DE911807C - Flugzeugsteuerung mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Bewegung einer primaeren Ruderflaeche - Google Patents

Flugzeugsteuerung mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Bewegung einer primaeren Ruderflaeche

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DE911807C
DE911807C DES31670A DES0031670A DE911807C DE 911807 C DE911807 C DE 911807C DE S31670 A DES31670 A DE S31670A DE S0031670 A DES0031670 A DE S0031670A DE 911807 C DE911807 C DE 911807C
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DE
Germany
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aircraft
rudder surface
rudder
movement
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DES31670A
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English (en)
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Richard Stanton Brannin
George Frederick Jude
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Unisys Corp
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Sperry Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/0055Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements
    • G05D1/0066Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements for limitation of acceleration or stress

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Flugzeugsteuerung mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Bewegung einer primären Ruderfläche Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen, um dieBewegungsgeschwindigkeit einesFlugzeuges um seine Hauptachsen zu begrenzen und dadurch übermäßige Beanspruchungen des Flugzeuggerippes zu verhindern.
  • Bai einem bekannten System werden die Grenzen der Höhensteuerbewegung so eingestellt, da.ß nur die Änderungen der Fluggeschwindigkeit gegenüber der Luft berücksichtigt sind. Dabei wird die Einstellung der Grenzen des Höhensteuerausschlages notwendigerweise im Hinblick auf die während des Fluges mögliche Achterlage des Schwerpunktes vorgenommen, weil Höhensteuerbewegungen aus der Trimmlage keine übermäßigen Beanspruchungen hervorrufen, wenn der Schwerpunkt vorn liegt: Wenn jedoch die Höhensteuerbewegung danach begrenzt wird, daß übermäßige Beanspruchungen bei achtern liegendem Schwerpunkt vermieden werden, würden die bei vorn liegendem Schwerpunkt erreichbaren Belastungsfaktoren unnötig herabgesetzt werden, wodurch der zulässige Bereich der Manövrierfähigkeit des Flugzeuges in erheblichem Maße verringert würde.
  • Das Ausmaß, in welchem ein Ruder eines Flugzeuges aus der neutralen oder Stramlinienstellung ausgeschlagen werden kann, ahne das Flugzeug übermäßigen mechanischen Beanspruchungen auszusetzen, welche zu einer Beschädigung des Flugzeuges führen können:, ist von der Fluggeschwindigkeit (gegenüber der Luft) und der Schwerpunktsluge des Flugzeuges in bezug auf die Achse abhängig, um welche: das Ruder die Bewegung hervorruft.
  • Gemäß derErfindung wird dieFlugzeugsteuerung mit einer Einrichtung ausgestattet, um die Bewegung einer primären Ruderfläche (Höhen:ruder, Seiten- oder Querruder) zu begrenzen, wobei die Einstellgrenzen von, dem Ausschlag einer sekundären Ruderfläche abhängen, die mit der primären Rud rfläche verbunden ist und deren. Ausschlag eine Funktion: der Fluggeschwindigkeit und/oder der Schwerpunktslage des Flugzeuges ist.
  • Die Winkeleinstellung dieser Trimmklappe oder Stabilisierungsfläche ist eine Funktion: der Fluggeschwindigkeit und der Schwerpunktslage des Flugzeuges .in bezug auf diejenige Flugzeugachse, um welche die Flugzeugbewegung durch die Ruderfläche und die mit dieser verbundene Stabilisierungs- oder Trimmklappe gesteuert wird. Es. sind daher Einrichtungen vorgesehen, welche entsprechend den Verstellungen einer Trimmklappe oder Stabilisierungsfläche aus ihrer neutralen oder Stromlinienstellung wirksam werden, um das Ausmaß zu begrenzen, bis zu welchem eine zugehörige Ruderfläche betätigt werden. kann, wobei diese Begrenzeng sowohl von der Fluggeschwindigkeit (gegenüber der Luft) als auch von der Schwerpunktslage des Flugzeuges abhängig ist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung.
  • Fig. i ist eine schematische Darstellung mit Schaltbild einer Flugzeugsteuerung gemäß der Erfindung; Fig. 2 veranschaulicht Einzelheiten der Fig. i ; Fig. 3 zeigt eine Kurvendarstellung, auf welche in der Beschreibung zur Erläuterung der Erfindung Bezug genommen wird; Fig.4 ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung; Fig. 5 ist eine schematische Darstellung mit Schaltbild und veranschaulicht ein zusätzliches Merkmal, welches bei der Steuerung nach Fig. i Anwendung finden kann.
  • Die Erfindung ist anwendbar, um dem Ausschlag irgendeiner Ruderfläche eines Flugzeuges Beschränkungen aufzuerlegen, woben eine zugehörige Trimmklappe oder Stabilisierungsfläche benutzt wird. Beispielsweise kann die Erfindung bei dem Höhenruder, Seiten-, Querruder od. dgl. bei Flugzeugen Anwendung finden. Die Erfindung wird in Anwendung bei der Steuerung des Höhenruders und der zugehörigen Trimmklappe eines mit einem automatischen Piloten ausgerüsteten Flugzeuges beschrieben.
  • Mit primäre Ruderfläche soll eine Ruderfläche, z. B. ein Höhenruder od. dgl., bezeichnet werden, während mit sekundäre Ruderfläche: eine zugehörige Fläche, wie z. B. eine Trimmklappe od. dgl., gemeint ist.
  • Ein Teil eines von Hand oder automatisch gesteuerten Flugzeuges ist bei io in Fig. i gezeigt. Mit i i und 12 ist das Höhenruder bzw. e:ineTrimm-1 klappe bezeichnet. Die Bewegung des Flugzeuges um seine Ouerachse wird durch die Ruderflächen i z und 12 gesteuert. Diese Ruderflächen können durch einen automatischen Piloten oder ein übliches von Hand bedientes Seilzuggestänge oder durch beides betätigt werden. In Fig. i ist die von Hand zu bedienende Steuereinrichtung schematisch durch den Block 13 angedeutet, und sie ist mit den Ruderflächen i i und 12 durch Seile verbunden-Der automatische Pilot umfaßt einen Kreiselhorizont 14 mit e=inem Rotorgehäuse 15, welches in einem Kardanring 16 universal gelagert ist. Die Drehzapfen, durch welche der Ring 16 in einem (nicht dargestellten) .Gehäuse gelagert ist, stellen die Hauptachse des universal gelagerten Gehäuses 15 parallel oder zusammenfallend mit der Längsachse des Flugzeuges ein. Die Nebenachse des Gehäuses 15 ist senkrecht zu der Hauptachse gelagert und liegt quer zum Flugzeug. Die durch den Kreiselhorizont 14 gelieferte Bezugsgröße für die Längsneigung des Flugzeuges wird durch die Lage des Gehäuses 15 um seine: Nebenachse bestimmt. Ein auf dieser Nebenachse angebrachter geeigneter Geber 17 liefert ein Signal, welches ein Maß für die Abweichung des Flugzeuges von einer bestimmten Steigungslage darstellt. Der Geber 17 besteht aus einem gewickelten Rotor 18, der auf einer Verlängerung des Drehzapfens des Gehäuses 15 befestigt ist, und aus einem gewickelten. Stator i9, der an, dem Ring 16 befestigt ist. Der Rotor 18 wird nach einer im folgenden beschriebenen Schaltung aus einer Wechselstromquelle 2o gespeist.
  • Der Ausgang des Gebers 17 führt zu einem Servoverstärker 21 für das Höhenruder. In dem Eingangskreis des Verstärkers 21 liegt ein Potentiometer 22, dessen Schleifkontakt von Hand mittels eines Knopfes 23 eingestellt werden kann. Der i I-wpf 23 wird von dem Pilot so eingestellt, daß dasFlugzeug durch dieTätigkeit des automatischen Piloten steigt oder niedergeht. Dem Verstärker 21 wird eine weitere Eingangsgröße aus einem die Verschiebung des Höhenruders messenden Geber 24 i zugeführt, dessen gewickelter Rotor auf der Ausgangswelle der Höhensteuerung für das Höhenruder i i angeordnet ist. Die Leitung 25 verbindet das eine Ende des Stators des Gebers 17 mit dem Verstärker 21, während die Leitung 27 das andere i Ende des Gebers 17 mit dem Mittelabgriff des Potentiometers 22 verbindet. Leitungen 26 verbinden den Stator des Gebers 24 mit dem Verstärker 21. Der Schleifkontakt des Potentiometers 22 ist durch die Leitung 28 mit der einen Klemme des i Servoverstärkers 21 verbunden..
  • Ein selbstverriegelndes Relais 29 mit Druckknöpfen für Auslösung und Einstellen ist in Reihe mit Begrenzungsschaltern 32, 33 geschaltet, um die Erregung von Kupplungen auf den, Abtriehswellen i der Servomotoren für Höhenruder und Trimmklappe zu überwachen. Wenn also der Flugzeugfülirer den automatischen Piloten einschalten will, schließt er das Relais 29, welches sich selbsttätig verriegelt, und, wenn ein Grenzzustand erreicht i; wird, welcher das öffnen des einen oder anderen Begrenzungsschalters bcw irkt, öffnet dieses Relais, wodurch der automatische Pilot unwirksam gemacht wird. Die Leitungen 30 und 31 verbinden die Stromquelle 2o mit den Gebern. 17 und 24, dem Verstärker 21 und Potentiometer 22. Die Sehalter 32 und 33 liegen in Reihe in dem Stromkreis, durch welchen der automatische Pilot außer Betrieb gesetzt wird.
  • Der Ausgang des Verstärkers 21 führt zu einem Ward-Leonard-Motor-Generator-Aggregat über Leitungen 34, 35, die mit der Feldwicklung des Gleichstromgenerators 36 verbunden sind. Der Ankerkreis dieses Generators speist den Anker eines Servomotors 37 über Leitungen 38, 39. Die. Feldwicklung des Servomotors 37 wird über Leitungen 41, 42 aus einer Batterie 4o gespeist. DerGenerator 36 wird durch einen mit konstanter Drehzahl laufenden Motor 43 angetrieben, welcher aus der Quelle 40 gespeist wird. Der Servomotor 37 ist durch die Welle 44, Trommel 45 und den Seilzug 46 mit dem Höhenruder i i verbunden. Der ServomOtOr 37 versetzt die Welle 44 entsprechend dem an dem Verstärker 21 zugeführten WechseIstromsignal in Umdrehung. Das aus dem Geber 24 entnommene Rückführungssigna.1 wird in den Verstärker 21 in Opposition zu dem Eingangssignal zugeführt, das von dem Geber 17 oder Potentiometer 22 kommt.
  • Die Trimmklappe 12 wird durch einen Servomotor 47 über eine Welle 48, Trommel 49 und einen Seilzug 5o verstellt. Die Feldwicklung des Servomotors 47 ist parallel an die Leitungen 38, 39 des Ankerkreises des Servomotors 37 über Leitungen 51, 52 angeschlossen. Der Anker des Servomotors 47 wird aus einer Batterie 53 konstant erregt. Eine zweite Feldwicklung dient zur Dämpfung und Begrenzung der Arbeitsgeschwindigkeit des Servomotors 47. Ein Reihenwiderstand ist vorgesehen, um den Ankerstrom des Servomotors 47 im weseDtlichen konstant zu halten.
  • Der Servomotor 37 für das Höhenruder i i und der Servomotor 47 für die Trimmklappe 12 werden beide durch dasselbe Korrektionssignal betätigt. Die Steuerung ist jedoch so abgestimmt, daß der Servomotor 37 arbeitet, um kurzzeitig vorübergehende Fehler zu korrigieren, wie sie z. B. durch wechselnde Böen verursacht werden, und da,ß der Servomotor 47 arbeitet, um bleibende oder langdauernde Fehler zu korrigieren, wie sie durch eine dauernde Verschiebung in der Belastung des Flugzeuges hervorgebracht werden können. Die Ansprechcharakteristik der Steuerung für den Servomotor 47 ist langsamer als diejenige des Motors 37.
  • Elektromagnetische Kupplungen 8 und 9 verbinden den Servomotor 37 mit der Ruderfläche i i bzw. den Servomotor 47 mit der Ruderfläche 12, wenn das Relais 29 geschlossen ist; die Einschaltung der Kupplungen aus den Leitungen 30, 31 wird, wie dargestellt, durch die Schalter 32, 33 und das Relais 29 überwacht. Bei geöffnetem Relais 29 sind die Ruderflächen i i und 12 durch die betreffenden Kupplungen von dem Servomotor 37 bzw. 47 abgeschaltet, so daß der automatische Pilot unwirksam gemacht ist.
  • Gemäß der Erfindung wird der zulässige Bereich, in welchem das Höhenruder aus einer neutralen oder Stromlinienstellung verschoben werden kann, gemäß der Trimmstellung des Höhenruders bei geradem, unbeschleunigten Flug eingestellt. Die letztere Stellung ist abhängig von der Schwerpunktslage und der Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges.
  • Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, in welcher die Ordinaten die positiven und negativen, d. h. die Abwärts- und Aufwärtsausschläge des Höhenruders aus einer neutralen Stellung wiedergeben. Wenn diese Ausschläge aus einer Trimmstellung gemessen werden, d. 'h. aus einer Stellung, in welcher keine Belastung auf den Steuerknüppel einwirkt, um einen geraden und ebenen Flug aufrechtzuerhalten, dann werden die konvergierenden Linien 55, 56 in bezug auf die Abszissen unsymmetrisch liegen. Die Abszissen der gezeichneten Kurven stellen den positiven und negativen, d. h. den dem aufsteigenden und absteigenden Flugzeug entsprechenden Ausschlagwinkel der Trimmklappe aus der dem Punkt 54 entsprechenden Stellung dar. Die Linien 55, 56 geben den größten Ausschlag der Höhenruderfläche i i wieder. Die Linien 57, 58 bezeichnen den besonderen Bereich der Höhenruderausschlaggrenzen, welcher für ein bestimmtes Flugzeug zugelassen ist und einen Sicherheitsfaktor berücksichtigt, bevor die Abschalteinrichtung betätigt wird. In Fig. 3 bewegt sich der Punkt 54 nach rechts, wenn der Schwerpunkt sich in dem Flugzeug weiter nach achtern bewegt und/oder wenn die Fluggeschwindigkeit zunimmt. Hingegen bewegt sich der Punkt 54 nach links, wenn der Schwerpunkt sich nach vorwärts verschiebt und/oder wenn die Fluggeschwindigkeit abnimmt. Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, daß der Bereich des zugelassenen Höhenruderausschlages abnimmt bzw. zunimmt, wenn der Punkt 54 sich nach rechts bzw. links verschiebt.
  • Die Bewegungen der Ruderflächen i i und 12 werden durch die Welle 44, Trommel 45 und den Seilzug 46 bzw. die Welle 48, Trommel 49, den Seilzug 5o gemessen. Diese Messungen werden durch zwei mechanische Differentialgetriebe 59 und 6o kombiniert. Das Eingängszahnrad 61 für das Differential 59 und das Eingangszahnrad 62 für das Differential 6o bewegen sich zusammen in derselben Drehrichtung bei einer bestimmten. Be-,vegung der Ruderfläche, i i. Das Eingangszahnrad 63 für das Differential 59 und das Eingangszahnrad 64 für das Differential 6o bewegen sich zusammen in der entgegengesetzten Drehrichtung bei einer bestimmten Bewegung der Ruderfläche 12. Zu dem Differential 59 gehört ein Nocken 65 mit einern Vorsprung 66 (Fig. 2), welcher ein Steuerglied 67 betätigt, um den Schalter 32 zu öffnen und den automatischen Piloten unwirksam zu machen. Zu dem Differential 6o gehört ein Nocken 68 mit einem Vorsprung 69, welcher ein Steuerglied 70 betätigt, um den Schalter 33 zu öffnen. Die relativen Bewegungen der Ausgangsglieder der Differentiale sind in Fig. 2 veranschaulicht. Die Ausgangsbewegung des Differentials 59 ist die Summe der positiven Bewegung der primären Ruderfläche und der negativen. Bewegung der sekundären Ruderfläche. Die: Ausgangsbewegung des Differentials 6o ist die Summe- der negativen Bewegung der primären Ruderfläche und der positiven Bewegung der. sekundären. Ruderfläche. Für eine bestimmte Sehwerpunktslage und Fluggeschwindigkeit begrenzt die den Schalter 32 betätigende Nackensteuerung den Höhenruderausschlag auf den Bereich rechts von dem Punkt 54 in Fig. 3. Der Schalter 33 begrenzt den Höhenruderausschlag auf den Bereich links von dem Punkt 54 in Fig. 3.
  • Punkt 54 in Fig. 3 ändert seine Lage in Abhängigkeit von der Fluggeschwindigkeit und/oder der Scbwerpunktslage des Flugzeuges. Bei einem achtern liegenden Schwerpunkt und. hoher Fluggeschwindigkeit muß, um das Flugzeug in. geradem Flug zu halten, die Trimmklappe negativ (Flugzeugspitze abwärts) eingestellt werden,. um das Höhenruder positiv zu machen. Wie in Fig. 3 gezeigt, wird der zugelassene Bewegungsbereich des Höhenruders unter solchen Umständen eingeschränkt. In ähnlicher Weise wird, wenn der Schwerpunkt vorn liegt und die Fluggeschwindigkeit geringer ist, der zugelassene Bewegungsbereich des Höhenruders vergrößert. Die Getriebeübersetzungen zwischen den Ruderflächen ii und 12 und den Differentialen 59 bzw. 6o werden so gewählt, da,ß die für ein bestimmtes Flugzeug geeignete Regelung erzielt wird.
  • Bei der in Fig. q. gezeigten Ausführungsform um-Eaßt die Ausschalteinrichtung einen einzigen, normalerweise geschlossenen Ein-Aus-Schalter 71 an Stelle der Schalter 32 und 33. Bei dieser Anordnung kann das hervorstehende Betätigungselement für den Schalter die abgeschrägte Kante einer feststehenden Nockenfläche in einem feststehenden Nockenblock 72 berühren. Die vorgesehene Nockenfläche hat die Gestalt der Linien 57, 58 in Fig. 3, welche die Grenzen des Höhenrud.erausschla.ges festlegen. Das den Schalter betätigende Element 73 iffnet den Schalter 71 nur bei Berührung mit der a.bgeschrägten Fläche des festen Nockens. Ein Vor-@prung 75, welcher von: dem Schalterkörper 71 her--orsteht, verschiebt das Betätigungselement 73 des Schalters 71 in bezug auf die N:TOcke:nflächen 74 des Blockes 72. Die Lage des Vorsprunges 75 wird Lurch die veränderlichen Eingangsfaktoren der iombinationse:inrichtung bestimmt, von denen der ine sich durch den vertikal bewegenden Schieber 6 ergibt, welcher über ein Zahnstangengetriebe an der Welle LW. des Höhe:nruderantriebes anetrieben wird. Der andere Eingangsfaktor ergibt ich durch den horizontal beweglichen Schieber 77, ,#elcher von der Trimmklappenwelle 4.8 über ein ;ahnstangengetriebe und ein untersetzendes Ge--iebe angetrieben wird.
  • Der Schieber 76 hat einen horizontalen Schlitz, i welchen der Vorsprung 75 eingreift; der Schieber 77 hat einen vertikalen Schlitz, in welchen ebenfalls der Vorsprung - 75 eingreift. Beide Schieber kombinieren die Bewegungen der Ruderflächen ii und 12, um die relative Stellung des Betätigungselementes 73 und der begrenzenden Nockenfläche 74 festzulegen. Bei der in. Fig, q. gezeigten Lage der Teile sind die Grenzen des Höhenruderweges durch die; Punkte auf der Nockenfläche 74. bestimmt. Bewegungen des Höhenruders innerhalb dieser Grenzen, entsprechend der vertikalen Bewegung des Vorsprunges 75 in, dem Schlitz des Schiebers 77, werden zugelassen, ohne den automatischen Piloten, auszuschalten. Wenn sich die Stellung des horizontalen Schiebers 77 ändert, wird auch der zugelassene Betätigungsbereich des Höhenruders automatisch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und der Schwerpunktslage des Flugzeuges verstellt.
  • Fig. 5 zeigt ein Anzeigegerät, welches mit oder ohne automatischem Piloten benutzt werden kann. Das Anzeigegerät 78 kann ein übliches Gleichstromgalvanometer sein, welches aus einer die Impedanz 79 und zwei Potentiometer ßo, 81 umfassenden Brückenanordnung gespeist wird. Die Brücke wird aus einer Batterie 82 mit Strom versorgt. Der Schleifkontakt 83 des Potentiameters 8o wird durch die Welle 85 eingestellt, die von dem Ausgang des Differentials 59 (Fig. i) angetrieben wird. Der Schleifkontakt 84 des Potentiometers 81 wird durch die Welle 86 eingestellt, welche von dem Ausgang des Differentials 6o angetrieben wird. Die Skala des Anzeigegerätes 78 kann in Prozenten des zulässigen Höhenruderausschlages geeicht werden. Durch Beobachtung des Anzeigegerätes kann sich dann der Flugzeugführer vergewissern, bis zu welchem Ausmaß die Betätigung des Höhenruders zulässig ist, wenn, das Flugzeug durch die Handsteuereinrichtung 13 von Hand gesteuert wird. Die Ablesung des Zeigerausschlages an der Skala entspricht dem, was sich ergeben würde, wenn der Flugzeugführer in der Lage wäre, die Stellung des Vorsprunges 75 in bezug auf die Nockenflächen 7.4 in Fig. .4 zu beobachten..

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flugzeugsteuerung mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Bewegung einer primären Ruderfläche (Höhen-, Seiten- oder Ouerruder), dadurch .gekennzeichnet, daß die Einstellung der Begrenzung von der Größe des Ausschlages einer sekundären Ruderfläche abhängig ist, die der primären Ruderfläche zugeordnet ist und deren Ausschlag von der Fluggeschwindigkeit (gegenübel' der Luft) und/oder Schwerpunktslage des Flugzeuges abhängt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Schalter, welche bewegt «-erden, um die Einstellgrenzen zu ändern, wenn die sekundäre Ruderfläche bewegt wird, und welche betätigt werden, wenn die primäre Ruderfläche die Einstellgrenzen erreicht.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i oder 2, da- j durch gekennzeichnet, daß die eine Einste:llgrenze proportional zu der Summe und die andere Einstellgrenze. proportional zu der Differenz der Ausschläge der primären und der sekundären Ruderfläche ist.
  4. Steuerung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Einstellgrenzen zugelassene Bewegung der primären Ruderfläche proportional zu dem Ausschlag der sekundären Ruderfläche ist.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch i oder z, gekennzeichnet durch einen Schalter, welcher zur Änderung der Einstellgrenzen in einer Richtung in Abhängigkeit von dem Ausschlag der sekundären Ruderfläche und in einer anderen Richtung in Abhängigkeit von dem Ausschlag der primären Ruderfläche. bewegt und betätigt wird, wenn die primäre Ruderfläche die Einstellgrenzen erreicht.
DES31670A 1951-12-29 1952-12-30 Flugzeugsteuerung mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Bewegung einer primaeren Ruderflaeche Expired DE911807C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111027B (de) * 1955-07-29 1961-07-13 Sperry Gyroscope Co Ltd Sicherheitseinrichtung in Flugregelanlagen zur Ausschaltung gefaehrlicher Steuerruderausschlaege
DE1217215B (de) * 1957-05-02 1966-05-18 Sperry Gyroscope Co Ltd Selbsttaetige Sicherheitsvorrichtung in Flugzeugsteueranlagen

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