DE90500C - - Google Patents

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DE90500C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/4505Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements characterised by the method of application
    • C04B41/4511Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements characterised by the method of application using temporarily supports, e.g. decalcomania transfers or mould surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Decoration By Transfer Pictures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Man decorirt Porcellan, Steingut, Thonwaaren, Glas, Email u. s. w. mit Metallen durch Druck bisher in der Weise, dafs die mit dem üblichen Firnifs auf das Uebertragungspapier gedruckte Zeichnung, wenn es das sogenannte »Hautpapier« ist, vor dem Uebertragen, sonst nachher mit den Metallen, die in Pulverform sich befinden und mit dem Anschmelzmittel gemischt sind, eingestäubt, dann auf den zu decorirenden Gegenstand übertragen und eingebrannt wird.
Dies Verfahren hat verschiedene Nachtheile, namentlich den, dafs die Dämpfe und Gase des sich beim Einbrennen zersetzenden Firnisses das feste Anschmelzen des Metalles leicht verhindern und es nicht glänzend werden lassen. Es bilden sich Blättchen, die sich ablösen und eine zerrissene Fläche hinterlassen.
Auch ist der Metallverbrauch hierbei ein bedeutender, da sich nicht blos auf der Oberfläche die Metallschicht bildet, sondern auch unterhalb und innerhalb des Flusses, mit dem es gemischt war.
Wegen der Unsicherheit dieses Verfahrens durch Druck übt man die Metalldecorirung mehr mittelst Handarbeit aus.
Das nachstehend beschriebene Verfahren zeigt diese Uebelstände nicht.
Es wird nämlich das Druckmittel sofort mit dem Anschmelzmittel gemischt und mit dieser Mischung die Zeichnung gedruckt.
Das Einstäuben findet dann mit dem Metallpulver statt; man erreicht so mit wenig Metall eine nur auf der Oberfläche befindliche dichte Metallschicht, die auch ganz sicher anschmilzt.
Man nimmt ein zur Metalldecorirung übliches Schmelzmittel, reibt mit einem Druckmittel an, das aus Terpentin, Leinöl und ätherischen Oelen besteht, und druckt damit die Zeichnung auf Uebertragungspapier, welche bei solchen mit »Haut« vor, bei anderen nach der Uebertragung mit Metallpulver eingestäubt wird.
Diese so decorirten Gegenstände werden dann eingebrannt, wonach das Metall polirt, gebürstet und geputzt wird, je nachdem es die Decoration im Charakter erheischt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckverfahren zur Herstellung von Metallverzierungen auf Thonwaaren, Glas und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs Druck- und Anschmelzmittel gemeinschaftlich aufgedruckt werden, worauf das flufsfreie Metallpulver auf die Zeichnung gestäubt wird.
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