DE8809977U1 - Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeuges

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Description

• s· ·· ·· fa ·*
K. 21983
11.7.1988 Sa/Kc
KOlBBT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 10 Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrxeuaes Stand der Technik
U/
Die Erfindung geht aus von einen Kraftstoff-Förderaggregat nach der GattvTig des Hauptanspruchs^/Es ist schon ein solches Aggregat bekamt (US-g?S 43 73 872), bei dem das Bückschlagventil ein pilsföraiges Schlic^gl'^d aufweist, dessen Hut gegen die Stromungsrichtung weisend/ federbelastet gegen eine trichterförmige Bingwand des Aggregats-Druckstutsens gedrückt ist. Die dasu erforderliche Schrauben-Druckfeder muß ihrerseits an einer den Druckkcnal v^berbrUckenden«! durchbrochenen Scheibe abgestützt werden, welche fest mit dem Druckstutzen verbunden »it. Der Aufbau eines solchen Bückschlagventile ist aufwendig und auch störungeanfällig.
Vorteile der Erfindung
Das erf indungegeneOe Federaggregat mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruehs hat demgegenüber den Vorteil, daß es ein besonders einfaches Büekschlagventil aufweist, das keine dauerbruchgefährdeten Einzelteile wie s. 8. Schraubenfeder!! hat.
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. 2 - 21983
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Kraftstoff-Förderaggregats möglich.
Zeichnung
Sin Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung naher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine unmaßstabliche Prinsipdaratellung eines Kraftstoff -Förderaggregats, der Druckleitung und der Brennkraftmaschine, teilweise geschnitten, «?igur 2 einen Druckstutzen des Forderaggregats ait eine« Bückschlagventil, in Schnitt, in vergrößerter Darstellung, Figur 3 eine Draufsicht auf £ie Anordnung gemäß Figur 2, in Sichtung des Pfeiles IZX gesehen und Figur 4 das Schließglied des Suckschlagventils im Schnitt, in vergrößerter Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Die Anordnung gemäß Figur 1 aeigt ein Zeil eines sehematisch dargestellten Kraftstoff-Vorratstanke 10, in den ein Kraftstoff-Förderaggregat 12 untergebracht ist. Das Kraftstoff-Förderaggregat 12 «•ist einen Saugstutzen 14 auf, über den eine sum £?aftstoff-Förderaggregat 12 gehörende Saug-Druckpuape Kraftstoff ansaugt und über einen Druckstutzen 16 in eine Versorgungsleitung 18 drückt, welche su eieer Brennkraftmaschine 20 führt. Zm Übergangebereich zwischen dem Druckstutzen 16 und der Versorgungsleitung 18 ist am Druckstutzen 16 ei» SUckscblagventil 22 angeordnet, welches ein Leerlaufen der Versorgungsleitung 18 verhindert, wenn das Kraftstoff -Förderaggregat 12 außer Betriete ist. DAe bepondere Ausgestaltung des Rückschlagventils 22 ist insbesondere in Figur 2 dargestellt, in welcher der Druckstutzen 16 gezeigt ist. Auf das fr·!· tad· des Druckstutzen 16 ist «ine im wesentlichen topfförmige Kappe 24 aufgebracht/ deren Topfboden 26 mehrere Du.ohbruche 28 aufweist
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- 3 - 21983
(sich· insbesondere Figur 3). 01« Durohbrüoh· 28 bilden Teilkanäle für den aui dem Druckstutzen 16 in Richtung de* Pfeiles 30 strömenden Kraftstoff·. Die topfförmige Kappe 24 ist to auf den Druckttutien 16 aufgebracht, daß sieh der Topfboden 26 der Kappe 24 mit Abstand von der ringförmigen Stirnfläche 32 befindet, welche sich am freien Ende des Druckatutsens 16 ergibt. Zwischen dieser Stirnfläche 32 und der dieser sugewandten Seite des Topfbodens 26 ergibt sich somit ein kleiner Baum 34, in welchem ein tellerförmiges, aus einem nachgiebigen, vorzugsweise elastischen Material gefertigte· schiieöglied 36 untergebracht ist. Das Schließglied 36 ist in Figur 4
s separat vergrößert dargestellt, so daß dessen Aufbau unter Zuhilfenahme der Figur 4 im folgenden erläutert wird. An der Außenseite des Tellerbodens 38 weist das Schließglied 36 einen sapfenartigen Vorsprung 40 auf, dem eine sentrale Ausnehnrotfg 42 im Boden 26 der topfförmigen Kappe 24 sugeordnet ist. Dabei ist die Abstimmung «wischen der Ausnehmung 42 und dem Vorsprung 40 so getroffen, daß das Schließglied 36 fest wit der Kappe 24 verbunden ist. Dabei liegt das Schließglied 36 mit der Außenwand seines Tellerbodens an der eine Stütsschulter bildende Innenwand des Bodens 26 der topfförmigen Kappe 24 an. Nie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich ist, sind die Durchbrüche 28 auf einem Teilkreis angeordnet, welcher die sentrale Ausnehmung 42 umgibt. Heiter seigt Figur 2, daß der Innendurchmesser der Kappe 24 größer ist als der Durchmesser des Tellerrandes 44. Der Durchmesser des Tellerrandes 44 ist so auf die Durchgangsbohrung 46 des Druckstutsens 16 abgestimmt, daß er größer ist als der Durchmesser der Bohrung 46. Heiter ist das Schließglied 36 so abgestimmt, daß der Tellerrand 44 leicht an der Stirnfläche 32 des Druckstutsens 16 angedrückt ist. Die Stirnfläche 32 bildet somit eine Dichtfläche, welch· mit des Tellerrand 44 zusammenarbeitet, der in dieses) Znsammenhang ein sogenanntes Dichtelenent bildet. Dies* Anordnung ist insbesondere aus Figur 2 in der rechten Hälfte dee Schnitts dargestellt, in welcher das Bückschlagventil in einer Arbeitsstellung dargestellt ist, in welcher das Kraftstoff-Förderaggregat 12 nicht arbeitet. Hie aus Figur 2 ersichtlich, liegt der Tellerrand
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44 an der Dichtfläche 32 de· Druckstutsens 16 an, so daß kein Kraftstoff In Biehtung des Pfeiles IXZ in da· Kraftstoff-Förderaggregat strömen kann. Die linke Seite der Schnittdarstellung gemäß figur 2 ■&bull;igt jedoch da· BUektfehlagventil 22 in seiner anderen Betriebest· llung, wenn da· Kraftatoff-Förderaggregat 12 arbeitet und Kraftstoff in Biobtung des Pfeiles 30 gegen das Schließglied 36 drückt. Der Förderdruck bewirkt nämlich dann ein Abheben des Tellerrandes 44 von der Dichtfläche 32, so daß Kraftstoff in Richtung des Pfeiles 31 durch äie Durchbrüche 28 im Böäin 26 ä«r x.vgii<oimi^ßä Käppv 24 strömen kann. Von dort aus gelangt der Kraftstoff in die Versorgungsleitung 18, welche an der Kappe 24 angeschlossen ist. Nie Figur 4 weiter seigt, weist das tellerförmige Schließglied 36 an seiner Tellerinnenseite einen Zentralansats 46 auf, der eine gesielte Verstärkung des Schließglieds 36 bewirken kann.
Bei einer entsprechenden Abstimmung des für die Kappe 24 verwendeten Material· auf das Material de· Druckstutzen· 16 ist es möglich, die Kappe 24 mit dem Druckstutzen unter Verwendung des sogenannten "hot-stakeing"-Verfahrens miteinander su verbinden. Bei entsprechender Berücksichtigung der dazu notwendigen Kriterien ist es auch denkbar, den Druckstutzen 16 mit der Kappe 24 mit Hilfe von Ultraschall su verschweißen. Bei dem sogenannten "hot-stakeing"-Verfahren handelt es sich um eine Art Widerstandsschweißen unter Druck, das in der Fachwelt allgemein bekannt ist und beispielsweise beim Verbinden von Iticklungsdrähten mit den Anschlußhaken eines Elektromotor-Kollektors breiten Eingang gefunden hat.

Claims (9)

  1. B. 21983
    11.7.1988 Sa/Kc
    BOBBBT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 10
    Ansprüche
    1J Aggregat stun Fordern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, mit einem von der Förderpumpe des Aggregats zur Brennkraftmaschine führenden Druckkanal, in dem ein Rückschlagventil untergebracht ist, dessen an der Kanalwand gestellfest abgestütztes Schließglied mit einem an einer in Stromungsrichtung weisenden Dichtfläche anliegenden, gegen diese belasteten Dichtelemente versehen ist, welches unter Wirkung des Aggregat-Förderdrucks von der Dichtfläche abhebt,"dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (36) im Querschnitt tellerförmig ausgebildet und aus einem nachgiebigen, vorzugsweise elastischen Material gefertigt ist, daß sich das Schließglied (36) ■it der Außenseite seines Tellerbodens (38) an einer gegen die
    ,; ) Strömung» richtung (30) des kraftstoffwisenden Schulter der Kanal -
    &igr; wand abstützt und daß der als Dichtelement wirkende Tellerrand (44)
    &igr; an der den Kanal (46) umgebenden Dichtfläche (32) anliegt.
  2. 2. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bücks schlagventil (22) an einen aus de» Gehäuse des Förderaggregate (12)
    Bj ragenden Druckstutzen (16) angeordnet ist, dessen eadseitige Eing-
    stirnfläche (32) die Dichtfläche für den Tellerrand (44) des
    Schließglieds (36) bildet.
    - 2 - 21983
  3. 3. Aggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das freie Ende des Druckstutzens (16) eine im wesentlichen topfformige Kappe (24) aufgebracht ist, deren Topfboden (26) wenigstens einen Durchbruch (28) fur den zu fordernden Kraftstoff aufweist.
  4. 4. Aggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Topfboden (26) der Kappe (24) mit Abstand von der Dichtfläche (32) befindet.
  5. 5. Aggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schließglied (36) an dem Topfboden (26) der Kappe (24) abstützt und daß der Innendurchmesser der Kappe (24) großer ist als der Durchmesser des Tellerrandes (44).
  6. 6. Aggregat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (36) mit einem an der Außenseite des Tellerbodans (38) angeordneten, zapfenartigen Vorsprung (40) in einer zentralen Ausnehmung des Kappenbodess (26) sitzt.
  7. 7. Aggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Topfboden (26) der Kappe (24) mehrere, auf einem die sentrale Ausnehmung umgebenden Teilkreis angeordnete/ den Kraftstoffkanal bildende Durchbrüche (28) aufweist.
  8. 8. Aggregat nach einem der Anspräche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24) mit de* Druckstutzen (16) ultraschallvereehweißt 1st.
  9. 9. Aggregat naeh einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe und der Druckstutzen (16) unter Verwendung des sogenannten "hot-stakeing"-Verfahrens miteinander verbunden sind.
DE8809977U 1988-08-04 1988-08-04 Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeuges Expired - Lifetime DE8809977U1 (de)

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