DE890973C - Einrichtung zur Tastung von Reflektordipolen - Google Patents

Einrichtung zur Tastung von Reflektordipolen

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DE890973C
DE890973C DET5220D DET0005220D DE890973C DE 890973 C DE890973 C DE 890973C DE T5220 D DET5220 D DE T5220D DE T0005220 D DET0005220 D DE T0005220D DE 890973 C DE890973 C DE 890973C
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DE
Germany
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stub
capacitors
rotating
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dipoles
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Expired
Application number
DET5220D
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English (en)
Inventor
Hans Erich Dr Phil Paul
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q3/00Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system
    • H01Q3/44Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system varying the electric or magnetic characteristics of reflecting, refracting, or diffracting devices associated with the radiating element

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Tastung von Reflektordipolen In der Nachrichten- und Navigationstechnik werden häufig Richtantennensysteme benutzt, die mit getasteten Reflektoren arbeiten. Eines der bekanntesten Anwendungsbeispiele hierfür ist. die in Abb. r dargestellte UKW-Landebake, deren Antennensystem a.us@ einem über die Energieleitung E dauernd gesgeiste:n, Mittelstrahler A und zwei zu beiden Seiten dieses Mittelstrahlers angeordneten Reflektoren B und: C besteht. In der Mitte der Reflektoren sind Schaltkontakte angeordnet, die durch die Relais. R1 und R2 im Rhythmus komplementärer Zeichen geschlossen und geöffnet werden, so, daß die Reflektoren, abwechselnd auf die Betriebswelle des Mittelstrahlers abgestimmt bzw. gegen diese verstimmt werden. Auf diese Weise werden zwei sich teilweise überlappende Richtdiagramme erzeugt, deren Schnittlinie als Leitlinie zur Führung von: Fahrzeugen nach der Mischpeilmethode dient.
  • Bei der Verwendung von. Relais zur Reflektortastung ist es schwierig, die Umschaltzeiten der Relais derart genau einzustellen, daß keine: Überlappungender Öffnungs- und Schließungszeiten der Kontakte eintreten. Solche Überlappungen würden zu Tastklicks Anlaß geben und empfangsseitig die Erkennbarkeit .der Tastrfolge herabsetzen. Ein weiterer Nachteil der Relaistastung besteht in der starken Abnutzung der Relaiskontrakte.
  • Um von ,diesen Nachteilen frei zu kommen, ist es bereits bekannt, die Reflektortastung mit Hilfe von veränderbaren Kondensatoren in Stichleitungen vorzunehmen, die an die Reflektoren angeschlossen sind. Solche Anordnungen sind in den Abb. 2 a und a1 dargestellt. An den Relektordipol D ist jeweils eine Stichleitung S angeschlossen, an deren Ende gemäß Abb. 2 a ein veränderbarer Kondensator K und gemäß Abb. 2b ein Schwingungskreis liegt, der aus einem veränderbaren Kondensator K und: einer Selbstinduktion L besteht. Die Länge der Stichleitung S bei der Anordnung nach Abb. 2 a muß so gewählt sein, daß der Dipol D für einen bestimmten Kapazitätswert K gerade in Resonanz ist. Für alle anderen Wertre der Kapazität K ist der Dipol dagegen verstimmt. Die Verstimmung ist jedoch bei dieser Anordnung nicht so groß, da:B der Refektordnpol dann: kerben wesentlichen Strom mehr aufnimmt; hierzu wäre ein. unendlich großer Eingangswiderstand an der Stichleitung erforderlich, der mit Hilfe der dargestelltem Anordnung nicht erzielt werden kann, da die Stichleitung voraussetzungsgemäß so bemessen ist, daß an ihre Anschlußstelle im Resonanzfall der Widerstand Null transformiert wird. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei der in Abb. 2 b dargestellten Änordnung, bei der die Stichleitung so lang bemessen -ist, daß im Fall der Resonanz des Schwingungskreises K, L an. die Anschlußstelle der Stichleitung an" den Dipol D ein sehr kleiner Widerstand transformiert wird, so daß die Unterbrechungsstelle :des Dipols beseitigt ist. Auch hier ergeben sich wegen der Dämpfung des Schwingungskreises und, der im Verstimmungsfall verbleibenden restlichen Impedanz nicht vollkommen verschwindende bzw. unendlich große Eingangswiderstände in den beiden Tastperioden, so daß die Tastung nicht in, idealer Weise erfolgt.
  • ,Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten durch Anwendung einer zur abwechselnden Freigabe und Sperrung von. Hochfrepuenzleitungen bereits vorgeschlagenen Art der Stichleitungstastung beseitigt, die darin besteht, daß am Ende der in ihrer Länge l von n - A/4 (n = i, 2, 3 ... ) abweichenden Stichleitung ein Schwingungskreis vorgesehen wird, der periodisch abwechselnd auf die Blindwiderstandswerte - ja tg (al) und + jz ctg (a l) A = Betriebswelle, z= Wellenwiderstand der Stichleitung) verstimmt wird. Der wesentliche Vorteil dieser Anordnung gegenüber den bekannten besteht darin, daß die angegebenen. Blindwid erstandswerte: des Schwingungskreises durch endliche Kapazitäten erzielt werden. Besonders zweckmäßig ist es, die Länge der Stichleitung (2 n + i) - .1l8 (yb = o, i, 2 ... ) zu bemessen, wildarm dÜc- Verstimmung des Schwingungskreises zwischen zwei symmetrischen Blindwiderstandswerten ± jz erfolgen. kann.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung in, Anwendung auf die Bäkentastung wird an dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 erkennbar. Hierbei sind ,an, .die beiden, Ale langen Reflektoren- B und; C Stichleitungen Si und S2 angeschlossen, von denen die eine. A/8 und die andere 3 - A/8 lang ist. Die Schwingungskreise werden durchKonidensato-ren,Ki bzw. K2 und Leitungsschleifen. S,' und S2 gebildet. Die Länge dieser Leitungsschleifen ist so bemessen, da.ß an den Anschlußpunkten der Kondensatoren die gewünschten Selbsfinduktionswerte auftreten. Da sich die. beiden Stichleitungen in ihrer Länge um A/4 unterscheiden, sind bei gleichartiger Ausbildung der rotierenden Kondensatoren K1 und K2 an den Anschlußpunkten der Stichleitungen stets wellenwiderstandsreziproke Ei;hgangswiderstände wirksam. Es wird also rin Fall eines: Kurzschlusses in der Mitte des. Dipols B ,der Dipol C gerade in der Mitte aufgetrennt und daher vollkommen verstimmt, während in der nächsten Schaltperiode die Verhältnisse gerade umgekehrt liegen. Die Belastung :dies Senders bleibt dabei im wesentlichen unverändert. Gegebenenfalls kann der Plattenschnitt,der Kondensatoren noch so, gewählt werden, .daß eine vollkommene Unabhängigkeit der Senderbelastung von: der Reflektartastung erzielt wird. Zweckmäßig werden die beiden rotierenden Kondensataren K1 und K2 koaxial angeordnet und vom ,gleichen Motor angetrieben.
  • Die Kapazitätsänderung kann ohne jegliche Schlegringübertragung erfolgen, indem ein rotierender Leiter oder ein Dielektrikum zwdschen zwei feststehenden Kondensatorplatten hindurch bewegt wird und hierdurch die wirksame Kapazität zwischen diesen Platten steuert.
  • Die Erfindung kann natürlich in ähnlicher Weise empfangsseitig Anwendung finden und erscheint auch hier ihn Zusammenhang mit der Leitlinienbildungbesonders wichtig.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Tastung von Reflektordipolen mit Hilfe einer Stichleitung, die durch einen veränderbaren Blindwiderstand abgeschlossen isst, dadurch gekennzeichnet, daß die Stichleitung eine von n - A/4 (n= i; 2, 3 ... ) abweichende Länge Z aurfweäst und mit einem Schwingungskreis abgeschlossen ist, welcher im gewünschten Tastrhythmus abwechselnd auf die Blindwiderstawdswerte - jz tgal und + jz ctg a L A ... Betriebswelle, z ... Wellenwiderstand der Stichleitung) verstimmt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Stichlentungslänge (2 n + i) - A/8 (n. = o, i, 2 ... ) beträgt und die periodische Verstimmung des Schwingungskreises zwischen den Werten: ± jz erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, da-. durch gekennzeichnet, daß Biet periodische Verstirnmung des Schwingungskreises mit Hilfe eines rotierenden Kondtensators erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis; 3, in Anwendung auf B.akenantennen mit einem diauernd ,gespeisiben Dipol und zwei periodisch abwechselnd getasteten Reflektordipolen, dadurch ;gekennzeichnet, daß .sich dieStichleitungslängen der beiden Reflektordipole um n A/4 (w = i, 3, 5 ... ) irr, ihrerLänge voneinander unterscheiden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von rotiiierenden Kondensatoren zur Tastung der Stichleitungen die beiden Kondensatoren koaxial angeordnet sind un,d von einem gemeinsamen Motor angetrieben wenden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenschnitt der Kondensatoren in den beiden Stichleitungen derart gewählt ist, daß die Belastung des Senders unabhängig vom Tastzustand der Reflektoren bleibt.
DET5220D 1941-03-22 1941-03-22 Einrichtung zur Tastung von Reflektordipolen Expired DE890973C (de)

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