DE905751C - Hoechstspannungs-Schaltgeraet - Google Patents

Hoechstspannungs-Schaltgeraet

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Publication number
DE905751C
DE905751C DED12774A DED0012774A DE905751C DE 905751 C DE905751 C DE 905751C DE D12774 A DED12774 A DE D12774A DE D0012774 A DED0012774 A DE D0012774A DE 905751 C DE905751 C DE 905751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
high voltage
extra high
connection
mating contacts
Prior art date
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Expired
Application number
DED12774A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Bischofberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
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Application granted granted Critical
Publication of DE905751C publication Critical patent/DE905751C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/26Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
    • H01H31/28Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with angularly-movable contact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Höchstspannungs-Schaltgerät Die Erfindung betrifft -einen Drehtrennumschalter für Hochspannungsschaltanlagen, der sich von bekannten Trennumschaltern dadurch unterscheidet, daß sich damit Schaltanlagen mit gegenüber bekannten Anordnungen geringerem Platzbedarf errichten lassen. Im wesentlichen bezieht sich die Erfindung auf Drehtrennumschalter, bei welchen ein Schaltarm auf einem um seine Längsachse drehbaren Stützisolator befestigt ist und durch Drehung dieses Stützers wahlweise eine Schaltverbindung vom Drehstützer zu dem einen oder zu dem anderen der beiden feststehenden, die Gegenkontakte tragenden Stützer hergestellt werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß sich die Bewegung des Schaltarmes, dessen Drehpunkt sich auf der Mittelsenkrechten der Verbindungslinie der beiden feststehenden Stützer befindet, nicht innerhalb des kleineren, weniger als 18o° betragenden Schaltwinkels, sondern innerhalb des größeren, mehr als 18o° betragenden Schaltwinkels abspielt und daß bei mehrpoliger, mit einem gemeinsamen Antrieb versehener Ausführung die einzelnen Pole so dicht zusammengesetzt werden, daß sich zwischen den Kreisbogenbahnen der Schaltarmenden kein der Betriebsspannung entsprechender Sicherheitsabstand befindet. Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin., daß die feststehenden Stützisolatoren gleichzeitig als Träger der Gegenkon takte eines weiteren Trennumschalters dienen.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung in Gegenüberstellung mit bekannten, ähnlichen Einrichtungen erläutert.
  • Fig. i und z zeigen einen zweipoligen Trennumschalter in Aufriß und Grundriß. Der Schalter besteht aus den drehbaren Stützisolatoren i; i' und den feststehenden Stützisolatoren 2, 2' sowie 3, 3'. Auf je einem Drehstutzer i, i' sind ein Anschluß 4, 4' und ein Schaltarm (Kontaktmesser) 5, 5' befestigt. Die feststehenden Stutzer 2, 2' und 3, 3' tragen die Gegenkontakte und Anschlüsse 6, 6' und 7, 7'. Die Drehstutzer und damit die Schaltarme werden über die Hebel 8, 8' und die Schaltstangen 9, g durch den Antrieb iö so gedreht, daß sich das Schaltarmende entlang des Kreisbogens h bewegt und drei bestimmte Schaltzustände erreicht werden. In Fig. i und 2 ist die Schaltstellung gezeichnet, die den Anschluß q. mit dem Anschluß 6 verbindet. Die andere Einschaltstellung stellt die Verbindung q. mit 7 her (strichpunktiert gezeichnet). Dazwischen befindet sich die Ausschaltstellung c, ebenfalls strichpunktiert gezeichnet. Anschlüß 6 führt zum einen, Anschluß 6' zum anderen Pol des Sammelschienensystems I, Anschiuß 7 zum einen und Anschluß 7' zum anderen- Pol des Sammelschienensystems II. Die Anschlüsse 4. und _' sind mit je einem Leistungschalterpol des Sammelschienenabzweiges verbunden. Da der Schaltarm in seiner Ausschaltstellung c geerdet sein kann, muß die Entfernung a je nach er Größe der Betriebsspannung einen bestimmten vorgeschriebenen Mindestwert besitzen, der auch für die Entfernung zwischen den Stutzern 2 und 3 einzuhalten ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, beträgt somit die Baulänge des zweipoligen Trennumschalters etwa 5 a.
  • Die Bauart nach Fig. i und 2 kann ohne wesentliche Vergrößerung der Baulänge in eine andere Bauart dadurch umgewandelt werden, daß der Drehstutzer i (i') an den Schnittpunkt der Linie c mit der Verbindungslinie d der feststehenden Stutzer a und 3 (2 und 3') verlegt wird, so daß alle sechs Stutzer in einer Reihe stehen. Der Schaltwinkel e würde dann i8o° betragen.
  • Erfindungsgemäß wird in Fig. 3 im Aufriß und in Fig. 4. im Grundriß eine zweipolige Trennumschalterbauart mit wesentlich geringerer Baulänge gezeigt. Läßt man die Bewegung des Schaltarmendes 5 von Stutzer 2 zu Stutzer 3 auf dem strichpunktiert gezeichneten Kreisbogen f mit dem Schaltwinkel g erfolgen, so kann der nach Fig. i und 2 etwa 2 a betragende Abstand der Stutzer 2 und 3 etwa ,auf die Hälfte verringert werden. Sorgt man weiter durch geeigneten gemeinsamen Antrieb io der Drehstutzer i und i' dafür, daß sich die Schaltarme 5 und 5' nur synchron bewegen können, so braucht der Abstand h zwischen den Kreisbogenbahnen f, f' der Schaltarmenden nicht dem der Betriebsspannung entsprechendenMindestabstand, a zu entsprechen, so daß der Abstand zwischen den Stützen 2' und 3 mit i r, beibehalten werden kann. Die Ausschaltstellung c ist gegenüber einer Trennschalterbauart nach Fig. i und 2 um i8o° versetzt. Die Baulänge beträgt nur etwa 3 cc: Da durch vorgesehene Verriegelungen der Trennumschalter nur bei ausgeschaltetem zugehörigem Leistungsschalter betätigt werden kann, kann der Schaltarm 5 in Zwischenstellungen keine Spannung führen, so daß die Entfernung der Stutzer 2 und 3' als Baulänge betrachtet werden darf.
  • Ein Schalterantrieb, wde in Fig. i und 2 gezeigt, ist hier nicht anwendbar; da der Schaltwinkel g mehr als i8o° beträgt. Bei der als Beispiel in Fig. 3 gezeichneten Antriebsart werden die Drehstutzer i bzw. i' über Kegelräder ii, ii' und Wellen 12, 12' mit dem Antrieb io verbunden. Einige weitere Möglichkeiten sind Zahnradübersetzungen in Verbindung mit Hebeln und Schaltstangen, Zahnräder in Verbindung mit Zahnstangen, Kettenräder mit Ketten usw.
  • Fig.5 zeigt eine Vereinigung von zwei zweipoligen Trennumschialtern nach Fig. 3,und 4., wobei erfindungsgemäß die feststehenden Stütz@er 2, 3 bzw. 2', 3' des einen Umschalters i, i' zugleich die Gegenkontakte des anderen Umschalters i", i"' tragen. Es ist .dadurch möglich, auf einfachste Weise bei sehr geringem Platzbedarf zwei gegenüberliegende Sarnmelschienenabzweige anzuordnen.
  • Die Vorteile des Trennumschalters nach der Erfindung sind aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Höchstspannungs-Schaltgerät, insbesondere Drehtrennumschalter mit Ausschaltstellung, bei welchem ein Schaltarm und ein Anschlußkontakt auf einem um seine Längsachse drehbaren Stützisolator befestigt sind und durch Drehung dieses Stutzers wahlweise eine Schaltverbindung vom Drehstutzer zu dem einen oder dem anderen der beiden feststehenden, die Gegenkontakte tragenden Stutzer hergestellt wird, wobei sich der Drehpunkt des Drehstützers auf der Mittelsenkrechten der Verbindungslinie der beiden feststehenden Stutzer befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltwinkel (g) des Schaltarmes mehr als i8o°' beträgt.
  2. 2. Höchstspannungs-Schaltgerät nach Anspruch i in zwei- oder mehrpoliger Ausführung mit gemeinsamem Antrieb und synchron drehbaren Schaltarmen, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand (lz) zwischen benachbarten Kreisbogenbahnen (f, f') zweier Schaltarinenden kleiner ist als der der Betriebsspannung entsprechende Mindestabstand (a).
  3. 3. Höchstspannungs-Schaltgerät nach Anspruch i und 2 in Doppelausführung, dadurch gekennzeichnet, daß je ein feststehender Stützisolator (2; 3) die Gegenkontakte für zwei Schaltarme (5, 5") trägt.
DED12774A 1951-09-04 1951-09-04 Hoechstspannungs-Schaltgeraet Expired DE905751C (de)

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DED12774A DE905751C (de) 1951-09-04 1951-09-04 Hoechstspannungs-Schaltgeraet

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