DE910658C - Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug - Google Patents

Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug

Info

Publication number
DE910658C
DE910658C DEL8676A DEL0008676A DE910658C DE 910658 C DE910658 C DE 910658C DE L8676 A DEL8676 A DE L8676A DE L0008676 A DEL0008676 A DE L0008676A DE 910658 C DE910658 C DE 910658C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dirt
vehicle
driver
door
refuse collection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8676A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Thomas Cameron Dear
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEWIN ROAD SWEEPERS Ltd
Original Assignee
LEWIN ROAD SWEEPERS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEWIN ROAD SWEEPERS Ltd filed Critical LEWIN ROAD SWEEPERS Ltd
Priority to DEL8676A priority Critical patent/DE910658C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE910658C publication Critical patent/DE910658C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/02Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
    • E01H1/04Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading
    • E01H1/047Collecting apparatus characterised by the hopper or by means for unloading the hopper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug Die Erfindung betrifft ein Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug mit einer rückwärts angeordneten Kehrichtkammer. die an der Rückseite mit einer normalerweise durch eine Tür verschlossenen Entleerungsöffnung und an der Vorderseite mit einer Fördervorrichtung zur Förderung des Kehrichts versehen ist.
  • Die Erfindung bezweckt, Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeuge der obenerwähnten Art derart zu verbessern, daß .die Entleerung des Schmutzes aus dem Schmutzsammelbehälter oder der Kehrichtkammer in einer besonders einfachen und zweckmäßigen Weise bewirkt werden kann.
  • Ein Schmutzsammelfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Kehrichtkammer innerhalb des Fahrzeuges in einem so großen Winkel gegen die Waagerechte nach hinten und abwärts geneigt angeordnet ist, daß der von der Fördervorrichtung anfallende Kehricht zum hinteren Ende der Kehrichtkammer abrutschen kann und daß die Entleerungsöffnung mit ihrer Tür, die normalerweise die Öffnung gegen eine selbsttätige Entleerung des Kehrichts geschlossen hält, am hinteren, unteren Ende der Kehrichtkammer angeordnet ist, ferner daß Mittel zur Bedienung der Tür von dem vor der Kehrichtkammer befindlichen Führerstand aus betätigt werden können, wobei die Tür und ihre Betätigungsmittel so angeordnet sind, daß sie die Sicht auf den Speicherinhalt der Kehrichtkammer nicht behindern, schließlich daß in der vollständig geöffneten Stellung die Tür bis zu .einer solchen Höhe angehoben werden kann, daß der gesamte Inhalt der Kerichtkammer vollkommen und selbständig durch die Entleerungsöffnung auch bei stillstehendem Fahrzeug ausgeleert wird. Wird bei einem Schmutzsammelfahrzeug der obenerwähnten Art eine Straßenkehrbürste angeordnet, so kann das Fahrzeug ferner mit einem Wasserbehälter ausgerüstet werden, welcher zur Bürste bzw. zur Straßenoberfläche hin während der Inbetriebnahme der Straßenkehrbürste entleert wird. Der schräge Boden des Schmutzaufnahmebehälters kann eine Wand dieses Wasserbehälters bilden, welcher in gleicher Weise wie der Schmutzaufnahmebehälter an @:der Hinterseite des Fahrzeuges, d. h. hinter dem Führerstand angeordnet sein kann.
  • Die Tür ist zweckmäßig an dem Fahrzeugrumpf verschwenkbar befestigt und, um das Öffnen und Schließen der Tür soweit wie möglich zu verringern und zugleich sicher zu gehen, daß die Tür in ihrer vollständig geöffneten Stellung die Menge des entleerten Schmutzes nicht berührt, wird die Tür zweckmäßig schwenkbar um eine waagerechte Querachse an dem Fahrzeugrumpf an einer Stelle befestigt, die in der Nähe der Decke des Schmutzaufnahmebehälters, und zwar zweckmäßig an dem oberen Vorderende desselben sich befindet.
  • Eine derartige Ausführung erleichtert die Bedienung der Tür ,durch die Anwendung von Mitteln hydraulischer Art, welche zweckmäßig aus einem Paar zweiseitig wirkender, hydraulischer Kolben bestehen, von denen je einer an jeder Seite des Fahrzeuges angeordnet ist und von einer Stelle im Führerstand aus bequem von dem Fahrer bedient werden kann. Die zweiseitig wirkende Konstruktion der Kolben sichert einen positiven Schließdruck für die Tür und dient zum Festhalten der Tür in der Schließstellung, auch wenn Erschütterungen beim Fahren auftreten.
  • Zweckmäßig wird der vordere Teil des Schmutzaufnahmebehälters von dem Führerstand durch eine Wand getrennt, .die ein transparentes Feld am oberen Ende der Schmutzaufnahmekammer und an einer Stelle aufweist, von welcher :der Fahrer leicht den Behälter einsehen kann, so daß der Fahrer, wenn .er durch das Fenster schaut, sich leicht davon überzeugen kann., ob der Schmutzaufnahmebehälter gefüllt ist.
  • Falls es vorgezogen wird, das Fahrzeug mit einer Straßenkehrbürste auszurüsten, enthält das Fahrzeug ein Paar Vorderräder und ein Paar Hinterräder, wobei die Vorderräder für eine Steuerbewegung eingerichtet sind. Die beiden Räderpaare sind vorzugsweise voneinander in der Längsrichtung des Fahrzeuges in einem Abstand angeordnet, der vollständig ausreicht; um zwischen ihnen die Straßenkehrbürste und den Teil der Fördervorrichtung unterzubringen, der vor der Bürste angeordnet ist, so daß ein kombiniertes vierräderiges Straßenkehr- und Schmutzsammelfahrzeug geschaffen wird, das einen besonders hohen Grad von Manövrierfähigkeit hat.
  • Bei einem derartigen Fahrzeug werden vorzugsweise die Hinterräder auf einer toten oder Leerlaufachse montiert, während die Vorderräder des Fahrzeuges mit einer zusätzlich vorgesehenen Steuervorrichtung angetrieben werden. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Seitenansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Schmutzsammel.fahrzeuges, teilweise im Schnitt, Fig.2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. i, der die innere Einrichtung erkennen läßt, Fig. 3 eine hintere Ansicht des Gegenstandes der Fig. i mit abgenommener Tür an der Hinterseite des Fahrzeuges, so daß das Innere des Schmutzaufnahmebehälters zu erkennen ist.
  • In der dargestellten Ausführung wird die Erfindung in der Anwendung an einem kombinierten Straßenreinigungs- und Schmutzsammelfahrzeug 1o mit vier Rädern gezeigt. Die allgemeine Form und äußeren Maße des Fahrzeuges können ähnlich sein wie die ,eines gewöhnlichen kleinen Motorfahrzeuges. Das Fahrzeug enthält einen Motor i i, der unter einer üblichen Haube 12 untergebracht ist und die Vorderachse 13 antreibt, deren Räder 14 lenkbar montiert sind und in einer Stellung im wesentlichen vertikal unter der Windschutzscheibe des Führerstandes 15 angeordnet sind. Dieser Führerstand ist mitSitzgelegenheit für denFahrer und, falls gewünscht, für einen zweiten Bedienungsmann versehen.
  • Unmittelbar hinter den Vorderrädern 14 des Fahrzeuges ist die Fördervorrichtung zur Zuführung des Schmutzes zu dem Schmutzaufnahmebehälter angeordnet. Diese Fördervorrichtung besteht aus einem endlosen Förderband, das in einem Gehäuse von im allgemeinen rechteckiger Form untergebracht ist und das sich schräg aufwärts zwischen den beiden Sitzen 18 des Führerstandes, und zwar in der Mitte des Fahrzeuges erstreckt. Das Gehäuse enthält in seinem unteren Teil eine waagerechte, quer verlaufende Antriebswelle 1g, die von dem Motor i i angetrieben wird. Die Welle trägt in der Mitte ihrer Länge eine Trommel 2o zum Antrieb des unteren Endes des endlosen Förderbandes, dessen oberes Ende um eine Leerlauftrommel 2z geführt ist, die in dem oberen Teil des Gehäuses in der Nähe der Fahrzeugdecke liegt.
  • Die Hauptförderwelle 1g ist an jedem Ende der Trommel 2o mit einer Förderschnecke 22 bekannter Ausführung (Fi.g.2) versehen, welche in einem sich quer erstreckenden Gehäuse 23, das an der Rückseite offen ist, angeordnet ist.
  • Unmittelbar hinter diesem Quergehäuse 23 ist eine waagerecht verlaufende Hauptstraßenreinigungsbürste von bekannter Form angeordnet, welche sich entgegengesetzt zur jeweiligen Fahrtrichtung dreht. Die Einrichtung ist eine solche, daß der Schmutz von der Unterseite der Hauptbürste den Förderschnecken 22 zugeführt wird, worauf der Schmutz dann seitlich von jeder dieser Schnecken 2z dem unteren Ende :des endlosen Förderbandes 16 zugeleitet wird, durch welches es zur Öffnung 25 gefördert wird, welche oben am hinteren Ende des Fördergehäuses 17 vorgesehen ist. Durch diese Öffnung wird der Schmutz von dem oberen Ende des Förderbandes in den oberen vorderen Teil 26 des Schmutzaufnahmebehälters 27 entleert, der im rückwärtigen Teil des Fahrzeuges angeordnet ist.
  • Der Boden 28 dieses Behälters verläuft schräg abwärts von der Unterkante der Öffnung 25 bis zu einer Stelle unmittelbar an der Rückseite des Hinterrades 29 und der Hinterachse 30 des Fahrzeuges. Die Hinterräder und die Hinterachse selbst sind unmittelbar an der Rückseite der quer verlaufenden Straßenkehrbürste 24 angeordnet, und die Neigung des Bodens 28 ist eine solche, daß der Staub bestrebt ist, infolge seines Gewichtes auf das untere rückwärtige Ende 31 des Schmutzaufnahmebehälters 27 zu fallen, was besonders begünstigt wird, wenn das Fahrzeug sich in einer Vorwärtsbewegung befindet.
  • Die übrigen Wände des Schmutzaufnahmebehälters werden durch die im wesentlichen senkrechten Seitenwände 32 des Fahrzeugrumpfes begrenzt, welche eine Fortsetzung der Seitenwände des Führerstandes bilden, und durch einen kurzen Deckenteil 33, welcher eine rückwärtige Fortsetzung der Decke des Führerstandes bildet. An der Rückseite des Deckenteils 33 an einer geeigneten Stelle in bezug auf den Schmutzaufnahmebehälter 27 ist eine um eine waagerechte horizontale Achse drehbare Tür 34 vorgesehen, welche normalerweise dazu dient, die Öffnung 35 am unteren Ende 31 des Schmutzaufnahmebehälters 27 zu verschließen. Durch diese Öffnung kann sich der Schmutz auf Grund seines Gewichtes entleeren.
  • Die Tür 34 hat einen Teil 36, dessen Wände eine Fortsetzung der Seiten und der Decke des Fahrzeugrumpfes bilden, die abwärts geneigt ist an der Rückseite des Fahrzeuges. Die Ränder oder Umrahmung 37 des Teils 36 sind senkrecht zu diesem ausgebildet und haben einen Verschluß mit dem nach unten und hinten geneigten oberen Ende jeder Fahrzeugseite. Der Teil 36 der Tür ist an seinem rückwärtigen Ende mit einer sich nach unten erstreckenden Klappe 38 versehen, mit welcher die Öffnung 35 am unteren rückwärtigen Ende des schräg nach unten sich erstreckenden Staubaufnahmebehälters verschlossen werden kann.
  • Die Seitenkanten dieser Klappe 38 sind im wesentlichen senkrecht zu ihrer Deckfläche und können in dichten Eingriff mit den hinteren Kanten der Rumpfseiten gebracht werden, während die untere Kante 39 der Klappe kurvenförmig nach vorn und abwärts an dem Fahrzeug gebogen ist und eine geschlossene Gestalt hat und mit den unteren Kanten der Rumpfseiten an ihren rückwärtigen Enden verschlossen werden kann. An ihrer nach vorn gerichteten Kante 40 ist ein Verschluß mit der unteren Hinterkante :des Bodens 28 des Schmutzaufnahmebehälters unter Zwischenschaltung eines Gummipolsters 41 vorgesehen, der es gestattet, die Tür geräuschlos zu schließen.
  • Das Öffnen und Schließen der Tür 34 wird durch ein Paar zweiseitig wirkender Preßölkolben 42 bewirkt, von welchen jeder an einer Seite in dem Schmutzaufnahmebehälter 27 etwas rückwärts hinter der Türangel angeordnet ist. Der eine Teil des Kolbens ist verschwenkbar an der Tür und der andere Teil in der Nähe der anliegenden Rumpfseite des Fahrzeuges angeordnet und durch Rohre 43 an ein Steuerventil 44 an einer geeigneten Stelle im Führerstand angeschlossen. Der erforderliche Druck wird durch eine Ölpumpe 45 erzeugt, die von dem Motor angetrieben wird.
  • Mit den doppelseitig wirkenden Kolben kann die Tür geöffnet und geschlossen und mit Hilfe des Öldruckes gegen das Gewicht des Schmutzes festgehalten werden, was noch durch das Gewicht der Tür unterstützt wird.
  • Der Hub der Kolben und die Stellung derselben in bezug auf die Türangel ist derart bemessen, daß unter Berücksichtigung des Fassungsvermögens des Staubaufnahmebehälters 27, der Ausmaße der Tür sowie der Höhe des Behälters über dem Boden das untere Ende der Tür so weit angehoben werden kann, daß sich die gesamte Menge des Schmutzes aus dem vollgeladenen Behälter beim Stillstehen des Fahrzeuges frei entleeren kann.
  • Mit einer solchen Einrichtung kann beim Öffnen der Tür mittels der hydraulischen Steuervorrichtung sich der Schmutz infolge seines Gewichtes entleeren, was durch den Neigungswinkel des Bodens 28, der zweckmäßig etwa 5o° beträgt, wesentlich erleichtert wird.
  • Der Boden 28 bildet die Rückwand des Wassertanks 46, dessen Vorderwand durch die quer verlaufende Trennung 47 gebildet wird, welche am oberen Ende einen Teil der Vorderwand des Schmutzbehälters darstellt, in welcher die Öffnung 25 dieses Behälters vorgesehen ist.
  • Der Wassertank 46 dient dazu, das in ihm durch ein Rohr 48 zugeführte Wasser den Wasserdüsen 49 zuzuleiten, von welchen sich eine Mehrzahl quer über die Breite des Fahrzeuges unmittelbar hinter der Kehrbürste 24 erstreckt. Diese Düsen können das Wasser schräg nach unten in feinen Strahlen oder in einem feinen Hauch gegen die Bürste und bzw. oder gegen die Straßenoberfläche unmittelbar hinter der Bürste richten. Eine solche Einrichtung ist bereits vorgeschlagen worden.
  • Der Tank 46 wird durch eine Wasserpumpe 50 gefüllt, welche durch eine Kupplung 5i vom Fahrzeugmotor i i angetrieben wird. Das Füllen des Tanks und die Druckentleerung des Wassers aus dem Tank durch die Düsen wird durch die Pumpe bewirkt.
  • Der Boden des Wassertanks 46 kann die Decke eines Brennstoffbehälters 54 bilden, von welchen je einer an jeder Seite des Fahrzeuges angeordnet ist.
  • Statt dessen kann auch ein vollständig getrennt angeordneter Brennstoffbehälter an jeder Seite des Fahrzeuges vorgesehen sein.
  • Um eine rechtwinklige Ecke, in welcher der Schmutz haftenblei.ben könnte, zwischen dem schrägen Boden des Schmutzbehälters und jeder seiner Seitenwände zu vermeiden, werden die seitlichen Ränder des Bodens mindestens am hinteren Teil desselben nach oben gebogen, wie bei 55 gezeigt, wodurch das Fassungsvermögen .des Wasserbehälters vergrößert wird und zugleich der Boden eine weite V-Forrn im Querschnitt erhält. Diese Ausgestaltung ermöglicht es ferner, daß sich der Schmutzbehälter seitlich über jedes der beiden Hinterräder erstrecken kann, wobei an jeder Seite des Behälterbodens ein Kotflügel, auf welchem sich der Schmutz während seiner Entleerung absetzen könnte, vermieden wird. Ein Kotflügel wäre in der Tat ein Nachteil für den unteren Teil des Schmutzbehälters.
  • Die Hinterachse ist zweckmäßig eine Leerlaufachse und das Fahrzeug daher mit einem reinen Frontantrieb ausgerüstet. Hierdurch wird es ermöglicht, daß die Hinterachse sehr stark ausgeführt werden kann, so daß sie gut imstande ist, den rückwärtigen Teil des Fahrzeuges einschließlich im besonderen den vollständig gefüllten Schmutzbehälter zu tragen.
  • Der untere Teil 56 der Tür 34. kann mit einer Öffnung 57 zum Einladen von größeren Gegenständen in den Schmutzbehälter versehen sein, welche nicht durch die Fördervorrichtung transportiert werden können..Z)iese Öffnung kann durch eine Klappe 58 verschlossen werden, welche um eine waagerechte Querachse in .einem kurzen Abstand über dem oberen Ende der Verachlußklappe 38 entsprechend v erschwenkt werden kann. Die Klappe 58 kann mit einem Fangverschluß 6o, der nur von der Rückseite des Fahrzeuges aus betätigt werden kann, versehen sein.
  • Bei Fahrzeugen mit einer Länge zwischen 3,5 und 4..5 m, einer Höhe von etwa 2 m und einer Breite zwischen 1,5 und 1,18 in kann der Staubaufnahinebehälter ein Fassungsvermögen von annähernd 21/2 cbm haben. Zugleich kann der Achsenabstand des Fahrzeuges weniger als 2 m und die Spurweite des Fahrzeuges annähernd 1,2 m und der Raddurchmesser annähernd 1/2 bis 3/4 m betragen. Bei diesen Ausmaßen kann der Durchmesser der Straßenkehrbürste 24 etwa 1/2 bis 3/4 in betragen. Eine Bürste von diesem Durchmesser läßt genügend Platz für den Einbau der Förderv orrichtung 22 vor der Bürste.
  • Das Fahrzeug kann daher eine besonders geschlossene Form aufweisen. Bei der Anordnung eines kurzen Achsenabstandes und ferner bei der Ausgestaltung der Vorderräder des Fahrzeuges für eine Lenkbewegung besitzt das Fahrzeug besonders gute Manövriereigenschaften, welche es besonders geeignet für Straßenkehrzwecke machen, wobei der Ausdruck Straßenkehrzwecke im allgemeinen Sinn anzuwenden ist und das Kehren von Böden und Wegen einschließt.
  • Falls gewünscht, kann das Fahrzeug aber auch mit den Hinterrädern angetrieben werden, und statt je eines Hinterrades können Zwillingsräder in bekannter Weise vorgesehen sein.
  • Die Straßenkehrbürste, welche von irgendeiner geeigneten Form sein kann und sich zweckmäßig über die ganze Breite des Fahrzeuges erstreckt, kann in bekannter Weise an einer Seite des Fahrzeuges mit einer Straßenrinnenbürste 6i von einer Breite versehen sein, die im wesentlichen schmaler als die Breite .der Hauptbürste ist. Sie kann um eine horizontale, in bezug auf die Rotationsachse der Hauptbürste schräg gestellte Achse .drehbar angeordnet sein und mit derselben Geschwindigkeit wie die Hauptbürste angetrieben werden. Wenn das vordere Ende der Straßenrinnenbürste näher an .der Längsachse des Fahrzeuges als das hintere Ende liegt, wird durch die Straßenrinnenbürste der Schmutz aus der Straßenrinne nach vorn und nach innen in den Weg der Hauptbürste in bekannter Weise gefegt.
  • Die Wand .I7, welche den Führerstand 15 von dem Staubaufnahmebehälter 27 trennt, ist an ihrem oberen Ende mit zwei Öffnungen 62 versehen, von denen jede mit einem Fenster 63 aus starkem Glas verschlossen ist. Die Fenster 63 sind beidseits der Öffnung 25 angeordnet, durch welche der Schmutz von dem Transportband 16 in den Staubaufnahmebehälter 27 gefördert wird. Die Fenster 63 sind über und hinter den beiden Sitzen 18 im Führerstand 15 an jeder Seite des Fördergehäuses 17 angeordnet, so daß der Fahrer oder der zweite Bedienungsmann im Führerstand leicht den Zustand im Innern des Schmutzbehälters 37 feststellen kann, wenn derselbe durch das ihm nächstliegende Fenster 63 einen Blick wirft.
  • Der Schmutzaufnahmebehälter 27 ist unmittelbar hinter der Trennwand 4.7 mit einer Deckenbeleuchtung 6-. versehen, die vom Führerstand aus mit Hilfe eines Schalters 65 betätigt werden kann, worauf das Innere des Staubaufnahmebehälters 27 leicht besichtigt werden kann.
  • Wenn deshalb der Fahrer die Deckenbeleuchtung im Staubaufnahmebehälter .einschaltet, kann er sich jederzeit über den Zustand in dein Behälter unterrichten, so daß er unmittelbar, nachdem der Behältergefüllt ist, den Straßenkehr- und Schmutzsammelvorgang abbrechen und die Entleerung des Schmutzes an einem geeigneten Platz vornehmen kann, ohne Gefahr zu laufen, daß der Behälter über sein Fassungsvermögen gefüllt wird, was dazu führen würde, daß die Fördervorrichtung sich verstopft und das Fahrzeug nicht mehr imstande ist, den Schmutz von der Straße aufzunehmen.
  • Die Einrichtung ist so getroffen, daß der Fahrer, wie beschrieben, beim Umdrehen direkt durch das Fenster in das Innere des Schinut7aufnahmebehälters blicken kann. Falls gewünscht, kann aber auch ein Spiegel an .einer geeigneten Stelle in dem Fahrerstand vorgesehen sein, so daß durch bloße Schauen in den Spiegel der Fahrer, wenn das Innere des Schmutzaufnahmebehälters beleucht°_t ist, den Zustand im Innern desselben feststellen kann, ohne daß er sich umzudrehen braucht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug mit einer rückwärts angeordneten Kehrichtkammer, die an der Rückseite mit einer normalerweise durch eine Tür verschlossenen Entleerungsöffnung und an der Vorderseite mit einer Fördervorrichtung zur Förderung des Kehrichts in die Kehrichtkammer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß .der Boden (28) der Kehrichtkammer (27) innerhalb des Fahrzeuges in einem so großen Winkel gegen die `'Waagerechte nach hinten und abwärts geneigt angeordnet ist, daß der von der Fördervorrichtung (16) anfallende Kehricht zum hinteren Ende der Kehrichtkammer abrutschen kann, und daß die Entleerungsöffnung (35) mit ihrer Tür (3:I), die normalerweise die Öffnung (35) gegen eine selbsttätige Entleerung des Kehrichts geschlossen hält, am hinteren, unteren Ende der Kehrichtkammer angeordnet ist, ferner daß Mittel (q.2) zur Bedienung der Tür (3d.) von dem vor der Kehrichtkammer befindlichen Führerstand (15) aus betätigt werden können, wobei die Tür und ihre Betätigungsmittel so angeordnet sind, daß sie die Sicht auf den Speicherinhalt der Kehrichtkammer nicht behindern, schließlich daß in der vollständig geöffneten Stellung die Tür bis zu einer solchen Höhe angehoben werden kann, daß der gesamte Inhalt der Kehrichtkammer vollkommen und selbständig durch die Entleerungsöffnung (35) auch bei stillstehendem Fahrzeug ausgeleert wird.
  2. 2. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch i, welches mit einer Straßenkehrbürste ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug mit einem Wasserbehälter (:I6) versehen ist, dessen Inhalt auf die Bürste (2.I) und bzw. oder auf die Straßenoberfläche während des Straßenkehrvorganges entleert wird, wobei 'der schräge Boden (28) ,der Kehrichtkammer (27) eine Wand des Wasserbehälters (q.6) bildet.
  3. 3. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (34) zum Verschließen der Entleerungsöffnung (35) am Fahrzeugrumpf an einer waagerechten Querachse am Ende der Decke (33) des Schmutzsammelbehälters (27) vierschwenkbar aufgehängt ist. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsmittel zur Betätigung der Tür (34) aus zwei doppelt wirkenden hydraulischen Kolben (.I2) bestehen, von denen je einer an jeder Fahrzeugseite angeordnet ist und von einer Stelle im Führerstand (15) bequem bedient werden kann, wobei jeder Kolben (42) einen entsprechenden Schließdruck für die Tür sichert, ohne Rücksicht auf die Erschütterungen, denen das Fahrzeug ausgesetzt ist. 5. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (16) in einem Gehäuse (17) zwischen den Sitzen (18) für den Fahrer und einen zweiten Bedienungsmann des Fahrzeuges in dem Führerstand angeordnet ist. 6. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch 2 und einem der übrigen An-Sprüche, bei dem die Straßenkehrbürste sich im wesentlichen waagerecht und quer durch das Fahrzeug erstreckt, vom Fahrzeugmotor um eine waagerechte Achse angetrieben wird und den Schmutz nach vorn zu den Fördermitteln treibt, und bei welchem zwei Vorderräder und zwei Hinterräder vorhanden sind, von welchen die ersteren für eine Lenkbe-,vegung eingerichtet sind und mindestens eines der Räder vom Fahrzeugmotor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räderpaare (14, 29) getrennt voneinander in der Längsrichtung des Fahrzeuges in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der gerade ausreicht, um zwischen ihnen die Straßenkehrbürste (2d.) und den Teil der Fördervorrichtung (i6) unterzubringen, welcher sich vor der Bürste (2q.) befindet, so daß ein kombiniertes Vierrad-Straßenkehr- und Kehrichtsammelfahrzeug mit einem besonders hohen Grad an Manövrierfähigkeit erhalten wird. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterräder (29) des Fahrzeuges auf einer toten oder Leerlaufachse (30) montiert sind. B. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil der Kehrichtkammer (27) von dem Führerstand (15) durch eine Wand (q7) abgetrennt ist, welche mit je einem seitlichen Fenster (63) im oberen Teil des Führerstandes und an einer Stelle versehen ist, welche von dem Fahrer leicht eingesehen werden kann, so daß dieser sich leicht davon überzeugen kann, ob der Schmutzbehälter gefüllt ist. 9. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (16) im wesentlichen in der Längsachse dies Fahrzeuges angeordnet und in einem Gehäuse(17) untergebracht ist, dessen obererTeil durch eine Öffnung (25) in der Wand (q.7) mit dem oberen Teil (26) der Kehrichtkammer in Verbindung steht, wobei das Gehäuse (17) nach vorn in das Innere des Führerstandes (15) zwischen die beiden für den Fahrer und einen zweiten Bedienungsmann bestimmten Sitze (18) hineinragt. io. Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehrichtkammer (27) an ihrer Decke (33) und an einer Stelle in der Nähe der Fenster (63) mit einer vom Führerstand (15) aus einschaltbaren Deckenbeleuchtung (6q.) versehen ist. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften N r. 151 197, 194607-
DEL8676A 1951-04-03 1951-04-03 Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug Expired DE910658C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8676A DE910658C (de) 1951-04-03 1951-04-03 Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8676A DE910658C (de) 1951-04-03 1951-04-03 Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910658C true DE910658C (de) 1954-05-06

Family

ID=7257650

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL8676A Expired DE910658C (de) 1951-04-03 1951-04-03 Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE910658C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2828037A (en) * 1954-09-24 1958-03-25 Elgin Sweeper Co Street sweeper dirt box assembly
DE4031377A1 (de) * 1990-04-06 1991-10-24 Sueddeutsche Kalkstickstoff Kehrmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE194607C (de) *
GB151197A (en) * 1920-01-27 1920-09-23 Charles Ernest Barrie Improvements in road sweepers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE194607C (de) *
GB151197A (en) * 1920-01-27 1920-09-23 Charles Ernest Barrie Improvements in road sweepers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2828037A (en) * 1954-09-24 1958-03-25 Elgin Sweeper Co Street sweeper dirt box assembly
DE4031377A1 (de) * 1990-04-06 1991-10-24 Sueddeutsche Kalkstickstoff Kehrmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2635530C3 (de) Straßenkehrmaschine
EP0405345B1 (de) Abfallsammelfahrzeug
DE69011648T2 (de) Reinigungsfahrzeug.
DE2751423A1 (de) Durch vakuum kehricht aufnehmendes fahrzeug
DE3604053C2 (de)
EP0065249B1 (de) Verfahren zum Aufhalden von Schüttgütern, insbesondere von Halden- oder Waschbergen
DE1297640B (de) Strassenkehrmaschine
DE910658C (de) Schmutz- oder Kehrichtsammelfahrzeug
EP1249542A2 (de) Kehrgutbehälter für Kehrmaschinenfahrzeug
DE2046552A1 (de) Schlepper mit verschiebbarem Fahrer sitz
DE3120741A1 (de) Kehrmaschine
DE2825198A1 (de) Maschine zum ernten und sammeln von pflanzen
DE8320290U1 (de) Beladevorrichtung für kastenförmige Großbehälter
DE4228574A1 (de) Sammelbehälter für Abfallgut von Strassen- und Rasenpflegegeräten
DE3443731C1 (de) Müllbehälter
DE2821461A1 (de) Als lastkraftwagen oder lkw- anhaenger, insbesondere auflieger ausgebildetes fahrzeug fuer den schuettguttransport
DE703204C (de) Muelltransportwagen
DE29705939U1 (de) Anbau-Kehrgerät für ein Schlepperfahrzeug
EP0632954A1 (de) Bodenbearbeitungsgerät mit einem Sammelbehälter
DE2228503A1 (de) Sammel- und transportfahrzeug fuer abfallbehaelter
DE2243166A1 (de) Vorrichtung bei einem strassenkehrgeraet
DE2858139C2 (de) Verfahren zum Aufhalden von Waschbergen
DE823121C (de) Schrapperanordnung an Muellwagen
DE2760321C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Filterbecken bei der Trinkwasserbereitung
DE2357467C3 (de) Kehrmaschine