DE895035C - Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahloszillographen

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DE895035C
DE895035C DES16187D DES0016187D DE895035C DE 895035 C DE895035 C DE 895035C DE S16187 D DES16187 D DE S16187D DE S0016187 D DES0016187 D DE S0016187D DE 895035 C DE895035 C DE 895035C
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DE
Germany
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voltage
circuit arrangement
tubes
circuit
arrangement according
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Expired
Application number
DES16187D
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Inventor
Alexander Melkich
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Kathodenstrahloszillographen Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung zur Darstellung von Vorgängen auf einer kreisförmigen Zeitlinie unter Anwendung einer Braunschen Röhre mit zwei senkrecht gekreuzten Ablenksystemen.
  • Es ist eine Schaltung bekanntgeworden, welche mit einer Braunschen Röhre mit zwei zueinander senkrechten Paaren von. Ablenkplatten die D arstellung von belfehigen Vorgängen auf einer kreisförminen Zeitlinie gestattet. Das Prinzip der Schaltung ist folgendes: Zur Erzeugung der kreisförmigen Zeitlinie werden zwei um go° phasenverschobene Wechselspannungen gleicher Amplitude an die Steuergitter zweier Gegentaktverstärker angelegt. Durch parallele Beeinflussung der Schirmgitter kann der Radius des so entstandenen Kreises variiert werden. Bei richtiger Wahl der Schirmgittervorspannung ist die Änderung des Kreisradius der Änderung der Schirmgitterspannung proportional. Legt man also eine beliebige Meßspannung an die parallel geschalteten Schirmgitter, so wird diese Meßspannung auf der kreisförmigen Zeitlinie aufgelöst erscheinen, wenn die Kreisfrequenz zur Meßfrequenz in einem ganzzahligen Verhältnis steht.
  • Für die praktische Verwertung hat diese bekanne Schaltung folgenden Nachteil: Die Anwendung von Gegentaktverstärkern macht die Ausgangsspannung symmetrisch und macht demnach eine symmetrische Schaltung der Braunschen Röhre erforderlich. Die im Handel befindlichen Braunschein Röhren mit Mednger Anodenspannung, d. h. hoher Empfindlichkeit, sind aber meist unsymmetrisch geschaltet, je eine Ablenkplatte ist also mit der Anode, d. h. mit festem Potential, verbunden.
  • Diese Schaltung erlaubt demnach nicht die Verwendung derartiger unsymmetrischer Röhren. Man ist daher wegen der symmetrischen Ausgangsspannung auf die Verwendung von großen Braunschien Röhren mit hoher Anodenspannung, d. h. geringer Ablenkempfindlichkeit, angewiesen. Dieser Umstand läßt aber die auf dem Schirm erscheinenden Oszillogramme so klein werden, daß man ohne die Verwendung von je zwei weiteren Gegentaktendstufen nicht auskommt. Diese bekannte Methode erfordert also zur Erzielung praktisch verwertbarer Oszillogramme schaltungsmäßig einen großen Aufwand und kann nicht in Zusammenhang mit den kleinen, bequem transportierbaren Elektronenstrahloszill,agraphen verwendet werden. Außerdem müssen die zur Erzeugung der kreisförmi.gen Zeitlinie ,dtienenden Wechselspannungen ebenfalls symmetrisch sein, so daß also vier Phasen 0° und I800 sowie 90° und 27010 erforderlich sind.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, durch Anwendung von unsymmetrisch geschalteten Braunschen Röhren mit zwei senkrecht gekreuzten Ablenksystemen eine kreisförmige Zeitlinie und eine durch die Meßspannung erfolgende radiale Auslenkung zu erzeugen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß je eine Ablenkplatte beider Systeme auf festem Potential liegt und an die anderen Platten beider Systeme die zur Kreiserzeugung und radialen Ablenkung erforderlichen Spannungsgemische gelegt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist auf diese Ausführungsform nicht beschränkt. Es sind nur die zum Verständnis des Erfindungsgedankens erforderlichen Einzelheiten dargestellt worden.
  • Zwei Verstärkerröhren I und 2 werd;en im Anodenkreis parallel geschaltet. An die Fanggitter 3 und 4 der beiden Röhren werden (Klemmen 5 und 6) zwei Wechselspannungen g]eicher Frequenz und gleicher Phase, aber verschiedener Amplitude gelegt. Die eine Amplitude kann z. B. auch Null sein. Da die Anodenströme an dem gemeinsamen Anodenwiderstand 7 sich addieren, erhält man am Verstärkerausgang 8 die Summe der verstärkten Einzelspannungen. Wenn man jetzt an die Steuergitter g und 10 der beiden Röhren im Gegentakt eine weitere Wechselspannung legt (Klemmen II und 12), so hat diese eine doppelte rv irkung: a) diese Wechselspannung II/I2 wird durch Steuerung des Anodenstromes am Anodenwiderstand 7 verstärkt. Dieser unerwünschte Effekt wird aber wegen der -Gegenphasi'glit' der beiden sich addierenden Anodenwechselströme vollständig kompensiert. b) Der Verstärkungsfaktor für die Wechselspannung 5 am Fanggitter 3 wird infolge der durch die Wechselspannung II am Steuergitter g bewirkten periodischen Schwankung des Anodenstromes ebenfalls in Richtung dieser letzteren Wechselspannung periodisch geändert. die verstärkte Fanggitterwechselspannung 5 schwankt also im Rhythmus der Steuergitterwechselspannung II zwischen zwei Werten, die dadurch gegeben sind, daß die Steuergitterwech selspannung gerade ein Maximum bzw. ein Minimum hat.
  • Genau die gleiche Wirkungsweise hat die Röhre 2, nur erfolgt hier die Umschaltung im Gegentakt.
  • Erteilt man. erfindsingsgemäß den beiden Fanggitterwechselspannungen 5 bzw. 6 verschiedene Amplituden, so bleibt bei der Addition in den beiden parallel geschalteten Röhren eine resultierende Schwankung übrig. Macht man eine der beiden Amplitudenregelbar, so kann. man damit den Radialausschlag der Meßfrequenz, d. h. also deren Verstärkung regeln. Die dem gemeinsamen Anodenkreis der Röhren 1 und 2 entnommene Spannung wird an das eine Plattenpaar 13 der Braunschen Röhre gelegt.
  • An das zweite Plattenpaar 14 legt man eine Spannung, die sich von der ersten dadurch unterscheidet, daß die beiden Spannungen gleicher Phase, aber verschiedener Amplitude an den Fanggittern der Röhren I und 2 um go0 phasenverschoben sind. iDie Umschaltspannung hat dagegen jeweils die gleiche Phase bei der Röhre 15 wie bei der Röhre 1 und bei der Röhre 16 wie b,ei der Röhre 2. Die Wirkungsweise der beiden Röhren I5 und I6 entspricht der bereits beschriebenen der Röhren I und 2. Die beiden Grenzkurven der oben beschriebenen Umschaltung ergeben auf der Braunschen Röhre zwei konzentrische Kreise, zwischen denen die Steuergitterwechselspannnng umschaltet.
  • Wenn also beispielsweise die Steuergitterspannung in einem ganzzahligen Frequenzverhältnis zur Fanlbgitterspan,nung steht und d:ieerfindungsgemäße Schaltung angewendet wird, so ergibt sich als stehendes Bild das Oszillogramm der Stenergitterspannung auf einer kreisförmigen Zeitlinie.
  • PATENTANSPRVCHE: I. Schaltungsanordnung für Kathodenstrahloszillographen zur Darstellung von Vorgängen auf einer kreisförmigen Zeitlinie unter Anwerr dung einer Braunschen Röhre mit zwei senkrecht gekreuzten Ablenksystemen, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Ablenkplatte beider Systeme auf einem festen Potential liegt und an den anderen Platten bei'der Systeme die zur Kreiserzeugung und Radialablenkung erforderlichen S.pannungsgemische gelegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspannung in jeder Richtung dem Anodenkreis zweier parallel geschalteter Röhren entnommen wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Annvendung der Stromverteilungssteuerung die radialen Ablenkspannungen je einem Gitter beider Röhren im Gegentakt zugeführt werden, während die Kreiserzeugungsspannung je einem zweiten Gitter im Gleichtakt, jedoch mit verschiedener Amplitude zugeführt wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder beide Amplituden der gleichphasigen Spannung regelbar sind.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Ablenirspannungen je einem Gitter beider Röhren im Gegentakt zugeführt werden und der einen Röhre unter Anwendung der Stromverteilungssteuerung auch die Kreiserzeugungs spannung zugeführt wird.
DES16187D 1942-10-21 1942-10-21 Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahloszillographen Expired DE895035C (de)

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