DE89734C - - Google Patents

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DE89734C
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chambers
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/02Selection of the hardening environment
    • C04B40/024Steam hardening, e.g. in an autoclave
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/60Production of ceramic materials or ceramic elements, e.g. substitution of clay or shale by alternative raw materials, e.g. ashes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine besondere Construction der zur Herstellung von Kunststein durch Behandlung von Mischungen aus Sand und anderen Steinstoffen mit Kalk als Bindemittel durch Heifswasser oder Dampf benutzten Brühkammern oder Kessel, welche sich namentlich dadurch kennzeichnet, dafs während der Beheizung die entwickelte Wärme äufserst gleichmäfsig in der ganzen Steinmasse beibehalten wird, während dieselbe zu gleichzeitig schnellerer und regelmäfsigerer Erkaltung des Steines die nachherige Umspülung des Kessels mit einem Kühlmittel gestattet.
Findet die Behandlung des Materials, gewissermafsen das Ausbrühen desselben in Heifswasser oder mittelst gespannten und auch nicht gespannten Dampfes im Innern eines geschlossenen , frei aufgestellten Metallkessels statt, so wird die Steinbildung ungleichmäfsig und unvollkommen, da sich das Heifswasser bezw. der Dampf schon gleich in der Nähe der Wandungen abkühlt.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes hat man entweder die betreffenden Kessel mit einer Schicht Wärmeschutzmaterial umgeben oder auch behufs Erzielung noch besserer Ergebnisse die Kessel oder Kammern selbst aus passendem wärmehaltenden Material hergestellt.
Hierbei stellte sich nun aber ein anderer Uebelstand ein, nämlich eine solche Verzögerung in der Abkühlung, dafs der Stein nicht mehr schnell genug erkaltet, selbst wenn der Apparat an einer Seite geöffnet wurde, indem die Isolirwände Wärmebehälter darstellen und die Erkaltung nicht zulassen, wodurch die Qualität des Endproductes ganz ungemein beeinträchtigt wird.
Um nun diese Uebelstände zu beheben, stellt Erfinder seine Brühkammer aus zwei getrennten Hüllen her, von denen die eine, d. h. der das Material aufnehmende Kessel aus wärmeleitendem Stoff (Blech) oder mit dünnen Wänden, dagegen die andere aus Wärmeschutzmaterial hergestellt ist, und es sind diese beiden Kammern derartig in einander gestellt, dafs zwischen ihren Wänden ein freier Raum bleibt.
Sobald der innere Kessel durch Einführung von Wasser oder Dampf auf die verlangte Temperatur gebracht ist, verschliefst man den Zwischenraum der Kammern hermetisch so, dafs sich die darin befindliche Luft auf die Kesseltemperatur steigert und den schädlichen Einflufs der Abkühlung während der Beheizung in der Nähe der Kesselwandungen vollkommen aufhebt.
Um dann die Abkühlung herbeizuführen, braucht man nur die Verschlufsschieber der Zwischenräume zu öffnen, so dafs sich dadurch ein Luftzug einstellt, welcher die nun austretende Wärme abführt . und die Kühlung regelmäfsig einführt. Soll dieselbe beschleunigt werden, so kann kältere, z. B. Kellerluft eingeleitet werden.
Als zweckmäfsigstes Abkühlmittel wird atmosphärische Luft zur Verwendung, gebracht. Einige dem Obigen gemäfs angeordnete Kammern sind in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise zur Darstellung gebracht.

Claims (1)

  1. In den Fig. ι bis 3 sind Grundrifs, Lä'ngs- und Querschnitt einer solchen Kammer gezeigt. C ist die innere Kammer mit gut leitenden Wänden, welche in die äufsere Kammer C1 mit Wänden aus Wärmeisolationsmaterial eingebaut ist. In den Fig. 1 und 3 sind drei an einander stofsende Kammern dargestellt. Auf dem Boden der Kammer befindet sich ein Gleis V zur Aufnahme der Wagen, welche zum Beschicken der Kammern mit den Einzelbestandtheilen des Kunststeines dienen. Zwischen den Schienen läuft ein Rohr T zur Zulassung des zur Heizung der Kammer benöthigten Dampfes. Dieses Rohr ist zur Erzielung einer gleichmä'fsigen Dampfvertheilung auf seiner ganzen Oberfläche durchbohrt; das Condenswasser wird in einem Kanal gesammelt, von wo es nach aufsen durch ein Knierohr s entweicht. Die äufsere Kammer wird mit schlecht leitendem Material bedeckt, auf der Vorderseite kann sie durch eine Pforte P luftdicht verschlossen werden.
    Bei der Abkühlung hat die Luft Zutritt am Boden der Kammer durch den Einlafs K, welcher durch einen Schieber 5 während des Brühens geschlossen wird. Das Kühlmittel vertheilt sich alsdann in Richtung der Pfeile und umspült die Kammer C auf allen Seiten, worauf es durch einen mit Schieber S' versehenen Abzug entweicht.
    Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine Abänderung der Kammern, bei welcher die Wände hohl sind und in Cement oder hydraulischem Mörtel ausgeführt werden; alles übrige bleibt wie bei der vorher beschriebenen Anordnung.
    Fig. 7, 8 und 9 zeigen die Anwendung eines Kessels oder Behälters an Stelle einer Kammer, wobei die Heizung mit heifsem Wasser erfolgt. Es ist selbstverständlich, dafs der Gebrauch von Dampf unter hoher Spannung der Anwendung von cylindrischen Kammern vorzugsweise bedarf. Eine solche Einrichtung ist in Fig. ίο beispielsweise wiedergegeben.
    Patenτ-Anspruch:
    Anordnung von Brühkammern zur. Herstellung von Künststeinen unter Einwirkung von Heifswasser oder Dampf, dadurch gekennzeichnet, dafs die aus gut wärmeleitendem Material oder mit dünnen Wänden hergestellte eigentliche Brühkammer von einem aus Wärmeschutzmaterial hergestellten Gehäuse in der Weise umgeben ist, dafs zwischen den Wänden ein freier Zwischenraum geschaffen wird, so dafs während der Beheizung der Brühkammer bei nach aufsen abgeschlossenem Zwischenraum die Wärme festgehalten, dagegen zur Abkühlung durch in .den Zwischenraum eingeleitete Kühlmittel schnell abgeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89734D Expired DE89734C (de)

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DE89734C true DE89734C (de) 1900-01-01

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