DE902206C - Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von Blechen - Google Patents
Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von BlechenInfo
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- DE902206C DE902206C DEE4215A DEE0004215A DE902206C DE 902206 C DE902206 C DE 902206C DE E4215 A DEE4215 A DE E4215A DE E0004215 A DEE0004215 A DE E0004215A DE 902206 C DE902206 C DE 902206C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B3/00—Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
- B08B3/04—Cleaning involving contact with liquid
- B08B3/10—Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
- B08B3/12—Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations
Landscapes
- Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)
Description
- Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von Blechen Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mittels dessen Oxydschichten von Blechen durch die Einwirkung von Schall- oder Ultraschallschwingungen entfernt werden können.
- Es ist bekannt, Oxydsehichten von Metalloberflächen unter gleichzeitiger Einwirkung von. Säuren oder Laugen durch Anwendung von Ultraschallschwingungen zu entfernen.
- Erfindungsgemäß wird ein Verfahren angegeben, .durch das eine besonders schnelle und wirksame Reinigung der Oberfläche von. Blechen bei ihrer Herstellung in Walzwerken erreicht wird. Bisher war es üblich, die Platten bzw. Bleche zwischen den einzelnen Walzvorgängen. aus dem Walzwerk herauszunehmen und in große Säurebäder einzuhängen, um sie nach einer längeren Behandlungszeit von etwa ilz bis r Stunde und Nachbehandlung mit Wasser und Lauge wieder dem nächsten Abschnitt des Wal'.zverfahrens zuzuführen. Dieses Verfahren erfordert einen erheblichen. Aufwand an Arbeitskraft, Zeit und vor allem an Platz, zumal es nötig ist, die Säuberung mehrfach zwischen einzelnen Stufen des Walzverfahrens zu wiederholen.
- Es ist das Ziel der Erfindung, eine erheblich schnellere Weiterverarbeitung der Bleche ohne längere Unterbrechung .des Walzverfahrens möglich zu machen. Dies wird. dadurch erreicht, daß die Entzunderung der Bleche mittels einer zweckmäßig konstruierten Ultraschallanlage derart beschleunigt wird, da.ß das ganze Verfahren kontinuierlich gemacht werden kann und nicht mehr wie -,beim bisherigen Verfahren,der Walzprozeß. mehrfach. unterbrochen zu werden braucht.
- Erfindungsgemäß werden dabei die Platten oder Bleche in einem Säure- oder Laugebad zwischen zwei großflächigen Ultraschallgebern hindurchgeführt, die sich über die ganze Breite der Bleche erstrecken und deren Ausdehnung in. der Laufrichtung der Bleche mindestens einer Wellenlänge der Ultraschallschwingungen in dem Behandlungsbad entspricht. Die angegebene Ausdehnung ,der Ultraschallgeber von mindestens einer Wellenlänge i-st nötig, um ein annähernd homogenes -Schallfeld zwischen ihnen zu erzeugten. Nötigenfalls werden die Schallgeber, die z. B. nach dem magnetostriktiverL Prinzip arbeiten können, aus einzelnen Schallgebern zusammengesetzt, um, die gewünschte große Ausdehnung zu erhalten.
- Um eine -besonders große Wirksamkeit der Schwingungen im Hinblick auf die Entfernung der Oxydschichten zu erreichen, werden die Schwinger in einem Abstand angeordnet, der einer halben Wellenlänge oder einem ungeradzahligen Vielfachen davon entspricht, und so erregt, daß ihre einander zugekehrten. Seiten in gleicher Richtung schwingen. Dabei entsteht ein stehendes Schallfeld, in dessen Flächen@ größter Geschwindigkeitsamplitude .die zu behandelnden Bleche angeordnet werden. DieBleche, die gegen'ü'ber der Wellenlänge in der Flüssigkeit nur eine .geringe Dicke haben sollen, werden in einem. Abstands einer viertel Wellenlänge bzw. einem ungeraden Vielfachen einer viertel Wellenlänge von einem der Schwinger entfernt durch. die Anordnung hindurchgeführt. In diesem. Fall: ist die Wirkung der Ultraschallbehandlung besonders stark, @da die Bileche @sich an den Stellen größter Teilchengeschwindigikeit im Flüssigkeitsbad befinden.
- Als: geeignete Frequenzen können verhältnismäßig niedrige Frequenzen aus dem Schallgebiet oder Ultraschallgebiet Verwendung finden, so z. B. ao kHz. Man hat bei einem vorgegebenen, Abstand der sich gegenüberliegenden Schwinger durch Anwen4ung entsprechend abgestimmter Schwinger die Möglichkeit, außer .der niedrigsten möglichen Frequenz auch die ungeraden Vielfachen dieser Frequenz zu verwenden.
- Im allgemeinen ist die Wirkung des Verfahrens besser, wenn eine höhere Frequenz verwendet wird. Mit Magnetostriktionsschwingern lassen sich. beispielsweise Frequenzen bis, ioo kHz erzeugen.
- In, einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäß angegebenen Anlage sind die Schwinger von einem Mantel aus säure- bzw. laugenbeständigem. Metall umgeben.
- Wegen der beim Betrieb auftretenden hohen Erwärmung der Schwinger ist eine Kühlung erforderlich-. Zweckmäßig werden die Schwinger durch eine strömende Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser oder 01 oder ein anderes geeignetes Kühlmittel, gekühlt. Sind, die Schwinger von einem besonderen Mantel umgeben, so kann die Kühlflüssigkeit zwischen dem Schwinger und dem Mantel hindurchgeleitet werden. Es ist auch möglich, durch Umwälzung,des Säurebades durch eine Kizhlapparatur die richtige Betriebstemperatur aufrechtzuerhalten.
- In der Figur ,ist die Erfindung erläutert.
- Dabei bedeuten: i und z die sich gegenüberstehenden Schwinger, die in seitlicher Ansicht dargestellt sind. Der Vorschub des Bleches 3 zwischen -den Schwingern erfolgt in Richtung der Zeichnungsebene z. B. von rechts nach links. Die Schwinger werden gegenphasig erregt, so daß die Innenflächen q. und 5 stets gleichsinnig nach oben bzw. unten schwingen, wie dies durch die eingezeichneten Pfeile 6 und 7 angedeutet ist. Nach der Figur ist ein dünnes Blech 3 in der Symmetrielinie zwischen den Schwingern angeorÜnet. Die Frequenz wird so gewählt, daß der Abstand 1? zwischen den beiden Schwingern einer halben Wellenlänge in der Behandlungsflüssigkeit entspricht. Das. Blech 3 befindet sich für diesem Fall im Abstand 1/4 von den Oberflächen .der beiden! Schwinger.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entfernen von Oxydschichr ten und Verunreinigungen von der Oberfläche von Blechen mittels Ultraschall auch unter gleichzeitiger Einwirkung von Säuren oder Laugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche in einem Flüssigkeitsbad zwischen zwei Ultraschallgebern behandelt werden., die in einem Abstand einer halben Wellenlänge oder einem ungeraden Vielfachen davon sich gegenüberstehen und gegenphasig erregt werden, daß die sich gegenüberliegenden inneren Flächen stets in gleicher Richtung schwingen, wobei die Oberfläche der Bleche vorzugsweise einen Abstand von einer viertel Wellenlänge oder einem, ungeraden Vielfachen davon von. der Oberfläche der Schwinger hat. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da3 die Schwinger von säure-bzw. laugenbeständigen Mänteln umhüllt sind. 3. Verfahren nadle Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß. die Anordnung während des Betriebs ,durch die Umlaufkühlung gekühlt wird. d.. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche ,kontinuierlich dürch die Ultraschallapparatur hindurchgeführt und dateigesäubert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE4215A DE902206C (de) | 1951-08-12 | 1951-08-12 | Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE4215A DE902206C (de) | 1951-08-12 | 1951-08-12 | Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE902206C true DE902206C (de) | 1954-01-21 |
Family
ID=7066189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE4215A Expired DE902206C (de) | 1951-08-12 | 1951-08-12 | Verfahren zum Entfernen der Oxydschichten von Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE902206C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084545B (de) * | 1956-05-15 | 1960-06-30 | Libbey Owens Ford Glass Co | Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen von Ober- und Unterseite scheibenfoermigen Materials |
| US2998823A (en) * | 1956-05-15 | 1961-09-05 | Libbey Owens Ford Glass Co | Apparatus for cleaning surfaces |
| DE1117966B (de) * | 1957-09-20 | 1961-11-23 | Fischer Ag Georg | Verfahren zur Oberflaechenbehandlung von Halbfabrikaten aus Eisen und Stahl mittels Ultraschall |
| DE1151707B (de) * | 1958-09-19 | 1963-07-18 | Werner Helling Dr Ing | Verfahren zum chemischen Glaetten von Metallgegenstaenden |
| DE1219767B (de) * | 1957-05-17 | 1966-06-23 | Libbey Owens Ford Glass Co | Vorrichtung zum einseitigen Reinigen von plattenfoermigen Gegenstaenden mittels Ultraschall |
| DE1228492B (de) * | 1963-02-16 | 1966-11-10 | Wladimir I Kurtschenko | Vorrichtung zum Reinigen, Beizen und Entzundern von Metallrohren mittels Ultraschall |
| DE19805838B4 (de) * | 1998-02-13 | 2010-05-27 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zum Entzundern von Stranggieß- und/oder Warmwalzprodukten aus Stahl |
-
1951
- 1951-08-12 DE DEE4215A patent/DE902206C/de not_active Expired
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