DE89699C - - Google Patents

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DE89699C
DE89699C DE189589699D DE89699DD DE89699C DE 89699 C DE89699 C DE 89699C DE 189589699 D DE189589699 D DE 189589699D DE 89699D D DE89699D D DE 89699DD DE 89699 C DE89699 C DE 89699C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/12Rolling glass with enclosures, e.g. wire, bubbles, fibres, particles or asbestos

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT®
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Glas mit eingebettetem Draht oder Drähtnetz, welches sich von den bisher bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, dafs eine Blasenbildung während der Fabrikation und eine Spannung zwischen Glas und Metall nach der Abkühlung durch eine unschmelzbare, schlecht leitende nachgiebige Materialschicht, welche den Draht umgiebt, verhindert wird.
Die bisher bei der Herstellung von Drahtglas auftretenden Schwierigkeiten bestehen darin, dafs beim Zusammentreffen des geschmolzenen Glases mit dem Draht Gase frei werden, welche in dem Glase Blasen bilden, wodurch sowohl das gute Aussehen desselben, als auch seine Widerstandsfähigkeit äufseren Einflüssen gegenüber stark beeinträchtigt wird, und dafs bei der Abkühlung des Drahtglases zwischen Glas und Metall infolge des ungleichen Ausdehnungscoefficienten desselben eine hohe Spannung auftritt, welche schon bei geringer Temperaturveränderung, sowie bei verhältnifsmäfsig schwachem Druck oder Stofs das Springen des Glases verursachen kann.
Diesem Uebelstand sucht man z. B. nach dem amerikanischen Patente Nr. 533512 dadurch zu begegnen, dafs man den Draht vor seiner Einbettung in das Glas mit einer Schicht leicht schmelzbaren Glases überzieht, doch ist der Erfolg dieses Verfahrens zweifelhaft, da diese leicht schmelzbare Glasschicht beim Einbetten der Einlage in die Glasmasse sofort schmilzt und von dem Draht leicht abgedrückt werden kann.
Zur Verhinderung sowohl der Blasenbildung, als der Spannung zwischen Metall und Glas eignet sich folgendes, die Erfindung darstellendes Verfahren.
Der Draht oder das Drahtgewebe wird mit einem unverbrennbaren, schlechten Wärmeleiter umgeben, welcher die unmittelbare Berührung zwischen Metall und geschmolzenem Glase verhindert, so dafs die Bildung von Gasen und Dämpfen ausgeschlossen und die Gefahr beseitigt wird, welche durch die ungleichmäfsige Ausdehnung und Zusammenziehung der zu vereinigenden Stoffe sonst auftreten würde. Hierfür eignet sich ganz besonders Asbest. Derselbe wird zu Fäden versponnen und der Metalldraht damit umflochten, ehe er zu einem Netzwerk verarbeitet wird. Nach dieser Bekleidung wird der Draht gut ausgeglüht, wodurch die Gase und Dämpfe ausgetrieben werden und die Asbestbekleidung eine solche Beschaffenheit erhält, dafs weitere Gase beim Einbetten des Drahtes in geschmolzene Glasmasse nicht mehr auftreten. Derartige umkleidete Drähte oder Drahtgeflechte werden dann in bekannter Weise in die geschmolzene Glasmasse eingebettet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von. Drahtglas, dadurqh gekennzeichnet, dafs die Drähte mit einer Bekleidung aus feuerbeständigem, nachgiebigem Material, in erster Linie Asbest, versehen werden.
DE189589699D 1895-10-22 1895-10-22 Expired DE89699C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE89699T 1895-10-22

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DE89699C true DE89699C (de) 1896-11-04

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ID=34608325

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DE189589699D Expired DE89699C (de) 1895-10-22 1895-10-22

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DE (1) DE89699C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958244C (de) * 1953-07-01 1957-02-14 Der Gerresheimer Glashuettenwe Verfahren zur Herstellung lichtstreuender Glaeser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE958244C (de) * 1953-07-01 1957-02-14 Der Gerresheimer Glashuettenwe Verfahren zur Herstellung lichtstreuender Glaeser

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