DE8915740U1 - Gebinde bestehend aus Behältern und Tragrahmen - Google Patents

Gebinde bestehend aus Behältern und Tragrahmen

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DE8915740U1 DE8915740U DE8915740U DE8915740U1 DE 8915740 U1 DE8915740 U1 DE 8915740U1 DE 8915740 U DE8915740 U DE 8915740U DE 8915740 U DE8915740 U DE 8915740U DE 8915740 U1 DE8915740 U1 DE 8915740U1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
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Description

Stuttgart, den 18.01.1991 £> 3481 6m St/Mc
Grafenwald Kunststoffgsaellschaft sabH S-. ' -
( ) Vererbettaags- and Vertriebe
Grafenwald
55öS
Vertreter;
Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte
RuppmannstraBe 27
7000 Stuttgart 80
Gebinde bestehend aus Behältern und Tragrahmen
Die Erfindung betrifft ein Gebinde bestehend aus Behältern und Tragrahmen, wobei der Tragrahmen eine formstabile Platte mit mehreren zur Halterung der Behälter bestimmten Aussparungen und die Behälter Mittel aufweisen, die diese in einem Abstand vom Behälterboden in den Aussparungen halten, wobei die Mittel so ausgebildet sind, daß sie ein Durchrutschen der von oben in die Aussparungen hineingestellten Behälter verhindern, und bei
einer derartigen Gebinde für Flaschen ein mit der Platte verbundener, nach oben abstehender zentraler Tragegriff vorgesehen ist.
H±t der US-PS 3 330 408 und der US-PS 3 325 004 sind Tragegeoxnde bekannt, bei denen um mehrere Flar :hen eine Tragevorrichbung gelegt wird. Diese Tragevorrichtung ist ein aus einer Kunststoffolie ausgestanzter Zuschnitt, der seine F.^rrn beim Anlegen an die Flaschen erhält. Diese Tragevorrichtungen weisen '■ ) den Nachteil auf, daß sie nur einfach verwendbar sind.
Mit der DE-OS 40 93 295, US-PS 4 247 142 und der
! US-PS 4 448 452 sind Tragegebinde bekannt, bei denen der Trag- * rahmen aus einer steifen Platte besteht. Diese Platte wird zur j Festlegung von Flaschen über deren Kopf gestülpt, so daß speziell hierfür vorgesehene Krallen oder Vorsprünge unter den Verschluß der Flasche oder einen im Bereich des Flaschenkopfes vorgesehenen Ringwulst einrasten. Herden derart festgelegte Flaschen aus den Tragrahmen entfernt, so brechen die die FIasehen halternden Zungen in der Regel ab. Demnach ist auch dieser
"' Tragrahmen nur für den einmaligen Gebrauch verwendbar. Der &uacgr; Transport des Tragegebindes erfolgt bei den beiden zuvor genann- :· ten, aus einer Kunststoffolie bestehenden Tragevorrichtungen und bei den erstgenannten steifen Tragrahmen über Tragegriffe. Die beiden letztgenannten Tragrahmen weisen dagegen Grifföffnungen auf, in die mit zwei Fingern eingegriffen werden kann.
- Ferner ist mit der EP 0 179 005 Al eine Trageplatte mit Aussparungen bekannt, in die Becher eingesetzt und verraetet werden können. Dieses Traggebinde kann mit eingesetzten Bechern leicht ergriffen und transportiert werden, da die Becher die PlattenoberflAche nur unwesentlich überragen.
Schließlich ist mit der US-PS 31 86 544 ein Oebinde bekannt % geworden, das neben der Tragplatte einen schJ.aufenartigen Tragegriff aufweist. Derartige Tragegriffe sind jedoch sehr labil und nur begrenzt belastbar. Außerdem besteht die Platte aus mehreren aneinandergefügten Ringkörpern, und weist ebenfalls nur eine geringe Tragkraft auf.
Ausgehend von dem letzten Tragegebinde liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, daß auch Flaschen mit einem derartigen Gebinde transportiert werden können, wobei der Tragrahmen mehrfach verwendbar und in leerem Zustand trotzdem stapelbar sein soll. Ferner soll das Tragegebinde eine holtf,< Steifigkeit und Tragkraft besitzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Platte eine der Kontur des Tragegriffes entsprechende Aussparung aufweist, und daß der Tragegriff mit einem im wesentlichen U-förmigen oder V-förmigen Querschnitt ausgebildet ist.
Mit dieser Anordnung können nunmehr neben Bechern oder dergleichen auch Flaschen transportiert werden, die mit Ihrem Flaschenhals die Plattenoberfläche nicht unwesentlich überragen. Der Transport des Tragegebindes erfolgt über den Tragegriff, der von der Plattenoberfläche nach oben absteht. Da die Flaschen von oben in die Aussparungen des Tragrahmens eingesetzt werden, bedarf der Tragrahmen keiner mit den Flaschen verrastender Elemente, die bei der Entnahme der Flaschen in der Regel beschä- g digt werden, so daß der Tragrahmen mehrfach verwendbar ist. f Auch die Stapelbarkeit des leeren Tragrahmens bleibt erhalten, | da der von der Plattenoberfläche abstehende Tragegriff durch | die entsprechende Aussparung des über diesem Tragrahmen angeord- |
neten weiteren Tragrahmons hindurchgreifen kann. Somit können diese Tragrahmen ohne großen Platzbedarf und damit mit sehr niedrigen Kosten transportiert werden.
Das Tragegebinde weist zudem den Vorzug auf, daß es auf Grund des einzigen Tragegriffs einfach und leicht handhabbar ist, so -3_o _..&mdash;1~ ..&mdash;u____ El .«/>k»it nla4nh>aU4n nrnhiemina vrw Vorkäufer ucifj CiUUiI ntviii. ^j. ^ & .*«!»%**««»■« «f a'·**»··«'·*»'-^ ■»&mdash; »-.■·&mdash;.&mdash;.&mdash; . - &mdash; &mdash;
zum Endverbraucher und von diesem wieder zurück zum Verkäufer bis schließlich in die Waschanlage bzw. Recyclinganlage transportiert werden können.
Der Tragrahmen kann bereits beim Getränkehersteller problemlos eingesetzt werden, da ein, den bekannten Mehrwegsystemen vergleichbares, automatisiertes Fördern, Packen, Palettieren und Lagern ohne weiteres möglich ist, und er kann als Mehrwegträger in einem flächendeckenden Rücknahmesystem verwendet werden. Der Tragrahmen kann ohne Nach- und Überarbeitung mehrmals wiederverwendet werden und ist kostengünstig herstellbar.
nureh das geringe Gewicht und den Tragegriff ist das Tragegebinde tragefreundlich sowohl bei leeren als auch bei vollen Flaschen.
Eine weitere Verringerung des Platzbedarfs und somit der Transportkosten wird erreicht, wenn der Tragegriff des Tragrahmens im wesentlichen mit einen ü-förmiqen oder V-förmigen Querschnitt ausgebildet ist. Bei ineinander gesteckten Tragrahaen greift somit der Tragegriff des einen Tragraheens in den Tragegriff des anderen Tragrahmens, wodurch die weitere Platzeinsparung erzielt wird. Ferner wird durch diese Ausgestaltung des Tragegriffs seine Steifigkeit und Tragekraft erhöht.
Eine einfache Festlegung der Flaschen an der Platte des Tragrahmens wird dadurch erreicht« daß die Flaschen einen sich nach oben wenigstens abschnittsweise erweiternden konischen Flaschenhals aufweisen. Derartig ausgebildete Flaschen werden so in die Aussparung der Platte eingesetzt, daß sich ihr erweiternder konischer Flaschenhals am Rand der Aussparung abstützt. Bevorzugt wöFuöü derartige riaschen durch sinsn seitlichen Schlitz von außen in die Aussparung hineingeschoben. Eine stabile Lage wird dadurch erreicht, daß der Schlitz eine dem verjungten Ende des konisch erweiterten Flaschenhalses entsprechende Breite aufweist und die Flaschen mit ihrem Schwerpunkt unterhalb der Aussparung liegen, so daß ein Kippen oder Herausrutschen mit Sicherheit vermieden wird.
Bei einer anderen Ausführungeform weisen die Flaschen einen nach oben sich erweiternden konischen Flaschenbauch auf, dessen größter Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der Aussparungen in der Platte ist. Die von oben in die Aussparungen der Platte eingesetzten Flaschen bleiben in den Aussparungen des Flaschenbodens in der Lage hängen, in der der sich nach oben erweiternde Flaschenbauch die gesamte Aussparung ausfüllt und der über die Platte hinausragende Teil des Flaschenbauches einen größeren Durchmesser als die Aussparung in der Platte hat, so daß der Flaschenbauch an dieser Stelle auf dem oberen Rand der Aussparung in der Platte aufsitzt. Durch diese Erweiterung des Flaschenbauches wird ein weiteres Durchrutschen der Flasche durch die Aussparung verhindert. Die Erweiterung des Flaschenbauches kann kegelförmig verlaufen oder aber auch geschwungen, die Erweiterung kann rotationssymmetrisch zur Flaschenachse verlaufen oder aber nur im Bereich einzelner Radien.
Eine andere Ausgestaltung der Flaschen sieht vorteilhaft vor, daß die Flaschen mindestens einen auf dem Rand der Aussparung aufsitzenden radial vorstehenden Vorsprung aufweisen, der ein Durchrutschen einer von oben durch die Aussparung hineingestellten Flasche verhindert. Dieser radial vorstehende Vorsprung
kann an jeder beliebigen Stelle am Umfang der Flasche vorgesehen sein, wobei der Bereich oberhalb des Flaschenschwerpunkts bevorzugt wird. Eine von oben in die Aussparung der Platte hineingestellte Flasche stützt sich somit mit ihrem Vorsprung am
Rand der Aussparung ab und wird darin sicher gehalten, da ihr Schwerpunkt unterhalb der Aussparung liegt und somit ein Kippen oder ein Ausrutschen verhindert wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Flaschen
einen radial seitlich abstehenden Umfangswulst aufweisen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung i3t vorgesehen, daß die Flaschen unterhalb des oben auf dem Rand der Aussparung aufsitzenden Vorsprungs mindestens einen zusätzlichen Vorsprung aufweisen, der beim Einsetzen der Flasche in die Aussparung rastenartig durch die Aussparung hindurchtritt, jedoch ein Absinken des Tragrahmens bei auf einem Boden abgestellten Tragegebinde verhindert. Derart in die Platte eingesetzte Flaschen sind in dieser weitestgehend verrastet, so daß sie nur unter Oberwindung des rastartigen Hintergriffs des Vorsprungs hinter die Aussparung wieder aus der Platte herausgezogen werden kann. Diese
Verrastung gewährleistet eine stabile Festlegung der Flaschen im Tragrahmen, sowohl beim Transport als auch in der abgestellten Lage.
Das radiale Maß des zweiten Vorsprunges kann gleich groß sein wie das radiale Maß des oben auf dem Rand der Aussparung auf-
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sitzenden ersten Vorsprungs. In diesem Falle bedarf es, vienn die Flaschen von oben oder aber von unten eingesetzt werden, einer bestimmten Kraft, um den Rand der Aussparung in der Platte zwischen die beiden Vorsprünge hineinzubringen, diese Kraft muß beim Herausnehmen der Flasche aus dem Tragrahmen wieder aufgewendet werden. Diese Ausführungsform der Erfindung eignet sich auch in Verbindung mit einer Ausführungsform der Platte, bei der die Aussparungen keinen geschlossenen Rand haben, sondern nach dem Rand der Platte zu offen sind, so daß die Flasche C seitlich in die Platte eingeführt werden kann. In diesem Falle ist der Ausschnitt vom Plattenrand zur Aussparung etwas kleiner als der Flaschendurchmesser, so daß auch beim seitlichen Aus- und Einführen der Flasche eine gewisse Rastwirkung überwunden werden muß. '
Bei Ausführungeformen der Erfindung ist jedoch das radiale Maß der beiden übereinanderliegenden Vorsprünge verschieden, zweck- ,. mäßig ist das radiale Maß desjenigen Vorsprunges, der beim y Einsetzen der Flasche zuerst am Rand der Aussparung zur Anlage t kommt, kleiner als das radiale Maß des Voreprunges, der beim | Einsetzen der Flasche später an dem Flaschenrand zur Anlage m , kommt. Wenn also die Flaschen von oben in das Traggestell ein- § gesetzt werden, so ist der untere Vorsprung derjenige, der das kleinere Maß aufweist und rastenartig durch die Aussparung hindurchtritt.
t Bevorzugt besteht der zweite Vorsprung aus einem Wulst und kann insbesondere als eine Materialverdickung der Flaschenwandung ausgebildet sein.
Für die Logistik, daß heißt für einen kostengünstigen Zu- und Abtransport der Flaschen ist es erforderlich, daß die Anordnung
eine einheitliche Große aufweist, wodurch zum Beispiel eine
Palettierung auf Euro- oder DIN-Paletten mit den Maßen
800 &khgr; 1200 !Bis foz*7. 1000 &kgr; 13Q0 sass ermöglicht wird. Einheitliche Außenmaße des Tragegebindes, das heißt von in einem -Tragrahmen verpackten Flaschen, werden dadurch erreicht, daß der Vorspru?! mit dem größeren radialen Maß einer Flasche, die in einer £jseparung in der Nachbarschaft des Plattenrandes eingesetzt ist, sich nov innerhalb des Plattenrandes befindet. Demnach werden die umfangäseitigen Außenmaße des Tragegebindes durch den Tragrahmen bestimmt, so daß bei einer einheitlichen Platte des
Tragrahmens einheitliche Packungsgroßen erzielt werden können. Außerdem werden die in den Aussparungen eingesetzten Flaschen
gegen ein seitliches Anschlagen an andere Gegenstände durch
den Plattenrand geschützt, der die Flasche seitliche geringfügig überragt.
Vorteilhaft wird eine Gewichtsreduzierung des Tragrahmens dadurch noch weiter verstärkt, daß die Platte weitere, zur Materialeinsparung dienende Auseparungen aufweist. Diese Aussparungen können zum Beispiel als Löcher, die die Platte durchsetzen, oder als Vertiefungen ausgebildet sein, die eine abschnitteweise Verjüngung der Platte oder eine Verringerung der Wandstärke der Platte bewirken.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Platte aus
Ringen besteht, die durch Stege miteinander verbunden sind, an denen der Tragegriff befestigt ist. Bei dieser Aueführungeform sind mehrere seitlich nebeneinander angeordnete Ringe über
Stege miteinander verbunden und bilden somit die Trageplatte,
in die die Flaschen in die Ringe, die die Aussparungen darstellen, eingesetzt werden können. In zentraler Lage befindet sich
* t
der Tragegriff, der ebenfalls mit den Ringen über Stege verbunden ist.
Insbesondere bei Kunststoff-Flaschen, die nach Gebrauch anstelle eines Reinigungverfahrens einer Abfallwiederverwertung zugeführt werden, können z,B* der Tragrahmen und die Flaschen au» des« gleichen Kunststoff bestehen. Bei beabsichtigter gemeinsamer Wiederverwertung der Flaschen und des xTagrahnens im Rahmen des Eecycling köim#rs ruiuaehr owohl die Flaschen als auch der ( } Trao^rfhsaen ohne eine voüierge ande Trennung voneinander in einem Arbeitsgang verwertet &ngr; den. Hierdurch wird ein erhebliches Mai an Lagerkosten, Arbeitskraft und Arbeitszeit eingespart. Dieses Merkmal kann auch tss^ Ingig von der Gestalt des Tragranmras und der Form der Kunststoff-Flasche bei einem Flaschen und Tra^rahcan aufweisenden Tragegebinde verwirklicht sein.
Die Verpackung von über einen Tragrahmen miteinander verbundenen Flaschen auf Paletten erfordert den Einsatz von stapelbaren Einrichtungen, was auf bekannte Art und Weise (US-PS 34 85 355) bei einer Ausführungsform dadurch gelöst ist, daß der , Boden einer jeden Flasche eine eine Flaschenöffnung einer darunter angeordneten weiteren Flasche aufnehmbare Vertiefung aufweist. Derart ausgebildete Flaschen können nunmehr als im Tragrahmen angeordnete Einheit sowohl mit als auch ohne Zwischenlage» mehrfach übereinander gestapelt werden und erlauben damit die Möglichkeit einer normalen Säulen- ale auch einer Verbundstapelung, bei der ein stabiler Verbund, insbesondere beim Transport auf Paletten erzielt wird.
Der Tragegriff kann oben über die eingesetzten Flaschen hinausragen, bei anderen Aueführungeformen erstreckt sich der Trage-
.;■ griff nur bis knapp unterhalb der Flaschenöffnung, z.B. bis an &ngr; den unteren Rand des Wulstes an der Flaschenöffnung, wodurch &tgr; die problemlose Stapelbarkeit des Tragegebindes noch weiter erhöht wird. Gemäß einest bevorzugwn Ausführungsbeispiel sind die Tragegebinde derart ausgebildet, daß sie übereinander zu einer Säulen- ode-. Verbundsstapelung angeordnet werden können.
Bei einer anderen Ausführung kann die Platte derart ausgebildet > sein, daß die Aussparungen Mittel, wie Federelemente o.dgl. ( ) aufweisen, die sich an der Flaschenwand einer in die Aussparung eingeschobenen Flasche abstützen und ein Absinken der Platte
bei auf einem Boden abgestelltem Tragegebinde verhindern.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besondere bevorzugtes Ausführungsbeiepiel im einzelnen näher erläutert wird. Dabei zeigen:
£ Figur 1 einen Tragrahmen mit mehreren darin angeordneten
Flaschen in Seitenansicht;
Figur 2 eine Seitenansicht einer Flasche, die in einem Ring des Tragrahmens angeordnet ist; und
Figur 3 4ine Draufsicht auf einen leeren Tragrahmen, der im wesentlichen aus mehreren nebeneinander angeordneten Ringen besteht.
Bei der In der Figur 1 dargestellten Seitenansicht eines insgesamt mit 1 bezeichneten Tragegebindes sind mehrere Flaschen 2 in einem Tragrahmen 3 angeordnet. Die Flaschen 2 bestehen im wesentlichen aus einem zylindrischen Abschnitt 4 und eines
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koaxial oberhalb des zylindrischen Abschnitts 4 angeordneten, |
im wesentlichen kegelstumpfförmigen Abschnitt 5, der mit seinem i spitzen Ende in einem Flaschenhals 6 ausläuft. Der Tragrahmen
3 besteht im wesentlichen aus einer Platte 7, die bei der in der Figur 1 gezeigten Darstellung senkrecht zur Zeichenebene steht und die Flaschen 2 im Bereich zwischen ihren Abschnitten
4 und 5 aufnimmt, und einem Tragegriff 6, der an der Oböreeits der Platte 7 in Richtung der Flaschenhälse 6 absteht.
Bei der in der Figur 2 wiedergegebenen Seitenansicht einer der Flaschen 2 ist der zylindrische Abschnitt 4 in seiner vollen Länge wiedergegeben, und weist an sein-sm unteren Enden einen geringfügig eingezogenen Boden 9 auf. Dieser eingezogene Boden 9 begünstigt ein Einführen der Flasche 2 in den Tragrahmen 3. Mit gestrichelter Linie ist eine Bodenvertiefung 10 angedeutet, die sich in das Innere der Flasche 2 erstreckt. Am oberen Ende des zylindrischen Abschnitts 4 greift das untere, weite Ende des kegelstumpfförmigen Abschnitts 5 an, und ist ein Teil der Platte 7 angedeutet. Das untere Ende des Abschnitts 5 ist als radial seitlich äDätehender Umfangswulst 11, &mdash;sr e-nen ersten Vorsprung 12 darstellt, ausgebildet und liegt mit diesem Umfangswulst 11 auf der Oberseite der Platte 7 auf. An der Unterseite der Platte 7 sind als zweite Vorsprünge 13 kleinere wulstartige Erhöhungen oder Vorsprünge 14 vorgesehen, die zum Beispiel als gleichmäßig über den Umfang verteilte Wandungsverdickungen ausgebildet sein können. Diese Erhöhungen 14 untergreifen die Platte 7 und legen diese zwischen dem Uafangswulst 11 und den Erhöhungen 14 fest.
Bei einer anderen Ausführungsform, die in den Figuren 1 und 3 j in Verbindung mit der rechts dargestellten Flasche 2 wiederge- ^ geben ist, wird ein Abrutschen der Platte 7 bei auf einem Boden |
&bull; · 4 · ft t &diams; &diams; I
abgestellten Tragegebinde 1 dadurch verhindert, daß die Platte 7 Federelemente 21 aufweist, die eich in die Aussparung 17 erstrecken und bei einer in die Aussparung 17 eingeschobenen Flasche 2 an deren Wandung angreifen. Insbesondere bei rauhen, genoppten oder dergleichen ausgebildeten Flaschenwänden gewährleisten die Federelemente 21 einen guten Halt und verhindern ein ADrutBcheii <3«F Platte 7. Die Kless- bzw. Abstüt-kraft ist jedoch nur so groß, daß die Platte 7 gehalten wird. Ein leichtes Herausziehen der Flaschen 2 aus den Aussparungen 17 wird durch die Federelemente 21 nicht beeinträchtigt.
Bei der in der Figur 3 wiedergegebenen Draufsicht auf den Tragrahmen 3 ist die Platte 7 als aus mit Stegen 15 verbundenen fingen 16 bestehend wiedergegeben. Diese Ringe 16 weisen Auesparungen 17 auf, in die die Flaschen 2 von oben eingesteckt werden können. Dabei wird die Flasche 2 soweit eingeschoben, bis deren Erhöhung 14 unter den Ring 16 gelangen, und der Ring 16 zwischen den Erhöhungen 14 und dem Umfangswulst 11 verrastet. Vorteilhaft befindet sich (wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt) der Uafangewulet 11 einer Flasche 2, die in eine Aussparung 17 eingesetzt ist, noch innerhalb des äußeren Randes eines Ringes 16. Demnach bildet die äußere Umfangskante des Tragegebindes 1 die maximale äußere Abmessung, die bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel 200 &khgr; 300 mm beträgt. Der die Flaschen 2 geringfügig überragende Rand der Ringe 16 schützt die Flaschen 2 vor seitlichen Druckeinwirkungen. Obwohl der Tragrahmen 3 bei der Verpackung, beim Transport oder allgemein bei normaler Handhabung erheblichen Kräften ausgesetzt ist, unterliegt er bei normaler sachgemäßer Behandlung einem geringen Verschleiß und ist somit häufig wiederverwendbar.
Bevorzugt weist die Platte 7 zwischen den Ringen 16 noch weitere Ausnehmungen 19 auf, die zur Gewichtsreduzierung des Tragegebindes vorgesehen sind. Schließlich befindet sich In zentraler Lage auf der Oberseite der Platte 7 der Tragegriff 8, der vorteilhaft einen U-förmigen oder V-förmigen Querschnitt aufweist. Dies erlaubt ein platzsparendes Stapeln leerer Tragrahmen 3.
Ein Stapeln von Tragrahmen 3 mit darin angeordneten Flaschen 2 ist ebenfalls möglich, wobei mehrere Tragegebinde 1 direkt übereinandergestellt werden können, und dabei die Flaschenhälse 6 der Flaschen 2 der unteren Lage in die Bodenvertiefungen 10 der Flaschen 2 der darüber angeordneten Lage eingreifen und dadurch einen stabilen Verbund herstellen. Der Tragegriff 8 wirkt sich beim Aufeinanderstapeln mehrerer Tragegebinde 1 nicht als störend aus, da sich der Tragegriff 8 nur bis an uen unteren Rand 20 eines jeden Flaschenhalses 2 erstreckt und somit nicht mit den Böden 9 der Flaschen 2 einer darüber angeordneten Lage kollidiert. Außerdem können die Tragegebinde 1 nicht nur exakt übereinander sondern auch versetzt übereinander im Verbund gestapelt werden, so däp züderä die Vorteile einsr Verbandstspelung, die insbesondere bei auf Paletten gestapelten Tragegebinden 1 angestrebt wird, erzielt werden können.

Claims (14)

ScMt zansorüche
1. Gebinde bestehend aus Behältern (2) und Tragrahmen (3),
. wobei der Tragrahmen (3) eine formstabile Platte (7) mit mehreren zur Halterung der Behälter $2) bestimmten Aussparungen (17) und die Behälter (2) Mittel aufweisen, die diese in einem Abstand von Behälterboden (S) in den Aussparungen (17) halten, wobei die Mittel so ausgebildet sind, daß sie ein Durchrutschen der von oben in die Aussparungen (17) hineingestellten Behälter (2) verhindern, und bei einem derartigen Gebinde für Flaschen (2) ein mit der Platte (7) verbundener, nach oben abstehender zentraler Tragegriff (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (7) eine der Kontur des Tragegriffes (8) entsprechende Aussparung aufweist, und daß der Tragegriff (8) mit einem im wesentlichen U-förmigen oder V-förmigen
) Querschnitt ausgebildet ist.
2. Gebinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen (2) einen sich nach oben erweiternden konischen Flaschenhals aufweisen.
3. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen (2) unterhalb eines oben auf dem Rand der Aussparung (17) aufsitzenden Vorsprungs
(12) mindestens einen zusätzlichen Vorsprung (17) aufwei-
fi sen, der beim Einsetzen der Flasche (2) in die Aussparung
(17) rastenartig durch die Aussparung (17) hindurchtritt, jedoch ein Absinken der Platte (7) bei auf einem Boden abgestelltem Gebinde (1) verhindert.
4. Gebinde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das radiale Maß des zweiten Vorsprungs (13) kleiner ist als das radiale Maß des oben auf dem Rand der Aussparung (17) aufsitzenden ersten Vorsprungs (12).
(" 5. Gebinde nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Vorsprung (13) aus einem Wulst (14) besteht.
6. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorsprung (12) einer Flasche (2), die in einer Aussparung (17) in der Nachbarschaft des Plattenrandes eingesetzt ist, sich noch innerhalb des Plattenrandes befindet.
7. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (7) weitere, zur Materialeinsparung dienende Aueeparungen (19) aufweist.
v
8. Gebinde nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (7) aus Ringen (16) besteht, die durch Stege (15)
miteinander verbunden sind, an denen der Tragegriff (8) befestigt let.
9. Gebinde nach eine» der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (3) und die Flaschen (2) aus dem gleichen Material, insbesondere gleichen Kunststoff, bestehen.
10. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (9) einer jeden Flasche (2) eine einen Flaschenhals (6) einer darunter angeordneten weiteren Flasche (2) aufnehmende Vertiefang (Iü> aufweist,
11. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tragegriff (8) des Tragrahmens C. bei einer eingesetzten Flasche (2) bis an an unteren Rand (30) ä&B Flaschenhalses (6) erstreckt.
12. Gebind? nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die ermöglichen, daß mehrere Gebinde (1) übereinander zu einer Säulen- oder Verbundstapelung anordbar sind.
13. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen (2) einen sich nach oben erweiternden Flaschenbauch aufweisen.
14. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (17) der Platte (7) seitliche Schlitze zum Einschieben von Flaschen (2) aufweisen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007034870A1 (de) 2007-07-24 2009-01-29 Richardson, Mirco I. Tragegriff

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DE102007034870A1 (de) 2007-07-24 2009-01-29 Richardson, Mirco I. Tragegriff
EP2028126A1 (de) 2007-07-24 2009-02-25 Mirco I. Richardson Tragegriff

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