DE90633C - - Google Patents
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- DE90633C DE90633C DENDAT90633D DE90633DA DE90633C DE 90633 C DE90633 C DE 90633C DE NDAT90633 D DENDAT90633 D DE NDAT90633D DE 90633D A DE90633D A DE 90633DA DE 90633 C DE90633 C DE 90633C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B11/00—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
- B05B11/01—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
- B05B11/06—Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump
- B05B11/062—Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump designed for spraying particulate material
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- Prostheses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Verbesserungen an solchen Pulverbläsern,
welche zu ärztlichen Zwecken, bei Operationen, Behandlung von Wunden, Kehlkopf leiden
und dergl. verwendet werden. Die bisher hierfür gebräuchlichen Pulverbläser sind mit
einem Gummiball versehen, durch dessen Zusammendrücken der Luftstofs erfolgt; sie
können daher in der Regel nur einmal verwendet werden, weil sie nicht von angesetzten
Krankheitserregern befreit werden können, da sie die nöthige Auskochung nicht vertragen.
Es handelt sich gegenüber diesen und anderen für nicht ärztliche Zwecke ausgeführten Pulverbläsern
oder sonstigen Gebläsen darum, einen Pulverbläser herzustellen, welcher für ärztliche
Zwecke handlich ist und welcher ferner lediglich aus Metall oder anderen erhitzbaren Stoffen
besteht, sowie behufs Reinigung völlig aus einander genommen werden kann. Dies ist
durch folgende Einrichtung erreicht:
Für denjenigen Raum, durch dessen Verengerung der Luftstofs erzeugt wird (a), ist die
cylindrische Form gewählt. Da es unbequem sein würde, wenn der Arzt mit dem Daumen
den Boden des Cylinders tief in den Cylinder hineindrucken müfste, um den Luftstofs zu
erzeugen, so ist die Wand dieses cylindrischen Raumes in mehrere Einzelcylinder zerlegt
((Z1Ci2 u. s. W7), deren letzter den Boden d des
Gesammtraumes trägt und welche sich fernrohrartig in einander schieben lassen. Der erste
derselben wird mit einem kegeligen Raum b verbunden, welcher dazu dient, die Luft weiter
fort und in die enge Spitze e hinein zu leiten. Diese Verbindung des ersten Einzelcylinders
mit dem Kegelraum wird am zweckmäfsigsten lediglich durch Einschieben in einen cylindrischen
Ansatz bl an dem kegeligen Theile bewirkt. Auch die Spitze e wird in den kegeligen
Theil, dessen Wände an der Spitze verstärkt sind, eingeschoben. Vor dem ersten Einzel-,
cylinder al wird noch ein Metallsieb m in den
konischen Theil eingelegt (und durch Einschieben des Cylinders a1 festgestellt), welches
den Zweck hat, das Pulver, welches in den .kegeligen Theil oder in die Spitze gethan wird,
von dem cylindrischen Räume fern zu halten. Die Einzelcylinder lassen sich nach vorn so
weit zusammenschieben, bis sie auf das Sieb aufstofsen. Nimmt man den kegeligen Theil
mit dem Sieb ab, so lassen, sie sich nach vorn ganz aus einander schieben. Damit sie sich
nicht nach hinten aus einander schieben können, sind sie mit den rings umlaufenden
Ansätzen η und n1 versehen. Da diese Ansätze
sich allmälig abreiben und zu viel Luft durchlassen würden, so tritt an Stelle der Ansätze nl
besser die in Fig. 2 an einem Cylinderpaar gezeigte Vorrichtung, nämlich eine ringförmige
Feder q, welche in einer Nuth r an der Aufsenfiäche des Cylinders α2 (Fig. 2) gelagert
und mit einem Schlitz s versehen ist (Fig. 2), welcher des Luftabschlusses wegen nicht gerade
von oben nach unten, sondern schräg oder in gebrochener Linie verläuft. Vermöge dieses
Schlitzes kann die Feder aus einander springen und sich bei eintretender Abnutzung stets
ziemlich luftdicht an die innere Wand des umgebenden Einzelcylinders a1 (Fig. 2) legen.
Damit die Einzelcylinder sich nach geschehenem Zusammendrücken wieder aus ein-
ander schieben, ist in dem cylindrischen Räume eine Sprungfeder angebracht. In vielen Fällen
ist es wünschenswerth, dem Arzt die Aufgabe, den Pulverstrahl in der richtigen Richtung zu
entsenden, nicht dadurch zu erschweren, dafs er selbst oder ein Assistent die Einzelcylinder
zusammendrücken mufs. Es ist daher noch eine besondere Form des Pulverbläsers nothwendig,
wie sie in Fig. ι dargestellt ist, bei welcher die Feder f als Zugfeder wirkt. Es
ist alsdann an dem Pulverbläser ein Bügel g angebracht, an welchen der Boden des cylindrischen
Raumes und mit ihm die gespannte Zugfeder mittelst bekannter und üblicher Mittel
so festgestellt werden können, dafs ein leichter Druck des Fingers genügt, um die Feststellung
zu lösen, die Feder zum Spielen zu bringen und so den Luftstofs zu erzeugen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Pulverbläser zu ärztlichen Zwecken, dessen Luftraum (a), um gründlich gereinigt werden zu können, aus fernrohrartig in einander schiebbaren cylindrischen, mit Anschlagfiantschen (n nlj versehenen Ringen (al a'2 u. s. w.) und einem als Kolben wirkenden Abschlufsgefä'fs (a* d) gebildet wird.
- 2. Eine Ausführungsform dieses Pulverbläsers, ,bei welcher, um eine bessere Dichtung an den Verbindungsstellen der Ringe zu erzielen, an Stelle der Flantsche nnl an der äufseren Fläche der cylindrischen Ringe nach aufsen federnde mit einem Schlitz (s) versehene Ringe (q) treten, welche in einer Nuth fr) der äufseren Fläche der cylindrischen Ringe liegen.
- 3. Eine Ausführungsform dieses Pulverbläsers, bei welcher im Innern des Luftraumes (a) eine Feder (f) angebracht ist, welche den als Kolben wirkenden Boden (d) einwärts zieht und welche gespannt wird, indem man den Boden (d) mittels bekannter Mittel, z. B. eines Hakens, an dem mit dem Ringe a1 verbundenen Bügel (g) befestigt , so dafs er leicht durch einen .Fingerdruck gelöst und dafs durch die frei werdende Feder der zum Zerstäuben des Pulvers erforderliche Luftstofs erzeugt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90633C true DE90633C (de) |
Family
ID=362331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90633D Active DE90633C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009139862A3 (en) * | 2008-05-14 | 2010-03-04 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Spray product with particles and improved valve for inverted dispensing without clogging |
-
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- DE DENDAT90633D patent/DE90633C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009139862A3 (en) * | 2008-05-14 | 2010-03-04 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Spray product with particles and improved valve for inverted dispensing without clogging |
| US8087548B2 (en) | 2008-05-14 | 2012-01-03 | S.C. Johnson & Son, Inc. | Spray products with particles and improved valve for inverted dispensing without clogging |
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