DE888993C - Sammelmappe - Google Patents

Sammelmappe

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DE888993C
DE888993C DEA1688D DEA0001688D DE888993C DE 888993 C DE888993 C DE 888993C DE A1688 D DEA1688 D DE A1688D DE A0001688 D DEA0001688 D DE A0001688D DE 888993 C DE888993 C DE 888993C
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DE
Germany
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locking
bridge
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hook
locking hook
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Expired
Application number
DEA1688D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Einar Thureson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GALCO AB
Original Assignee
GALCO AB
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Publication date
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Publication of DE888993C publication Critical patent/DE888993C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D17/00Hanging or securing devices for books, newspapers or the like

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Sammelmappe Die Erfindung bezieht sich auf Sammelmappen, z. B. Briefsammler und Karteimappen, deren Rücken aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften besteht, die mit Hilfe eines Sperrhakens in der einen Rücken- oder Mappenhälfte und einer damit zusammenarbeitenden Sperrkante einer Sperrbrücke oder eines Sperrflansches in der anderen. Hälfte in einer oder mehreren gegeneinander mehr oder weniger verschlossenen Lagen sperrbar sind. Die Rückenhälften, können gegeneinander in der Längsrichtung verschiebbar sein. Bei diesen Mappen bekannter Bauart kann es vorkommen., beonders wenn sie mit Schriftstücken oder Karten überfüllt sind, daß der Sperrhaken. und die Sperrbrücke beim Schließen der Mappe unabsichtlich gegeneinander verschoben worden. sind, z. B. in oder quer zur Längsrichtung des Rückens, so daß der Sperrhaken auf Teile der Sperrbrücke oder sonstige hervorstehende Teile der gegenüberliegenden Rückenhälfte stößt, was eine Verformung oder einen Bruch, besonders des Sperrhakens, zur Folge haben kann. Es kommt beispielsweise oft vor, d'a.ß der Sperrhaken über die Sperrbrücke der gegen: überliegenden; Mappenhälfte gleitet, wodurch er verbogen oder sogar abgebrochen werden kann, so daß die Mappe nicht mehr zusammenhält und verschließbar ist. Bei Mappen mit verschiebbarem Rücken kann. es vorkommen, daß der Sperrhaken, wenn die Mappenteile in die Mittellage gebracht sind., beispielsweise den. nach unten gebogenen, Teil der gegenüberliegenden Sperrbrücke, d. h. den die Sperrkante bildenden Sperrflansch, trifft, wodurch das Schließen der Mappe unmöglich wird. Wenn man dabei die Mappe mit Gewalt zu schließen versucht, kann entweder der genannte, nach unten gebogene Teil beschädigt oder der Sperrhaken nach oben gebogen werden, was zu den. angegebenen Folgen führt.
  • " Gemäß der Erfindung, die sich insbesondere auf Mappen bezieht, bei denen eine Relativbewegung des Sperrhakens und der Sperrkante in der Längsrichtung des Rückens möglich ist, aber auch bei Mappen Verwendung finden kann, bei denen diese Bewegung quer zum Rücken erfolgt, werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, daß die Mappe mit einer Vorrichtung versehen ist, die verhindert, daß der Sperrhaken beim Schließen der Mappe in einer Lage, im folgenden als gefährliche Lage bezeichnet, die aus irgendeinem Grund von der normalen; Schließlage abweicht, in nicht beabsichtigter Weise oder unter Gefahr der Verformung der Mappenteile, insbesondere des Sperrhakens, mit gegenüberliegenden Teilen der Sperrbrücke oder anderen Mappenteilen zusammenstößt. Sammelmappen mit verschiebbaren Rückenhälften können als Vorrichtung erfindungsgemäß auf jeder Rückenhälfte mit je einem Führungsglied versehen sein, d-ie so ausgebildet und angeordnet sind, d'aß sie beim Schließen der Mappe in unrichtiger oder gefährlicher Lage durch gegenseitige Beeinflussung den Sperrhaken oder die Rückenhälften in eine ganz oder teilweise ungefährliche Lage bringen, in der der Sperrhaken. beim Schließen nicht unter Verformung gegen Teile der Sperrbrücke oder andere Mappenteile stößt. Bei einer Ausführungsform ist die Sperrbrücke, besonders an ihrem oberen Teil und vor allem an ihren -in geschlossener Lage der anderen; Rückenhälfte am nächsten. gelegenen Teilen, mit Öffnungen in lotrecht zum Rücken stehenden Ebenen nahe am Sperrhaken, besonders in dessen Normallage, versehen, oder es wird' die obere Begrenzung der den, Sperrhaken aufnehmenden Öffnung in d'er Sperrbrücke mehr od 'er weniger weit gegen den Steg der Sperrbrücke hin in Abstand vom Sperrflansch angeordnet. Die Sperrbrücke kann auch schmal in der Längsrichtung des Rückens sein und zweckmäßig spitz zur gegenüberliegenden Rückenhälfte auslaufen. Der Zweck der Erfindung wird auch mit Hilfe von in den beiden Rückenhälften angebrachten, miteinander zusammenarbeitenden Anschlägen erreicht, z. B. mit Hilfe von Klötzen, die beim Schließen in ungefährlichen Lagen frei aneinander vorbeigehen, in gefährlichen Lagen: dagegen zwecks Verhinderung des Schließens. der Mappe aufeinander-treffen.
  • Im folgenden: ist die Erfindung unter Hinweis auf einige in den: Zeichnungen: dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben, die die Erfindung jedoch nicht begrenzen. In den Fig. i bis 7 ist ein bekannter Sammelmappenrücken. in Ansicht .un.d im Ouerschnitt in verschiedenen. Lagen dargestellt, während die Fig. 8 bis 15 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in Draufsicht bzw. im Querschnitt zeigen.
  • Die in den Fig. i und 2 gezeigte Sammelmappe stellt eine bekannte Bauart dar, bei der die Erfindung mit Vorteil Verwendung finden kann. Die beiden mit Hilfe eines Stiftes 3 gelenkig miteinander verbundenen Rückenhälften i und 2 tragen je einen Halter 8 für die Stifte 7, auf denen die einzuheftenden Blätter aufgereiht werden. In der im Sinn der Zeichnung linken Rückenhälfte ist der Halter 8 mit einer Sperrbrücke 21 versehen, die zwecks Sperrung mit dem am Halter 8, namentlich an dessen Steg a2, der im Sinn der Zeichnung rechten Rückenhälfte befestigten Sperrhaken i i zuammenarbeitet. Dieser ist unter der Einwirkung einer Feder 28, die sich an einem mit dem Steg 22 oder einem anderen Teil d'es Rückens fest verbundenen Widerlager 14 abstützt, mit Hilfe eines Fingergriffs 13 und eines Drahtes 27 betätigbar. Der Sperrhaken i i .ist um einen Zapfen 1.2 schwenkbar und kann, in bekannter Weise mit der Sperrbrücke 21, und zwar mit der entsprechenden Sperrkante 49 des Sperrflansches- 24 (Fig. 2 und 3), in Sperreingriff gebracht werden. In ganz geschlossener Lage erfolgt der Sperreingriff mit Hilfe des. Hakens 3,1 und in halb geschlossener Lage mit Hilfe des am Sperrhaken i i vorgesehenen vorderen Hakens 30, wobei der Zahn 3a an der Rückseite des Sperrhakens i i in bekannter Weise dazu dient, das Öffnen aus der geschlossenen Lage in die Mittellage zu erleichtern und` zu verhindern, daß die Mappe unmittelbar ganz geöffnet wird. In hinreichend, offener Lage kann die im Sinn der Zeichnung rechte Rückenhälfte 2; dadurch gegenüber der im Sinn der Zeichnung linken Hälfte etwas verschoben werden, daß die die Scharniere bildenden, hülsenförmigen Umbiegungen 4 in der linken, und 5 in der rechten Rückenhälfte in einigem Abstand voneinander angeordnet sind, wie dies bei 26 angedeutet ist. Die Mappendeckel i j sind mit Hilfe von Scharnieren 20 an. die Rückenhälften angelenkt.
  • Bei einer anderen bekannten Art von Sammelmappen, bei denen die Erfindung ebenfalls Verwendung finden kann, ist der Sperrhaken fest, während ;die Sperrkante federnd- angeordnet ist.
  • Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, greift der Sperrhaken i i beim Sperren in eine Öffnung 2.3 in d'em nach unten gebogenen Teil, dem Sperrflansch 24 der Sperrbrücke 2i, ein. Im Steg 2,2 des Aufreihstifthalters bewegt sich der Sperrhaken i i hauptsächlich in der Längsrichtung des. Rückens in. einer in dem nach unten gebogenen Teil 25 vorgesehenen rechteckigen Öffnung 29. In der gezeigten Lage ist die Mappe ganz in Normallage und Sperrlage geschlossen. In Fig. 4 ist der Rücken in geöffneter Lage dargestellt, wobei der Sperrhaken i i ganz aus der Sperrbrücke 2i und' der Öffnung 2,3 herausgezogen ist, was auch aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Rückenhälften können jetzt gegeneinander verschoben werden. In Fig.6 ist eine Zwischenlage veranschaulicht, in, der, der Sperrhaken. i i, falls die Mappe in dieser Lage geschlossen werden sollte, gegen den nach unten gebogenen Flansch 24 des Halters 2i stoßen würde. Übt man dabei Gewalt aus, so tritt offenbar eine Verformung oder ein. Bruch des Sperrhakens i i oder des Flansches 24 ein. Der Sperrhaken i i kann unter Umständen in der, in Fig. 7 gezeigten Weise auf den Halter 21 hinaufgleiten, wobei eine Verformung des Sperrhakens unvermeidlich sein dürfte. Wenn nicht schon früher, so. erfolgt allmählich nach wiederholter Verformung und Zurückbiegung ein Bruch des Sperrhakens, z. B. an, der Anliegestelle 34. Das in Fig. 7 gezeigte Hinaufgleiten des Sperrhakens kann auch bei nicht verschobener Lage der Rückenteile und auch bei Mappen( auftreten, deren Rückenhälften nicht verschiebbar sind. Besonders wenn die Mappen stark mit Blättern. gefüllt sind, erfolgt leicht eine elastische Formveränderung, die normalerweise zurückgeht, aber bei unvorsichtigem Schließen, dazu führen kann, daß, der Sperrhaken i i auch in nicht verschobener Lage in der in Fig. 7 gezeigten Weise auf den. Rücken der Sperrbrücke 2i oberhalb der Öffnung 23 hinaufgleitet, wodurch die oben angegebenen Folgen eintreten.
  • Erfindungsgemäß können diese Verformungen oder die Gefahr einer solchen dadurch vermieden werden, daß die Rückenhälften beim Schließen zwangsläufig aus einer gefährlichen Lage in eine ungefährliche oder weniger gefährliche Lage verschoben werden, in der der Sperrhaken nicht gegen den Sperrflansch oder ein ähnliches Hindernis stößt oder von demselben weggeführt wird. Eine derartige Vorrichtung ist in Fig. 8 dargestellt, die ein aus einer keilförmig zugespitzten Führungsplatte 35 bestehendes Führungsglied zeigt, das am Aufreihstifthalter 8 ,der linken Rückenhälfte oder an dessen nach vorn gebogenen Flansch oder Steg 36 befestigt ist. Auf der anderen Rückenhälfte ist in entsprechender Weise ein aus einer spitzen Führungsplatte 37 bestehendes, mit dem erstgenannten zusammenarbeitendes Führungsglied an dem nach unten gerichteten Flansch 38 des Steges 22 des Aufreihstifthalters 8 befestigt. Bei dieser Ausführungsform bestehen -die Führungsglieder aus einen Winkel miteinander bildenden Platten, sie können. aber grundsätzlich aus beliebigen., gegeneinander kegelförmig, pyramidenförmig oder auf andere Weise zugespitzten Teilen bestehen. In der in. Fig. 6 gezeigten Mittellage nimmt die rechte Rückenhälfte eine Lage ein, die durch die' in Fig. 8 strichpunktierte Lage der spitzen Führungsplatte 37 angedeutet ist. Sucht man nun die Mappe zu schließen, so trifft diese Platte 37 auf die gegenüberliegende Führungsplatte 35, z. B. auf ihre schräge Fläche 40. Infolge der Abschrägung der Flächen werden die Rückenhälften gezwungen., sich beim weiteren Schließen zu verschieben, so daß der Sperrhaken i i in einer ungefährlichen Lage in die Öffnung 213 oder so nahe derselben gelangt, d'aß die abgeschrägte obere Kante 3o des Hakens denselben zur Sperrkante 49 der Sperrbrücke hinführt. In: einer noch weiter verschobenen Lage als, der in Fig. 8 strichpunktiert gezeichneten kann die Führungsplatte 37 beim Schließen der Mappe auf die andere abgeschrägte Fläche 3,9 der Führungsplatte 3,5 auftreffen, wobei die gegenseitige Verschiebung der Rückenhälften noch vergrößert wird, bis der Sperrhaken i i in eine andere ungefährliche Lage kommt. nämlich außerhalb der Sperrbrücke 2@i (Fig. 2 bis 6), wobei gegebenenfalls der abgeschrägte Rückenteil 33 am Kopf des Sperrhakens i i die Verschiebung durch Zusammenwirken mit der Kante 50 der Sperrbrücke 21 noch unterstützt (Fig.6).
  • Selbstverständlich können: mehrere Paare miteinander zusammenarbeitender Führungsorgane angeordnet werden, die zweckmäßig gleichmäßig über die Länge des Rückens verteilt sind.
  • Gegebenenfalls kann der Sperrhaken i i selbst das Führungsglied bilden, wobei das damit zusammenarbeitende Führungsglied eine der Führungsplatte 37 ähnliche, auf oder an der Sperrbrücke 211 angebrachte Führungsplatte sein kann. Wie in den Fig. g und io gezeigt, kann die Sperrbrücke 21 selbst zu einem Führungsglied mit einer in eine Spitze bzw. Kante auslaufenden Schrägfläche 18 ausgebildet sein, die mit der Spitze des auf dem Sperrhaken i i vorgesehenen: vorderen Hakens 30 bzw. mit der gegenüberliegenden freien. Rückseite 33 des Sperhakens i i zusammenarbeitet. In diesem Fall muß .der Steg 2121 des Aufreihstifthalters oder aber der der Spitze der Schrägfläche i8 gegenüberliegende Teil der rechten Rückenhälfte in entsprechender Weise mit einer zurückspringenden. Schrägfläche ig ausgebildet sein.
  • Es .ist auch möglich, die Bewegung der Sperrbrücke 2,1 in der Längsrichtung des. Rückens auf ein Mindestmaß zu begrenzen, z. B. durch Anordnung eines mit einer Strebe beispielsweise am Halter 8 und gegebenenfalls an der Rückenplatte i (nahe dem Scharnier) befestigten Pfeilers, Bolzens od. dgl., der zweckmäßig gegen die gegenüberliegende Rückenhälfte hin spitz ist.
  • Um bei nicht verschobener oder nur wenig verschobener Lage der Rückenhälften gegeneinander ein Hinauf,-leiten des Sperrhakens i i auf die Sperrbrücke 2i oberhalb der Öffnung 23 zu verhindern, ist die Sperrbrücke erfindungsgemäß mit einer sich mehr oder weniger weit gegen den Steg .41d erstreckenden Öffnung bzw. Ausnehmung 41 versehen (s. Fig. ii und i2), die eine Verformung dadurch verhindert, daß der Sperrhaken nicht einmal bei der größten denkbaren elastischen, nicht normalen Lageveränderung auf die Oberseite der Sperrbrücke oder auf entsprechende Stellen gelangen kann: An Stelle einer Öffnung 41 in der Sperrbrücke kann man auch, wie in Fig. 13 gezeigt, getrennte Sperrbrücken, Sperrkanten bzw. Anliegekanten 12, 4.3 für die Haken 30 und 3 1 bzw. den Zahn 32 des Sperrhakens i i anordnen, wobei die Sperrbrücke 42 mit den Haken 3o und 31 und die Sperrbrücke 4.3 mit dem Zahri 32 zusammenarbeitet.
  • Um die Festigkeit dieser Sperrbrücken zu erhöhen, kann man sie mit Verstärkungsleisten 44 versehen, die naturgemäß auch bei einer aus. einem Teil bestehenden Sperrbrücke, insbesondere bei der in Fig. g und io gezeigten, mit einer in eine Spitze auslaufenden Schrägfläche 18 versehenen Brücke angebracht werden können. Dabei kann gegebenenfalls die Verstärkungsleiste.44 so nach innen gebogen werden. daß sie eine Stütze für den die Spitze der Schrägfläche 18 bildet.
  • Es ist erfindungsgemäß auch möglich, den Sperrhaken i i bzw. die Sperrbrücke 21 durch Anordnung von Anschlägen gegen Verformung zu schützen, die ein Schließen der Mappe in den. gefährlichen Lagen. unmöglich machen. Eine derartige Anordnung ist in den Fig. 14 und 15 dargestellt. Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind mit Anschlagflächen 47 bzw. 48 versehene Klötze 45 bzw. 46- an den nach unten gebogenen Flanschen 9 und 3$ der Aufreihstifthalter 8 an der im Sinn der Zeichnung linken und rechten Rückenhälfte angebracht. Diese Klötze sind so, angeordnet, daß sie beim Schließen der Mappe in den ungefährlichen Lagen aneinander vorbeigehen. In den gefährlichen Lagen stoßen die Anschlagflächen 48 der Klötze 46 einer Rückenhälfte dagegen auf die Anschlagflächen 47 der entsprechenden Klötze 45 der anderen Rückenhälfte, wodurch das Schließen der Mappe verhindert wird. Es .ist zweckmäßig, Klötze an verschiedenen Stellen längs des. Rückens vorzugsweise gleichmäßig verteilt anzuordnen, wodurch eine Knickwirkung verhindert o'd'er vermindert wird. Die Angriffsflächen 47 bzw. 48 der Klötze können beispielsweise gemäß Fig. 15 so' abgeschrägt sein, daß sie mit größeren Flächen aneinander anliegen.
  • An Stelle von Klötzen können natürlich auch beliebige andere in entsprechender Weise wirkende Teile verwendet werden. So, kann beispielsweise der Anschlag der einen Rückenhälfte als kräftige Platte mit Öffnungen für in der anderen Rückenhälfte angebrachte Stifte o#. dgl. bestehen.
  • Die beispielsweise angegebenen Ausführungsformen gemäß der Erfindung zeigen nur grundsätzliche Vorrichtungen, auf die die Erfindung nicht beschränkt ist. Die gezeigten Einzelheiten können beliebig miteinander kombiniert werden, um die leicht verformbaren Teile vor Beschädigung zu schützen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sammelmappe mit gelenkig miteinander verbundenen Rückenhälften, und einer mit einem Sperrhaken und einer damit zusammenarbeitenden Sperrbrücke in der gegenüberliegenden Rückenhälfte versehenen Sperrvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die verhindert, daß der Sperrhaken beim Schließen der Mappe in einer von der normalen Schließlage abweichenden Lage (gefährliche Lage) mit gegenüberliegenden Teilen der Sperrbrücke oder anderen Mappenteilen zusammenstößt.
  2. 2. Sammelmappe nach Anspruch i mit in: der Längsrichtung verschiebbaren Rückenhälften, gekennzeichnet durch je ein Führungsglied (z. B. 3.5 und 37) in jeder Rückenhälfte, die so ausgebildet und angeo'rd'net sind, daß sie beim Schließen .der Mappe in unrichtiger oder gefährlicher Lage durch gegenseitige Beeinflus-Aung den Sperrhaken (ii) oder die Rückenhälften (i und z) zwangsläufig gegeneinander in eine Lage verschieben, in der der Sperrhaken beim Schließen nicht unter Verformung gegen Teile der Sperrbrücke oder andere Mappenteile stößt.
  3. 3. Sammelmappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder (35, 37) aus spitz gegeneinander stehenden, z. B. keil-, pyramiden- oder kegelförmigen Vorsprüngen, wie Zähnen, Stiften, Zungen od. dgl., bestehen.
  4. 4. Sammelmappe nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet,durch eine Mehrzahl derartiger Führungsglieder, die über die Rückenlänge der Mappe verteilt angeordnet sind.
  5. 5. Sammelmappe nach Anpruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Sperrhalten (i i) das eine und die Sperrbrücke (2i) das andere der Führungsglieder bildet.
  6. 6. Sammelmappe nach den Ansprüchen 2 bis 5, .dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrbrücke (2i) eine in eine spitze Kante auslaufende Schrägfläche (i8) aufweist.
  7. 7. Sammelmappe nach den Ansprüchen 2 bis' 6, d'ad'urch gekennzeichnet, daß, die obere Begrenzung einer in der Sperrbrücke (zi) zur Aufnahme des Sperrhakens (i i) angeordneten Öffnung (2'3) mehr oder weniger weit gegen den Steg (4,a) der Sperrbrücke hin in Abstand vom Sperrflansch (24) angeordnet ist oder daß die Sperrbrücke, insbesondere an ihrem oberen. Teil mit Öffnungen (4r) nahe am Sperrhaken(ii), besonders in Üessen Normallage, versehen ist. B. Sammelmappe nach den: Ansprüchen. 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrbrücke (2:I) oder der Sperrflansch (2'4) in der Längsrichtung des Rückens schmal ausgebildet ist und zweckmäßig spitz zur gegenüberliegenden Rückenhälfte hin, verläuft. 9. Sammelmappe nach. Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Sperrbrücke (2i) nicht wesentlich über ihre Sperrkante (49) hinaus gegen die Seite hin erstreckt, an der der Sperrhaken: (ii) eingreifen soll, jedenfalls nicht bis zu den der Sperrkante am nächsten liegenden Teilen. io. Sammelmappe nach den Ansprüchen 2 bis 9, gekennzeichnet durch in den beiden Rückenhälften angebrachte und' miteinander zusammenarbeitende Anschläge, z. B. Klötze (45, 46), die beim Schließen in ungefährlichen Lagen frei aneinander vorbeigehen, in gefährlichen; Lagen dagegen zwecks Verhinderung des Schließens der, Mappe aufeinand'ertreffen. ii. Sammelmappe nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anschlag aus einem mit Öffnungen versehenen Teil, z. B. einer mit Öffnungen versehenen Wand o'd'er Platte oder einem mit Angriffsflächen versehenen Glied, und der andere Anschlag aus mit den Öffnungen zusammenarbeitenden, Vorsprüngen, wie Stiften, Kolben, Stempeln od. dgl., besteht, die gegebenenfalls zu einem mit Angriffsflächen versehenen Teil zusammengefaßt sind.
DEA1688D 1941-09-30 1942-09-04 Sammelmappe Expired DE888993C (de)

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DEA1688D Expired DE888993C (de) 1941-09-30 1942-09-04 Sammelmappe

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DE (1) DE888993C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186826B (de) * 1957-05-08 1965-02-11 Burn & Co Ltd James Ringbuchmechanik fuer Loseblattbuecher
DE1209993B (de) * 1959-12-05 1966-02-03 Regent Sa Sammelmappe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186826B (de) * 1957-05-08 1965-02-11 Burn & Co Ltd James Ringbuchmechanik fuer Loseblattbuecher
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