DE899401C - Verfahren zur Herstellung einer Glasfaser mit matter bzw. rauher Oberflaeche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Glasfaser mit matter bzw. rauher Oberflaeche

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DE899401C
DE899401C DER1963D DER0001963D DE899401C DE 899401 C DE899401 C DE 899401C DE R1963 D DER1963 D DE R1963D DE R0001963 D DER0001963 D DE R0001963D DE 899401 C DE899401 C DE 899401C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • C03B37/022Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor from molten glass in which the resultant product consists of different sorts of glass or is characterised by shape, e.g. hollow fibres, undulated fibres, fibres presenting a rough surface

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Glasfaser mit matter bzw. rauher Oberfläche Es ist bekannt, Glasfasern durch Anätzen eine matte bzw. rauhe Oberfläche zu geben. Durch diesen die Oberfläche der Glasfaser zerstörenden Vorgang verliert die Faser aber ihre hohe Reißfestigkeit und damit ihre für die meisten Verwendungsarten wertvollste Eigenschaft. Außerdem wird eine Faser mit einer so beschädigten Oberfläche besonders leicht angegriffen und zerstört.
  • Dieser Übelstand wird durch die Erfindung überwunden. Nach der Erfindung werden zum Spinnen von Glasfasern solche Gläser verwendet, welche im Lauf der Verarbeitung oder nachher, z. B. beim Wiederanwärmen oder Erkälten, Aus-bzw. Abscheidungen liefern.
  • Diese Ausscheidungen können verschiedener Art sein. Im wesentlichen sind drei Gruppen solcher Ausscheidungen zu unterscheiden.
  • Die erste Gruppe umfaßt Gläser, welche beim Wiedererwärmen anlaufen, d. h. ihre Farbe ändern, wie z. B. mit Gold, Selen usw. verschieden gefärbte Rubine. Die sich bei diesem Vorgang abscheidenden Teilchen sind meistens kolloidal und amikroskopisch. Auch die Trübungen in mit Phosphaten, Sulfaten oder Fluoriden hergestellten Opalgläsern der zweiten Gruppe sind ähnliche Anlauferscheinungen, welche aber bei entsprechend höheren Sättigungen bereits meßbare Tröpfchen bzw. Kristalle (Entglasungen) als Anlaufergebnisse liefern. Außerdem gibt es auclf noch die bekannten Aventurine, das sind Gläser, welche Metalle, z. B. Kupfer, oder deren Oxyde, z. B. des Chroms, gelöst enthalten als dritte Gruppe, die beim Erkalten so große Kristalle abscheiden können, .daß man sie sogar mit freiem Auge erkennen kann.
  • Verwendet man zum Spinnen von Glasfasern solche Gläser einzeln oder in Mischung, welche entweder durch Anlaufen, Entglasen oder Kristallisieren Aus- bzw. Abscheidungen geben, so werden diese im Glasgel suspendierten Körperchen beim Ziehvorgang stellenweise nicht nur dicht an die Oberfläche gedrängt, sondern durchstoßen sogar die Oberfläche und geben dadurch der Glasfaser ein mattes Aussehen und eine rauhe Oberfläche.
  • Nach dem neuen Verfahren wird also eine Glasfaser hergestellt, welche schon während des Spinnprozesses ohne jede weitere Behandlung eine rauhe bzw. matte Oberfläche erhält, ungeschmälerte Reißfestigkeit besitzt und gegen schädliche Einflüsse widerstandsfähig ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer Glasfaser mit matter bzw. rauher Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Faser Gläser verwendet werden, welche im Lauf der Verarbeitung, z. B. beim Wiedererwärmen oder Erkalten, Aus- bzw. Abscheidungen liefern.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gläsern, welche im Lauf der Verarbeitung anlaufen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gläsern, welche im Lauf der Verarbeitung o oder nachher entglasen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung solcher Gläser, welche Kristalle ausscheiden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch .die Verwendung von Gläsern nach den Ansprüchen 2 bis 4 in beliebiger Mischung.
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