DE894184C - Kugelgetriebe - Google Patents

Kugelgetriebe

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DE894184C
DE894184C DES10907D DES0010907D DE894184C DE 894184 C DE894184 C DE 894184C DE S10907 D DES10907 D DE S10907D DE S0010907 D DES0010907 D DE S0010907D DE 894184 C DE894184 C DE 894184C
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DE
Germany
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ball
gear according
ball gear
balls
transmission
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Expired
Application number
DES10907D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Joachim Bankroth
Roman Dipl-Ing Golicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE894184C publication Critical patent/DE894184C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/06Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion
    • F16H13/08Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion with balls or with rollers acting in a similar manner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kugelgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf Übersetzungsgetriebe, bei denen es darauf ankommt, möglichst große Übersetzungen bei möglichst kleinem totem Gang zu erreichen. Die Getriebe sind in erster Linie für den Antrieb von Bauelementen der Fernmeldetechnik, wie Drehkondensatoren, Variometern, veränderbaren Widerständen u. dgl., gedacht. Sie sind jedoch hierauf keineswegs beschränkt und können mit dem gleichen Vorteil für den Antrieb beliebiger anderer feinmechanischer Bauelemente Verwendung finden.
  • Bei den bekannten Kugelgetrieben werden die Kugeln innerhalb eines feststehenden Kugelkäfigs gehalten. Die von einer treibenden Welle in Rollbewegung gesetzten Kugeln übertragen die Bewegung auf den anzutreibenden Körper, indem sie an diesem abrollen. Um einen toten Gang zu verhindern, müssen die Kugeln innerhalb des Kugelkäfigs möglichst spielfrei gelagert sein. Dies setzt voraus, daß der Kugelkäfig gegen die Kugeln federt, wodurch sich auch bei der zu übertragenden Drehbewegung eine unerwünschte Federung ergibt. Je härter zur Verringerung dieses Nachteils die Federung zwischen Kugel und Kugelkäfig gemacht wird, um so größer werden die Reibungskräfte zwischen den Kugeln und dem Kugelkäfig, die bei der Bewegungsübertragung überwunden werden müssen. Ebenso steigen die Anforderungen an die Genauigkeit der Herstellung. Auch der angetriebene Körper muß an der Berührungsstelle mit den Kugeln außerordentlich genau hergestellt werden, damit eine Mitnahme ohne Auftreten unzulässig großer Reibungskräfte erfolgt.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Kugeln auf mindestens vier Bahnen rollen, von denen mindestens zwei verdrehungsfest miteinander verbunden sind. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die Lage einer Kugel und damit ihre Rollbewegung durch drei Punkte, an denen eine rollende Berührung mit drei Abrollflächen stattfindet, bereits festgelegt ist. Es kann daher an dem vierten Rollpunkt eine Tangentialkraft parallel zur Berührungsebene auf die vierte Abrollfläche übertragen werden. Da die vier Abrollflächen als Rotationsflächen ausgebildet sind, ist die Herstellung dieser Flächen außerordentlich einfach. Ein Kugelkäfig ist bei dem Getriebe gemäß der Erfindung nicht oder nur in der bei Kugellagern zur Festlegung des gegenseitigen Kugelabstandes üblichen Art erforderlich, so daß die bei Kugelgetrieben mit Kraftübertragung über den Käfig durch den Kugelkäfig bedingten Herstellungsschwierigkeiten und die an diesem auftretenden Reibungskräfte in Fortfall kommen.
  • An Hand der Fig. i bis 9, die Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens zeigen, werden weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert.
  • In Fig. i ist die antreibende Welle mit A und der angetriebene Körper mit G bezeichnet. Die Kugeln K laufen zwischen den Rotationsflächen i, 2, 3, 4, von denen die beiden zuletzt genannten starr miteinander verbunden sind und auf der antreibenden Achse A eine Einschnürung in Form eines Doppelkonus bilden. Die beiden übrigen Rotationsflächen i und 2 stellen ebenfalls Kugelmantelflächen dar, von denen die Fläche 2 zu der feststehenden Platte F und die Fläche i zu dem getriebenen Körper G gehört. Die Lagerung der Achse des getriebenen Körpers G erfolgt mit Hilfe des Kugellagers KL in der feststehenden Platte P und mit Hilfe des Kugelgetriebes in der feststehenden Platte F. Beide Platten werden mit Hilfe der Bolzen S in- axialer Richtung zusammengehalten. Mindestens eine Platte ist aus elastischem Material und so dünn ausgebildet, daß sie in der Richtung der Drehachse federnd nachgeben kann. Diese Federung ist so an die auftretenden Kräfte und die zu übertragenden Drehmomente angepaßt, daß über lange Zeiten eine spielfreie, aber nicht zu schwer gehende Lagerung ohne allzu hohe Forderungen an die Genauigkeit der Justierung bei Montage gewährleistet wird. Für die antreibende Achse A ist ein weiteres Lager L in der ebenfalls feststehenden Platte P1 vorgesehen, das auch als Kugellager ausgebildet sein kann. Das Kugelgetriebe bildet also zugleich das eine der beiden Stirn- und Schulterlager des getriebenen Körpers G: Wird die antreibende Achse A in Richtung des Pfeiles Pf, angetrieben, so erfolgt eine Drehbewegung des Körpers G in entgegengesetzter Richtung (Pfeil Pf,). Das Übersetzungsverhältnis der Bewegung3-übertragung kann durch Wahl verschiedener Steigungen der Rotationsflächen in weiten Grenzen verändert, der Drehsinn von G beliebig gewählt werden. In dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel sind z. B. die Mantellinien der Kegel i, 3, 4 unter 30° und die Mantellinie des Kegels 2 unter 45° gegen die Drehachse geneigt. Werden drei bis auf einen kleinen Zwischenraum- aneinanderstehende Kugeln verwendet, so ergibt sich ein Untersetzungsverhältnis von etwa 6o : i zwischen A und G. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Getriebeteilen wird durch eine axiale Kraft hergestellt. Diese läßt sich durch axiale Verschiebung des Kugellagers KZ mit Hilfe der Schraube S' einstellen.
  • Während bei den in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i gezeichneten Kegelwinkeln die antreibende und die getriebene Welle im entgegengesetzten Sinne umlaufen, ist in Fig. 2 das Getriebe so ausgebildet, daß beide Wellen den gleichen Drehsinn aufweisen. Die Zuordnung der beiden Drehrichtungen ist von der Bemessung der Neigungswinkel der einzelnen Rotationsflächen abhängig. Die durch den Feindrehknopf DK2 angetriebene Welle A überträgt ihre Bewegung über die beiden Rotationsflächen 3 und 4, die einen Doppelkonus bilden, auf die Kugeln K, die ihrerseits an der feststehenden Rotationsfläche 2 und der dem getriebenen Körper G zugeordneten Rotationsfläche i abrollen. Der getriebene Körper stellt in diesem Fall den Rotor eines Drehkondensators mit den Rotorplatten RP dar. Die beiden Endplatten F und P werden durch Bolzen in axialer Richtung zusammengehalten. Die zur kraftschlüssigen Verbindung der Getriebeteile notwendige Axialkraft kann auf besonders einfache und billige Weise mit Hilfe des die Rotationsfläche 4 tragenden Kegels K1 eingestellt werden, der ein Innengewinde trägt und durch eine Drehbewegung sich in Axialrichtung verschieben läßt. Die Mutter M dient zur Feststellung der gewählten Lage des Kegels K1. Das Kugellager KZ dient zur Aufnahme der axialen Schubkraft und zur Lagerung der Drehkondensatörachse der feststehenden Platte P. Für den unmittelbaren Antrieb des Rotors ist ein Grobdrehknopf DK, vorgesehen. Das Untersetzungsverhältnis des Getriebes kann durch Auswechseln des Kegels K1 gegen einen solchen anderer Steigung geändert werden, ohne den Drehkondensator auseinandernehmen zu müssen. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des Getriebes, wiederum für den Feinantrieb und die Lagerung eines Drehkondensators, bei der aber im Gegensatz zu Fig.2 die Feinantriebswelle außen und die Grobantriebswelle innen angeordnet ist. Hierdurch erhält der Feinantriebsknopf einen größeren Durchmesser als der Grobknopf und kann daher bequemer und infolgedessen auch genauer eingestellt werden. Die Wirkungsweise ist wie bei Fig.2 beschrieben, die Bezeichnungen der Einzelteile sind entsprechend der Fig.2 gewählt. Statt der Mindestzahl von drei Kugeln (vgl. alle anderen Figuren) werden mit Rückeicht auf den verhältnismäßig großen Durchmesser der schnell laufenden Welle A sechs Kugeln verwendet. Bei größeren Kugelzahlen wird zweckmäßig ein Kugelkäfig Kii verwendet, der ebenso wie bei Kugellagern zur Sicherung eines gleichmäßigen Kugelabstandes und zur Vermeidung einer Reibung der Kugeln aneinander (Stahl auf Stahl) dient. Für die Wirkung des Getriebes ist dieser in Fig.3b dargestellte, aus einer dünnen Messing- oder Bronzeplatte bestehende Käfig im Gegensatz zu anderen Kugelgetrieben unwesentlich. Der raumsparende Aufbau eines solchen Getriebes erlaubt eine einfache. und ansprechende Lösung des Skalenproblems (Vollsichtskala SK mit Zeiger Z, vgl: Fig.3a), das im allgemeinen bei Feinantrieben mit außenliegender Feinantriebswelle Schwierigkeiten bereitet. In Fig. q. gehören die beiden starr miteinander verbundenen Rotationsflächen 3 und q. dem antreibenden Körperteil A an. Die beiden übrigen Rotationsflächen i und 2 werden durch Kegelmantelflächeu auf dem feststehenden und getriebenenTeilgebildet. Bei derdargestellten Ausführung mit vier annähernd gleichen Kegelwinkeln findet eine Untersetzung ins Langsame statt.
  • Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 befinden sich die beiden starr miteinander verbundenen Rotationsflächen 3 und 4. auf dem antreibenden Körper A, während die Fläche i feststeht und die Fläche 2 dem getriebenen Teil G angehört. Die beiden Flächen 3 und 4. bilden jedoch hier die Innenmantelflächen zweier Hohlkegel. Ist der Winkel a, größer als ß, so führt der Körper G eine Rechtsdrehung, und ist a kleiner als (l, eine Linksdrehung aus, wenn der Antrieb rechtssinnig erfolgt.
  • Die in den bisherigen Ausführungsbeispielen verwendeten kegelförmigen Abrollflächen stellen nur einen infolge der einfachen Herstellbarkeit bevorzugten Sonderfall dar. Die Rollfläche kann auch einen beliebig geformten Rotationskörper begrenzen. So zeigt z. B. Fig. 6 eine Ausführungsform mit hohlkugelförmigen Laufflächen, welche ähnlich wie ein Pendelkugellager den Vorteil einer selbsttätigen Einstellung des Getriebes bietet. An die Genauigkeit der Ausrichtung der Lagerschalen werden infolgedessen, wie in Fig. 6 angedeutet, nur sehr geringe Anforderungen gestellt. Das Übersetzungsverhältnis kann bei dieser Ausführungsform durch geeignete Wahl des Hohlkugelradius in weiten Grenzen frei gewählt werden.
  • Einen besonderen Fall bildet die Ausführungsform des Getriebes mit einer zylindrischen Rollfläche. Der diese Zylinderfläche tragende Getriebeteil ist in axialer Richtung gegen die anderen Getriebeteile nicht festgelegt, so daß eine in manchen Anwendungsfällen erwünschte Längsbeweglichkeit (Schulterlager mit freier Längsbeweglichkeit) entsteht. Andererseits müssen in diesem Fall die beiden miteinander verdrehungsfest verbundenen Abrollflächen eine axiale gegenseitige Verschiebung zulassen, um eine gleichzeitige kraftschlüssige Berührung der vier Rollflächen zu ermöglichen. In Fig. 7 ist eine Ausführungsform mit einem Hohlzylinder als feststehende Rollfläche i dargestellt. Die verdrehungsfest (Längsnut N im Teil A und Stift S im Teil A') miteinander verbundenen Rollflächen 3 und q. werden durch eine Feder Fe gegeneinandergeschoben und drücken die Kugeln K radial nach außen gegen die Zylinderfläche i. Diese Feder Fe ist so ausgebildet (Haken in der Einfräsung E und abgebogenes anderes Ende), daß auf den Stift S nicht nur in axialer, sondern auch in Umfangsrichtung eine Kraft ausgeübt wird, wodurch dieser Stift an der einen Seite der Längsnut kraftschlüssig und damit in der Drehrichtung spielfrei zum Anliegen kommt. Die Drehbewegung wird von dem getriebenen Teil G an der Kegelfläche 2 abgenommen. Der von diesem Teil zur Erzeugung des Reibungsdruckes ausgeübten Axialkraft P hält eine gleich große, vom antreibenden Teil A aufgenommene Kraft das Gleichgewicht. Sowohl der Teil A als auch der Teil G müssen daher an ihrem anderen Ende axial und radial gelagert sein. Im Gegensatz hierzu zeigt Fig. 8 ein gleichfalls mit einer zylindrischen, als Vollzylinder A ausgebildeten Rollfläche 5 versehenes Getriebe, bei dem die zur kraftschlüssigen Anpressung erforderlichen Axialkräfte im Getriebe selbst, also ohne Zuhilfenahme weiterer Lager, ausgewogen werden. Die Kugeln rollen hier zwischen fünf Rotationsflächen, von denen je zwei (i, 2 und 3, ) verdrehungsfest, aber axial federnd beweglich (federnde Endplatten Pf-Pf' bzw. P,-P,') miteinander verbunden sind. Da bereits vier Rollflächen ein Getriebe bilden, ist z. B. durch paarweise symmetrische Ausführung der Kugelflächen dafür gesorgt, daß beim Rollen der Kugeln zwischen diesen keine zu Schleifbewegungen führende Gangunter-. schiede auftreten. Die in axialer Richtung federnden, Endplatten sind jeweils durch Bolzen B bzw. durch einen die anzutreibenden Teile tragenden Zylinder Z miteinander verbunden. Zur axialen Festlegung der Antriebswelle A könnte bei dieser Ausführungsform auch eine Hohlkehle oder ein symmetrischer Dopp--lkegel statt des Zylinders verwendet werden.
  • Zur Erzielung sehr großer Untersetzungsverhältnisse (wegen der unvermeidlichen Verluste ist bei Differentialgetrieben im allgemeinen nur eine Untersetzung wirtschaftlich) können mehrere Getriebe der hier beschriebenen Art hintereinandergeschaltet werden. Besonders einfach und für die Fertigung günstig sind hierbei Anordnungen, bei denen die eine Rollfläche für alle Stufen gemeinsam verwendet wird. So kann z. B. eine beliebige Anzahl Stufen der in Fig. 7 dargestellten Getriebebauart in einem gemeinsamen Hohlzylinder hintereinandergesetzt und durch eine gemeinsame Axialkraft in kraftschlüssige Verbindung gebracht werden. Da hierbei die schnell laufenden Teile ebenso groß werden wie die langsam laufenden Glieder, besteht dort ein Mißverhältnis zwischen Festigkeit und übertragenem Drehmoment, das jedoch mit Rücksicht auf den einfachen Aufbau in Kauf genommen werden kann, wenn ausreichende Antriebskräfte zur Verfügung stehen.
  • Der zuletzt erwähnte Nachteil wird vermieden, wenn, wie in Fig. g dargestellt, die gemeinsame Rollfläche als Hohlkegel ausgebildet wird, so daß die Getriebestufen mit wachsender Drehgeschwindigkeit kleiner werden. Die zur axialen Anpressung erforderliche Kraft wird hierbei zwischen den Stufen durch eine federnde Membran M, z. B. wie Lautsprecherspinne ausgebildet, geliefert, die wohl eine axiale Beweglichkeit, aber keine Verdrehung zwischen den Teilen B und C zuläßt.
  • Schließlich kann ein Getriebe der hier beschriebenen Art mit Kugelgetrieben, die an der Kraftübertragung beteiligte Käfige verwenden, in einem gemeinsamen Hohlkegel kombiniert werden. Es bildet dort zweckmäßig die schnell laufende, in axialer Richtung festlegende Stufe.

Claims (23)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kugelgetriebe zur Bewegungsübersetzung zwischen einem angetriebenen Glied und einem antreibenden Körper, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln auf mindestens vier Rotationsflächen rollen, von denen mindestens zwei verdrehungsfest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Kugelgetriebe nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Rotationsflächen Kegehnantelflächen sind.
  3. 3. Kugelgetriebe nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Rotationsflächen Kugeloberflächen sind. q..
  4. Kugelgetriebe nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Körper (z. B. die Antriebsachse) eine Einschnürung oder eine Ringnut, vorzugsweise in Form eines Doppelkonus aufweist, in der die Kugeln auf zwei Bahnen rollen.
  5. 5. Kugelgetriebe nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rollfläche durch einen Voll- oder Hohlzylinder gebildet ist, so daß dieser Getriebeteil zu den anderen Getriebeteilen in axialer Richtung verschoben werden kann.
  6. 6. Kugelgetriebe nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die zwei verdrehungsfest miteinander verbundenen Rotationsflächen sich in axialer Richtung gegeneinander so verschieben lassen, daß beide Flächen gleichzeitig in kraftschlüssige Berührung mit den Kugeln kommen.
  7. 7. Kugelgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Axialkraft auf die miteinander verdrehungsfest verbundenen Rotationsflächen zu verteilen. B.
  8. Kugelgetriebe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verdrehungsfest miteinander - verbundenen Rotationsflächen in axialer Richtung gegeneinander federn. g.
  9. Kugelgetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zylindrischen Rollflächen vorzugsweise auf dem antreibenden und getriebenen Teil in axialer, jedoch entgegengesetzter Richtung gegen die Kugeln gedrückt werden. io.
  10. Kugelgetriebe nach Anspruch q,, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der für die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Getriebeteilen notwendigen axialen Kraft der eine Konus axial verschiebbar ausgebildet ist. ii.
  11. Kugelgetriebe nach Anspruch 3 und io, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Konus zur Änderung oder Umkehrung des Übersetzungsverhältnisses auswechselbar ist.
  12. 12. Kugelgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungswinkel der Rotationsflächen je nach dem Drehsinn der Antriebsachse in bezug auf den Drehsinn des getriebenen Körpers gewählt sind.
  13. 13. Kugelgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein in radialer und axialer Richtung wirkendes Lager des antreibenden und des getriebenen Körpers bildet. 1q..
  14. Kugelgetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein nur in radialer Richtung wirkendes Lager des antreibenden oder des getriebenen Körpers bildet.
  15. 15. Kugelgetriebe nach Anspruch 1q., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verdrehungsfest miteinander verbundenen Rollflächen in axialer Richtung federnd gegeneinandergedrückt werden, derart, daß eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Kugeln und der zylindrischen Rollfläche entsteht.
  16. 16. Kugelgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln derart zwischen zwei jeweils in axialer Richtung gegeneinander verspannten Rollflächenpaaren laufen, daß sich alle axialen Kräfte im Getriebe selbst ohne Zuhilfenahme weiterer Achslager schließen.
  17. 17. Kugelgetriebe nach Anspruch 16 mit Längsbeweglichkeit, gekennzeichnet durch die Verwendung von- zwei gegeneinander verspannten Rollflächenpaaren und einer zylindrischen Rollfläche.
  18. 18. Kugelgetriebe nach Anspruch 16 mit radialer und axialer Festlegung, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei gegeneinander verspannten Rollflächenpaaren und zweier fest verbundener Rollflächen. ig.
  19. Kugelgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als mehrstufiges Getriebe ausgebildet ist. 2o.
  20. Kugelgetriebe nach Anspruch ig, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder alle Getriebestufen auf einer gemeinsamen Rollfläche rollen.
  21. 21. Kugelgetriebe nach Anspruch -.o, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Rollfläche durch einen Hohlzylinder gebildet wird.
  22. 22. Kugelgetriebe nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Rollfläche durch einen Hohlkegel gebildet wird, derart, daß die schnell laufenden Getriebestufen die kleineren Abmessungen erhalten.
  23. 23. Kugelgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe die schnell laufende Stufe eines mehrstufigen Getriebes bildet, bei dem eine Kraftübertragung über Kugelkäfige erfolgt.
DES10907D 1943-01-06 1943-01-06 Kugelgetriebe Expired DE894184C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033986B (de) * 1952-06-19 1958-07-10 Zeiss Carl Fa Koaxialer Grob- und Feintrieb fuer optische Geraete mit Praezisionseinstellung
DE1039808B (de) * 1953-04-11 1958-09-25 Zeiss Carl Fa Koaxialer Grob- und Feintrieb fuer optische Geraete mit Praezisions-einstellung, insbesondere Mikroskope
US7467827B2 (en) 2004-10-14 2008-12-23 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage for a vehicle seat
US7585245B2 (en) 2005-08-23 2009-09-08 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage

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