DE891035C - Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels Magnetostriktion - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels MagnetostriktionInfo
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- B06B1/02—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
- B06B1/08—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with magnetostriction
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Description
- Es ist bekannt, .die Erscheinung der, sogenannten Magnetostriktiom, d. h. die Dimens.ionis@äniderung einfies magnetischen Körpers bei Einswirkung eines magnetischen Wechselfeldes zur Erzeugung mechanischer Schwingungen, insbesondere rascher mechanischer Schwingungen, auszunutzen. Zu diesem Zweck.bringt man einen Körper aus magnetischem Material in eint Wechselfeld'. Bei den bekannten Anäridnungen wird beispielsweise ein längliches Rohr innerhalb einer Magnetspule untergebracht und durch den Einfluß des Feldes zum Schwingen, antgeregt. Die Rohrform wurde,deshalb gewählt, um eine ausreichende Kühlung mit Hilfe eines das Rohr durchströmenden Kühlmediums zu erzielen.
- Die Flüssigkeitskühlung kompliziert die Anordnung und ist auch aus vielen: .anderen Gründen unerwünscht. Die Erfindung geht nun dahin, eine besondere Flüssigkeitskühlung für Maggnetostriktionsschwinger überflüssig zu machen. Erfind'ungsgemä&- besteht der zur Erzeugung von Schwin, gungen mittels Magnetostriktion. dienende Schwingkörper aus, einer Anzahl von miteinander verbundenen, vorzugsweise blechförmigen länglichen Einzelteilen, welche so ausgebildet sind, däß Teile von ihnen gleichzeitig als. Kühlfläche dienen und die Oberfläche auf diese Weise bedeutend vergrößert wird. Der Schwingkörpermuß natürlich aus magnetostriktiv wirksamem Material, insbesondere aus Nickel oder ähnlichem bestehen.
- In den Fig. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Schwinger besteht aus einzelnen Blechen i, 2, 3, q. und 5, welche winkelig abgebogen und so angeordnet sind', daß ihre abgebogenen Teile gleichzeitig als I','ühilfahnen wirken. Die Bleche sind längs. der Flächen 6, 7, 8 und' g miteinander verbunden, vorzugsweise durch einzelne Schweißpunkte. Diese Art der An-Ordnung hat folgende Vorteile. Zunächst werden, durch die Unterteilung des Schwingkörperrsi die in ihm entstehenden Wirbelströme auf eine verhältni-smäßig geringe Größe gebracht, so d'aß nicht firn so hohem Maße Verlustwärme entsteht. Diese Verlustwärme bildet ja bei der Konstruktion von Schwingern: immer das größte Problem. Außerdem wird! aber auch die erzeugte Wärme viel besser, abgeführt, da eine große Anzahl, von, Abstrahlungsflächen zur Verfügung steht. Die Zahl der Abstrahlungsflächen kann natürlich eine verschiedene sein; es empfiehlt sich jedoch nicht, etwa bei einer Anordnung nach den Figuren, zu viel solcher Flächen .anzuordnen, @da, sie sich sonst gegenseitig anistrahlen und ihre Wirkung zum Teil wieder verlorengeht.
- Der Schwinger nach der Erfindung kann auch aus einem Stück hergestellt sein. Die Wirbelstromzwirkung läßt sich noch besser, unterdrücken, wenn: man- an den Verbindungsstelleni zwischen den- Blechen isolierende Zwischenlagen anbringt b@zw. durch Lackanstrich eine Isolation der Bleche veneinianidier erzielt.
- Es hat sich. gezeigt, d aß Schwingkörper der beschriebenen Art ebenso brauchbar und leistungsfähig sind wie die bisher bekanntem, ohne d'aß bei sonst gleichen Verhältnissen die Notwendigkeit bestünde, zu d'er, unerwünschten und komplizierten Flüssigkeitskühlung zu greifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schwingkörper für die Erzeugung mechanischer Schwingungen nach dem Prinzip- der Magnetostriktion, welcher aus einzelnen, länglichen, vorzugsweise blechförmigen, miteinander verbundenen Teilen aus magnetischem Material besteht, die so ,geformt sind, daß sich eine größere Anzahl von Wärmeabstrahlungsfiächen ergibt. ?. Schwingkörper nach Anspruch i, bestehend aus einer Anzahl aufeinandergeschichteter länglicher Bleche, welche der Länge nach derart winkelig abgebogen sind, daß sich ein fächerförmiges Syetem vom, Kühlflächen ergibt. 3. Schwingkörper nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'a5 die einzelnen- Teile des Schwingkörpers durch Isoliermaterlial bzw. Lackaufstrich voneinander isoliert sind. q.. Schwingkörper nach den Ansprüchen i bis: 3, d'ad'urch gekennzeichnet, daß er ausi Nickel Oder einer Nickellegierung besteht. 5. Schwingkörper nach dien Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, dia,ß er au,9 einem Stück hergestellt ist.
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Publications (1)
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| DE891035C true DE891035C (de) | 1953-09-24 |
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ID=7478464
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|---|---|---|---|
| DES25884D Expired DE891035C (de) | 1938-08-05 | 1938-08-05 | Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels Magnetostriktion |
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1938
- 1938-08-05 DE DES25884D patent/DE891035C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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