DE887280C - Mit Stoff ueberziehbarer Knopf - Google Patents

Mit Stoff ueberziehbarer Knopf

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DE887280C
DE887280C DESCH7298A DESC007298A DE887280C DE 887280 C DE887280 C DE 887280C DE SCH7298 A DESCH7298 A DE SCH7298A DE SC007298 A DESC007298 A DE SC007298A DE 887280 C DE887280 C DE 887280C
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DE
Germany
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base plate
button
fabric
loop
ring
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Expired
Application number
DESCH7298A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Schilbach
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric

Landscapes

  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Mit Stoff überziehbarer Knopf Die bekannten Montageknöpfe bestehen aus einer Blechplatte und einem diese am Rande umfassenden Ring, mit welchem ein auf die Oberseite der Metallplatte gelegtes, meist über eine Pappscheibe gespanntes Stoffstück oder Pelzstück an der Platte befestigt wird. Häufig wird bei diesen Knöpfen noch ein drittes Metallstück nach Art einer Kugelkalotte verwendet, über welches das Stoffstück gespannt wird und welches an dem fianschartigen Rande durch den Ring am Rande der Grundplatte festgeklemmt wird. Die Befestigung derartiger Knöpfe an, dem Kleidungsstück erfolgt auf verschiedene Weise. Bei den Knöpfen mit sogenannter Kanalöse ist die Grundplatte in der Mitte kugelkalottenartig nach außen durchgedrückt und dieser Teil an zwei gegenüberliegenden Stellen mit einem Loch versehen. Diese Löcher dienen zum Durchführen des Annähfadens. Bei dieser Art der Befestigung des Montageknopfes am Kleidungsstück scheuert sich der Nähfaden an den scharfen Kanten der Durchstechlöcher sehr rasch durch, so daß der Knopf sich bald vom Kleidungsstück löst und meist verlorengeht. Bei einer anderen Ausführungsform ist die Grundplatte in der Mitte mit einem Loch versehen. In dieses Loch wird unter Zwischenlage eines Stückes Futterstoffes eine Lochplatte eingepreßt; welche den Futterstoff an der Platte festhält. Der von dem Futterstoff gebildete, durch das Loch in der Grundplatte außen vorstehende Stoffputzen wird zum Annähen des Knopfes am Kleidungsstück verwendet. Auch bei dieser Gestaltung haben die Knöpfe am Kleidungsstück keinen genügenden Halt. Dem beim Tragen auf den Knopf ausgeübten Zug kann der Stoffputzen nicht lange standhalten. Er wird entweder aus der Grundplatte herausgezogen, oder es werden die Nähfäden aus dem Stoff unter Beschädigung desselben herausgerissen. Diesem Mangel soll durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Gestaltung von Montageknöpfen abgeholfen werden. Das Neue besteht darin, daß zur Befestigung des Knopfes eine durch eine mittlere Aussparung der Grundplatte von innen nach außen gesteckte Schlaufe aus Leder, Stoff oder Gummi vorgesehen ist, deren auf der Innenseite der Grundplatte gelegene Enden lappenartig verbreitert sind. Die lappenartige Verbreiterung ist zweckmäßig so gestaltet, daß die beiden lappenartigen Verbreiterungen nebeneinanderliegen und die Innenfläche der Grundplatte bedecken. Die Grundplatte und damit auch der Knopf selbst können beliebigen Umriß haben. Er kann, wie meist üblich, rund sein, jedoch auch oval oder eckig.
  • Die Verbreiterungen der Schlaufenenden werden durch den die Platte einfassenden und den Stoffüberzug an der Grundplatte einklemmenden Ring fest gegen die Grundplatte gedrückt. Dadurch erhält die Schlaufe einen festen Halt in der Grundplatte. Zweckmäßig werden die Verbreiterungen vor Anbringen des Klemmringes noch durch eine Papp-Platte abgedeckt, so daß sich die vom Einfaßring ausgehende Klemmwirkung auf eine größere Fläche der Verbreiterungen der Schlaufenenden erstreckt. Die Verwendung einer solchen Deckplatte aus Pappe ist besonders bei solchen Knöpfen zu empfehlen, bei welchen der Stoff über eine auf dem Einfaßring in der Grundplatte anzuklemmende Kugelkalotte gespannt ist.
  • In der Zeichnung ist der Montageknopf gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Ouerschnitt durch den Knopf in stark vergrößertem Maßstab; Abb.2 eine Draufsicht auf die Innenseite der Grundplatte, Abb.3 eine Draufsicht auf die Innenseite der Grundplatte mit eingelegter Schlaufe, . Abb. 4 die Schlaufe auseinandergebreitet.
  • Die eine flache Schale darstellende Grundplatte i des Knopfes ist mit einer mittleren Aussparung 2, versehen. Durch diese Aussparung ist von der Innenseite des Knopfes her eine Schlaufe 3 aus Textilstoff, Leder oder Gummi gesteckt. Die Enden der Schlaufe 3 sind gegenüber dem eigentlichen Schlaufenteil bei 4 erheblich verbreitert, so daß die Schlaufe nicht durch die Aussparung 2 nach außen gezogen werden kann. Zweckmäßig ist die Verbreiterung so gestaltet und bemessen, daß sie jeweils die Hälfte der Grundplatte überdeckt. Die Verbreiterungen der Sehlaufenenden sind durch eine Pappscheibe 5 abgedeckt. Auf diese Pappscheibe 5 ist ein zu einer Kugelkalotte mit Außenflansch gedrücktes Blechstück 6 aufgesetzt, dessen Durchmesser etwas geringer ist als derjenige der Pappscheibe 5. Diese Kalotte 6 ist in der Regel mit Stoff oder Pelz überspannt. Die genannten Teile werden durch einen sich auf den Flansch der Kalotte aufsetzenden und die Grundplatte möglichst gut passend umfassenden Blechring 7 mit Kragen zusammengehalten, dessen über die Grundplatte i vorstehender Rand an die Platte i heran-und etwas um :diese herumgedrückt ist. Bei dem Umbördeln des Kragens des Ringes wird der Ring fest an die Grundplatte herangezogen, so daß er alle Teile aneinanderpreßt. Für dieses Befestigen des Ringes an der Grundplatte werden besondere, schon seit langem bekannte Maschinen verwendet.
  • Der zum Vereinigen, aller Teile dienende Ring kann vor dem Aufsetzen gleichfalls mit Leder od. dgl. überspannt werden, dessen Ränder bei der Befestigung der Teile miteinander festgeklemmt werden. Wesentlich für die Erfindung ist lediglich, daß zur Befestigung des Knopfes an ihm eine nach außen ragende Schlaufe aus Stoff, Leder oder Gummi verwendet wird. Es ist mithin unwesentlich, ob der Ring 7 und die Kalotte überspannt sind und mit welchem Material das gesc'hie'ht. Es ist z. B. durchaus möglich, nur den Ring 7 mit Leder zu überspannen und die Kalotte unbespannt zu lassen, wobei die Kalotte, da sie nach außen sichtbar ist, in geeigneter Weise verziert wird, z. B. durch Vernickeln, Brünieren oder Prägen. Unter Umständen kann auch die Kalotte vollkommen in Fortfall kommen, wobei man die Pappscheibe 5 mit Stoff, Leder od. dgl. überspannt oder auf die Pappscheibe ein bespanntes Stück Stoff oder Leder legt. Auch die Verwendung einer Pappscheibe 5 ist nicht unbedingt erforderlich. Immerhin ist aber die Verwendung einer Pappscheibe wünschenswert, da sie ein Hereindrücken der Schlaufe in die Kugelkalotte verhütet. Die Befestigung von Knöpfen gemäß der Erfindung geschieht zweckmäßig so, daß die Schlaufe durch einen Einschnitt in der Kleidung gesteckt wird, worauf man die Schlaufe von der Innenseite her durch Annähen mittels eines durchgesteckten Ringes od. dgl. sichert. Besonders zu empfehlen ist es, die Knöpfe dadurch fest mit dem Kleidungsstück zu verbinden, daß durch sämtliche auf der Rückseite des Stoffes vorstehende Schlaufen eine Schnur öder ein Riemen gezogen wird, dessen Enden am Kleidungsstück befestigt werden. Die Knöpfe erhalten auf diese Weise einen so festen Halt am Kleidungsstück, daß ein Lösen selbst bei stärkerem Zug auf den Knopf nicht zu befürchten ist. Durch die Befestigungsweise werden die Schlaufen auch nicht beschädigt, wie es z. B. bei dem eingangs erwähnten, zur Befestigung dienenden Futterstoffputzen der Fall ist.
  • Die Verwendung von Schlaufen aus Gummi empfiehlt sich insbesondere bei auf Taille gearbeiteten Kleidungsstücken, da die Schlaufe in diesem Falle infolge ihrer Nachgiebigkeit den straffen Sitz des Kleidungsstückes elastisch gestaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Knopf, bestehend aus einer Grundplatte, einer Kalotte und einem diese beiden Teile am Rande umfassenden Ring, bei welchem der Ring und/oder die Kalotte mit Stoff, Pelz od. dgl. überziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Knopfes am Kleidungsstück eine Schlaufe (3) aus Stoff, Leder oder Gummi dient, welche von der Innenseite der Grundplatte (i) her durch eine Aussparung (a) derselben gesteckt ist und deren auf der Innenseite der Grundplatte (i) befindlichen Enden (¢) wesentlich verbreitert sind und vom Fassungsring (7) direkt oder indirekt an die Grundplatte (i) festgeklemmt werden.
  2. 2. Knopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung der Schlaufenenden (q.) je der halben Fläche der Grundplatte (i) entspricht.
  3. 3. Knopf nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die verbreiterten Enden (4.) der Schlaufe (3) durch eine bei solchen Knöpfen an sich bekannte Pappscheibe (5) gegen die Grundplatte (i) gedrückt werden.
DESCH7298A 1951-08-14 1951-08-14 Mit Stoff ueberziehbarer Knopf Expired DE887280C (de)

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DE887280C true DE887280C (de) 1953-08-20

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ID=7425291

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DE (1) DE887280C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204865B (de) * 1963-12-10 1965-11-11 Andre Zack Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Knoepfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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