DE911012C - Vorrichtung zum innigen Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit Fluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum innigen Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit FluessigkeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D3/16—Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. MAI 1954
K 8160 IVb 112 e
mit Flüssigkeiten
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum innigen Inberührungbringen von Gasen oder
Dämpfen mit Flüssigkeiten, wie sie beispielsweise zum Fraktionieren von Kohlenwasserstoffen, zum
Abscheiden von Benzin oder Benzol aus Gasen, zum Waschen von Gasen, zur Naphthadestillation
oder als Rückflußkondensatoren Verwendung finden.
Es ist bei Vorrichtungen der vorgenannten Art bekannt, eine Anzahl nebeneinander und in einer
Reihe von Böden übereinander angeordneter Behandlungsabschnitte vorzusehen, die kaskadenförmige,
flüssigkeitsverteilende Elemente und Fallgefäße zur Überführung von Flüssigkeit von einem
zu dem nächstunteren Boden enthalten.
Erfindungsgemäß hat sich nun gezeigt, daß durch besondere Ausgestaltung der Fallgefäße sowie
durch eine neuartige Anordnung und Ausbildung der Ablenkmittel die Wirkungsweise der bekannten
Vorrichtungen verbessert werden kann mit dem Ergebnis, daß in der Vorrichtung größere Flüssigkeitsmengen
behandelt werden können als bei den in bekannter Weise ausgebildeten Vorrichtungen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Fallgefäße so ausgebildet sind, daß
sie sich nach unten zu verjüngen, so daß sie einen weiten Einlaß und einen engen Auslaß besitzen.
Hierdurch wird der in den Fallgefäßen abwärts strömenden und an deren Unterseite austretenden
Flüssigkeit eine größere Geschwindigkeit erteilt,
wodurch eine innigere Berührung mit den aufsteigenden Gasen oder Dämpfen erreicht wird.
Am Auslaß der Fallgefäße wird ernndungsgemäß zweckmäßig eine gebogene Ablenkplatte angeordnet,
die die Flüssigkeit in eine überwiegend horizontale Richtung ablenkt, und ferner eine mit
Löchern versehene und aufwärts gebogene Stoßplatte, gegen die die abgelenkte Flüssigkeit geschleudert
wird. Um die Gase oder Dämpfe in ίο innige Berührung mit der aus den Öffnungen der
gelochten Stoßplatte austretenden Flüssigkeit zu bringen, kann erfindungsgeniäß unterhalb der gelochten
Stoßplatte eine ungelochte, nach unten gebogene zweite Lenkplatte angeordnet werden.
Die Zeichnung zeigt teilweise schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgeniäß ausgebildeten
Vorrichtung zum Inberührungbringen von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten.
Fig. ι ist ein schematischer senkrechter Schnitt
durch die Vorrichtung;
Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 der Fig. ι;
Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch einen Abschnitt der in
Fig. 2 dargestellten Vorrichtung längs der Linie 3-3. der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch ein Fallgefäß und dessen
Bodem-erschluß;
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die bevorzugte Ausführungsform des unteren Teiles eines Fallgefäßes.
Die Vorrichtung besteht aus einem senkrecht aufgestellten Gehäuse 12 von beliebigem Querschnitt,
vorzugsweise aus einem senkrecht stehenden Zylinder oder Turm, in dem die verschiedenen
Teile der Vorrichtung untergebracht sind.
In dem Gehäuse sind eine Anzahl in einer Reihe von Böden übereinander angeordneter Flüssigkeits-Dampf-Behandlungsabschnitte
angebracht, von denen vorzugsweise drei in jedem Boden parallel zueinander liegen. Es versteht sich, daß 6 bis
8 Sätze dieser übereinanderliegenden Abschnitte Verwendung finden können. Da sie im wesentlichen
alle gleich sind, sind nur zwei von ihnen und ihre entsprechenden Verschlußwannen in Fig. 1 dargestellt.
Der oberste, als Ganzes mit A bezeichnete Boden enthält drei im wesentlichen gleiche Behandlungsabschnitte.
Sie ruhen auf einer kreisförmigen Platte 13. die auf einer oder mehreren Leisten 14 aufliegt,
die beispielsweise durch Schweißung mit der Innen- \vand des Gehäuses 12 verbunden sind. Der Einfachheit
halber "wird von diesen drei Abschnitten nur einer, nämlich der in der Zeichnung links
liegende, beschrieben. Er besteht in der vorliegenden Ausführungsform aus vier Kaskadenräumen
15, 16, 17 und 18, die von dem Auslaß eines Fallgefäßes
19 gespeist werden, das Flüssigkeit von öo einem darüberliegenden, nicht dargestellten Boden
dem Raum 15 zuführt. Im Raum 15 sind eine nach
oben gebogene gelochte Stoßplatte 20 und eine abwärts gebogene ungelochte Ablenkplatte 21 an-■
gebracht. Die aus dem Fallgefäß 19 abwärts fließende Flüssigkeit wird gegen die gelochte Platte
20 gerichtet, geht durch dieselbe hindurch und spritzt an der linken Seite derselben nach außen,
wobei sie auch abwärts über die Ablenkplatte 21 fällt. Die durch punktierte Pfeile angedeuteten aufwärts
steigenden Dämpfe strömen unterhalb der Bodenplatte 13 zu der Ablenkplatte 21 und werden
durch diese nach unten abgelenkt, so daß sie einen gewundenen Weg um die Ablenkplatte 21 verfolgen
und dann aufwärts gehen, wie es die weiteren punktierten Pfeile anzeigen. Die Flüssigkeit, die
sich durch die Öffnungen der Stoßplatte 20 ergießt, trifft daher auf die aufsteigenden Dämpfe und
kommt mit ihnen in innige Berührung. Wenn große Flüssigkeitsmengen verwendet werden, reichen die
Öffnungen in der Stoßplatte 20 für den Durchtritt nicht aus, und es wird Flüssigkeit über die obere
Kante der Stoßplatte 20 überfließen.
Die Teilung der abwärts fließenden Flüssigkeit in feine Ströme, die gegen mit Löchern 25 versehene,
senkrecht angeordnete Platten 24 gerichtet sind, hat in der Flüssigkeit und dem Dampf die
Bildung eines Schaumes zur Folge, der quer durch die Vorrichtung fließt. Falls der Flüssigkeit gestattet
würde, unmittelbar in die Tröge 23 zu fließen, würde sie dieselben verstopfen, so· daß go
der Druckabfall erhöht und mehr Dampf in die anderen Tröge gedruckt wird, wodurch die Aufnahme-
oder Leistungsfähigkeit der Vorrichtung verringert werden würde.
Da auch der untere Teil der senkrechten Platten 24 gelocht ist, geht ein. Teil der Flüssigkeit auch
durch die darin befindlichen Löcher hindurch und fällt nach unten in den nächst unteren Kaskadentrog
23, um dort mit dem einströmenden Dampf in genau der gleichen bereits beschriebenen Weise in
Berührung zu kommen, wahrend ein anderer Teil der Flüssigkeit durch die Löcher 25 einer zweiten
senkrechten Lochplatte 24 hindurchgeht.
Der Vorgang wiederholt sich dann, indem die Flüssigkeit zum Teil in den untersten Kaskadentrog
23 fällt und zum anderen Teil gegen eine weitere senkrechte Platte 24 stößt, die gleichfalls mit
Löchern 25 versehen ist. Anschließend fällt die Flüssigkeit in das Fallgefäß 19, das oben ganz weit
ist, aber nach dem unteren Ende hin fortschreitend schmäler wird, so daß das Auslaßende 26 viel enger
ist. Daher wird die Flüssigkeit, die sonst nur frei fallen würde, auf einen engeren Querschnitt beschränkt,
so daß sie durch eine unmittelbar an dem Boden des Fallgefäßes 19 befestigte, nach innen gebogene
Ablenkplatte 27 mit erheblicher Kraft in vorwiegend horizontaler Richtung gegen die gelochte
Stoßplatte 20 des nächstunteren Behandlungsabschnittes gelenkt wird.
Der weite Querschnitt am oberen Ende des Fallgehäuses 19 ermöglicht es, daß soviel Dampf
als möglich sich von der Flüssigkeit trennt und nach oben strömt. Dadurch, daß das Fallgefäß 19
sich nach unten verengt, werden diejenigen Dämpfe, die noch nicht entwichen sind, durch die fallende
Flüssigkeit mitgerissen.
In dem nächstunteren Boden wiederholt sich der Vorgang, bis die Flüssigkeit in das Fallgefäß 19
des untersten Behandlungsabschnittes fällt, an welches sich im vorliegenden Fall ein Standrohr 28
anschließt, dessen unteres Ende in eine in einem
Verschlußrohr 29 enthaltene Flüssigkeit eingetaucht ist, von dem weitere Fallgefäße 19, vorausgesetzt,
daß sie unter der Standhöhe des Verschlußrohres 29 in dem Gehäuse 12 liegen, in genau
der gleichen Weise gespeist werden, wie es in Verbindung mit dem obersten Fallgefäß 19 bereits beschrieben
wurde.
Die senkrechten Platten 24 sind an Winkeleisen 30 befestigt, die mit einer Tragplatte 31 \rerbunden
sind, welche bei 32 mit dem Ring 13 vorzugsweise durch Nietung oder Schweißung verbunden
ist.
In Fig. 3, die die wichtigsten Abschnitte der Vorrichtung im einzelnen darstellt, ist der Lauf der
ao abwärts fließenden Flüssigkeit durch ausgezogene Pfeile dargestellt, während der Lauf der aufwärts
strömenden Dämpfe durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Man erkennt, daß durch die Kraft des
Zusammenstoßes ein Teil der Flüssigkeit nach oben gewirbelt wird und dann durch die Löcher 25 der
Platten 24 entweicht. Da eine erhebliche Menge des Dampfes zwischen den Platten 24 nach oben strömt,
kommt die darin dispergierte Flüssigkeit ebenfalls in sehr innige Berührung mit den aufwärts strömenden
Dämpfen.
Durch Übereinanderanordnung verschiedener Böden, in denen die Behandlungsabschnitte um
i8o° gegeneinander versetzt sind, wird eine erheblich
bessere Berührung zwischen den Gasen oder Dämpfen und den Flüssigkeiten erzielt, so daß der
Turm für den Durchfluß einer viel größeren Flüssigkeitsmenge benutzt werden kann.
Gegenüber einem Turm bekannter Bauart, bei welchem die Durchflußmenge oder Behandlungsflüssigkeit
in der Minute etwa 3401 je 0,3 m Überlaufbreite beträgt, \'ermag ein Turm von ähnlichen
Abmessungen, der aber gemäß den Verbesserungen der Erfindung ausgebildet ist, in der Minute mehr
als 750 1 je 0,3 m Überlauf breite zu behandeln. Außerdem ermöglicht die Erfindung, oberhalb der
Kaskaden einen viel größeren Dampfraum vorzusehen, wodurch alles in allem ein besserer Austausch
zwischen Dämpfen oder Gasen einerseits und der abwärts strömenden Flüssigkeit andererseits
hergestellt wird.
Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, daß der mittlere Behandlungsschnitt erheblich länger in der waagerechten
Ausdehnung als die beiden benachbarten ist und daß der in Fig. 2 rechts gelegene der kleinste
ist. Da indessen die verschiedenen übereinanderliegenden Abschnitte um i8o° umgekehrt sind,
leuchtet es ein, daß ein durch den nächsthöheren Satz von Behandlungsabschnitten gelegter Schnitt
ein Spiegelbild des in Fig. 2 dargestellten Schnittes ist.
Im praktischen Betrieb wird dem obersten Fallgefäß 19 Flüssigkeit aus einem Behälter zugeführt,
oder es kann Flüssigkeit sein, die sich in den oberen Abschnitten der Vorrichtung gemäß der Erfindung
kondensiert.
Die Gase oder Dämpfe können an einem geeigneten Punkt an der Unterseite oder in der Nähe
des unteren Endes des Gas-Flüssigkeits-Kontaktturms eingeführt und oben aus dem Turm in bekannter
Weise durch Kanäle oder Rohre abgezogen werden.
Die Vorteile der neuen Anordnung gemäß der Erfindung sind im wesentlichen die folgenden: Die
mit öffnungen versehene aufwärts gerichtete Stoßplatte 20, die ein Teil des mit 15 bezeichneten Kaskadenraumes
ist, ist von großer Bedeutung. Die hierfür bestehenden Gründe werden am besten an
Hand der Fig. 3, 4 und 5 gewürdigt. Würde die Stoßplatte 20 wegfallen, so würde die aus dem
Auslaß des Fallgefäßes austretende Flüssigkeit einfach wie ein Wasserfall über die nach unten gerichtete
Platte 21 fließen, so daß die aufwärts strömenden Gase oder Dämpfe ihren Weg durch die
Flüssigkeitsmenge erzwingen müßten. Die Kombination der Lenkplatte 27 an dem unteren Ende
des Fallgefäßes 19 mit der aufwärts ragenden gelochten
Stoßplatte 20 ruft jedoch die folgenden wertvollen Wirkungen hervor. Die Lenkplatte 27
ändert die Richtung der Flüssigkeit wesentlich in die Horizontale, so daß die Flüssigkeit mit be- go
trächtlicher Kraft gegen die Platte 20 geschleudert wird. Infolgedessen wird die Flüssigkeit teilweise
nach oben geschleudert, während der andere Teil bei dem Durchgang durch die Löcher 25 in der
Stoßplatte 20 in einzelne Strahlen und Tröpfchen zerteilt wird. Die nach oben strömenden Gase oder
Dämpfe begegnen daher mehr einem Sprühregen von Flüssigkeit als einem Wasserfall, so daß eine
viel innigere Berührung zwischen der Flüssigkeit und den Gasen oder Dämpfen erzielt wird. Wenn
die Menge des Durchflusses die Leistungsfähigkeit der Öffnungen in der Stoßplatte 20 überschreitet,
fließt Flüssigkeit über das Ende der Stoßplatte 20 und fällt dann nach unten, wobei aber trotzdem
noch die einzelnen Strahlen und bereits erwähnten Tröpfchen vorhanden sind.
Wenn die Stoßplatte 20 nicht vorgesehen wäre, so würde der Aufwärtsstrom der Gase oder Dämpfe
gehemmt werden, wodurch der Gegendruck der Vorrichtung erhöht werden würde. Die nach unten
gebogene Lenkplatte 21 dient dazu, den Strom der Gase oder Dämpfe so zu leiten, daß sie sich wirksamer
mit den Strahlen oder Flüssigkeitswänden in dieser Zone austauschen.
Da auch die geraden senkrechten Leitplatten 24 Löcher aufweisen, wird eine ähnliche Wirkung in
jedem der nachfolgenden Kaskadenräume 16, 17 und 18 erzielt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung sind in jedem Boden drei getrennte Be- ιαο
handlungsabschnitte dargestellt, es versteht sich jedoch, daß die Anzahl der Abschnitte auch eine
andere sein kann.
Die Erfindung wurde hauptsächlich in Verbindung mit einer kaskadenförmig ausgebildeten
Gas - Flüssigkeits - Austauschvorrichtung beschrie-
ben, es leuchtet aber ein, daß sie in gleicher Weise
bei anderen Ausführungen ähnlicher Vorrichtungen, beispielsweise in Rieseltürmen, verwendbar ist,
um einen gleichmäßigeren Austausch zwischen den Dämpfen oder Gasen und der Flüssigkeit sicherzustellen.
Das mit der aufwärts gebogenen oder nach oben ragenden gelochten Stoßplatte versehene
Fallgefäß kann dann dazu dienen, die Böden eines Rieselturmes zu speisen, so daß die Dämpfe, die die
ίο Rieselkappen durchquert haben, in der Nähe des
Fallgefäßes auf eine feinverteilte Flüssigkeitsmasse, etwa in Form eines Sprühregens aus einzelnen
Flüssigkeitsstrahlen, treffen, wie sie aus den Öffnungen der aufwärts gebogenen Stoßplatte austreten.
In ähnlicher Weise ist die Erfindung auch an Türmen mit Lochböden verwendbar und allgemein
bei jeder Art von Gas - Flüssigkeit^ - Austauschvorrichtungen, in denen die Flüssigkeit von einem
höheren Boden einem darunterliegenden Boden zugeführt wird.
Claims (3)
- PatentANSPKücHE:i. Vorrichtung zum innigen Inberührungbringen von Gasen oder Dämpfen mit Flüssigkeiten, bestehend aus nebeneinander und in einer Reihe von Böden übereinander angeordneten Behandlungsabschnitten, die kaskadenformige, flüssigkeitsverteilende Elemente und Fallgefäße zur Überführung von Flüssigkeit von einem zu dem nächstunteren Boden enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallgefäße (19) sich nach unten zu verjüngen, so daß sie einen weiten Einlaß und einen engen Auslaß (26) besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslaß der Fallgefäße(19) eine gebogene Ablenkplatte (27) angeordnet ist, die die Flüssigkeit in eine überwiegend horizontale Richtung ablenkt, und ferner eine mit Löchern versehene und aufwärts gebogene Stoßplatte (20), gegen die die abgelenkte Flüssigkeit geschleudert wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der gelochten Stoßplatte (20) eine ungelochte, nach unten gebogene zweite Lenkplatte (21) angeordnet ist, um die Gase oder Dämpfe in innige Berührung mit der aus den Öffnungen der gelochten Platte(20) austretenden Flüssigkeit zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9517 4.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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