DE905618C - Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen

Info

Publication number
DE905618C
DE905618C DEE4325A DEE0004325A DE905618C DE 905618 C DE905618 C DE 905618C DE E4325 A DEE4325 A DE E4325A DE E0004325 A DEE0004325 A DE E0004325A DE 905618 C DE905618 C DE 905618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequencies
frequency
carrier
voltage
mixing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE4325A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Feher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE4325A priority Critical patent/DE905618C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905618C publication Critical patent/DE905618C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic
    • H04M9/087Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic using different frequency bands for transmitting and receiving paths ; using phase shifting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verfahren zur Unterdrückung der akustischen Selbsterregung in Ubertragungsanlagen Die Erfindung ,befaßt sich mit einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Unterdrückung der Rückkopplung in akustischen Übertragungsanlagen. Es kann sich hierbei um Anlagen handeln, durch die eine akustische Darbietung oder Ansprache im selben Raum verstärkt wiedergegeben werden soll. Bei solchen Anlagen kann durch Rückkopplung eine akustische ,Selbsterregung auftreten, wenn die Lautsprecher auf die Mikrophone direkt einwirken können. Weiterhin ist das Verfahren anwendbar auf Anlagen, bei denen eine gegenseitige Sprechverbindung zwischen zwei oder mehreren Stationen hergestellt werden kann, wie dies bei Gegensprechanlagen der Fall ist. Bei solchen Anlagen ist die akustische Rückwirkung bei Gesprächsverbindung an den einzelnen Stationen von den Lautsprechern zu den zugehörigen Mikrophonen über den dazwischenliegenden Luftraum möglich.
  • Es ist bekannt, die Pfeifneigung von Zwischenverstärkern in Zweiwegübertragungsanlagen dadurch zu bekämpfen, daß in mindestens einem der beiden Wege eine Erhöhung oder Erniedrigung der übertragenen Sprachfrequenzen erfolgt. Bei der bekannten Anordnung zur Durchführung dieser sogenannten Frequenztransformation erfolgt hintereinander eine zweimalige Mischung der Sprachfrequenzen f mit je einer festen Trägerfrequenz f1 bzw. f2, wobei in jeder Mischstufe die Trägerfrequenz unterdrückt und anschließend durch eine Drosselkette das obere Seitenband abgeschnitten wird. Das Ergebnis ist ein transformiertes Frequenzband f -f- (fl-f2), wobei fl-f2 die Differenz der beiden festen Trägerfrequenzen darstellt und positiv oder negativ sein kann. Über die besondere Wahl der Trägerfrequenzen sind bei dem bekannten Verfahren keine bestimmten Angaben gemacht.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Frequenztransformation im Zuge einer akustischen Übertragungsanlage und in deren Weiterbildung eine Vorrichtung zur Durchführung der Mischung anzugeben, wobei auf die besonderen, bei der Sprachübertragung vorliegenden Verhältnisse Rücksicht genommen wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß nach der ersten Mischung das untere Seitenband, nach der zweiten Mischung jedoch das obere Seitenband unterdrückt wird.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft die Auswahl der Trägerfrequenzen und ihrer Differenz f1 bis f2. Diese Frequenzdifferenz muß zeitlich möglichst konstant bleiben, um eine unveränderte Wirkung des Verfahrens zu gewährleisten. Diese Forderung läßt sich leichter erfüllen, wenn die Trägerfrequenzen möglichst niedrig gewählt werden.
  • Der Unterschied der beiden Trägerfrequenzen kann bis herab zu etwa 5 Hz betragen, soll aber andererseits nach Möglichkeit 2o Hz nicht überschreiten. Die untere Grenze ergibt sich daraus, daß die Wirkung der Frequenztransformation bei sehr tiefen Werten von f1 bis f2 unzulreichend wird. Die obere Frequenzgrenze könnte an sich noch höher gewählt werden, doch ergibt sich dann eine Verschlechterung der Sprachqualität, da bei zusammengesetzten Tönen das Frequenzverhältnis der einzelnen Töne durch die Frequenztransformation geändert wird. Diese Änderung soll möglichst klein bleiben, damit sie vom Ohr nicht wahrgenommen wird.
  • Die nächste wichtige Maßnahme nach der Erfindung besteht darin, daß nach der ersten Mischung von den beiden entstehenden .Seitenbändern f -l- f1 und f - f1 das untere mittels eines Hochpasses unterdrückt wird. Will man demgegenüber das untere Seitenband für die weitere Übertragung verwenden, wie dies bei dem bekannten Verfahren der Fall ist, so muß man dabei die Trägerfrequenz zweckmäßig mindestens doppelt so hoch wählen wie die oberste zu übertragende Sprachfrequenz. Außerdem darf man keinen einfachen Tiefpaß verwenden, sondern muß einen Bandpaß nehmen, durch den das direkte Sprachfrequenzband unterdrückt wird. Dies bedeutet aber eine unnötige Verteuerung der Anlage.
  • Als weiterer Vorteil ergibt sich bei Verwendung eines Hochpasses, daß die Trägerfrequenz niedrig gewählt werden kann, wodurch eine große absolute Flankensteilheit leichter erreicht werden kann als bei hohen Trägerfrequenzen.
  • Die untere Grenze für die Wahl der Trägerfrequenzen beim Verfahren der Erfindung ergibt sich aus der Forderung, daß die höchsten nicht transformierten Sprachfrequenzen, die vom Vorverstärker zur Mischstufe gelangen, nicht auf direktem Weg durch die Anlage gehen dürfen, sondern durch den Hochpaß unterdrückt werden sollen.
  • im allgemeinen wird es genügen, bei Sprachübertragung für die Trägerfrequenzen als untere Grenze etwa io 1<Hz zu wählen.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, die Trägerfrequenzen so zu wählen, daß sie von der Wiedergabe in der akustischenAnlage :ausgeschlossen sind. Dies ist deshalb wichtig, weil es infolge der großen Amplitude der vorhandenen Trägerfrequenzen schwierig ist, diese bereits in den Mischstufen gänzlich zu unterdrücken. Es ist aus diesem Grund unter Umständen zweckmäßig, die Trägerfrequenzen im Bereich der Unhörbarkeit oder mindestens an der oberen Grenze der Hörbarkeit, d. h. bei etwa 16 bis 2o kHz zu wählen. Dies ist jedoch nur dann nötig, wenn die Lautsprecher diese Frequenzen überhaupt wiedergeben können.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • Fig. I zeigt ein Blockschaltbild einer Anlage zur Durchführung der Frequenztransformation; F ig. 2 zeigt für eine Trägerfrequenz f l = 15 kHz und eine Bandbreite von etwa 5 kHz für die übertragenen Sprachschwingungen die beiden Seitenbänder nach der ersten Mischung sowie eine geeignete Filterkurve für den Hochpaß; Fig. 3 zeigt ein ,Schaltbild einer vereinfachten Xlischstufe als Weiterbildung der Erfindung. Gemäß Fig. I werden die zu übertragenden Sprachfrequenzen f der ersten Mischstufe Ml zugeführt, in der sie mit der vom Generator G1 erzeugten festen Trägerfrequenz f1 gemischt werden. Dabei entstehen die beiden Seitenbänder f + f1 und f - f1. In dem angeschlossenen Hochpaß HP wird das untere Seitenband unterdrückt. Das obere Seitenband f + f1 wird der zweiten Mischstufe M2 zugeleitet, in der eine Mischung mit der vom Generator G2 erzeugten Trägerfrequenz f2 erfolgt. Von den dabei entstehenden Seitenbändern f -I- (f1 + f2) ,und f -I- (fl-f2) wird in dem sich anschließenden Tiefpaß TP das obere unterdrückt, so daß nur das untere Seitenband f -I- (f1- f2) für die weitere Übertragung durchgelassen wird.
  • Gemäß Fig. 2 sind das Band der zu übertragenden Frequenzen i und die beiden Seitenbänder 2 und 3 nach der ersten Mischung schematisch dargestellt. Die Trägerfrequenz f1 ist hier beispielsweise mit 15 1<Hz gewählt, während die Bandbreite der übertragenen ,Sprachfrequenzen etwa 5 kHz beträgt. Die Durchlaßkurve des Hochpasses HP ist mit q. bezeichnet. Bei dem eingezeichneten Verlauf der Kurven 1, 2 und 3 ist vorausgesetzt, daß das Band der Sprachfrequenzen nach oben hin verhältnismäßig steil abfällt.
  • Wie man aus dieser Darstellung sieht, würde bei Verwendung eines Tiefpasses nicht nur das untere Seitenband 3, sondern auch das direkte Sprachfrequenzband i durchgelassen werden.
  • Gemäß Fig. 3 ist eine Anordnung zur Mischung dargestellt, die sich nur einer einzigen Röhre bedient. Bei den bisher bekannten Verfahren wird die Mischung mit einem Ring- oder Kreuzmodulator oder in einer Gegentaktstufe vorgenommen, die mindestens zwei Röhren benötigt, und bei der im allgemeinen im Eingang und im Ausgang je ein Symmetriertransformator verwendet werden muß. Demgegenüber ist bei der dargestellten .Schaltung nur eine einzige Röhre nötig, während Symmetriertransformatoren überhaupt nicht verwendet werden brauchen.
  • Als Mischröhre M dient dabei beispielsweise eine Hexode, an deren erstes Gitter G1 die Sprachfrequenzen f gelegt werden. Dem dritten Gitter G3 wird eine Generatorspannung ui der festen Frequenz f 1 zugeführt, die über einen ;Spannungsteiler R1, R2 von den Klemmen des Generators G abgenommen wird. Die Anode der Röhre M ist mit dem Eingang des Hochpasses HP verbunden, dem gleichzeitig vom Generator eine größere Spannung u2 zugeführt wird, die am Regelwiderstand R2 abgegriffen ist.
  • Nach Verstärkung in der Mischröhre entsteht aus u1 an der Anode der Röhre M eine Wechselspannung U1, die um i 8o° in der Phase gegen u2 verschoben ist.
  • Bei geeigneter Regelung von u2 gegenüber u1 ist z(2 = - U1, so daß dadurch eine völlige Kompensation der trägerfrequenten Spannung am Ausgang der Mischröhre erreicht wird, an die ein Hochpaß HP nach der ersten Mischung bzw. ein Tiefpaß nach der zweiten Mischung angeschlossen ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Unterdrückung der akustischen Selbsterregung in Übertragungsanlagen unter Anwendung einer Frequenztransformation im elektrischen Weg durch zweimalige Mischung der Tonfrequenzen mit einer festen Trägerfrequenz und darauffolgende Unterdrückung eines Seitenbandes nach jeder Mischung, dadurch gekennzeichnet, daß nach der ersten Mischung das untere Seitenband, nach der zweiten Mischung jedoch das obere Seitenband unterdrückt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfrequenzen höher liegen als die obere Grenze der Empfindlichkeit des Lautsprechers oder der Lautsprecher oder die obere Frequenzgrenze der Hörempfindlichkeit.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieTrägerfrequenzen nicht niedriger als io kHz und nicht höher als 2o kHz gewählt werden. q..
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz der Trägerfrequenzen vorzugsweise zwischen 5 und 20 kHz liegt.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Mischung der Sprachfrequenzen mit den Trägerfrequenzen mit Unterdrückung der Trägerfrequenz dem Gitter (G1) einer Mischröhre die Signalspannung und einem anderen Gitter (G3) die Trägerfrequenz mit einem solchen Teil der Spannung (u1) zugeführt wird, daß eine Kompensation der verstärkten Spannung (U1) mit einem an die Anode angelegten anderen Teil der Spannung (u2) der Trägerfrequenz erfolgt.
DEE4325A 1951-09-08 1951-09-08 Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen Expired DE905618C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE4325A DE905618C (de) 1951-09-08 1951-09-08 Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE4325A DE905618C (de) 1951-09-08 1951-09-08 Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905618C true DE905618C (de) 1954-03-04

Family

ID=7066237

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE4325A Expired DE905618C (de) 1951-09-08 1951-09-08 Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE905618C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69716216T2 (de) Schaltung, audiosystem und verfahren zur signalverarbeitung
DE1416141B2 (de) Verfahren und anordnung zur stereophonischen tonuebertragung
DE2407406A1 (de) Frequenzmultiplex-system
DE19632734A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Generieren eines Mehrton-Signals aus einem Mono-Signal
DE2848142A1 (de) Signaluebertragung fuer lehrsystem
DE2609297C3 (de) Übertragungssystem für Gesprächssignale
DE889905C (de) UEbertragungseinrichtung fuer Geheimtelefonie
DE2246560C3 (de) Schaltungsanordnung zur Qualitätsverbesserung eines in der Bandbreite begrenzten Tonfrequenzsignals
DE1616735B1 (de) Verfahren zum Erzeugen von kompatiblen Einseitenband-Signalen
DE1537274B2 (de) Signaluebertragungssystem mit impulsdeltamodulation, sowie in diesem system anzuwendende sender und empfaenger
DE1139535B (de) Verfahren zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Fernsehsignalen auf bzw. von einem magnetischen Aufzeichnungstraeger
DE905618C (de) Verfahren zur Unterdrueckung der akustischen Selbsterregung in UEbertragungsanlagen
DE2109557C3 (de) Kompatibles Vierkanal-Rundfunkübertragungssystem
DE2422424C2 (de) Verfahren zur Aufzeichnung von vier Kanalsignalen auf den beiden Seitenwänden der Rille einer Schallplatte
DE1112763B (de) Sendeanlage
DE2711083A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur elektronischen tonverarbeitung
DE1273002B (de) Einrichtung zur verschluesselten UEbertragung von Sprachsignalen durch Vertauschung von Teilbaendern
DE1416216A1 (de) Stereophonisches Signaluebertragungssystem
DE935914C (de) Verfahren zur UEbertragung von Schallereignissen ueber einen Kanal verhaeltnismaessig geringer Bandbreite
DE964876C (de) Verfahren und Einrichtung zur Frequenzraffung bei der UEbertragung von Sprachsignalen
DE1160038B (de) Verfahren und Vorrichtung zur UEbertragung von zwei oder mehreren Signalen
DE1029870B (de) Farbfernsehempfaenger
DE2309987C2 (de) System für die Übertragung breitbandiger Signale
EP0104313A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur bandbreitenreduzierten Sprachübertragung
DE710053C (de) Mehrfachtraegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem