DE8809624U1 - Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck - Google Patents

Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck

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DE8809624U1
DE8809624U1 DE8809624U DE8809624U DE8809624U1 DE 8809624 U1 DE8809624 U1 DE 8809624U1 DE 8809624 U DE8809624 U DE 8809624U DE 8809624 U DE8809624 U DE 8809624U DE 8809624 U1 DE8809624 U1 DE 8809624U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B9/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
    • B05B9/03Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
    • B05B9/04Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
    • B05B9/08Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type
    • B05B9/0805Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type comprising a pressurised or compressible container for liquid or other fluent material
    • B05B9/0811Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type comprising a pressurised or compressible container for liquid or other fluent material comprising air supplying means actuated by the operator to pressurise or compress the container
    • B05B9/0816Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type comprising a pressurised or compressible container for liquid or other fluent material comprising air supplying means actuated by the operator to pressurise or compress the container the air supplying means being a manually actuated air pump
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0025Mechanical sprayers
    • A01M7/0032Pressure sprayers
    • A01M7/0046Hand-operated sprayers

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  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

PATENTANWÄLTE "" " '"" ' *·.'*.." gadderbaumer strasse 20
D-48OO BIELEFELD 1
DIPL.-ING. BODO THIELKING
DlPL, ING. OTTO ELBERTZHAGEN ISS^S ~ V *""
RDSTSCHECKKONTO: HAN JO91 93-302 ANWALTSAKTE: 3532 R°
27.JuIi 1988
DATUM:
Anmelderin:
Gloria-Werke H.Schulte-Frankenfeld
GmbH & Co,
Diestedder Straße 39
4724 Wadersloh
Bezeichnung
Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck mit einem Druckbehälter, der eine oberseitige Einfüllöffnung mit einer Aufnahme für eine in Schließlage in das Behälterinnere hineinragende Handpumpe hat, und mit einer Auslaßvorrichtung am Druckbehälter.
Bekannte Geräte dieser Art werden vornehmlich als Pflanzenschutzspritzen eingesetzt, wobei die auszubringenden Flüssigkeiten Insektizide, Herbizide.. Fungizide oder dergleichen sind. Nachdem der Druckbehälter teilweise mit der aufzutragenden Flüssigkeit aufgefüllt worden i = t, wird die obr.rseitige Einfüllöffnung des Druckbehälters mit der Handpumpe gasdicht verschlossen. Bei abgesperrter Auslaßvorrichtung wird dann über die Handpumpe Luft in den Druckbehälter gepumpt, wodurch sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ein Luftpolster bildet, welches so hoch gespannt wird, daß bei Öffnen der Auslaßvorrichtung die gesamte im Druckbehälter befindliche Flüssigkeit ausgebracht werden kann. Die Auslaßvorrichtung besteht in der Regel aus einem am Behälter-
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boden anzuordneten Auslaßstutzen, an dem ein Druckschlauch mit einer ventilbetätigten Düse am freien Ende angeordnet ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einsatzbereich von Geräten der gattungsbildenden Art zu erweitern, indem auch entzündliche Flüssigkeiten ausgebracht werden können, wobei dann bei entfernter Handpumpe der Einschlag einer Flamme in das Behälterinnere durch einen Flammschutz unterbunden sein soll.
Diese Aufgabe wird bei einem Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck der eingangs genannten Art nach der Neuerung dadurch gelöst, daß unterhalb der Aufnahme für die Handpumpe ein für entzündliche Flüssigkeiten durchgängiges Flammschutzsieb schwenkbar angeordnet ist, das von einer Feder beaufschlagt, bei entfernter Handpumpe den Querschnitt der Einfüllöffnung überdeckt und bei eingesetzter Handpumpe unter Mitnahme von dieser entgegen der Kraft der Feder sowie unter Anlage an der Handpumpe beiseite geschwenkt ist.
Der besondere Vorteil eines neuerungsgemäßen Gerätes liegt darin, daß das Flammschutzsieb zwei Stellungen einnehmen kann, um zum einen die Einfüllöffnung des offenen Druckbehälters bei entfernter Handpumpe gegen eine einschlagende Flamme zu verschließen, wobei die Befüllung und Entleerung des Gerätes noch möglich sein muß, und um zum anderen das Einsetzen der Handpumpe nicht zu behindern. Dabei schwenkt das Sieb beim Einsetzen der Handpumpe selbsttätig aus seiner Schließlage heraus, indem es von der Handpume beiseite gedrückt wird und in der weggeschwenkten Stellung unter der
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Kraft der ihn beaufschlagenden Feder an der Außenseite der Pumpe anliegt. Mit dem Herausziehen der Handpumpe aus der Einfüllöffnung des Druckbehälters schwenkt das Sieb selbsttätig in seine Schließlage, um den beabsichtigten Flammschutz zu bewirken, ohne daß die Befüllung des Druckbehälters behindert wird.
Ein bevorzugtes Einsatzgebiet eines solchen Gerätes ist die Reinigung der Einspritzdüsen von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Pkw-Motoren, wofür ein entzündliches Reinigungsmittelgemisch verwendet wird. Die Auslaßvorrichtung eines solchen Gerätes besteht aus einem austauschbaren Anschlußschlauch, der an das Einspritzsystem des betreffenden Motors angeschlossen werden kann.
In bevorzugter Ausbildung des neuerungsgemäßen Gerätes wird an der Behälter-Einf üllöf fnung die Aufnahme für die Pumpe durch einen darin eingesetzten Ring mit Innengewinde gebildet, in dem von unten her ein Gewindering eingreift, an dem das Flammschutzsieb gelagert ist. Für den Durchtritt der einzusetzenden Pumpe ist der Innendurchmesser des Gewinieringes größer als der Außendurchmesser der Pumpe. Damit beim Einsetzen der Handpumpe das Sieb beschädigungsfrei beiseite geschwenkt werden kann, sind daran besondere Anschlagflächen vorgesehen, die von einem Rahmenteil des Siebes gebildet werden können. Ferner bildet der Siebrahmen einen weiteren Anschlagflansch, der mit der unteren Stirnseite des Gewinderinges, an dem das Sieb gelagert ist, korrespondiert.
Von besonderem Vorteil ist, daß das Flammschutz;i_h - zh~ träglich montiert werden kann, also bei fertigem Druckbehälter über die Einfüllöffnung in seine bestimmungsgemäße
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Lage gebracht werden kann. Dazu haben der Gewindering und das Sieb diametral einander gegenüberliegende, zueinander parallele Abflachungen, in deren Bereich der Außendurchmesser des Gewinderinges einschl. des Siebes kleiner als der Innendurchmesser der Aufnahme in der Behälteröffnung für die Handpumpe ist. Mit einem Spezialwerkzeug kann man so das Sieb mit dem Gewindering in senkrechter Anordnung der Abflachungen durch die Pumpenaufnahme der Behälteröffnung hindurchbringen, um dann im Behälterinnern nach Kippen der Gesamta.iordnung um 90 Grad den Gewindering von unten her in die mit einem Innengewinde versehene Verlängerung der Aufnahme für die Handpumpe einzuschrauben.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den oberen Bereich eines Druckbehälters eines Gerätes zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck bei in die Behälteröffnung eingesetzter Handpumpe,
Fig. 2 die geschnittene Ansicht der Flammschutzvorrichtung des Druckbehälters nach Fig. 1 und
Fig. 3 die Draufsicht auf die Flammschutzvorrichtung nach Fig. 2.
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Im einzelnen erkennt man in Fig. 1 einen Druckbehälter* der im wesentlichen ein*? hohlzylindrische Gestalt hat. Nach oben hin ist der Druckbehälter 1 durch eine nach außen leicht ausgewölbte Stirnseite 2 geschlossen, die eine zentrale Einfüllöffnung 3 für den Druckbehälter 1 aufweist. In die Einfüllöffnung 3 ist eine Handpumpe 4 einsetzbar, die mit ihiem Außenrohr 5 durch die Einfüllöffnung 3 hindurch paßt und in eingesetzter Anordnung bis in das Innere des Druckbehälters 1 hineinragt. An dem nicht dargestellten Unterende der Handpumpe 4 befindet sich ein Auslaßventil, über welches die gepumpte Luft in den Behälter 1 gelangt. Am Oberende der Handpumpe 4 sitzt auf deren Außenrohr 5 eine Hülse 6 mit einem Außengewinde, die in eine Hülse oder einen Ring 7 eingreift, der mit einem entsprechenden Innengewinde ausgestattet ist und der im Bereich der Einfüllöffnung 3 fest in die Behält^rstirnseite 2 eingesetzt ist. Das Ein- und Ausschrauben der Handpumpe 4 erfolgt über den oberendig daran angeordneten Handgriff 8, der mit entsprechenden Mitnahmeflügeln an der Pumpe 4 zusammenwirkt. In eingeschraubter Endstellung sitzt die Handpumpe 4 mit einem radial vorstehenden Kragen 9 an der Hülse 6 auf einer Dichtung 10 an der Einfüllöffnung 3 auf, womit der Druckbehälter 1 luftdicht abgeschlossen ist. Ferner weist der Druckbehälter 1 noch eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Auslaßvorrichtung auf, die üblicherweise mit einen Ventil ausgestattet ist, in dessen Sperrsteliung über die Handpumpe 4 Druck auf den Behälter 1 gegeben werden kann. Die aus dem Druckbehälter 1 auszutragende Flüssigkeit wird nur so hoch eingefüllt, daß sich im Druckbehälter 1 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels noch ein Druckluftpolster bilden kann. Bei entfernter Handpumpe 4 kann über die Einfüllöffnung 3 der Druckbehälter 1 aufgefüllt oder entleert werden, zur Er- I
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leichterung dieses Vorganges dient ein Trichter 11, der in eine Kunststoffhaube eingeformt ist, welche auf die Oberseite des Druckbehälters 1 aufgesetzt ist.
Damit das Gerät auch zum Ausbringen von entzündlichen Flüssigkeiten geeignet ist, weist es eine Flammschutzvorrichtung auf, welche die Einfüllöffnung 3 bei entfernter Handpumpe 4 so verschließt, daß der Druckbehälter 1 noch nach wie vor befüllt oder entleert werden kann, und welche das Einführen der Handpumpe 4 nicht behindert. Dazu ist im Innern des Druckbehälters 1 unterhalb der Einfüllöffnung 3 ein F.lammschutzsieb 12 schwenkbar angeordnet, das an einem Gewindering 13 gelagert ist. Der Gewindering 13 greift von unten her in "!en mit einem Innengewinde ausgestatteten Ring 7 ein, der die Aufnahme tür die Handpumpe 4 darstellt. Dazu hat der Ring 7 eine Verlagerung nach unten hin, die über den Eingriff sbereich der Gewindehülse 6 der Handpumpe 4 hinausragt. Im Bereich dieser Verlängerung greift der Gewindering 13 soweit in den Ring 7 in eingeschraubter Anordnung ein, daß noch ausreichend Luft zwischen der oberen Stirnseite des Gewinderinges 13 und der unteren, gegenüberliegenden Stirnseite der Hülse 6 der Handpumpe 4 besteht.
Weitere Einzelheiten des Siebes 12 und des Gewinderinges 13 zeigen die Fig. 2 und 3. Man erkennt hier ein Außengewinde 14 am Gewindering 13, das mit dem Innengewinde des Ringes 7, der in die Einfüllöffnung 3 eingesetzt ist, zusammenwirkt. Ferner hat der Gewindering 13 einen nach außen abgewinkelten Kragen 15, der an der in der Darstellung rechten Seite zu einer radial vorstehenden Platte 16 verlängert ist, von der nach unten hin zwei Lagerflansche 17 einander deckungsgleich gegenüberstehend abgewinkelt sind. In die Lagerflansche 17
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greift ein Lagerbolzen 18 ein, auf dem das Sieb 12 mittels einer Lasche 20 gelagert ist. Der Lagerbolzen 18 stellt somit die Schwenkachse für das Sieb 12 dar, welches eine korbförmige Gestalt hat und in seiner Schließlage mit dem Gewindering 13 koaxial ist. Das Sieb 12 weist einen radial vorstehenden Kragen 19 auf, der in der Schließlage des Siebes 12 an der Unterseite des Radialflansches 15 bzw. der Platte 16 des Gewinderinges 13 anliegt und somit die eine findstellung des Siebes 12 beütimmt. In dieser Schwenkposition wird das Sieb 12 durch die Kraft einer Feder 21 gehalten, die auf dem Lagerbolzen 18 angeordnet ist and einen ersten Schenkel 22 aufweist, der sich an der Unterseite der Platte 16 des Gewinderinges 13 abstützt. Der zweite, in Fig. 3 erkennbare Schenkel 23 der Feder 21 greift unter den Rahaen 19 des Siebes 12, wobei die Feder 21 eine solche Vorspannung hat, daß das Sieb 12 immer in Richtung zur Anlage am Gewindering 13 beaufschlagt ist.
Oberhalb des flanschartigen Rahmens 19 weist das korbförmige Sieb 12 noch einen nach außen umgebogenen RSi.a 26 auf, der an die Innenwandung des Gewinderinges 13 in der Schließlage des Siebes 12 anschließt. Dieser Rand 26 dient als Anschlag für das Unterendt der Handpumpe 4, um unter Mitnahme durch die Handpumpe 4 das Sieb 12 in die weggeklappte zweite Endstellung zu überführen, die in Fig.l dargestellt ist,, Zweckmäßig wird deshalb der umgebogene Rand 26 des Siebes 12 durch ein Rahmenteil gebildet, welches entsprechend belastbar ist.
Aus Fig. 3 wird ferner noch deutlich, daß sowohl der Gewindering 13 als auch das Sieb 12 einander gegenüberliegende, zueinander parallele Abflachungen 24 und 25 haben, um eintn
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maximalen Durchmesser der Gesamtancrdnung des Gewinderinges 13 und des Siebes 12 zu erzielen, der ein Hindurchführen durch die Einfüllöffnung 3 und insbesondere den sie umgebenden Ring 7 mit dem Innengewinde ermöglicht. Somit kann die Gesamtanordnung des Gewinderinges 13 einschl. des Siebes 12 durch die Einfüllöffnung 3 hindurch montiert werden.

Claims (7)

PATENTANWÄLTE '--·-· ·■> . .. ,. sadderbaumer strasse 20 D-4800 BIELEFELD 1 DIPL.- ING. BODO THIELKING D.PL-ING.OTTO ELBERTZHAGEN POSTSCHECKKONTO: HAN 3091 93-3O2 ANWALTSAKTH: 3532 Rö datum: 27.JuIi 1988 Schutzansprüche:
1. Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck mit einem Druckbehälter, der eine oberseitige Einfüllöffnung mit einer Aufnahme für eine in Schließlage in das Behälterinnere hineinragende Handpumpe hat, und mit einer Auslaßvorrichtung am Druckbehälter,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb -ler Aufnahme (7) für die Handpumpe (4) ein für entzündliche Flüssigkeiten durchgängiges Flammschutzsieb (12) schwenkbar angeordnet ist, das von einer Feder (21) beaufschlagt bei entfernter Handpumpe (4) den Querschnitt der Einfüllöffnung (3) überdeckt und bei eingesetzter Handpumpe (4) unter Mitnahme von dieser entgegen der Kraft der Feder (21) sowie unter Anlage an der Handpumpe (4) beiseite geschwenkt ist.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme (7) für die Pumpe (4) ein in die Behälteröffnung (3) eingesetzter Ring mit Innengewinde ist, der nach unten über die Eingriffslänge des Gegengewindes an der Pumpe (4) hinaus verlängert ist und in dessen Verlängerung von unten her ein Gewindering (13) eingeschraubt ist, an dem das Sieb (12) gelagert und dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser der Handpumpe (4) ist.
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3. Gvirät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Gewindering (13) zumindest ein Lagerflansch (17) seitlich vorstehend angeordnet ist, an dem ein Lagerbolzen (18) sitzt, an welchem das Sieb (12) mittels einer Lasche (20) gelagert ist.
4. Gerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Lagerbolzen (18) die das Sieb (12) beaufschlagende Feder (21) angeordnet ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 - 4. dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (12) die Form eines Korbes hat, dessen Öffnung mit einem umbogenen Rand (26) als Anschlag für die einzusetzende Pumpe (4) an den Gewindering (13) anschließt.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (12) mit einem radial vorstehenden Rahmen (19) an die Unterseite des Gewinderinges (13) bei entfernter Pumpe (4) anschlägt.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnst,
daß der Gewindering (13) und das Sieb (12) diametral
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einander gegenüberliegende, zueinander parallele Abflachungen (24, 25) haben, in deren Dereich der Außendurchmesser des Gewinderinges (13) einschließlich des Siebes (12) kleiner als der Innendurchmesser der Aufnahme (7) für die Handpumpe (4) ist.
DE8809624U 1988-07-28 1988-07-28 Gerät zum Ausbringen von Flüssigkeiten mittels Luftdruck Expired DE8809624U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2520517A1 (de) * 2006-01-30 2012-11-07 The Fountainhead Group, Inc. Flüssigkeitsabgabesystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2520517A1 (de) * 2006-01-30 2012-11-07 The Fountainhead Group, Inc. Flüssigkeitsabgabesystem

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