DE893852C - Zerstaeubungsaufsatz fuer Ultraschallgeraete zur Anwendung der Aerosol-Therapie - Google Patents
Zerstaeubungsaufsatz fuer Ultraschallgeraete zur Anwendung der Aerosol-TherapieInfo
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- DE893852C DE893852C DEL11607A DEL0011607A DE893852C DE 893852 C DE893852 C DE 893852C DE L11607 A DEL11607 A DE L11607A DE L0011607 A DEL0011607 A DE L0011607A DE 893852 C DE893852 C DE 893852C
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Description
- Zerstäubungs aufsatz für Ultraschallgeräte zur Anwendung der Aerosol-Therapie Es ist bekannt, daß man mit Ultraschall Flüssigkeiten zerstäuben kann, so daß sich ein Nebel, bestehend aus kleinen und allerkleinsten Tröpfchen, bildet. Dieses Verfahren wurde bereits mit Erfolg angewendet zur Zerstäubung von Medikamenten, die zu therapeutischen Zwecken vom Patienten inhaliert werden. Es hat sich herausgestellt, daß nur allerkleinste Tröpfchen in die verzweigten Kanäle der Lunge geraten, während die unvermeidlicherweise sich gleichzeitig bildenden größeren Tröpfchen wirkungslos bleiben und daher verlorengehen.
- So werden große Mengen des Medikamentes dem therapeutischen Zweck entzogen. Es ist daher schon vorgeschlagen worden, das Volumen des Zerstäubungsaufsatzes groß zu wählen, weil dann die größeren Tröpfchen sich mit verhältnismäßig großer Wahrscheinlichkeit an den Wänden niederschlagen oder wieder zu Boden fallen. Diesen Apparaten haftet aber der Nachteil an, daß das so an den Wänden niedergeschlagene Medikament nur selten erneut zerstäubt wird, da es meist nicht wieder in die Zone starker Ultraschallenergie gelangt. Das Medikament geht dann bei der Reinigung des Aufsatzes nach jeder Inhalation verloren.
- Das ist unerwünscht, da derartige Medikamente häufig verhältnismäßig teuer sind.
- Erfindungsgemäß soll dem Zerstäubungsaufsatz eine Form gemäß der Abbildung gegeben werden.
- Wesentlich ist dabei die Anordnung zweier konzentrischer Rohre d und f sowie die Verjüngung des äußeren Rohres d am unteren Ende und sein Abschluß durch eine dünne Folie e. Die Flüssigkeit wird zunächst in das Innere des Rohres f zers-täubt.
- Die großen Tröpfchen schlagen sich an der inneren Wand des Rohres f nieder, die eine verhältnismäßig kleine Oberfläche besitzt. Infolgedessen steht diesen Tröpfchen nur eine kleine Kondensationsfläche zur Verfügung; sie laufen durch die Schwerkraft nach unten zusammen und tropfen zurück auf die Folie e, um dort erneut zerstäubt zu werden.
- Nur die allerkleinsten Tröpfchen, das sind gerade die therapeutisch wirksamen, können gegen die Schwerkraft aufsteigen. Durch einen schwachen Luftstrom, der durch den rohrförmigen Ansatz g eingeblasen wird, wird der feine Nebel jedoch bis an die untere Kante des Rohres f heruntergedrückt.
- Dort biegt der Luftstrom nach außen um, und der feine Nebel steigt im Innern des birnenförmigen Rohres d wieder auf und gelangt schließlich durch das Rohr h an den Mund des Patienten. Die größeren Nebeltröpfchen, soweit sie sich nicht an der inneren Wand des Rohres f niedergeschlagen haben und von dort herabgetropft sind, kondensieren sich mit größter Wahrscheinlichkeit an den Wänden des Zwischenraumes zwischen den Röhren / und d und laufen ebenfalls zum größten Teil wieder zur Folie e herab, wo sie erneut zerstäubt werden.
- Durch die besondere Formgebung des Rohres d am unteren Ende ist vermieden, daß die Folie e tote, also nicht vom Ultraschall getroffene Randzonen besitzt, während sich bei Zerstäubungsaufsätzen üblicher Bauart das Medikament meist auf einer vom Ultraschall nicht erregten Randzone ansammelt.
- Der Inhalationsaufsatz wird mit dem Schallkopf a durch einen Tuhus c aus Glas oder Metall verbunden, der zur Schallübertragung in bekannter Weise mit einer Koppelflüssigkeit gefüllt ist. Es kann eine Schallinse b verwendet werden, die die gesamte vom Schallkopf abgestrahlte Ultraschallenergie auf die kleine Fläche der Folie e konzentriert. Dadurch genügt auch bereits ein Schallkopf kleiner Leistung von z. B. nur 1 Watt, um eine wirksame Zerstäubung zu erzielen.
- Gemäß weiterer Erfindung können durch einen Schliff verschiedene Vorratsgefäße mit verschiedenen Medikamenten wahlweise auf den Zerstäubungsaufsatz aufgesetzt werden. Das hat den Vorteil, daß der Arzt die verschiedenen Medikamente in Vorratsgefäßen aufbewahren kann, aus denen sie mühelos und ohne Umgießen direkt zur Zerstäubung gelangen können. Das obere Ende dieses Einsatzstückes ist mit einem Stöpsel verschlossen; das daran sich anschließende Rohr I trägt eine graduierte Skala, ähnlich einer Meßküvette, so daß durch Betätigung des Hahnes k eine kalibrierte kleine Flüssigkeitsmenge für jede einzelne Sitzung in den Zerstäubungsaufsatz eingetropft werden kann. Wenn also nacheinander mehrere Patienten mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden sollen, so wird der Einsatz ILIC ausgewechselt, und es genügt, den mittleren Teil dfg zwischen den Behandlungen zu reinigen.
- Durch die Verwendung des Erfindungsgegenstandes ist eine besonders gute Ausnutzung des Medikainentes wie auch der vom Ultraschall gelieferten Euergie.gewährleistet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Zerstäubungsaufsatz für Ultraschallgeräte zur Anwendung der Aerosol-Therapie, dadurch -gekennzèichnet, daß zwecks Erhöhung des Wirkungsgrades der Zerstäubung der Zerstäubungsraum aus zwei konzentrischen Glasrohren besteht, deren Inneres gerade oder nahezu gerade ist und einen Durchmesser besitzt, der nur wenig größer als der Durchmesser der schallabstrahlenden Fläche ist, während das äußere Rohr eine vorzugsweise birnenförmige Gestalt besitzt, sich am unteren Ende auf einen Durchmesser, welcher kleiner als der der schallabstrahlenden Fläche ist, verjüngt und mit der schalleitenden Folie unten abgeschlossen ist, welche in ihrer ganzen Fläche ultraschallerregt wird, und daß Frischluft von oben her in das innere Rohr eingeblasen wird.
- 2. Zerstäubungsaufsatz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Rohr am oberen Ende einen Schliff trägt,. in den mit einer Skala versehene auswechselbare Vorratsgefäße eingesetzt werden können, welche die verschiedenen zu zerstäubenden Medikamente enthalten..Nngezogene Druckschriften: Bergmann, Der Ultraschall, I949, 5. Aufl., S. 653/654; französische Patentschrift Nr. 937 8So.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11607A DE893852C (de) | 1952-02-19 | 1952-02-19 | Zerstaeubungsaufsatz fuer Ultraschallgeraete zur Anwendung der Aerosol-Therapie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11607A DE893852C (de) | 1952-02-19 | 1952-02-19 | Zerstaeubungsaufsatz fuer Ultraschallgeraete zur Anwendung der Aerosol-Therapie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893852C true DE893852C (de) | 1953-10-19 |
Family
ID=7258902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL11607A Expired DE893852C (de) | 1952-02-19 | 1952-02-19 | Zerstaeubungsaufsatz fuer Ultraschallgeraete zur Anwendung der Aerosol-Therapie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893852C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR937880A (fr) * | 1946-12-19 | 1948-08-30 | Dispositif émetteur d'ondes élastiques notamment d'ultrasons |
-
1952
- 1952-02-19 DE DEL11607A patent/DE893852C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR937880A (fr) * | 1946-12-19 | 1948-08-30 | Dispositif émetteur d'ondes élastiques notamment d'ultrasons |
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