DE897657C - Untergetauchter Druckluftfluessigkeitsheber - Google Patents

Untergetauchter Druckluftfluessigkeitsheber

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DE897657C
DE897657C DEP4618A DE0004618A DE897657C DE 897657 C DE897657 C DE 897657C DE P4618 A DEP4618 A DE P4618A DE 0004618 A DE0004618 A DE 0004618A DE 897657 C DE897657 C DE 897657C
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DE
Germany
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pressure
cylinder
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pump system
air
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DEP4618A
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English (en)
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Jean Paul Polouektoff
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/10Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped of multiple type, e.g. with two or more units in parallel

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Untergetauchter Druckluftflüssigkeitsheber Die Erfindung betrifft eine Pumpenanlage, der ,die Flüssigkeit zuläuft, in der Art der Anlagen, in welchen die Flüssigkeitsförderung mittels eines unter Druck befindlichen Arbeitsmittels, 'z. B. Druckluft, erfolgt.
  • Eine der Erfindung entsprechende Anlage besteht im wesentlichen aus einer Pumpe, die aus zwei Behältern gebildet ist, die als Zylinder ausgebildet und mit einem Luftverteiler verbunden sind, welcher nacheinander und abwechselnd das eine Ende von jedem Zylinder mit der Druckluftzufuhr und dem Luftauslaßstutzen in Verbindung setzt, während die entgegengesetzten Enden dieser Zylinder ihrerseits abwechselnd und nacheinander mit dem Förderstutzen der Flüssigkeit und ,deren Ansaugstutzen in Verbindung gesetzt werden, so daß sich jeweils ein Zylinder in der Förderungsphase befindet, während der andere sich in der Aufüllungsphase befindet und umgekehrt.
  • Die der Erfindung entsprechende Anlage, welche in ihrer Konstruktion sehr einfach ist, sicher arbeitet und eine große Leistung aufweist, kann für die verschiedensten Verwendungszwecke benutzt werden.
  • Die kennzeichnenden Besonderheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im übrigen durch die nachfolgende Beschreibung klarer hervorgehoben, welche sich auf die in der Anlage befindlichen Zeichnungen bezieht, die schematisch und nur als Beispiel eine Ausführungsform einer der Erfindung entsprechenden Pumpenanlage darstellen. Auf diesen Zeichnungen bedeutet Fig. i ein Übersichtsschema -einer Pumpenanlage mit eingetauchter Pumpe, Fig. 2 ein Schema, das. die Anwendung der Erfindung zum Wiederflottmaehen eines Schiffes darstellt, Fig. 3 ein Schema, das seine Anwendung für den Betrieb an Bord eines Schiffes darstellt, Fig. 4. eine Darstellung der eigentlichen Pumpe im Längsschnitt A-A der Fig. 7, Fig. 5 eine Draufsicht der Ansaugkammer dieser Pumpe, Fig.6 eine Darstellung der Pumpe im Längsschnitt B-B der Fig. 7, Fig.7 eine Draufsicht der Förderungskammer der Pumpe, Fig.8 in vergrößertem Maßstab eine Längsschnittansicht des Luftverteilers und Luftdruckreglers im ,Schnitt VIII VI@II der Fig. i i, Fig. g einen. Längsschnitt nach Linie IX-IX der Fig. 11, Fig. i.o einen anderen Längsschnitt nach Linie X-X der Fig. i'I; die Fig. i i, r2, 13, 14 und i5 sind Querschnitte, jeweils entsprechend den Linien XI-XI, XII-XII, XIII-XIII, XIV-XIV und XV-XV der Fig. 8 und g, Fig. 16 ist eine Darstellung des Vakuumreglers, Fig. 17 eine Abwandlung der Konstruktion. Wie vor allem in Abb.4 bis 7 dargestellt, besteht die der Erfindung zugrunde liegende Pumpe aus einem Behälter i, in welchem ein zweiter Behälter 2 untergebracht ist. In dem dargestellten Beispiel hat man angenommen, .daß diese Behälter zylindrisch ausgebildet sind. Es ist jedoch offenbar, @daß sie jede andere Form aufweisen könnten, besonders bei .den Pumpen des horizontalen Typs. Diese beiden Behälter bilden so einen inneren Pumpenzylinder 3 und einen äußeren oder ringförmigen Pumpenzylinder 4. Diese beiden Zylinder, die dazu bestimmt sind, nacheinander mit einer Verschiebung von i8o° zu arbeiten, haben weitgehend das gleiche Volumen. Sie werden oben durch eine Förderungskammer 5 und unten durch eine Ansaugkammer 6, in welcher :das zu pumpende und zu fördernde Wasser durch einen Stutzen 7 ankommt, begrenzt. In dieser Kammer 6 sind die Ansaugventile 811 (für den Zylinder 3) und 9a (für den Zylinder 4) und die entsprechenden Förderungsventile 8'' und g'' angeordnet. Die Ventile 8a und ga öffnen sieh von unten nach oben und die Ventile 8'' und g'' von oben nach unten; indem dargestellten Beispiel hat man für jeden Zylinder vier Ansaugventile und zwei Förderungsventile vorgesehen. Alle diese Ventile 'könnten in. jeder geeigneten bekannten Weise ausgeführt werden. Die dargestellte Ausführung ist wegen ihrer Einfachheit besonders günstig; da die Ventile hier durch einfache Gummikugeln gebildet sind, welche allein unter dem Luft- oder Wasserdruck arbeiten. Die oben angebrachte Förderungskammer g mündet nach außen mittels eines Klappenventils to, an welchem ein Rohr toa (Fig. i) angeschlossen werden kann.
  • Die Zylinder 3 und 4 stehen mit einer Druckluftquelle in Verbindung, z. B. mit einem Kompressor ti (Fig. i), dessen Förderungsrohr in i2 und dessen Ansaugrohr in i3 ,dargestellt sind; in dieser Ausführung der Fig. i arbeitet dieser Kompressor in geschlossenem Kreis. Ein Vakuumregler, allgemein mit 14 in Fig. i bezeichnet und in größerem Maßstab auf Fig. 16 dargestellt, sichert den automatischen Einlaß einer gewissen Luftmenge, wenn der Unterdruck innerhalb des Ansaugrohres 13 unter einen bestimmten Wert zu liegen kommt. Dieser Vakuumregler umfaßt vor allem ein Kolbenventil 15, .das sich vor Öffnungen 1,6 bewegt, die im Körper des Apparates vorgesehen sind. Dieses Kolbenventil wird durch ein. nachgiebiges Organ (z. B. einen Balg 117) mit Regelgegengewicht 18 betätigt. Solange der Druck innerhalb des Rohres 13 oberhalb eines bestimmten Wertes bleibt, hält der Balg 17 den Kolben 15 in .der Stellung, bei welcher er die Öffnungen 16 verschließt. Sobald der Druck unterhalb .dieses Wertes zu liegen kommt, faltet sich :der !Balg, und -der Kolben läßt, indem er die Öffnungen frei gibt, die Menge Luft einströmen, .die erforderlich ist, um den Unterdruck auf den gewünschten Wert zurückzubringen. Im KompressorIkreis ist auch ein Filter 55 angebracht.
  • Die beiden Zylinder 3 und 4 der Pumpe werden abwechselnd und nacheinander mittels ihres oberen Teiles mit dem Förderungs- und Ansaugsystem des Kompressors in Verbindung gebracht, und zwar durch einen Luftverteiler, der eingehend in Iden Fig. 8 bis- 15 dargestellt ist.
  • Dieser Verteiler besteht im besonderen aus einem zylindrischen Körper ig, in welchem sich ein Gleichgewichtsschieber12o bewegen kann. Dieser Körper ig kann in Verbindung treten a) mit dem Förderungsrohr 12 des Kompressors über die Leitung 21, welche in diesen Körper durch die Öffnung 22 mündet, wobei eine Druckregeleinrichtung, die später beschrieben wird, zwischen diese Leitung 211 und das Rohr 12 geschaltet wird, b) über eine Öffnung 23 bzw. 23a und die Leitung 24 mit dem Ansaugrohr 13, des Kompressors, c) über eine Öffnung 25 und die Leitung 26 mit der Leitung 2,611, welche zum oberen Teil ,des Pumpenzylinders 3 führt, d) über eine Öffnung 27 und eine Leitung 28 mit den Leitungen 28a, die zum oberen Teil des Zylinders 4 führen.
  • Der Verteilungsschieber zo kann zwei Stellungen einnehmen. die obere Stellung (Fig. 8), bei welcher er einerseits den ringförmigen Zylinder 4 mit dem Lufteintrittsrohr 12 und andererseits den inneren Zylinder 3 mit .dem Ansaugrohr 13 des Kompressors in Verbindung bringt, und die untere Stellung, bei welcher er einerseits den ringförmigen Zylinder 4 mit dem Ansaugrohr 13 und andererseits den Zylinder 3 mit der Druckluftzufuhr 13 in Verbindung bringt.
  • Dieser,Schieber 2o kann plötzlich von einer Stellung in -die andere gebracht werden .und umgekehrt, und zwar mit Hilfe jeder geeigneten Eifirichtung. In dem dargestellten Beispiel (s. Fig. 4 .und 6) ist diese Steuerung mittels eines kleinen Kolbens 2g gewährleistet, der sich in einem Zylinder 3o bewegt, in welchem die Verteilung der über Leitung 31 einströmenden Druckluft in der klassischen (nicht dargestellten) Weise mittels eines Gleichgewichtsschiebers 32 erreicht wird, der sozusagen ein Relais bildet. Dieser Schieber ist mit einem Bügel 3,3 verbunden, auf welchen ein Schwimmer 34 wirkt, der sich frei innerhalb des Zylinders 3 bewegt. Dieser Bügel ist selber mittels einer Stange 35 von einstellbarer Länge mit unteren Tragpratzen 36 verbunden. Wenn die Flüssigkeit in dem Zylinder 3 steigt, steigt gleichzeitig der Schwimmer 34. Am Ende .des Hubs bringt er mittels der Stoßdämpfer 37a das gesamte System 33-35-36 in seine obere Stellung (auf Fig.4 mit ausgezogenen ,Strichen dargestellt), bei welcher auch der Schieber 32 seine obere Stellung einnimmt und dadurch die Druckluftzufuhr 31 mit der oberen Fläche des Kolbens 29 in Verbindung bringt, der .den Verteilungsschieber 2o plötzlich in seine untere Stellung führt und ihn dort festhält. Wenn dagegen die Flüssigkeit wieder absinkt, sinkt der Schwimmer mit ihr. Das System 3I-35-36 ist jedoch in seiner oberen Stellung .durch Riegel 37 blockiert, die um 38 drehbar sind und mit Öffnungen 39 der Stange 35 zusammenwirken. Erst wenn der Zylinder 3 leer und der Schwimmer 34 in seiner unteren Stellung angelangt ist, wird dieser zuerst die Riegel 37 lösen, indem er auf ihre vorspringenden Zapfen 40 drückt, und, indem er durch sein Gewicht auf die Tragpratzen 36 wirkt, das Absinken des Bügels 33 verursachen. Der Schieber 32 kommt nun in die untere Stellung, bei welcher er die Luftzufuhr 31 mit der unteren Fläche des Kolbens 29 und die obere Fläche des besagten Kodbens mit dem Auslaß 42 in Verbindung bringt. Der Kolben 29 steigt dann plötzlich und nimmt dabei den Schieber 20 mit, der dadurch plötzlich seine andere äußerste Stellung einnimmt. Durch Stoßdämpfer 43 und 44 wird .der Hub des Schiebers 2o begrenzt. Am Ende des Hubs ruhen die Tragpratzen 36 auf den Dämpfern. 45.
  • Für die Beschreibung der Arbeitsweise dieser Pumpe wird angenommen, daß sie auf eine bestimmte Wassertiefe H (Fig. i) untergetaucht ist und daß -die Organe sich in der auf Fig. 4 dargestellten Stellung befinden (wobei der Bügel 3:3 jedoch seine gestrichelt dargestellte untere ,Stellung einnimmt). Der Schieber 20 ist in seiner oberen Stellung, so daß die durch .das Rohr 12 einströmende Druckluft über die Leitung 21, die Öffnung 22, die Öffnung 27, die Leitung 28 geht und schließlich über die Leitungen 28a zu dem ringförmigen Zylinder 4 gelangt. Der Zylinder ist im Begriff, sich zu entleeren; das in .diesem Zylinder befindliche Wasser wird unter der Einwirkung der Druckluft durch die Ventile 9'' und Leitungen ¢6 nach der Förderungskammer 5 gefördert, von wo aus es jenseits der Ventilklappe io verdrängt wird. Während dieser Zeit befindet sich der innere Zylinder 3 über die Leitung 26a, die Leitung 26, die Öffnung 25, die Öffnung 23 und die Leitung 24 mit dem Ansaugrohr 13 des Kompressors in Verbindung. Unter der doppelten Wirkung des so geschaffenen Unterdrucks und das hydrostatischen Druckes H tritt das durch den Stutzen 7 ankommende Wasser durch die Ventile 8a und füllt den Zylinder 3, der sich also in der Auffüllungsphase befindet, während der Zlylinder 4 in der Förderungsphase ist.
  • In dem gleichen Ausmaß wie das Wasser in dem Zylinder 3 steigt auch,der Schwimmer. Am Sch.lusse der Auffüllung wirkt er auf den Bügel 33 (der sich in seiner gestrichelt dargestellten unteren Stellung befand) und hebt ihn an. Der Relaisschieber 32 nimmt nun seine obere Stellung ein, in welcher die Druckluft auf die obere Fläche des Kolbens 29 einwirkt, so :daß sich dieser dann plötzlich senkt, wodurch der Verteilerschieber 2o in seine untere Stellung gebracht wird.
  • In dieser ,Stellung ist der Zylinder 3 mit dem Druckluftrohr 12 in Verbindung, während der ringförmige Zylinder 4 mit dem Ansaugrohr 13 verbunden ist. Der Zylinder 3 befindet sich daher in der Förderungsphase, während der Zylinder 4 in der Auffüllungsphase ist. Der Schwimmer 34 fällt in dem Zylinder 3 gleichzeitig mit dem Wasserspiegel. Der Bügel 33 wird jedoch durch die Riegel 37 in seiner oberen Stellung festgehalten. Dagegen bringt .dieser Schwimmer, sobald das gesamte Wasser verdrängt ist, den Bügel 33 in seine untere Stellung, und der Reiaisschieber 32 bewirkt das Wiederaufsteigen .des Kolbens 29 und des Verteilerschiebers -o, und der Zyklus beginnt nun von neuem.
  • Es ist offensichtlich, daß bei einem bestimmten hydrostatischen Druck H, der einer bestimmten Eintauchtiefe entspricht, und bei einem bestimmten Unterdruck im Rohr 13 die Auffüllungszeit Ti konstant sein wird; es genügt nun, .daß man die Fläche der Förderungsventile und den Wert des vom Kompressor erzeugten Luftdruckes. richtig bestimmt, damit die Förderungszeit T2 der Zeit T1 gleicht. Man erhält somit eine Pumpe, in welcher die beiden Zylinder in vollkommener zeitlicher Übereinstimmung arbeiten.
  • VGTenn sich jedoch der hydrostatische Druck H auf Grund von !Schwankungen in der Eintauchtiefe oder wenn sich die Förderungshöhe ändert, muß .der die Förderung bewirkende Luftdruck entsprechend geändert werden. Die vorliegende Erfindung sieht einen automatisch arbeitenden Lu.ftdruckregler vor. Dieser Regler, der zwischen dem Lufteintrittsrohr n2 und der Leitung 21 (Fig. 8 bis @io) des Luftverteilers geschaltet ist, umfaßt im wesentlichen ein Verschlußstück 47, das sich in einem Zylinder 48 bewegt, welcher ein Bestandteil des Verteilers ist und der eine Öffnung 49 aufweist, durch welche die Druckluft bis zu diesem Zylinder gelangt, und eine öffnung5o, durch welche sie in die Leitung 21 und von da aus in den Verteiler strömt. Dieses Verschlußstück 47 wird von einem Druckmesser 51 gesteuert, der aus einem nachgiebigen Organ 52 besteht, das einerseits dem hydrostatischen Druck und der Wirkung des Gegengewichtes 53 und andererseits dem im Zylinder 48 herrschenden Luftdruck unterworfen ist. Bei der Ausgangseinstellung regelt man das Gegengewicht in solcher Weise, daß für einen bestimmten hydrostatischen Druck H das Verschlußstück 47 sich in einer Stellung befindet, bei welcher es die Öffnungen 49 so weit frei gibt, daß der Luftdruck den Wert erreicht, der notwendig ist, um die Entleerung eines Zylinders in der erwünschten Zeit T2, die der Auffüllungszeit Ti gleicht, zu gewährleisten. Wenn der Luftdruck unter den Förderungsnutzdruck abfällt, bewegt sich das Verschlußstück 47 abwärts und öffnet noch mehr die Öffnung 49, was eine Erhöhung des Druckes bis zum erwünschten Wert zur Folge hat. Umgekehrt wird das Verschlu'ßstück 47, wenn .der Luftdruck,den Nutzdruck übersteigt, die Öffnung 49 weiter verschließen. Man erreicht in dieser Weise eine automatische Luftdruckregelung. Die zur Förderung erforderliche Zeit T2 wird also für jeden der Zylinder 3 und 4 praktisch konstant gehalten.
  • Man wird jedoch bemerken"daß in dem Maße, in welchem der hydrostatische Druck H ansteigt, die zur Auffüllung erforderliche Zeit die Neigung hat, sich zu verringern, obwohl dieZunahme der Füllung diese Zeitverkürzwngsiehr gering wenden läßit. Jedoch wind die Auffüliliu@ngszeict für hohe liydroisitatn1s@che Drucke etwas kürzer @ails die Förderungszeit sein.
  • Der ringförmige Zylinder 4 spielt dann die Rolle eines Ausgleichszylinders in dem Sinne, daß er sich während der Auf füllungsphase des Zylinders 3 nicht vollständig entleert, da der Schwimmer 34 gleich nach Beendigung der Auffüllung des Zylinders 3 die Umkehr der Luftverteilung bewirken wird.
  • Um jeglichen Wiedereintritt des Wassers innerhalb der Leitungen des Verteilers zu vermeiden, wird am Ende jeder der Leitungen aha und z811, die diesen Versteiler mit ,den Zylindern verbinden, ein schwimmendes Ventil 54 vorgesehen (s. Fig. 4 und 9), das beim Ankommen des Wassers an den oberen Teil .des entsprechenden Zylinders gehoben wird und das Ende der angeschlossenen Leitung 26a oder 28a hermetisch verschließt.
  • In der soeben beschriebenen Ausführung ist angenommen,,daß der Kompressor i i im geschlossenen Kreis arbeitet, wobei die Auslaßleitung des Luftverteilers mit dem Ansaugrohr 13 dieses Kompressors verbunden ist. Namentlich diese Ausführung ist in äußerst schematischer Form in Fig. i dargestellt. Man beachte jedoch, daß der Verteiler die Luft direkt nach außen ablassen könnte. In diesem Falle würde das Auffüllen der Zylinder allein unter der Wirkung ,des hydrostatischen Druckes vor .sich gehen. -Die der Erfindung entsprechende Anlage gestattet das Pumpen von Flüssigkeiten in allen Tiefen, und zwar mit einer regelmäßigen und kontinuierlichen Leistung. ,Sie weist kein Ansaugrohr und kein Rückschlagventil auf und läuft nicht Gefahr, saugunfähig zu werden. Außerdem hat sie eine sehr einfache Konstruktion und umfaßt keine mechanischen Organe, wie Turbine, Kolben mit Pleuel, Getriebe usw., und benötigt keine Schmierung, so daß man sie zum Pumpen von salzhaltigem oder nicht salzhaltigem, schlamm- oder sandhaltigem Wasser so-wie aller Mineralölerzeugniss.e und allgemein -aller Flüssigkeiten benutzen kann.
  • Diese Anlage kann für @die verschiedensten Verwendungszwecke benutzt werden (See-Arbeiten. öffentliche und private Arbeiten, unterirdische und Bergwerksarbeiten, Mineralölindwstrie usw.), und es ist .nur beispielsweise in Fig. 2 seine Verwendung für das Wiederflottmachen von Schiffen dargestellt. Für diese Verwendungsart kann die Pumpe entweder innerhalb .des wieder flott zu machenden Schiffes N, wie in A dargestellt, oder außerhalb von ihm, wie in B oder C dargestellt, angebracht werden. In dieser Figur ist der Luftkreislauf nicht dargestellt.
  • In Fig. 3 ist die Anwendung der Erfindung für den Betrieb an Bord eines Schiffes dargestellt. Bei dieser Anwendung besorgt die Pumpe 1, 2 das Trockenlegen .des Schiffsraumes, den Feuerbekämpfungsdienst, die Verteilung des W Iassers an die verschiedenen Schiffsabteilungen usw.
  • Bei den Pumpen der soeben beschriebenen Art bringt der Schwimmer, .der den aufeinanderfolgenden !Gang der beiden Zylinder steuert, einige Nachteile mit sich; durch ihn ist es nicht möglich, Pumpen mit kleineren Abmessungen und niedriger Leistung herzustellen.
  • Die Pumpe gemäß Darstellung in Fig. 17 gleicht diese Nachteile aus. ,Sie besteht aus denselben Hauptbestandteilen wie die vorher beschriebene Pumpe; sie unterscheidet sich im wesentlichen dadurch, daß das abwechselnde Arbeiten der beiden Zylinder 3 und 4 dort nichtdurch einen Schwimmer, sondern einen Servoschieber geregelt wird, welcher selbst den Druckluftverteiler i9, 2o steuert.
  • Dieser Servoschieber besteht aus einem (Gleichgewichtsschieber i24,-der sich in einem Zylinder 12 5 bewegt, unter der abwechselnden Wirkung eines Stößels 126, der von einem Kolben 1.27 getragen wird, welcher sich in einem Zylinder 128 bewegt, und eines Stößels 1219, der von einem Kolben 1130 getragen wird, welcher sich in einem Zylinder 131 bewegt.
  • ,Außerdem ist der Schieber 124derWirkung eines Hebels 132 unterworfen, auf welchen eine Feder 133 mittels jeder geeigneten Vorrichtung wirkt, z. B. einer Kugel. Diese Feder 133 kann von jeder geeigneten Ausführung sein (Sprung-, Spiral- oder sonstige Feder), und ihre einstellbare ,Spannung wird in der später beschriebenen Weise erreicht.
  • Das äußere Ende des Zylinders 128 ist durch ein Rohr 134 mit dem Zylinder 3 und das äußere Ende des Zylinders -1-31 durch ein Rohr 135 mit dem Zylinder 4 verbunden.
  • Das innereEnde der bei.denZylinder 128 und (131 steht mittels der Rohre 136 und 137 mit der Förderungskammer 5 in Verbindung. Diese Verbindung kann in zweierlei Weise erf(>lgen: a) entweder direkt, in diesem Falle sind die Rohre 136 und 137 mit der Förderungsflüssigkeit gefüllt, die vorher einen Filter 138 passiert, b) oder indirekt, in diesem Falle sind die Rohre 136 und 137 mit Öl oder mit jeder unkomprimierbaren Flüssigkeit gefüllt, wobei der in der Kammer 5 herrschende Druck auf diese Flüssigkeit mittels einer geeigneten dichten Membran übertragen wird, die den Filter ersetzt.
  • In beiden Fällen wird die Flüssigkeitszirkulation in den Rohren 136 und 137 beliebig mittels der beiden Einstellschrauben 139 und 140 gebremst. Der Zylinder 125 weist mehrere Öffnungen auf; eine mittlere Öffnung 151, die durch eine Leitung 152 mit der Druckluftquelle 12 oberhalb des Druckreglers angeschlossen ist, eine Öffnung 153, welche durch ein Rohr i54 mit dem oberen Teil des Zylinders ig des Verteilers in Verbindung steht, eine Öffnung 155, welche durch ein Rohr 156 an den unteren Teil des gleichen Zylinders angeschlossen ist, und zwei Öffnungen 157 und 158, die eine am oberen Teil, die andere am unteren Teil des Zylinders 125 angebracht und beide mit dem Auslaßstutzen 24 verbunden.
  • Der Schieber 124 kann zwei Stellungen einnehmen: a) eine obere Stellung, bei welcher er einerseits den oberen Teil des Zylinders ig des Verteilers über die Öffnungen i 51 und 153 und das Rohr 154 mit der Druckluftquelle 1.2 und andererseits den unteren Teil des Zylinders ig über das Rohr 156 und die Öffnungen 155 und 158 mit dem Auslaßstutzen 24 in Verbindung bringt, b) eine untere Stellung, bei welcher er einerseits den unteren Teil des Zylinders ig über die Öffnungen 151 und 155 und das Rohr 156 mit der Druckluftquelle 12 und andererseits den oberen Teil des Zylinders ig über das Rohr 154 und die Öffnungen 153 und 157 mit dem Auslaßstutzen 24 in Verbindung bringt.
  • Bei der in der Figur dargestellten Stellung ist der Verteiler soeben in die obere Stellung gebracht worden, und die Druckluft wird gerade durch die Öffnung 27 und das Rohr 28 in den Pumpenzylinder 4 eingelassen, der sich in diesem Augenblick ih der Entleerungsphase befindet. Der in diesem Zylinder herrschen=de Druck entspricht dann P=Gx+dp, wobei Gx der in der Förderungskammer 5 herrschende hydrostatische Druck ist und d p die inneren Druckhöhenverluste der Pumpe, insbesondere in den inneren Rohren und an den Förderungsventilen 8r, gr bedeutet. Dieser Druck P wirkt über das Rohr 135 auf die untere Fläche des Kolbens. 130 ,des Servoschiebers.
  • Im Gegensatz dazu herrscht in dem Zylinder 3, der seine Auf füllu.ngsphase beginnt, nur der hydrostatische Auf füllungsdruck H, der über das Rohr 134 auf die obere Fläche des Kolbens #i27 wirkt. Bei der in .der Figur dargestellten Stellung wird in dieser Weise der Kolben 130 auf seiner unteren Fläche über das Rohr 135 dem Druck P unterworfen, während auf seine obere Fläche der Druck Gx über das Rohr 137 ausgeübt wird; im gleichen Augenblick wird der Kolben 127 auf seiner unteren Fläche dem Druck Gx über .das Rohr 136 unterworfen und auf seiner oberen Fläche dem Druck H durch das Rohr 134.
  • Der Kolben 130 wird also von unten nach oben durch :d=en Differentialdruck d p geschoben.
  • Der Kolben 127 wird in derselben Weise von unten nach oben infolge des Unterschiedes zwischen den beiden Drücken G x - H geschoben.
  • Da derKolben 12,7 unabhängig vom,Schieber 124 und vom Kolben i-o ist, kann seine Bewegung unter :der Wirkung von Gx-H getrennt erfolgen und übt keinerlei Einfluß auf die Bewegung des Kolbens 130 und des Schiebers 124 aus, welche ausschließlich unter der Wirkung des Differentialdruckes d p und .der Feder 133 verbleiben.
  • Der Differentialdruck d p bewirkt dann die aufsteigende Bewegung des Schiebers 124. Am Anfang dieser Bewegung verschließt dieser Schiaber die Öffnung 155, aber die in :der Rohrleitung 156 eingeschlossene Druckluft hält weiterhin d=en Gleichg:rvichtsschieber 2o des Verteilers in :der oberen Stellung. Während der ersten Hälfte seines Hubs spannt der Schieber 124 die Feder 133, .die nachher zur Durchführung der zweiten Hälfte dieses Hubes beiträgt, an dessen Ende dieser Schieber .124 die Öffnung 153 mit der Drucklufteintrittsöffnung i 5 i und die Öffnung 155 mit .dem Auslaß 158 in Verbindung bringt. Die Druckluft wirkt dann auf die obere Fläche des Schiebers 2o des Verteilers und bringt ihn plötzlich in die untere Stellung, wodurch die Arbeitsphasen der beiden Pumpenzylinder sich umkehren. Der Zvklus der Vorgänge läuft in dieser @.#'eise ununterbrochen ab.
  • Der Druck der Zylinder 3 und 4 kann auf :die Kolben i27 und 130 übertragen werden, und zwar entweder .direkt durch die geförderte Flüssigkeit oder mittels einer Flüssigkeit, die die hermetisch abgeschlossenen Rohre 134 und 135 ausfüllt, welche an ihrem unteren Teil Membranen tragen.
  • Durch die Wirkung der Feder 133 wird der Schieber 124 gezwungen, sich bis zu einer seiner äußersten Stellungen fortzubewegen, wodurch das Ingangbringen der Pumpe nach dem Halten gewährleistet wird. Die Bewegung des Schiebers 124 kann nicht plötzlich erfolgen infolge des hydraulischen Bremsens, das durch .die die Rohre 136 und 137 ausfüllende Flüssigkeit ausgeübt und mittels der Einstellschrauben 139 und 14o reguliert wird. Die mehr oder weniger starke Drosselung des Durchgangs gestattet eine mehr oder weniger ausgeprägte Verlangsamung der Kolben 127 und 130, und infolgedessen, bei im übrigen gleichbleibenden Bedingungen, eine Verlangsamung der Bewegung d=es Schiebers 124 sowie eine Herabsetzung der Häufigkeit der Phasenänderung der Pumpe und damit der Arbeitsgeschwindigkeit letzterer.
  • Es ist offensichtlich erforderlich, daß der Differentialdruck d p (der die Druckhöhenverlustedarstellt) genügend hoch ist, um die Verschiebung des Schiebers 124 zu bewirken, und konstant ist, um ein regelmäßiges Arbeiten der Pumpe zu :gewährleisten.
  • Dies wird einerseits erreicht, indem man die Förderungsventile 8r und gr beschwert, und andererseits mittels des Druckreglers 47, der dem in der auf Fig. i bis 16 dargestellten Pumpe vorgesehenen Druckregler ähnlich ist. Man hat nämlich gesehen, daß der Differentialdruck d p = P-Gx im Verhältnis zu der Förderungshöhe wechselt, oder Gx wechselt entsprechend der Förderungshöhe. Der Druck P muß also unter den gleichen Bedingungen wechseln. Dies kann durch den Druckregler 47 erreicht werden. Um einen Wiedereintritt des Wassers innerhalb der Leitungen des Verteilers zu vermeiden, sieht, man am Ende jeder der Leitungen 26 und 28, idne diesen Verteiler mit den Zylindern 3 und q. verbindet, ein schwimmendes Ventil 150 vor, das, sobald das Wasser den oberen Teil des entsprechenden Zylinders erreicht, gehoben wird und das Ende der angeschlossenen Leitung hermetisch abschließt.
  • Die Auffüllung des Pumpenzylinders 3 erfolgt zusätzlich mittels eines Injaktors 142 mit Hilfe des im benachbarten Zylinder q. in der Förderungsphase entwickelten Druckes. Ein ähnlicher Injektor 143 erfüllt für den Zylinder q. die gleiche Funktion. Diese Injektoren 142, und 143 arbeiten mit Wasser oder Druckluft. Durch sie ist die Pumpe imstande, das vollständige Austrocknen -des Teiles, in welchen sie eingetaucht ist, vorzunehmen, und kann sogar im Notfall ein gewisses Ansaugvermögen aufweisen.
  • In dem Drucklufteintrittsrohr 12 ist ein Ausströmungsregulator 16o geschaltet, der mittels eines Schwimmers 161 in Öffnungsstellung so fange gehalten wird, wie der Pumpwasserspiegel sich oberhalb .des oberen Teiles der Pumpe befindet. Wenn dieser Spiegel unterhalb dieser Grenze zu liegen kommt, kommt der Ausströmungsregulato:r 16o in Verschlußstellung, bei welcher die Druckluft nur noch durch die in diesem Regulator vorgesehenen Löcher z62 passieren kann.
  • Selbstverständlich ist .die Erfindung nur als Beispiel beschrieben und .dargestellt worden und keinesfalls begrenzend, und man wird in Einzelheiten Änderungen vornehmen können, ohne den Rahmen dieser Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Untergetauchte Druckpumpenanlage in der Art der Pumpen, bei welchen die Förderung der Flüssigkeit durch ein unter Druck befindliches Arbeitsmittel, z. B. Druckluft, gewährleistet wird, dadurch :gekennzeichnet, daß die Anlage aus einer Pumpe besteht, welche aus zwei Behältern gebildet wird, welche als Zylinder ausgebildet und mit einem Luftverteiler verbunden sind, der nacheinander und abwechselnd eines der Enden jedes Zylinders mit der Druckluftzufuhr und dem Luftaus.laßstutzen in Verbindung bringt, während die entgegengesetzten Enden jedes Zylinders ihrerseits mit dem Förderungsstutzen der Flüssigkeit und deren Ansaugstutzen abwechselnd und nacheinander in Verbindung gebracht werden, so daß jeder der Zylinder sich jeweils in der För:derungsphiase befindet, während der andere in der Ansaugphase ist und umgekehrt.
  2. 2. Druckpumpenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Pumpe aus einem zylindrischen Behälter besteht, innerhalb dessen ein zweiter Behälter; der den ersten Pumpenzylinder bildet, untergebracht ist, während der zweite Zylinder, dessen Volumen weitgehend gleich groß ist, durch den ringförmigen Raum gebildet wird, der sich zwischen den beiden Behältern befindet, an deren einem Ende eine Förderungskammer und an deren anderem Ende eine Ansaugkammer vorgesehen ist.
  3. 3. Druckpumpenanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ansaugkammer automatische Einlaß- und Auslaßventile vorgesehen sind. q.. Druckpumpenanlage nach Anspruch 1 -bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftverteiler im wesentlichen aus einem mit geeigneten Öffnungen und Leitungen versehenen zylindrischen Körper besteht, in welchem ein Verteilerschieber zwei Stellungen einnehmen kann, bei deren einer er den einen Zylinder mit der Druckluftzufuhr und den anderen mit dem Auslaß dieser Luft in Verbindung bringt, während er bei seiner anderen,Stellung die umgekehrten Verbindungen herstellt. 5. Druckpumpenanlage nachAnspruch 1 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerschieber plötzlich von einer Stellung in die andere gebracht wird mittels eines Druckluftkolbens, der an einen Relaisschieber, der zwei Stellungen einnehmen kann, angeschlossen ist, -welcher je nach seiner Stellung die Druckluft auf -der einen oder anderen Seite dieses Kolbens einströmen läßt, wobei dieser Schieber selbst am Scbluß des Auffüllens des inneren Zylinders und am Schluß seiner Entleerung durch einen Schwimmer gesteuert wird. 6. Druckpumpenanlage nachAnspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, damit der Relaisschieber in der ,Stellung bleibt, in welche er am Schluß der Auffüllung durch den Schwimmer gebracht worden ist, so lange dieser gegen Schluß der Entleerung den unteren Teil des Zylinders noch nicht erreicht hat. 7. Druckpumpenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftdruck automatisch geregelt wird mittels eines Druckmessers, der einerseits der Wirkung des hydrostatischen Druckes und eines Regelgegengewichtes und andererseits ,dem Druck der dem Verteiler zugeführten Luft unterworfen ist. wobei dieser Druckmesser ein Verschlußstück steuert, das die Drucklufteintrittsöffnung mehr oder weniger öffnet. 8. Druckpumpenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß schwimmendeVentile automatisch dieöffnungen der in die Zylinder mündenden Luftleitungen verschließen, sobald der Flüssigkeitsspiegel das obere Ende besagter Zylinder erreicht, wobei diese Ventile jeglichen Eintritt der Flüssigkeit in -die Leitungen des Verteilers verhindern. g. Druckpumpenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft entweder in geschlossenem Kreis zirkulieren kann, und in diesem Falle die Auslaßleitung des Verteilers mit dem Ansaugrohr ,des Kompressors verbunden ist, oder in offenem Kreis und dann besagte Auslaßleitung direkt nach außen mündet. io. Druckpumpenanlage nach einem der Ansprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle .des geschlossenen Kreises ein in das Ansaugrohr des Kompressors eingeschalteter Vakuumregler automatisch die erforderliche Luftzufuhr gewährleistet, sobald der Unterdruck unterhalb eines bestimmten Wertes zu liegen kommt. i i. Druckpumpenanlage nach den Ansprüchen i bis q. und 7 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das abwechselnde Arbeiten der beiden Pumpenzylinder durch einen Servoschieber geregelt wird, der einen Gleichgewichtsschieber aufweist, dessen Bewegung durch zwei an beiden Enden des Gleichgewichtsschiebers vorgesehene Kolben gesteuert wird, welche in zwei Zylindern laufen, die jeweils einerseits an einem der beiden Pumpenzylinder und andererseits an die Förderungskammer angeschlossen sind in der Weise, daß der DruckP = Gx + d p (P = Druck des komprimierten Arbeitsmittels, -Gx = hydrostatischerFörderungsdruck, d p = Druckhöhenverlust), der in demjenigen der Zylinder herrscht, .der sich in der Entleerungsphase befindet, die Verschiebung .des angeschlossenen Kolbens bewirkt, der andererseits der Wirkung des Förderungsdruckes Gx < P unterworfen isst, während der entgegengesetzte Kolben sieh umabhängig in -der gleichen Richtung dadurch bewegt, daß er dem Differentialdruck zwischen dem Förderungsdruck Gx und dem hydrostatischen Auffüllungsdruck H < Gx des Zylinders, der sich in der Auffüllungsphase befindet, unterworfen ist. ,12. Druckpumpenanlage nach Anspruch ii i, dadurch gekennzeichnet, daß derGleichgewichtsschieber des Servoschiebers durch .die Einwirkung der Kolben abwechselnd von einer ersten Stellung, bei welcher er das komprimierte Arbeitsmittel mit einemderBetätigungszylinder des Luftverteilers der Pumpe und den anderen Zylinder des Luftverteilers mit dem Ausl.aß in Verbindung bringt, wobei er .in dieser Weise das Hinführen und das Verbleiben des Gleichgewichtsschiebers des Luftverteilers in eine seiner beiden möglichen Stellungen gewährleistet, in eine zweite Stellung gebracht wird, bei welcher die Anschlüsse umgekehrt sind, wobei der Gleichgewichtsschieber des ,Servoschiebers auf diese Weise am Schluß eines jeden Hubs bewirkt, daß der eine Pumpenzylinder in ,die Auffüllphase und der andere Zylinder in die Entleerungsphase gebracht wird oder umgekehrt. 13. Druckpumpenanlaage nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Laufe der ersten Hälfte seines Huhs der Gleichgewichtsschieber des Servoschiebers eine Feder spannt, welche zur Durchführung der zweiten Hubhälfte beiträgt. 1.
  4. 4. Druckpumpenanlage nach Anspruch i i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialdruck d p = P-Gx, der schließlich die Bewegung des Gleichgewichtsschiebers des Servoigchiebers bewirkt, in der Weise genügend erhäht wird, daß man beispielsweise die Förderungsventile beschwert. 15. Druckpumpenanlage nach Anspruch #i i bis 1q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Konstanthaltung des Differentialdruckes d p ungeachtet der Schwankungen des hydrostatischen Druckes man automatisch den Druck des komprimierten Mediums im Verhältnis zu diesem hydrostatischen Druck Gx mittels eines Regulators regelt, der dem nach Anspruch 7 gekennzeichneten ähnlich ist. 16. Druckpumpenanlage nach Anspruch i i bi,s 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer jeder der beiden Hübe des Servoschiebers dadurch geregelt wird, daß man z. B. mittels einer einstellbaren hydraulischen Bremse die Bewegung jedes der beiden Betätigungskolben dieses Servoschiebers mehr oder weniger bremst. 17. Druckpumpenanlage nach Anspruch i i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Pumpenzylinder mit einem Injektor versehen ist, der .durch das unter Druck befindliche Arbeitsmittel .gespeist wird, das im anderen Zylinder ankommt, wobei dieser Injektor zu der Auffüllung des in Betracht gezogenen Zylinders beiträgt, namentlich wenn der Pumpwas:serspiegel dem unteren Teil der Pumpe nahe zu liegen kommt.
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