DE914503C - Schaltung zur Kopplung von Verstaerkerroehren untereinander und mit einem Mikrofon - Google Patents

Schaltung zur Kopplung von Verstaerkerroehren untereinander und mit einem Mikrofon

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DE914503C
DE914503C DEK5104D DEK0005104D DE914503C DE 914503 C DE914503 C DE 914503C DE K5104 D DEK5104 D DE K5104D DE K0005104 D DEK0005104 D DE K0005104D DE 914503 C DE914503 C DE 914503C
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DE
Germany
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tube
coupling
microphone
tubes
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Expired
Application number
DEK5104D
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English (en)
Inventor
Ernst Hack
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Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
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Publication date
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Publication of DE914503C publication Critical patent/DE914503C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Schaltung zur Kopplung von Verstärkerröhren untereinander und mit einem Mikrofon Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungen zur Kopplung von Verstärkerröhren untereinander und zur Ankopplung eines Mikrofons an eine Verstärkerröhre. Sie hat den Zweck, derartige Schaltungen in ihrem Aufbau zu vereinfachen, so daß ein geringerer Aufwand an technischen Mitteln erforderlich ist, und mit diesen technischen Mitteln nach Möglichkeit noch die Wirkung zu verbessern. Dementsprechend wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Kopplungswiderstand der einen Verstärkerröhre oder des Mikrofons mit der Anode der nachfolgenden Röhre direkt oder mit anderen Worten nicht mit der Gleichstromquelle zu verbinden. Diese Schaltung kann gleichzeitig in mehreren Stufen angewendet werden, also beispielsweise bei der Ankopplung eines Mikrofons an die erste Röhre und bei der Kopplung der ersten Röhre mit der zweiten. Die Kopplung zwischen dem Mikrofon und der ersten Röhre wird vorteilhaft so bemessen, daß nur unterhalb der Hörfrequenz eine Gegenr kopplung entsteht; dagegen ist es möglich, die Kopplung zwischen zwei Röhren so zu bemessen, daß für den Hörbereich eine starke Gegenkopplung an der zweiten Röhre vorhanden ist. Der Kopplungswiderstand zwischen zwei Röhren kann auch als Spannungsteiler für die Verbindung mit dem Kopplungswiderstand des Mikrofons oder einer vorhergehenden Röhre ausgebildet sein. Ferner ist es unter Umständen zweckmäßig, den Kopplungswiderstand zwischen zwei Röhren so zu bemessen, daß das vorgeschaltete Mikrofon die erforderliche Vorspannung ohne weiteren Aufwand erhält. Wegen des geringen Aufwandes an Schaltmitteln kann die Schaltung besonders vorteilhaft bei Zweikanalverstärkern verwendet werden.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Fig. i bis 6 beispielsweise erläutert. Fig. i zeigt die Kopplung eines Kondensatormikrofons mit der nachfolgenden ersten Röhre. Die Membran NI ist über den Kopplungskondensator C1 mit dem Gitter der Röhre R1 verbunden. Die Kapsel K liegt an der Kathode. Die Anode ist über den Kopplungswiderstand W1 mit der Membran verbunden, und die Anodengleichspannung sowie die Kapselvorspannung werden über den Widerstand W2 zugeführt, während die Wechselspannung zwischen den Punkten a und b abgenommen wird. Der Widerstand W3 ist der übliche Gitterableitwiderstand, während W4 zur Erzeugung der Gittervorspannung dient. Der Kopplungswiderstand W1 liegt also direkt an der Anode der Röhre RV Mit dieser Kopplung kann, erreicht werden, daß nur unterhalb einer bestimmten Hörfrequenz, z. B. unterhalb der untersten Grenze der Hörfrequenz, die z. B. bei 40 Hz liegen kann, eine Gegenkopplung auftritt. Diese Gegenkopplung bewirkt dann ein Abschneiden der tiefsten Frequenzen, die nicht mehr übertragen werden sollen und auf diese Weise auch keinen schädlichen Einfluß mehr ausüben können. Da die Gegenkopplung bei gegebenen elektrischen Größen mit der Verstärkung steigt, kann der Kopplungswiderstand um so kleiner werden, je kleiner die Anodenwechselspannung ist; seine maximale Größe ist gegeben bzw. begrenzt durch den Isolationswiderstand der Mikrofonkapsel und deren Anschlußelemente. Um den Kopplungswiderstand klein zu machen, kann die Anodenwechselspannung der Röhre R1 vermindert werden, z. B. durch einen kleinen Außenwiderstand für diese Röhre. Dieses Ziel ist aber auch noch auf andere Weise zu erreichen, wie weiter unten noch näher beschrieben wird. Praktisch brauchbare Werte wurden mit einem Kopplungswiderstand von ioo Megohm erreicht.
  • Fig.2 zeigt die Kopplung zwischen zwei Verstärkerröhren R1 und R2. Analog wie bei der Schaltung in Fig. i liegt auch hier der Kopplungswiderstand W5 der Röhre R1 direkt an der Anode der Röhre R2, wobei die Anodenspannungen über den Widerstand W2 zugeführt werden und die Anodenwechselspannung wiederum an den Klammern a und b abgenmomen wird. Bei dieser Schaltung wird die Verstärkung der Röhre R1 nicht wesentlich beeinflußt; die Anodenwechselspannung wird durch die Gegenkopplung von der Röhre R2 aus herabgesetzt um einen Faktor, der durch das Verhältnis des Innenwiderstandes der Röhre R1 zum Kopplungswiderstand WS bestimmt ist. Diese Widerstände bilden also einen Spannungsteiler und bestimmen auch den Gegenkopplungsgrad für die zweite Röhre. Bei geeigneter Bemessung kann erreicht werden, daß diese Gegenkopplung annähernd iooo/oig wird, so daß die Röhre R2 mit kleinem Abschlußwiderstand betrieben werden kann. Der Kopplungswiderstand WS kann beispielsweise einen Wert von ioo Kiloohm und der Widerstand WZ von 2 Kiloohm haben. Die übrigen Schaltmittel können in üblicher Weise ausgebildet sein, insbesondere bezüglich des Kopplungskondensators C2 und des Gitterableitwiderstandes W8.
  • Die bei, der Schaltung nach Fig. 2 auftretende Verminderung der Wechselamplitude in der Röhre R1 kann in Verbindung mit einer Schaltung nach Fig.i vorteilhaft ausgenutzt werden, da dort eine Herabsetzung der Anodenwechselspannung in der Röhre R1, wie bereits an Hand der Fig. i beschrieben, zweckmäßig ist. Dementsprechend ist also eine Kombination zwischen den Schaltungen nach Fig. i und 2 besonders nützlich, und eine solche Schaltung ist in Fig. 3 dargestellt. Die einzelnen Schaltelemente sind hierbei wie bei den vorhergehenden Figuren bezeichnet, so daß diese Schaltung auf Grund der vorhergehenden Darlegungen ohne weiteres verstanden werden kann.
  • Eine Abwandlung der Schaltung nach Fig.3 zeigt Fig. q.. Der Widerstand W1 ist über den Abgriff S mit dem Widerstand W5 verbunden. Dieser Abgriff kann auf einen neutralen Punkt eingestellt werden, d. h. auf jenen Punkt, bei dem keine Gegenkopplung auftritt. In den übrigen Teilen entspricht diese Schaltung der Fig. 3.
  • Der in Fig. q. zum Ausdruck kommende Gedanke der variablen Ankopplung kann auch dann verwendet werden, wenn an Stelle eines Mikrofons eine Vorröhre anzukoppeln ist. Hierfür zeigt Fig. 5 ein Beispiel. Es handelt sich dabei um die Röhre R., deren Anode über den Widerstand Wo und den Abgriff S mit dem Widerstand W5 variabel gekoppelt ist. In diesem Falle kann der Abgriff S nicht nur auf einen neutralen Punkt eingestellt werden, sondern auch dazu dienen, den Grad der Gegenkopplung einzustellen. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, den Abgriff S bei. Verwendung einer Mehrgitterröhre für die Röhre R, mit dem Schirmgitter zu verbinden. Die übrigen Schaltelemente sind in Fig. 5 wie in den vorhergehenden Figuren bezeichnet, bei deren Beschreibung die Funktionen der wesentlichen Schaltelemente bereits behandelt sind, so daß es sich hier erübrigt, noch einmal darauf einzugehen.
  • Fig.6 zeigt den Erfindungsgedanken bei einer Zweikanalschaltung für die Stereoaufnahme. Für die Aufnahme ist ein Kondensatormikrofon vorgesehen, welches zwei Membranen M1 und Mi sowie eine gemeinsame Gegenelektrode G besitzt. Die Membran M1 arbeitet ,auf den Kanal I und die Membran M1' auf den Kanal II. Die beiden Membranen sind in gleicher Weise an die ersten Röhren angekoppelt, wie es in Fig. i dargestellt ist. Dementsprechend wurden auch die analogen Bezugszeichen gewählt, und zwar für den Kanal I dieselben wie in Fig. i"un-d für den Kanal II wurden dieselben Bezugszeichen außerdemmoch rmit einem Index in Form eines Striches versehen. Die gemeinsame Gegenelektrode G liegt in beiden Kanälen an der Kathode. Bei dieser Anordnung wird das Mikrofon zur Erzeugung der gewünschten Stereowirkung so gegenüber der Szene aufgestellt, daß die Membranflächen ungefähr senkrecht zur Szene liegen. An Stelle des hier beschriebenen und dargestellten Doppelmikrofons können für die StereoKaufnahmen natürlich auch getrennte Mikrofone Verwendung finden, die dann jeweils in analoger Weise angeschlossen werden. In den beiden Kanälen können natürlich auch die Schaltungen nach den Fig.2 bis 5 in analoger Weise Verwendung finden. Es gibt natürlich auch noch andere Zweikanalübertragungen, bei, denen die vorher beschriebenen Schaltungen angewendet werden können, z. B. bei der frequenzgeteilten Aufzeichnung bzw. Wiedergabe von Tönen. Die für Stereo vorgesehene Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß bei dem geringen Bedarf an Schaltmitteln auch der Raumbedarf sehr gering ist, so daß die mit den Verstärkerröhren verbundenen Mikrofone eine kleine Einheit bilden, die unauffällig in der Aufnahmeszene untergebracht werden kann, was besonders bei Tonbildaufnahmen vorteilhaft ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Kopplung von Verstärkerröhren untereinander und mit einem Mikrofon, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungswiderstand der ersten Röhre und bzw. oder der des Mikrofons direkt an die Anode der jeweils nachfolgenden Röhre herangeführt und nicht unmittelbar mit der Gleichstromquelle verbunden ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen dem Mikrofon und der Röhre so bemessen ist, daß eine Gegenkopplung nur unterhalb der Hörfrequenzen entsteht.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen zwei Röhren so bemessen ist, daß für den Hörbereich eine starke Gegenkopplung an der zweiten Röhre vorhanden ist.
  4. 4. Schaltung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankopplungswiderstand des Mikrofons direkt an die Anode der ersten Röhre angeschlossen und der Kopplungswiderstand dieser Röhre mit einer zweiten direkt mit der Anode der zweiten Röhre verbunden ist.
  5. 5. Schaltung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungswiderstand zwischen zwei Röhren als Spannungsteiler für die Verbindung mit dem Kopplungswiderstand eines Mikrofons oder einer vorhergehenden Röhre ausgebildet ist.
  6. 6. Schaltung nach einem der Amsprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall am Kopplungswiderstand zwischen den beiden Röhren so bemessen ist, daß das vorgeschaltete Mikrofon die erforderliche Vorspannung erhält.
  7. 7. Die Verwendung der in einem der vorhergehenden Ansprüche vorgesehenen Schaltung für die Zweikanalübertragung, z. B. für Stereozwecke, wobei vorzugsweise Kondensatormikrofone, z. B. in: Form eines Doppelmikrofons, verwendet werden. Angezogene Druckschriften: H. P i t s ch, »Lehrbuch der Funkempfangstechnik« 1948, S. 7o9, Abb.8o2a; Hatschek und Wigand, »Niederfrequenzverstärker« 1933, S. i3o, Abb. ioi; »Funk« 1938, S.430, 1940, S.244 (Abb.6), 190, S.368 (Abb.«i).
DEK5104D 1943-06-11 1943-06-11 Schaltung zur Kopplung von Verstaerkerroehren untereinander und mit einem Mikrofon Expired DE914503C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148597B (de) * 1960-10-20 1963-05-16 Georg Neumann Lab Fuer Elektro Verstaerkerschaltung fuer kapazitive Mikrophone

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DE1148597B (de) * 1960-10-20 1963-05-16 Georg Neumann Lab Fuer Elektro Verstaerkerschaltung fuer kapazitive Mikrophone

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