufgespult werden. Dlie anderen Enden der Drahtseile sind bei 46 an einem Querprofil 47 des Rahmenteiles 6 befestigt, wobei die Drahtseile so liegen, daß sie von der Oberkante der Trommel ablaufen.
  • Die Führungsstangen 23, 24 und die Gleitköpfe 44 liegen so, daß die letzteren durch Aufwinden der Dirahtseile auf die Trommel in die Konstruktion 6 hinein- und unter den aufgestapelten Bogen herausgezogen werden; diese Trommelstellung ist in Fig. 3 dargestellt. Zur Verschiebung der Trommel längs ihrer Führungen und zur gleichzeitigen Drehung derselben, so daß die Drahtseile während des Aufspulens bzw. Abspulens gespannt gehalten werden, ist ein besonderer Antrieb vorgesehen. Die für diesen Zweck vorgeschene Einrichtung besteht aus einem Kettenrad 48 auf der Trommelwelle, welches im Eingriff mit einer endlosen Kette 49 steht, die um ein Kettenrad 50 im Kopf 22 und um Kettenräder 51, 52, 53 auf der vertikal beweglichen Rahmenkonstruktion 6 gelegt ist, so daß die Kette immer im Eingriff mit dem Trommelkettenrad steht.
  • Die Trommeiwelle trägt außerdem Zahnräder, die mit Zahastangen 54 zusammenarbeiten, die sich auf der Unterseite der unteren Führungsstangen 24 befinden. Die Kette wird von einem geeigneten Motor angetrieben, der an der vertikal beweglichen Konstruktnon 6 angebracht ist und der eines der vorgenannten Kettenräder antreibt. In Fig. 2 ist zu diesem Zweck ein bei 55 angegebener Motor vorgesehen. Die Anordnung ist so, daß durch Drehung eines der festen Kettenräder die Trommel durch den Eingriff ihres Zahnrades in die Zahnstange 54 verschoben und gleichzeitig in der entsprechenden Dlrehrichtung gedreht wird. Die unteren FüJhrungsstangen 24 stellen außerdem eine Gleitbahn für eine Anzahl von Gleitschuhen bzw. Auslegern 56 dar, die durch L-förmige Querprofile 57 miteinander verbunden sind, deren Oberkanten die Unterseiten der Drahtseile 45 so berühren, daß sie dieselben unmittelbar unterstützen. Dliese Stäbe sind so angebracht, daß sie, wenn d;ie Aufspultrommel in den vertikal beweglichen Rahmen 6 hineingezogen wird, wie in Fig. 3 dargestellt, alle zusammen hinter die Au£spultrommel zurückgleiten. Ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, die durch Zwischenglieder 58 gebildet wird, die durch Öffnungen in den Querprofilen 57 hindurchragen und Köpfe 59 haben; sie dient zum lierausziehen der Profile, wenn die Trommel entlang ihren Führungen nach außen bewegt wird, so daß die Profile unter den ausgefahrenen Drahtseilen in gewissen Abständen bestimmte Lagen zueinander einnehmen, um denselben unmittelbar als Auflage zu dienen, wobei die Stäbe im rechten Winkel zu den Drahtseilen verlaufen; diese Anordnung ist in Fig. 1 und 2 dargestellt.
  • Die Anordnung wirkt so, daß während des Stapelvorganges die Windetrommel mit den darauf aufgewundenen Dirahtseilen und den Zwischenunterstützungsstäben in zurückgezogener Lage auf dem vertikal beweglichen Rahmenteil 6 verbleibt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn der Stapel eine solche Höhe annimmt, daß die Entfernung eines Teiles d'er aufgestapelten Bogen notwendig wird, wird die Windetrommel, wie beschrieben, durch Betätigung der endlosen Kette 49 nach außen bewegt.
  • Die Trommel und die hinter derselben sich ausspannenden Drahtseile nehmen die Bogen während der Zulieferung auf und bilden so eine Zwischenunterlage, auf welcher die Bogen nunmehr aufgestapelt werden. D'ie Trommel ist in Fig. I und 2 in einer Zwischenlage dargestellt. Die Profile 57 werden ebenfalls, wie vorher beschrieben, mittels der Zwischenglieder 58 zurückgezogen und bilden so eine Zwischenauflage fur die Dlrahtseile. Der unter der Zwischenunterlage befindliche Bogenstapel wird sodann weggienommen, wonach der vertikal verschiebbare Rahmen 6 auf Fußbodenebene bzw. auf die Höhe der Plattform oder des Gestells herabgelassen wird, auf welchem der neue Stapel aufgeschichtet werden soll. Die Zwischenunterlage wird sodann durch Auf rinden der Kabel nach innen zurückgezogen, so daß die in der Zwischenzeit auf derselben aufgestapelten Bogen nunmehr auf den Fußboden bzw. die betreffende Plattform zu liegen kommen und das normale Aufstapeln fortgesetzt werden kann; dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß sowohl während des Ausfahrens als auch während des Zurückziehens der Zwischenunterlage die von den Drahtseilen od. dgl. gebildete Auflagefläche derselben stets in bezug auf die daraufliegenden Bogen feststeht und infolgedessen kein Verziehen derselben möglich bzw. keine Tendenz zur Verschiebung der aufgestapelten Bogen vorhanden ist.
  • Die Erfindung stellt also eine verbesserte Zwischenunterlage für automatische Bogenstapeleinrich- tungen dar, die in Verbindung mit irgendeiner herkömmlichen Bauart von Förder- und Schneidleinrichtungen arbeiten. Die Erfindung wirkt sich besonder vorteilhaft aus, wenn sie in Verbindung mit einer kontinuierlich arbeitenden Pappe- bzw. Kartonmaschine arbeitet, da es unter solchen Betriebsbedingungen nicht nötig ist, den Arbeitsgang der Kartenmaschine zu unterbrechen. Die Erfindung kann beim Aufstapeln von Pappebogen jeder Art, beispielsweise Karton- oder Papierstoffplatten, aber auch anderen Materialien mit gleichen Eigenschaften, einschließlich Papier u. dgl., Anwendung finden, vorausgesetzt, daß dieselben die erforderliche Steifheit besitzen. Während die Erfindung in Verbindung mit Stapieleinriohtungen einer Bauart besohrieben wurde, bei welcher die die Bogen zuliefernden Einriohtungen mit zunehmender Stapelhöhe fortschreitend angehoben werden, kann dieselbe auch in anderen Ausführungsarten solcher Einrichtungen Anwendung finden, bei welchen die Ebene der Bogenzulleferung stationär ist und die Stützfläche bzw. der Tisch, auf welchem die Bogen aufgestapelt werden, fortlaufend gesenkt wird. Bei einer solchen Anordnung würden die Bogenzwischenunterlegen an dem festen Rahmen angesetzt, der die die Bogen zuliefernden Einrichtungen enthält.
  • PATENTANspsocHE: 1. Einrichtung zum Stapeln von Kartontafeln und ähnlichen Materialien, in weicher die Bogen zeitweise tragende Unterlagen vorgesehen sind, die von einer drehbaren Aufwindevorrichtung gebildet werden, auf welcher langgestreckte biegsame Auflagemittel, wie Bänder, Drahtseile ed. dgl., die an einiem Ende liest eingehängt sind, aufgewunden werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Aufwindevorrichtung (42) in horizontaler Richtung unter die zwedkLs Aufstapelung zugeführten Bogen ausgefahren werden kann, so daß die auf diese Weise dageibotene Unterlage in bezug auf die daraufliegenden Bogen feststehend ist, während die biegsamen Auflagemittel (45) von der Aufwindevorrichtung (42) während der Verschiebung der letzteren in oder aus der die Unterlage bietenden Lage ab- bzw. aufgespult werden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in gewissen Abständen zueinander angebrachte Einrichtungen (57) als Zwischenaufllage für die biegsamen Elemente (45) zwischen ihrer Einhängung (46) und der Aufwindeviorrichtung (42) enthält, wobei die genannten Zwischenauflagen (57) quer unter den biegsamen Elementen (45) liegen und in horizontaler Richtung so verschiebbar sind, dadi sie in gewissen Abständen voneinander auf die gestreckte Länge der biegsamen Elemente (45) verteilt zu liegen kommen.
    3. Einrichtung nach einem der vorgenannten Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen, die Bogen während des Stapelns tragenden Elemente (45) mit ihren inneren inden (46) an einem in vertikaler Richtung beweglichen Rahmen (6), der die Vorrichtung (15, r6, 17, 19) zur Zuführung jeder Bogen auf den Stapel enthält und der die Bogen von ,einem gleichfalls verschiebbaren oder kippbaren Förderer (7, 9, 10, II, 12, 13) empfängt, eingehängt sind, daß die biegsamen auf der drehbaren Spindel, Trommel oder anderen Aufwindevorrichtung (42) aufgespulten Elemente (45) ihrerseits ebenfalls horizontal verschieblich in Führungen (23, 24) liegen, die auf der vertikal verschieblichen Konstruktion (6) ruhen, und daß Vorrichtungen (49, 50, 5I, 52, 53, 54, 55) vorgesehen sind, mit denen Hilfe die Aufwindevorrichtung (42) entlang den Führungen (23, 24) verschoben wird und gleichzeitig die biegsamen Elemente (45) auf derselben auf- bzw. abgewunden werden, so daß die letzteren gespannt gehalten und entsprechend unter die zwecks Stapelung aufgelieferten Bogen untergeschoben bzw. wieder herausgezogen werden können.
    4. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenglieder (58, 59) vorgesehen sind, mit deren Hilfe die Abstände der Zwischenaiiflage (57) voneinander in ausgezogenem Zustand hergestellt werden.
    5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwindevorrichtung (42) mit Hilfe eines Zahnstangentriebes (54) verschiebbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwindevorrichtung (42) mit Hilfe einer endlosen Gallschen Kette (49) betätigt wird.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 34 194, 342 773.
DEM3271A 1949-05-11 1950-05-11 Einrichtung zum Stapeln von Kartontafeln und aehnlichen Materialien Expired DE916147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1241693B (de) * 1962-04-28 1967-06-01 Deritend Eng Co Vorrichtung zum Stapeln von Papierboegen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE34194C (de) * F. R. BAKER in Birmingham, England Verschlufs an Handschuhen und ähnlichen Gegenständen
DE342773C (de) * 1920-05-12 1921-10-24 Gerald Strecker Vorrichtung fuer Papierschneidemaschinen zum Aufstapeln der zugeschnittenen Papierbogen auf Wagen

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