DE890855C - Kastrierzange - Google Patents

Kastrierzange

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Publication number
DE890855C
DE890855C DE1949P0040970 DEP0040970D DE890855C DE 890855 C DE890855 C DE 890855C DE 1949P0040970 DE1949P0040970 DE 1949P0040970 DE P0040970 D DEP0040970 D DE P0040970D DE 890855 C DE890855 C DE 890855C
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DE
Germany
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forceps
blade
castration
cutting blade
spermatic cord
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Expired
Application number
DE1949P0040970
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Huelsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUPTNER FA H
Original Assignee
HAUPTNER FA H
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/06Castrating appliances

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Kastrierinstrument. Zum Kastrieren von größeren Haustieren, insbesondere Hegsten, gibt es Kastrierzangen, die mit einer einzigen Schließbewegung der Zangenschenkel den Samenstrang zu fixieren, ihn zusammenzudrücken und schließlich durchzutrennen gestatten. Diese Operationsfolge wird durch mehrere verschieden gestaltete Bauteile des Zangenmaules ermöglicht, die nacheinander auf den Samenstrang zur Einwirkung kommen. Zangen dieser Art haben eine gezahnte Klinge, deren Zahnung den, Samen. strang zunächst an der Trennstelle festhält, wonach er mittels an der Zange doppelt angeordneter Klemm- oder Quetschbacken zusammengedrückt bzw. abgequetscht wird, bis schließlich die eigentlichen Schneidklingen die Abtrennung des mit den Testikeln verbundenen Teiles des Samenstranges besorgen. Die eine Schneidklinge hat demnach zwei Kunktionen: Sie hat im Anfangsstadium der Operation den Samenstrang zu fixieren, und im Schlußstadium muß sie im Zusammenwirken mit einer Gegenschneidklinge den Samenstrang durchschneiden Zur Erfüllung dieser Aufgaben weist diese Schneidklinge daher sowohl eine der Fixierung des Samenstranges dienliche Zahnung als auch eine geschliffene Schnittkante auf, die mit der Schnittkante der Gegenklinge zusammenarbeitet. Bisher hatte die gezahnte Schneidklinge die gleiche Krümmung wie die Gegenklinge, so daß dieser Schneidenteil des Operationsinstruments nach Art der bekannten Gartenscheren mit halbmondförmig gekrümmten Klingen arbeitete. Eine solche Form kann sich aber nachteilig auswirken, z. B. wenn das zu behandelnde Tier unruhig wird und den Operateur dadurch behindert oder wenn der durchzutrennende Sam,enstrang der Operation besonderen Widerstand entgegensetzt. In solchen Fällen kann; es vorkommen, daß der Samenstrang sich nach der Öffnung des Zangenmaules hin verschiebt, sich dadurch verklemmt und infolgedessen die Betätigung des Instrumentes erschwert.
  • Die Neuerung gemäß der Erfindung wirkt dem entgegen. Sie besteht darin, daß die gezahnte Schneidklinge entgegengesetzt zur Krümmung der mit ihr zusammenwirkenden Gegenschnedklinge gekrümmt ist, wie es bei Kastrierzangen anderer Bauart bereits bekannt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. I zeigt eine halbgeöffnete Zange gemäß der Erfindung in Ansicht; Abb. 2 ist die schaubildliche Darstellung der Zange in Öffnungsstellung; Abb. 3 zeigt die Zange in Seitenansicht; Abb. 4 gibt die geöffnete Zange mit abgenommenen Schneidklingen in schaubildlicher Darstellung wieder; Abb. 5 und 6 stellen die abgenommenen Schneid.-klingen je für sich dar.
  • Der schenkel 1 des Kastrierinstrumentes trägt die mit Einkerbungen 2 versehene Klemm- oder Quetschbacke 3, während der Schenkel 4 in die entsprechende Gegenklemm- oder Quetschbacke 5 mit den Einkerbungen 6 (Abb. 3) ausläuft. Beide Schenkel 1 und 4 sind mittels des Schraubbolzens 7 miteinander verbunden, auf welchen die Flügelmutter 8 aufgeschraubt werden kann. Am Schenkel 1 ist eine zweite mit einer Verzahnung 9 versehene Klemm-oder Outschbacke 10 derart lösbar befestigt, daß die Klemmbacke 5 zwischen den Backen 3 und 10 beweglich bLeibt. An der Klemmbacke 5 sitzt, ettenfalls lösbar, das Gegenklemmstück 11 mit der Verzahnung 12, die beim Schließen der Zangenschenkel mit der entsprechenden Verzahnung 9 der Klemmbacke 10 in eingriff kommt. Auf das Klemmstück II kann die gezahnte Schneidklinge I3 mittels des Schraubbolzens 14 aufgeschraubt werden, die mit der auf den Augen 15, 16 der Klemmbacke 10 minuttels der Schraubbolzen I7 und 7 bzw. der Flügeimutter 8 zu befestigenden Gegenschneidklinge I8 zusammenarbeitet (Abb. 4, 5, 6).
  • Die Zange kann demnach durch Lösung der Flügelmutter 8 sowie der Schraubbolzen 14 und 17 zwecks Säuberung und Desinfektion in ihre Einzelteile zerlegt werden.
  • Wesentlich ist die Gestaltung der gezahnten Schneidklinge 13 (Abb. 5). Sowohl die eigentliche Schnittkante 19 als auch die der Fixierung des Samenstranges dienenden, hinter ihr liegenden Zähne 20 -haben, wie die Zeichnung erkennen läßt, eine Krümmung, die derjenigen der Gegenschneidklinge IS entgegengesetzt ist, so daß zwischen beiden eine linsenförmige Öffnung verbleibt, die sich beim Schließen der Schenkel allmählich verkleinert, indem die Spitzen der Linse aufeinander zu wan. dern, bis die Öffnung vöLlig geschlossen und der TDennschnitt vollendet ist. Auf diese Weise werden die durchzuschneidenden Fasern während der ganzen Operation zentrisch gefaßt, gehal-ten, zusammengedrückt und durchschnitten, so daß sie sich weder innerhalb der Klemmbacken noch innerhalb des Schneidbereiches nach irgendeiner Richtung verschieben können. Nach erfolgter Operation sind daher die Wundränder einwandfrei geschlossen, und unerwünschte N acbblutung wird vermieden.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H: Kastrierzange mit einem Schenkelpaar, an dem neben einem doppelten Klemmbackenpaar zum Zusammenpressen des Samenstranges eine gezahnte Schneidklinge mit Gegenklinge zur dem Abklemmen des Samenstranges vorauseilenden Fixierung und Durchtrennung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnte Schneidklinge (13) entgegengesetzt zur Krümmung der mit ihr zusammenwirkenden Gegenschneidklinge (IS) gekrümmt ist.
    Angezogene Druckschriften: Aesculap-Katalog V der Fa. A. G. für Feinmechanik vormals Jetter & Scheerer in Tuttlingen.
DE1949P0040970 1949-04-28 1949-04-28 Kastrierzange Expired DE890855C (de)

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DE890855C true DE890855C (de) 1953-09-24

Family

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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