DE8809516U1 - Textiles Durchlicht-Flächengebilde - Google Patents

Textiles Durchlicht-Flächengebilde

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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D25/00Woven fabrics not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betriff; ein textiles Durchticht-Flächengebilde aus in unterschiedLichen Farben oder Farbabstufungen gleicher Farben eingefärbten Gewebebahnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein durchleuchtbares, lichtdurchlässiges textiles Flächengebilde zu schaffen, das einen besonders ästhetischen, ansprechenden Eindruck vermittelt, das als Dekorstoff vielseitig verwendbar und das als Wandobjekt mit blickf^ngartiger Wirkung in Verbindung mit einem hellen Untergrund oder einer Lichtquelle einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 und 6 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Mit einem derart erfindungsgemäß ausgebildeten Flächengebilde, bestrhend aus einer Anzahl von unterschiedlich eingefärbten Gewebebahnen bzw. aus in unterschiedlichen Farbabstufungen oder Tönungen gleicher Farben eingefärbten Gewebebahnen,ist ein Objekt geschaffen, welches trotz seines textlien Charakters lichtdurchlässig ist und mit dem insbesondere im Bereich überlappender bzw. aufeinanderliegender Gewebebahnen besonders ansprechende Lichteffekte erzielt werden, die im Durchlicht, sei es bei der Anwendung als Dekorationsstoff, Gardine od.dgl. oder in Verbindung mit einer Lichte;. 1Ie, sei es als Lampensc hi rm,Wandobjekt mit dahinter angeordneter Lichtquelle od.dgl., eingesetzt werden. Neben der besonderen ästhetisch ansprechenden Form stellt das textile Durchlicht-FLächengebilde einen Gegenstand dar, der vielseitig verwendbar ist. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß das Flächengebilde aus einer Anzahl von Gewebe" bahnen besteht, die aus einem weitmaschigen Gewebe gefertigt sind; insbesondere kommen hier diejenigen
Gewebearten zur Anwendung, die zur Herstellung der an sich bekannten nullbinden eingesetzt werden. Dabei handelt es sich im wesentlichen um ein 20- oder 24-fädiges Bandgewebe in Leinwandbindung aus reiner Zellwolle oder Mischgarn, wobei jedoch auch andersartig ausgebildete Gewebe eingesetzt werden können, die jedoch weitmaschig sein müssen. Aufgrund dieser Weitmaschigkeit sind Unregelmäßigkeiten im Verlauf der Kettfäden und der Schußfäden der Gewebebahnen gegeben, so daß besonders wirkungsvolle Färb- und Lichteffekte erreicht werden.
Ist das Flächengebilde zwischen zwei Glasplatten gehalten oder zwischen zwei Folien eingeschweißt, dann kann ein derart ausgebildetes Wandobjekt als Werbemittel mit bli ckf angart ig-?r Wirkung eingesetzt werden, wobei die beidseitige Beschichtung des Flächengebildes mit einer sehr dünnen,glaskLaren Kunststoffolie die Verwendung des Flächengebildes z.B. als Sonnenschutz oder zur Herstellung von Sonnenrollos für Fenster ermöglicht. Oa die für die Herstellung des FlächüngebiIdes verwendeten Gewebebahnen aus einem weitmaschigen Gewebe bestehen, ist ein Aufkaschieren won Kunststoffolien auf beüden Seiten des Flächengebildes möglich, da durch die Weitmaschigkeit des Gewebes eine gute Verbin (Jung der aufkaschierten Folien miteinander erfolgt, so daß auch sehr dünne Folien zur beidseitigen Abdeckung des Flächengebildes verwendet werden können. 1st das Flächengebilde zwischen zwei Glasplatten oder zwischen zwei Folien angeordnet, dann kann das so erhaltene Objekt mit einer Aufhängevorrichtung versehen vor einer Lichtquelle oder einer weißen, I ichtref lektierenden Wand angeordnet werden.
Durch die Verwendung unterschiedlich eingefärbter
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Gewebebahnen sind unterschiedliche Färb- und Lichteffekte erreichbar, insbesondere wenn z.B. im Überdeckungsbereich zweier Gewebebahnen die eine Gewebebahn rot eingefärbt und die andere Gewebebahn blau eingefärbt ist, so daß sich dann im überlappungsbereich eine Lila-Farbgebung ergibt.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Flächengebilde vermittelt einen leicht schwebenden Charakter, wodurch besonders ansprechende Licht- und Farbeffekte erreicht werden, wenn das Flächengebilde lichtdurchleuchtet i s;t.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein aus mehreren,nebeneinander I iegend angeordneten Gewebebahn^ bestehendes Flächengebilde in einer Drauf si cht,
Fig. 2 ein Flächengebilde aus einer Anzahl von nebeneinanderliegend angeordneten Gewebebahnen mit einer Anzahl von quer zu diesen Gewebebahnen angeordneten weiteren Gewebebahnen in einer Draufsicht,
Fig. 3 ein Flächengebilde aus mehreren, in ihren Berührungsbereichen sich überlappenden Gewebebahnen in einer Draufsicht,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt eines zwischen zwei Glasplatten angeordneten Flächengebildes und
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt eines zwischen zwei Folien angeordneten Flächengebildes.
Das in Fig. 1 mit 10 bezeichnete textile Durchlicht-Flächengebilde besteht aus einer Anzahl von parallel nebeneinanderliegenden streifenförmigen Gewebebahnen 20,21,22,23,24, die aus einem vorzugsweise 20- oder 24-fädigen, Schußfäden 27 und Kettfäden 28 aufweisenden Bandgewebe in Leinwandbindung aus reiner Zellwolle oder Mischgarn oder einem andersartig ausgebildeten weitmaschigen Gewebe bestehen. Die Gewebebahnen 20 bis 24 bestehen hiernach aus einzelnen, aneinandergereihten Abschnitten einer Gewebebahn, die zur Herstellung einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten Mullbinde verwendet wird. Die Kettfaden 28 aller Gewebebahnen 20 bis 24 sind parallel zueinander verlaufend. Die einzelnen Gewebebahnen 2P bis 24 können, wie in Fig. 1 dargestellt, nebeneinanderIiegend angeordnet sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Gewebebahnen 20 bis 24 im Bereich ihrer aneinandergrenzt^den Ränder so anzuordnen, daß überLappungsbereiehe erhalten werden, die in Fig. 3 bei 25,26 angedeutet sind.
Die Gewebebahnen 20 bis 24 des Flächengebildes 10 weisen gleiche Breiten auf; sie können jedoch auch ungleiche Breiten aufweisen. Außerdem können die Gewebebahnen 20 bis 24 des Flächengebildes 10 gleiche Längen oder auch ungleiche Längen aufweisen.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Flächengebilde 10 ebenfalls aus mehreren, parallel nebenei nander I i egend angeordneten Gewebe-' bahnen 20,21,22,23,24, auf denen quer zur Längsrich-
tung der Gewebebahnen 20 bis 24 verlaufende weitere Gewebebahnen 30,31 angeordnet sind, die nebeneinander-Liegend , jedoch unter Einhaltung eines Zwischenraumes auf den Gewebebahnen 20 bis 24 angeordnet sein können, wobei die Länge dieser Gewebebahnen 30,31 derart bemessen ist, daß entweder nur zwei Gewebebahnen überdeckt werden , was bei der Gewebebahn 30 der Fall ist, oder daß mehrere Gewebebahnen übergriffen werden, wie dies mittels der Gewebebahn 31 erreicht wird. Die Anzahl der parallel nebeneinanderliegtnd angeordneten Gewebeöahnen 20 bis 24 ist nicht beschränkt auf die in der Zeichnung dargestellte Anzahl von Gewebebahnen. Es können auch mehr als fünf Gewebebahnen oder auch weniger als fünf Gewebebahnen miteinander vereinigt werden, wobei es nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung durchaus möglich ist, die Gewebebahnen 20 bis 24 unter Ausbildung von Zwischenräumen zu einem Flächengebilde 10 zu vereinigen. So können beispielsweise bei dem in Fig. 1 dargestellten Flächengebilde 10 die Gewebebahnen 21 und 23 entfallen, so daß die dann erhaltenen Zwischenräume von den quer verlaufenden Gewebebahnen 30,31 überdeckt werden, wobei auch Freiräume mit ausgebildet werden können, denn die Anzahl der quer zu den Gewebebahnen 20 bis 24 verlaufenden Gewebebahnen 30,31 kann ebenfalls beliebig gewählt sein. Tie Länge dieser Gewebebahnen 30,31 entspricht der Länge aus der Summe von 2,3,4 oder mehreren Gewebebahnen 20 bis 24, doch kenn die Länge der Gewebebahnen 30,31 oder nur einer dieser beiden Gewehebahnen der Breite einer Gewebebahn 20 bzw. 21 bzw. bzw.23 bzw.24 entsprechen, wobei auch diese Gewebebahnen 20 bis 24 gleiche oder ungleiche Breiten haben können, so daß die Gewebebahnen 30,31 entsprechend lang bemessen ausgebildet sind.
Die Anordnung der Gewebebahnen 30,31 auf den Gewebebahnen 20 bis 24 erfolgt nach einer bevorzugten Ausführungsform im rechten Winkel, wobei jedoch auch andere WinkeI ste I Lungen möglich sind, so daß im ersteren Fall die Kettfäden 38 der Gewebebahnen 30,31 im rechten Winkel , d.h. quer, zu den Kettfäden 2 8 der Gewebebahnen 20 bis 24 verlaufen, während bei einer anderen Winkelstellung dann die Kettfäden 38 der Ge-
der Gewebebahnen 20 bis 24 verlaufen.
Besteht das Flächengebilde 10 aus den Gewebebahnen 20 bis 24 und den quer zu diesen verlaufenden Gewebebahnen 30,31 dann weisen die Gewebebahnen 20 bis 24 gleiche oder ungleiche Längen auf.
Die auf den Gewebebahnen 20 bis 24 angeordneten Gewebebahnen 30,31 können gleiche Längen aufweisen, wobei die Länge einer jeden Gewebebahn 30,31 der Summe aller Breiten der Gewebebahnen 20 bis 24 entspricht oder gegenüber der Summe aller Breiten der Gewebebahnen 20 bis 24 kleiner bemessen ist, wobei die Anzahl der Gewebebahnen 30,31 beliebig und auch die Anordnung dor Gewebebahnen 30,31 auf den Gewebebahnen 20 bis 24 wahlweise und beliebig sein kann. Die Gewebebahnen 30,31 weisen dabei ungleiche Längen auf, wobei die Länge der einzelnen Gewebebahnen 30,31 der Breite einer Gewebebahn 20, der Breite zweier Gewebebahnen 20,21, der Breite dreier Gewebebahnen 20,21,22 u.dgl. entsprechen kann.
Die Gewebebahnen 30,31 bestehen aus dem gleichen Material wie dit; Gewebebahnen 20 bis 24.
Des weiteren können die Gewebebahnen 30,31 auch in
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Form von quadratischen Zuschnitten eingesetzt werden.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, die nebeneinanderliegend angeordneten bzw. sich in ihren Randbereichen überlappenden Gewebebahnen 20 bis 24 wellenlinienförmig zu verzerren, so dafi ein wellenlinienförmiger Verlauf der Gewebebahnen 20 bis 24 in dem Flächengebilde 10 gegeben ist. In gleicher Weise kcnnen auch die Gewebebahnen .5IJ,.51 einer Wellenlinienförmigen Verzerrung unterworfen sein.
Die Verbindung der einzelnen Gewebebahnen 20 bis 24 erfolgt mittels Kleb-, Näh- oder Haftverbindungen, wobei als Haftverbindungen auch auf beiden Seiten des Flächengebildes 10 aufkaschierte glasklare Kunststoffolien herangezogen werden können. Die Befestigung der Gewebebahnen 30,31 auf den Gewebebahnen 20 bis 24 erfolgt ebenfalls vermittels Kleb-, Näh- oder Haftverbindungen, wobei eine Haftung der Gewebebahnen 30,31 auf den Gewebebahnen 20 bis 24 vermittels zweier Trägerplatten 40,41 aus Glas oder glasklaren Kunststoffen erfolgen kann, wenn das aus den Gewebebahne &eegr; 20 bis 24 und den Gewebebahnen 30,31 bestehende Flächengebilde 10 zwischen diesen beiden Trägerplatten 40,41 angeordnet ist, die in ihrem Randbereich miteinander verbunden sind. Auch eine Anordnung des FlächengebiIH e s 10 zwischen zwei Folien 50,51 aus glasklaren Kunststoffen , die im Bereich ihres umlaufenden Randes mi tei nanider verschweißt sind, führt zu einer Befestigung der Gewebebahnen 20 bis 24 untereinander und zu einer Befestigung der Gewebebahnen 30,31 auf den Gewebebahnen 20 bis 24. Die Trägerplatten 40,41 bzw. Folien 50,51 können mit einer Haite-Aufhängeeinrichtung z.B. in Form einer öse od.dgl. versehen sein, wcbei
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jedoch auch andere Haltevorrichtungen zur Anwendung gelangen können/ wenn ein derartiges Objekt aus dem flär. henbgebilde 10 in Verbindung mit einer Lichtquelle montiert werden soll.
Die zur Herstellung des Flächengebildes 10 verwendeten Gewebebahnen 20 bis 2 4 und 30,31 bestehen aus Schuß- und Kettfäden 27,28 bzw. 37,38, wobei in den Fig. 1 bis 3 die Schuß- und Kettfäden nur ir. den Anfangs- und Endbereichen der einzelnen Gewebebahnen angedeutet sind; die Schuß- und Kettfäden sind bei allen Gewebebahnen selbstverständlich durchlaufend, wie dies bei der Gewebebahn 30 in Fig. 2 angedeutet ist.

Claims (15)

  1. Textiles Durch Licht-Flächengebilde aus in unterschiedlichen Farben oder Farbabstufungen gleicher •arben eingefärbten Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, üaß das Flächengebilde (10) aus einer Anzahl von jarallel nebeneinanderIiegend angeordneten, streifenförmigen Gewebebahnen (20,21,22, 23,24) besteht, von denen jede Gewebebahn (20;21; 22;23;24) aus einem vorzugsweise 20- oder 24-fädigen , Schuß- und Kettfaden (27,28) aufweisenden Bandgewebe in Leinwandbindung aus reiner Zellwolle oder Mischgarn oder einem andersartig ausgebildeten, weitmaschigen Gewebe besteht, wobei die Kettfäden (28) aller Gewebebahnen (20 bis 24) parallel zueinander verlaufend sind und alle Gewebebahnen (20 bis 24) im Bereich ihrer aneinanderstoßenden Ränder oder miteinander überlappenden Randbereichen mittels Kleb-, Nähoder Haft verbindungen miteinander verbunden sind.
  2. 2. Flächengebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (20 bis 24) des Flächengebildes (10) gleiche Breiten aufweisen.
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    • 1 I
  3. 3. F lächengebiLde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (20 bis 24) des
    FLächengebiLdes (10) ungleiche Breiten aufweisen.
  4. 4. FLächengebiLde nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (20 bis 24) des FLächengebiLdes (10) gleiche Längen aufweisen.
  5. 5. FlächengebT Lde nach einem der vorangegangene.·.·; Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (2o bis 24) des FLächengebiLdes (10) ungleiche Längen aufweisen.
  6. 6. Textiles Durch Iicht-FLächengebilde aus in unterschiedlichen Farben oder Farbabstufungen gleicher Farben eingefärbten Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengebilde (10) aus einer Anzahl von parallel nebeneinander Liegend angeordneten streifenförmigen ersten Gewebebahnen (20,21, 22,23,24) und aus einer Anzahl von quer zur Längsrichtung der ersten Geweb2bahnen(20 bis 24) verlaufenden zweiten streifenförmigen Gewebebahnen (30,31) besteht, die gleiche oder unterschiedliche Längen aufweisen und die die ersten Gewebebahnen (20 bis 24) abschnittsweise abdeckend und auf diesen ersten Gewebebahnen (20 bis 24) liegend sind, daß jede Gewebebahn (20 bis 24, 30,31) aus einem vorzugsweise 20- oder 24-f3digen, Schuß- und Kettfäden (27,28;37,38) aufweisenden Bandgewebe in Leinwandbindung aus reiner Zellwolle oder Mischgarnen oder einem andersartig ausgebildeten weitmaschigen Gewebe besteht, wobei die Kettfäden (28) der ersten Gewebebahnen (20 bis 24) parallel zueinander und die Kettfäden (38) der
    zweiten Gewebebahnen (30,31) quer im rechten Winkel oder in einer anderen Winkelstellung zu den Kettfäden (28) der ersten Gewebebahnen (20 bis 24) verlaufend sind, und daß alle Gewebebahnen (20 bis 24, 30,31) im Bereich ihrer aneinanderstoßenden Ränder oder miteinander überlappenden Randbereichen odor in ihren miteinander überlappenden Bereichen mittels Kleb-,Näh- oder Haftverbindungen miteinander verbunden sind.
  7. 7. Flächengebilde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Gewebebahnen (20 bis 24) des Flächengebildes (10) gleiche Längen aufweisen.
  8. 8. Flächengebilde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Gewebebahnen (20 bis 24) des Flächengebildes (10) ungleiche Längen aufweisen.
  9. 9. Flächengebilde nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Gewebebahner (30,31) gleiche Längen aufweisen, wobei die Länge einer jeden zweiten Gewebebahn (30;31) die Summe aller Breiten der ersten Gewebebahnen (20 bis 24) entspricht oder gegenüber der Summe aller Breiten der ersten Gewebebahn (20 bis 24) kleiner bemessen ist.
  10. 10. Flächengebilde nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Gewebebahnen (30,31) ungleiche Längen aufweisen, wobei die Länge der einzelnen zweiten Gewebebahnen (30,31) der Breite einer Gewebebahn (20,21,22,23,24), der Breite zweier Gewebebahnen (20,21;21,22;22,23;23,24>, der Breite dreier Gewebebahnen (20,21,22) u.dgl. entspricht.
  11. 11. FLächengebiLde nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Gewebebahnen (20 bis 24) unter Ausbildung eines Zwischenraumes zwischen je zwei Gewebebahnen (20,21;21 , 22;22 , 23;23 , 24? nebeneinander I i egend angeordnet sind, wobei die Breite des Zwischenraumes gegenüber der Breite einer Gewebebahn (20,21,22,23,24) kleiner, größer oder gleich ist, daß die quer zu den ersten Gewebebahnen (20 bis 24) verlaufenden zweiten Gewebebahnen (30,31) einen oder mehrere Zwischenräume der ersten Gewebebahn (20 bis 24) überdeckend sind, und daß die zweiten Gewebebahnen (30,31) unter Ausbildung eines Zwischenraumes nebeneinanderIiegend angeordnet sind, wobei die Breite des Zwischenraumes gegenüber der Breite einer Gewebebahn (30,31) kleiner, größer oder gleich ist.
  12. 12. Flächengebilde nach Anspruch 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (30,31) die Form von quadratischen Zuschnitten aufwei sen.
  13. 13. Flächengebilde nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahnen (20 bis 2 4; 30,31) in wellenlinienförmiger Verzerrung zueinander angeordnet sind.
  14. 14. Flächengebilde nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengebilde (10) zwischen zwei in ihren Randbereichen miteinander verbundenen Trägerplatten (40,41) angeordnet ist, die aus Glas oder glasklaren Kunststoffen bestehen .
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  15. 15. Flächengebilde nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengebilde (10) zwischen zwei Folien (50,51) aus glasklaren Kunststoffen angeordnet ist, die im Bereich ihrer umlaufenden Ränder mittels Kleb-, Schweiß- oder Nähverbindungen miteinander verbunden sind.
    _/ 16. r I ächengebi I de nach Anspruch 14 oder 15, da
    durch gekennzeichnet, daß eine der beiden Trägerplatten (40,41) oder eine der beiden Folien
    f■ (50,51) mit einer Aufhängeeinrichtung , wie öse
    '·■■'} od.dgl., versehen ist.
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